Planung eines Ableitungssammlers

Magistrat der Stadt Viernheim

Der Generalentwässerungsplan der Stadt Viernheim sieht im Rahmen eines hydraulischen Sanierungskonzeptes u.a. den Bau eines neuen Hauptsammlers vor, der das Stadtnetz entlastet. Vorgesehen ist ein ca. 2,7 km langer Ableitungssammler, der an der Kreuzung Rathausstraße / Karl-Marx-Straße beginnt und die bei einem Bemessungsregen auftretenden überschüssigen Wassermengen über das Pumpwerk Saarlandstraße in Richtung Tiefpumpwerk leitet.
Diese Auftragsbekanntmachung betrifft die Planung des Ableitungssammlers. Die im Einzelnen zu erbringenden Ingenieurleistungen sind unter Punkt II.2.4) der Auftragsbekanntmachung näher ausgeführt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-01-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-12-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-12-18 Auftragsbekanntmachung
2018-05-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-12-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: VG-D1702-2017-01
Kurze Beschreibung:
Der Generalentwässerungsplan der Stadt Viernheim sieht im Rahmen eines hydraulischen Sanierungskonzeptes u.a. den Bau eines neuen Hauptsammlers vor, der das Stadtnetz entlastet. Vorgesehen ist ein ca. 2,7 km langer Ableitungssammler, der an der Kreuzung Rathausstraße / Karl-Marx-Straße beginnt und die bei einem Bemessungsregen auftretenden überschüssigen Wassermengen über das Pumpwerk Saarlandstraße in Richtung Tiefpumpwerk leitet. Diese Auftragsbekanntmachung betrifft die Planung des Ableitungssammlers. Die im Einzelnen zu erbringenden Ingenieurleistungen sind unter Punkt II.2.4) der Auftragsbekanntmachung näher ausgeführt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Planung von Rohrleitungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bergstraße 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Magistrat der Stadt Viernheim
Postanschrift: Kettelerstraße 3
Postleitzahl: 68519
Postort: Viernheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.viernheim.de/ 🌏
E-Mail: marianne.hielscher@stadtwerke-viernheim.de 📧
Telefon: +49 6204989-125 📞
Fax: +49 6204989-250 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=6931-2 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-18 📅
Einreichungsfrist: 2018-01-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 244-509848
ABl. S-Ausgabe: 244
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden, welche der Auftragsbekanntmachung in digitaler Form angehängt sind. Unterlagen, die im Original nicht in deutscher Sprache ausgestellt sind (z.B. Referenzbescheinigungen, Nachweis der Berufshaftpflicht), sind in beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen; es ist mit dem Teilnahmeantrag immer eine Kopie des Originaldokumentes gemeinsam mit der beglaubigten Übersetzung einzureichen. Der öffentliche Auftraggeber akzeptiert auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufigen Nachweis. Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung / Ausfüllung der zur Verrfügung gestellten Teilnahmeunterlagen können zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerechte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Es wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes gemäß § 56 (2) VgV keine Unterlagen nachgefordert werden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht in einem verschlossenem Umschlag zum Schlusstermin (siehe Ziffer IV.2.2)) an die unter Ziffer I.3) genannte Anschrift / Adresse einzusenden oder dort abzugeben. Der Umschlag ist außen mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und den Angaben laut "Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb" (Anhang VT-I-30) zu versehen; 2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben; 3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (Anhang VT-I-34); 4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (Anhang VT-I-40); 5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (Anhang VT-I-41). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (Anhang VT-I-42); 6) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Generalentwässerungsplan der Stadt Viernheim sieht im Rahmen eines hydraulischen Sanierungskonzeptes u.a. den Bau eines neuen Hauptsammlers vor, der das Stadtnetz entlastet. Vorgesehen ist ein ca. 2,7 km langer Ableitungssammler, der an der Kreuzung Rathausstraße / Karl-Marx-Straße beginnt und die bei einem Bemessungsregen auftretenden überschüssigen Wassermengen über das Pumpwerk Saarlandstraße in Richtung Tiefpumpwerk leitet.
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Diese Auftragsbekanntmachung betrifft die Planung des Ableitungssammlers. Die im Einzelnen zu erbringenden Ingenieurleistungen sind unter Punkt II.2.4) der Auftragsbekanntmachung näher ausgeführt.
Für das unter Pkt. II.1.4) dieser Bekanntmachung genannte Vorhaben sind im Wesentlichen folgende Planungsleistungen zu vergeben:
Objektplanung Ingenieurbauwerke - Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung.
Leistungsphasen gem. § 43 HOAI: 3 und 5 bis 9.
Anrechenbare Kosten: ca. 7.500.000 € (gemäß Kostenüberschlag).
Zusätzlich zu den Grundleistungen gem. § 43 HOAI können im Planungsverlauf ggf. benötigte besondere Leistungen beauftragt werden.
Dauer: 6 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Die Verlängerung kann durch Beauftragung der optionalen Leistungen erfolgen.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen vor.
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsphase 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 5 bis 9 sowie die Besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 68519 Viernheim

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular "Eigenerklärung zur Eignung" (Anhang VT-I-34), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
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2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S.354 (Anhang VT-I-36);
3) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke- Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung gemäß HOAI 2013 in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3.000.000 EUR, für sonstige Schäden 1.500.000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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Zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung Ingenieurbauwerke - Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung: mind. 250.000 EUR (brutto)/ in den letzten 3 Jahren gemittelter Jahresumsatz.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der verfügbaren Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung verfügbaren Person durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
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3) Darstellung von mind. 3 Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten sieben Jahren (Beauftragung der Leistung ab 1.1.2010) erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Bezeichnung der Referenz,
— Art der Maßnahme (Sanierung / Neubau),
— Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro),
— Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG),
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten,
— Projektzeit (Anfang und Ende),
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
— Leistungsstand der Referenz,
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Auch bei Bewerbergemeinschaften können in Summe max. 3 geforderte Referenzen eingereicht werden.
Für die eingereichten Referenzen gelten die folgenden Bedingungen, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
Das "Datenblatt für Referenzprojekt" (Anhang VT-I-35) ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 3 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Nur bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
1) Mindestanforderung an die Gesamtanzahl der Beschäftigten des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach § 36 und/ oder § 47 VgV: Nachweis über mindestens 4 Beschäftigte gesamt, davon mindestens 2 festangestellte Diplom-Ingenieure im Mittel der letzten drei Jahre, die mit vergleichbaren Leistungen der letzten 3 Jahren betraut sind;
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3) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Referenz):
— Referenzprojekt nicht älter als 7 Jahre (Übergabe an den Nutzer),
— Leistungsumfang HOAI: LPH 3 bis 8,
— Referenzprojekt muss fertiggestellt sein.
Vorlage von drei Referenzen; es werden nur drei Referenzen in die Wertung eingehen.
Weitere Einzelheiten können der Bewertungsmatrix Stufe 1 entnommen werden.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
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Bewerbergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für jedes ihrer Mitglieder vorlegen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Formale Prüfung;
2) Allgemeine Angaben zum Bewerber/zur Bewerbergemeinschaft;
3) Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen;
4) Eignungskriterien;
5) Prüfung und Bewertung hinsichtlicher fachlicher Eignung.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gemäß Bewertungsmatrix Stufe 1:
— Prüfung und Bewertung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (18 %),
— Prüfung und Bewertung der fachlichen Eignung der Personalstruktur (30 %),
— Prüfung und Bewertung der eingereichten Referenzen (52 %).
Bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern (Punktgleichheit) erfolgt die Auswahl per Losentscheid.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-02-06 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenz und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung
Darstellung eines vergleichbaren Referenzprojektes
Gewichtung des Preises: 30

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: 06431020
Kontakt
Kontaktperson: Stadtwerke Viernheim GmbH, Abteilung Stadtentwässerung
Dokumente URL: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=6931-2 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Viernheim GmbH
Postanschrift: Industriestraße 2
Kontaktperson: Abteilung Stadtentwässerung (Herr Simon)
Telefon: +49 6204989-342 📞
E-Mail: simon@3pep.de 📧
Land: Bergstraße 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden, welche der Auftragsbekanntmachung in digitaler Form angehängt sind. Unterlagen, die im Original nicht in deutscher Sprache ausgestellt sind (z.B. Referenzbescheinigungen, Nachweis der Berufshaftpflicht), sind in beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen; es ist mit dem Teilnahmeantrag immer eine Kopie des Originaldokumentes gemeinsam mit der beglaubigten Übersetzung einzureichen. Der öffentliche Auftraggeber akzeptiert auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufigen Nachweis.
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Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung / Ausfüllung der zur Verrfügung gestellten Teilnahmeunterlagen können zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerechte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Es wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes gemäß § 56 (2) VgV keine Unterlagen nachgefordert werden.
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Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht in einem verschlossenem Umschlag zum Schlusstermin (siehe Ziffer IV.2.2)) an die unter Ziffer I.3) genannte Anschrift / Adresse einzusenden oder dort abzugeben. Der Umschlag ist außen mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und den Angaben laut "Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb" (Anhang VT-I-30) zu versehen;
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2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (Anhang VT-I-34);
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (Anhang VT-I-40);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (Anhang VT-I-41). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (Anhang VT-I-42);
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6) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Internetadresse: http://www.viernheim.de/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 244-509848 (2017-12-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-05-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Generalentwässerungsplan der Stadt Viernheim sieht im Rahmen eines hydraulischen Sanierungskonzeptes u. a. den Bau eines neuen Hauptsammlers vor, der das Stadtnetz entlastet. Vorgesehen ist ein ca. 2,7 km langer Ableitungssammler, der an der Kreuzung Rathausstraße/Karl-Marx-Straße beginnt und die bei einem Bemessungsregen auftretenden überschüssigen Wassermengen über das Pumpwerk Saarlandstraße in Richtung Tiefpumpwerk leitet. Diese Auftragsbekanntmachung betrifft die Planung des Ableitungssammlers. Die im Einzelnen zu erbringenden Ingenieurleistungen sind unter Punkt II.2.4) der Auftragsbekanntmachung näher ausgeführt.
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Gesamtwert des Auftrags: 353 200 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-05-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-05-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 089-200299
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 244-509848
ABl. S-Ausgabe: 89

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Generalentwässerungsplan der Stadt Viernheim sieht im Rahmen eines hydraulischen Sanierungskonzeptes u. a. den Bau eines neuen Hauptsammlers vor, der das Stadtnetz entlastet. Vorgesehen ist ein ca. 2,7 km langer Ableitungssammler, der an der Kreuzung Rathausstraße/Karl-Marx-Straße beginnt und die bei einem Bemessungsregen auftretenden überschüssigen Wassermengen über das Pumpwerk Saarlandstraße in Richtung Tiefpumpwerk leitet.
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Objektplanung Ingenieurbauwerke – Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung
Leistungsphasen gem. § 43 HOAI: 3 und 5 bis 9
Anrechenbare Kosten: ca. 7 500 000 € (gemäß Kostenüberschlag)
Zusätzlich zu den Grundleistungen gem. § 43 HOAI können im Planungsverlauf ggf. benötigte besondere Leistungen beauftragt werden

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-05-07 📅
Quelle: OJS 2018/S 089-200299 (2018-05-08)