Planungs- und Bauleistung zum Zwecke des Neubaus einer Bioabfallvergärungsanlage

AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH

Die AVG beabsichtigt, am eigenem Standort Geestemünder Straße 23/Emdener Straße 97, 50735 Köln, die genehmigte und seit 1995 in Betrieb befindliche Kompostierungsanlage um eine Vergärungsstufe mit Biogasaufbereitung als zusätzliche Betriebseinheit zu erweitern. In diesem Zusammenhang sind Planungs- und Bauleistungen zu vergeben. Näheres ergibt sich aus Ziffer II.2.4 dieser Bekanntmachung und aus den Vergabeunterlagen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-21 Auftragsbekanntmachung
2017-04-12 Ergänzende Angaben
2017-04-21 Ergänzende Angaben
2017-05-12 Ergänzende Angaben
2018-01-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-03-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Faulungsanlagen
Referenznummer: 054/17BM
Kurze Beschreibung:
Die AVG beabsichtigt, am eigenem Standort Geestemünder Straße 23/Emdener Straße 97, 50735 Köln, die genehmigte und seit 1995 in Betrieb befindliche Kompostierungsanlage um eine Vergärungsstufe mit Biogasaufbereitung als zusätzliche Betriebseinheit zu erweitern. In diesem Zusammenhang sind Planungs- und Bauleistungen zu vergeben. Näheres ergibt sich aus Ziffer II.2.4 dieser Bekanntmachung und aus den Vergabeunterlagen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Faulungsanlagen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bauleistungen für Kompostieranlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH
Postanschrift: Geestemünder Str. 23
Postleitzahl: 50735
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.avgkoeln.de 🌏
E-Mail: einkauf@avgkoeln.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4Y6QY4L5%22 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4Y6QY4L5%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-21 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 060-111410
ABl. S-Ausgabe: 60
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Vergabeverfahren betrifft eine Beschaffung, für die ein Budget in Höhe von maximal 10 500 000 EUR zur Verfügung steht. Für den Fall, dass nach dem Ergebnis der Ausschreibung wider Erwarten eine Beschaffung der ausgeschriebenen Leistungen nicht innerhalb des vorhandenen Budgets möglich sein sollte, behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren insgesamt aufzuheben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
a) Planung und Errichtung eines vollständigen, funktionsfähigen, betriebsbereiten Fermenters mit Fermenterheizung, allen Ein- und Austragseinrichtungen, den Gärrestrohrleitungen, den Gärrestentwässerungseinrichtungen, dem Biogassystem mit Rohrleitungen, Biogasspeicher, Notfackelanlage und Biogasaufbereitungsanlage inkl. EMSR-Technik und Prozessvisualisierung.
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Die Fermentation ist dabei auf eine Jahresmenge von 20.000 Tonnen (genehmigt sind maximal 25 000 Tonnen pro Jahr) kommunale Bioabfälle zu planen, auszulegen und zu errichten.
Die Biogasaufbereitungsanlage ist auf eine Rohbiogasleistung von mindestens 500 Nm
Die Entwässerung ist auf die Gärrestmenge aus der Vergärung einer Jahresmenge von 20 000 Tonnen kommunaler Bioabfälle zu planen, auszulegen und zu errichten.
(Anmerkung: Die bestehende Kompostierungsanlage ist in der Lage, eine nicht entwässerte Gärrestmenge aus der Vergärung einer Jahresmenge von ca. 20 000 Tonnen Bioabfälle pro Jahr zusammen mit anderen nicht vergorenen Bioabfällen und Strukturmaterialien zu verarbeiten)
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b) Errichtung eines kompletten, funktionsfähigen, betriebsfertigen Sedimentationsbeckens mit Maschinengebäude für die Gärrestentwässerung nach bereits vorliegender Planung des AG.
Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Dauer: 18 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Dieser Auftrag kann verlängert werden.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich vor, zusätzlich zum fest ausgeschriebenen Leistungsumfang die folgenden weiteren Leistungen zu beauftragen:
— Innerhalb einer Frist von zwei Jahren nach Zuschlagserteilung die Errichtung eines zweiten, mit dem fest beauftragten baugleichen und ebenso vollständigen, funktionsfähigen und betriebsbereiten Fermenters mit Fermenterheizung sowie den dazugehörigen Ein- und Austragseinrichtungen zur Erweiterung der Kapazität der Biovergärungsanlage auf 40 000 Mg/a (Option).
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Zusätzliche Informationen:
Das vorliegende Vergabeverfahren betrifft eine Beschaffung, für die ein Budget in Höhe von maximal 10 500 000 EUR zur Verfügung steht. Für den Fall, dass nach dem Ergebnis der Ausschreibung wider Erwarten eine Beschaffung der ausgeschriebenen Leistungen nicht innerhalb des vorhandenen Budgets möglich sein sollte, behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren insgesamt aufzuheben.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers (des Bieters/der Bietergemeinschaft) nebst Mustererklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen gemäß § 18 TVgG NRW, Mustererklärung zur Frauenförderung gemäß § 19 TVgG NRW und Mustererklärung Tarif-treue/Mindestlohn nach §§ 4, 9 TVgG NRW.
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(Hinweis: Mit Angebotsabgabe vorzulegen für den Bieter bzw. im Falle einer Bietergemeinschaft für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft).
2. Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB bzw. § 6e EU VOB/A und zum Vorliegen der gewerberechtlichen Voraussetzungen.
(Hinweis: Mit Angebotsabgabe vorzulegen für den Bieter bzw. im Falle einer Bietergemeinschaft für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft sowie außerdem für jeden im Angebot namentlich benannten Nachunternehmer sowie für jedes eignungsverleihende Unternehmen. Außerdem vorzulegen vor Zuschlagserteilung auf Anforderung des Auftraggebers für jeden eingesetzten Nachunternehmer, sofern nicht bereits mit Angebotsabgabe erfolgt)
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3. Auszug aus dem Berufs-/Handelsregister, nicht älter als 6 Monate gerechnet vom Zeitpunkt des Schlusstermins für die Abgabe der Angebote, soweit die Eintragung nach Maßgabe der für den Bieter einschlägigen Rechtvorschriften erforderlich ist, bzw. bei ausländischen Bietern eine gleichwertige Bescheinigung ihres Herkunftsstaates.
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4. Nachweis der zuständigen in-/ausländischen Sozialversicherungsträger oder der zu-ständigen in-/ausländischen Sozialkassen über die Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und der gemeinsamen Einrichtung der Tarifvertragsparteien i. S. d. § 5 Abs. 3 ArbEntG (nicht älter als ein Jahr).
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(Hinweis: Mit Angebotsabgabe vorzulegen für den Bieter bzw. im Falle einer Bietergemeinschaft für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft sowie für gegebenenfalls mit dem Angebot namentlich benannte Nachunternehmer).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Bankauskunft betreffend die wirtschaftliche Situation und das Zahlungsverhalten des Bieters.
(Hinweis: Mit Angebotsabgabe vorzulegen durch den Bieter bzw. – im Falle einer Bietergemeinschaft – durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. durch das Unter-nehmen, dessen Fähigkeiten sich der Bieter/die Bietergemeinschaft in wirtschaftlicher/finanzieller Hinsicht bedient [= Eignungsverleiher]).
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2. Eigenerklärungen des Bieters/der Bietergemeinschaft über den Gesamtumsatz sowie die Umsätze betreffend Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind sowie über Gewinne/Verluste und das Verhältnis zwischen Vermögen und Verbindlichkeiten in den letzten 3 Geschäftsjahren.
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Der Auftraggeber behält sich vor, nach Angebotsabgabe innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen die Vorlage von Jahresabschlüssen des Bieters betreffend die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2014, 2015, 2016) zu verlangen. Liegt der Jahresabschluss für das Jahr 2016 noch nicht vor, so sind für dieses Geschäftsjahr andere nachvollziehbare Nachweise für die in der Eigenerklärung gemäß vorstehender Ziffer 2. gemachten Angaben beizubringen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Zertifikat Fachbetrieb nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) nebst Prüfbericht der Überwachungsstelle.
2. Eigenerklärungen des Bieters/der Bietergemeinschaft zu Referenzen.
3. Beschreibung der technischen Ausrüstung des Bieters entsprechend den berufsgenossenschaftlichen Regeln für Arbeiten in kontaminierten Bereichen und für Spezialbauarbeiten in kontaminierten Bereichen (DGUV-Regel 101-004, ehemals BGR 128).
4. Angaben zur Anzahl und Qualifikation des Personals des Bieters betreffend Arbeiten in kontaminierten Bereichen und betreffend Spezialbauarbeiten in kontaminierten Bereichen (DGUV-Regel 101-004, ehemals BGR 128).
5. Referenzangaben zur Teilleistung „Planung, Bau und Errichtung eines Fermenters“ Mindestanforderung: Mindestens drei Referenzen aus den letzten 5 Geschäftsjahren betreffend die Planung, den Bau und die Errichtung von Fermentern als Pfropfenstromreaktor
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mit einem einzelnen, horizontalen Rührwerk in einer Bioabfallvergärungsanlage mit einer Jahresdurchsatzleistung von mindestens 20 000 Mg/a pro Fermenter.
6.Referenzangaben zur Teilleistung „Planung, Bau und Errichtung einer Gärrestentwässerung“ Mindestanforderung: Mindestens drei Referenzen aus den letzten 5 Geschäftsjahren über die Planung, Bau und Errichtung einer Siebschneckenpresse, davon mindestens
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eine Referenz bezogen auf eine Mindestdurchsatzleistung von 6 Mg/Stunde pro Schneckenpresse.
7. Referenzangaben zur Teilleistung „Beton-/Stahlbetonarbeiten“
Mindestanforderung: Mindestens drei Referenzen aus den letzten fünf Geschäftsjahren betreffend die Errichtung einer Anlage oder eines Bauwerkes aus Stahlbeton in Ortbetonbauweise als wasserundurchlässige Konstruktion mit einem Bauvolumen von mindestens 300 m
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— biologische Abfallbehandlung (Stahlbetonbauwerke),
— biologische Abwasserreinigung (Stahlbetonbecken),
— Stahlbetonbehälter zur Speicherung von Abwasser, wassergefährdenden Flüssigkeiten, Brauchwasser, Regenwasser oder Trinkwasser.
8. Referenzangaben zur Teilleistung „Spezialtiefbauarbeiten“.
Mindestanforderung: Mindestens 2 Referenzen aus den letzten 5 Geschäftsjahren betreffend die Ausführung eines Bauvorhabens mit Verbauarbeiten mittels aufgelöster Bohrpfahlwand mit Spritzbetonausfachung mit einem Leistungsumfang von jeweils
mindestens 400 m
9. Referenzangaben zur Teilleistung „Erdarbeiten in kontaminierten Bereichen“ Mindestanforderung: Mindestens drei Referenzen aus den letzten 5 Geschäftsjahren betreffend die Ausführung von Bauvorhaben mit Arbeiten in kontaminierten Bereichen gemäß den genossenschaftlichen Regeln (DGUV-Regel 101-004, ehemals BGR
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128) mit einem Leistungsumfang von jeweils mindestens 1 000 m
10. Referenzangaben für die Teilleistung „Spezialtiefbauarbeiten in kontaminierten Bereichen“ Mindestanforderung: Mindestens drei Referenzen aus den letzten 5 Geschäftsjahren, betreffend die Ausführung von Spezialtiefbauarbeiten mit Ortbetongroßbohrpfahlarbeiten in kontaminierten Bereichen gemäß den berufsgenossenschaftlichen Regeln (DGUV-Regel 101-004, ehemalig BGR 128) mit einem Leistungsumfang von mindestens
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700 m Pfahllänge pro Referenz vorzulegen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Auftragnehmer hat alle nach Maßgabe des Gesetzes über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen – TVgG NRW) zu beachtenden Regelungen (insbesondere die Vorgaben nach § 18 TVgG NRW zu ILO-Kernarbeitsnormen, nach § 19 TVgG NRW zur Frauenförderung sowie nach § 4 TVgG NRW Tariftreue- und Mindestlohn) einzuhalten.
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Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform einer Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-06-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-05-09 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: gemischt wirtschaftliche GmbH
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf
Adresse des Käuferprofils: https://www.dtvp.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4Y6QY4L5%22 🌏
Internetadresse: https://www.dtvp.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6QY4L5.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln – Spruchkörper Köln
Postanschrift: Zeughausstr. 2 – 10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160
Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 060-111410 (2017-03-21)
Ergänzende Angaben (2017-04-12)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 073-138843
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 060-111410
ABl. S-Ausgabe: 73
Quelle: OJS 2017/S 073-138843 (2017-04-12)
Ergänzende Angaben (2017-04-21)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-21 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 080-153746
ABl. S-Ausgabe: 80
Quelle: OJS 2017/S 080-153746 (2017-04-21)
Ergänzende Angaben (2017-05-12)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-05-12 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 094-183197
ABl. S-Ausgabe: 94
Quelle: OJS 2017/S 094-183197 (2017-05-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-01-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 7125421.93 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-01-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-01-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 003-002655
ABl. S-Ausgabe: 3
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Vergabeverfahren betrifft eine Beschaffung, für die ein Budget in Höhe von maximal 10,5 Mio. EUR zur Verfügung steht. Für den Fall, dass nach dem Ergebnis der Ausschreibung wider Erwarten eine Beschaffung der ausgeschriebenen Leistungen nicht innerhalb des vorhandenen Budgets möglich sein sollte, behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren insgesamt aufzuheben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Fermentation ist dabei auf eine Jahresmenge von 20 000 Tonnen (genehmigt sind maximal 25 000 Tonnen pro Jahr) kommunale Bioabfälle zu planen, auszulegen und zu errichten.
(Anmerkung: Die bestehende Kompostierungsanlage ist in der Lage, eine nicht entwässerte Gärrestmenge aus der Vergärung einer Jahresmenge von ca. 20 000 Tonnen Bioabfälle pro Jahr zusammen mit anderen nicht vergorenen Bioabfällen und Strukturmaterialien zu verarbeiten);
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Beschreibung der Optionen:
— Innerhalb einer Frist von 2 Jahren nach Zuschlagserteilung die Errichtung eines zweiten, mit dem fest beauftragten baugleichen und ebenso vollständigen, funktionsfähigen und betriebsbereiten Fermenters mit Fermenterheizung sowie den dazugehörigen Ein- und…
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Zusätzliche Informationen:
Das vorliegende Vergabeverfahren betrifft eine Beschaffung, für die ein Budget in Höhe von maximal 10,5 Mio. EUR zur Verfügung steht. Für den Fall, dass nach dem Ergebnis der Ausschreibung wider Erwarten eine Beschaffung der ausgeschriebenen Leistungen nicht innerhalb des vorhandenen Budgets möglich sein sollte, behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren insgesamt aufzuheben.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kostenkriterium: Jährliche finanzielle Aufwendungen nach Formel gemäß der Ausschreibungsunterlagen
Gewichtung der Kosten: 100

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-12-29 📅

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6QYLUM

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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a. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Mehr anzeigen
b. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Quelle: OJS 2018/S 003-002655 (2018-01-03)