Die Auftraggeberin betreibt eine Gruppenkläranlage für die Stadt Emmelshausen, weitere 13 Ortsgemeinden sowie zwei Industriegebiete. Die Anlage stammt aus den 1970er Jahren mit einer Erweiterung in den Jahren 1997/1998. Sie ist derzeit auf eine Ausbaugröße von 13 000 EW ausgelegt und soll diese beibehalten. Die Anlage liegt im Oberen Baybachtal. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt im Neubau der Anlage am Platz der alten und im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen. Unter anderem ist ein Regenüberlaufbecken neu zu bauen, das unter besonderer Sicherung des Hanges in den Hangbereich hinein gebaut werden muss. Die Planung muss daher in Bauabschnitten erfolgen. Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke, der Technischen Ausrüstung sowie der Verkehrsanlagen, jeweils in den Leistungsphasen 1 – 9 nach §§ 43, 55 und 47 HOAI. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-06-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-05-30.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-05-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin betreibt eine Gruppenkläranlage für die Stadt Emmelshausen, weitere 13 Ortsgemeinden sowie zwei Industriegebiete. Die Anlage stammt aus den 1970er Jahren mit einer Erweiterung in den Jahren 1997/1998. Sie ist derzeit auf eine Ausbaugröße von 13 000 EW ausgelegt und soll diese beibehalten. Die Anlage liegt im Oberen Baybachtal. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt im Neubau der Anlage am Platz der alten und im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen. Unter anderem ist ein Regenüberlaufbecken neu zu bauen, das unter besonderer Sicherung des Hanges in den Hangbereich hinein gebaut werden muss. Die Planung muss daher in Bauabschnitten erfolgen.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke, der Technischen Ausrüstung sowie der Verkehrsanlagen, jeweils in den Leistungsphasen 1 – 9 nach §§ 43, 55 und 47 HOAI. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Die Auftraggeberin betreibt eine Gruppenkläranlage für die Stadt Emmelshausen, weitere 13 Ortsgemeinden sowie zwei Industriegebiete. Die Anlage stammt aus den 1970er Jahren mit einer Erweiterung in den Jahren 1997/1998. Sie ist derzeit auf eine Ausbaugröße von 13 000 EW ausgelegt und soll diese beibehalten. Die Anlage liegt im Oberen Baybachtal. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt im Neubau der Anlage am Platz der alten und im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen. Unter anderem ist ein Regenüberlaufbecken neu zu bauen, das unter besonderer Sicherung des Hanges in den Hangbereich hinein gebaut werden muss. Die Planung muss daher in Bauabschnitten erfolgen.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke, der Technischen Ausrüstung sowie der Verkehrsanlagen, jeweils in den Leistungsphasen 1 – 9 nach §§ 43, 55 und 47 HOAI. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Referenz Daten
Absendedatum: 2017-05-30 📅
Einreichungsfrist: 2017-06-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-03 📅
Datum des Beginns: 2017-10-01 📅
Datum des Endes: 2023-11-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 106-212894
ABl. S-Ausgabe: 106
Zusätzliche Informationen
1. Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Bewerbungsbogen zur Verfügung, den die Bewerber bei ihrer Bewerbung verwenden sollen. Der Bewerbungsbogen kann ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform bezogen werden.
2. Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens innerhalb von 10 Kalendertagen schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebenden Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Kalendertagen bei der unter IV.4.1 genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen. Den Bewerbungsbogen erhalten die Bewerber bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle. Weitere Auskünfte und Fragen zum Vergabeverfahren sind seitens der Bewerber ausschließlich schriftlich bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle zu stellen.
3. Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird für die Erstellung des Teilnahmeantrags empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der eingereichte Teilnahmeantrag mit Anlagen wird nicht zurückgegeben.
4. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder E-Mail) des Bewerbers oder – im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft – über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Büros.
5. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet mit dem unter Abschnitt IV.3.1) angegebenen Aktenzeichen, bei der unter I.1) genannten Anschrift einzureichen.
6. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.1) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Rückfragen können bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge gestellt werden. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus mehreren Büros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des Bevollmächtigten.
1. Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Bewerbungsbogen zur Verfügung, den die Bewerber bei ihrer Bewerbung verwenden sollen. Der Bewerbungsbogen kann ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform bezogen werden.
2. Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens innerhalb von 10 Kalendertagen schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebenden Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Kalendertagen bei der unter IV.4.1 genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen. Den Bewerbungsbogen erhalten die Bewerber bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle. Weitere Auskünfte und Fragen zum Vergabeverfahren sind seitens der Bewerber ausschließlich schriftlich bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle zu stellen.
3. Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird für die Erstellung des Teilnahmeantrags empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der eingereichte Teilnahmeantrag mit Anlagen wird nicht zurückgegeben.
4. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder E-Mail) des Bewerbers oder – im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft – über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Büros.
5. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet mit dem unter Abschnitt IV.3.1) angegebenen Aktenzeichen, bei der unter I.1) genannten Anschrift einzureichen.
6. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.1) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Rückfragen können bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge gestellt werden. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus mehreren Büros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des Bevollmächtigten.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin betreibt eine Gruppenkläranlage für die Stadt Emmelshausen, weitere 13 Ortsgemeinden sowie zwei Industriegebiete. Die Anlage stammt aus den 1970er Jahren mit einer Erweiterung in den Jahren 1997/1998. Sie ist derzeit auf eine Ausbaugröße von 13 000 EW ausgelegt und soll diese beibehalten. Die Anlage liegt im Oberen Baybachtal. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt im Neubau der Anlage am Platz der alten und im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen. Unter anderem ist ein Regenüberlaufbecken neu zu bauen, das unter besonderer Sicherung des Hanges in den Hangbereich hinein gebaut werden muss. Die Planung muss daher in Bauabschnitten erfolgen.
Die Auftraggeberin betreibt eine Gruppenkläranlage für die Stadt Emmelshausen, weitere 13 Ortsgemeinden sowie zwei Industriegebiete. Die Anlage stammt aus den 1970er Jahren mit einer Erweiterung in den Jahren 1997/1998. Sie ist derzeit auf eine Ausbaugröße von 13 000 EW ausgelegt und soll diese beibehalten. Die Anlage liegt im Oberen Baybachtal. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt im Neubau der Anlage am Platz der alten und im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen. Unter anderem ist ein Regenüberlaufbecken neu zu bauen, das unter besonderer Sicherung des Hanges in den Hangbereich hinein gebaut werden muss. Die Planung muss daher in Bauabschnitten erfolgen.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke, der Technischen Ausrüstung sowie der Verkehrsanlagen, jeweils in den Leistungsphasen 1 – 9 nach §§ 43, 55 und 47 HOAI. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke, der Technischen Ausrüstung sowie der Verkehrsanlagen, jeweils in den Leistungsphasen 1 – 9 nach §§ 43, 55 und 47 HOAI. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Die Verbandsgemeinde Emmelshausen plant die Erneuerung der Gruppenkläranlage Oberes Baybachtal. Die aus 1970er Jahren stammende und in den Jahren 1997 und 1998 sanierte Anlage soll neu gebaut und dabei 13 000 EW ausgelegt werden. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt auf dem Neubau der Anlage am Platz der alten im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen und in teilweiser Hanglage.
Die Verbandsgemeinde Emmelshausen plant die Erneuerung der Gruppenkläranlage Oberes Baybachtal. Die aus 1970er Jahren stammende und in den Jahren 1997 und 1998 sanierte Anlage soll neu gebaut und dabei 13 000 EW ausgelegt werden. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt auf dem Neubau der Anlage am Platz der alten im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen und in teilweiser Hanglage.
Die Auftraggeberin hat eine Vorstudie erstellen lassen, die Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen ist. Die Auftraggeberin hält die darin getroffenen Feststellungen für nachvollziehbar und machbar, ist aber nicht daran gebunden.
Ausweislich der Studie sind große volumenbildende Bauwerke nicht bzw. nur mit hohem Aufwand möglich, sodass im Hangbereich ein Linienbauwerk als Ersatz für das bestehende Flächenbauwerk gebaut werden müsste. Das weitere Konzept beruht derzeit auf dem sukzessiven Rückbau von Altanlagenstufen und dem anschließenden Bau sowie der unmittelbaren Inbetriebnahme der neuen Einrichtungen. Eine Planung von abschnittsweise durchzuführenden Arbeiten ist deshalb erforderlich, wobei derzeit von acht Teilbauabschnitten ausgegangen wird.
Ausweislich der Studie sind große volumenbildende Bauwerke nicht bzw. nur mit hohem Aufwand möglich, sodass im Hangbereich ein Linienbauwerk als Ersatz für das bestehende Flächenbauwerk gebaut werden müsste. Das weitere Konzept beruht derzeit auf dem sukzessiven Rückbau von Altanlagenstufen und dem anschließenden Bau sowie der unmittelbaren Inbetriebnahme der neuen Einrichtungen. Eine Planung von abschnittsweise durchzuführenden Arbeiten ist deshalb erforderlich, wobei derzeit von acht Teilbauabschnitten ausgegangen wird.
Die Dimensionierungskenndaten sind in der Studie ermittelt wie folgt:
Ausweislich der Vorstudie sind die aus der bei den Vergabeunterlagen beigefügte Tabelle ersichtlichen Gewerke mit den entsprechenden anrechenbaren Kosten zu planen. Die Kosten beinhalten dabei überschlägig den Rückbau der Altanlagenstufen sowie einen Erschwerniszuschlag von 20 %.
Ausweislich der Vorstudie sind die aus der bei den Vergabeunterlagen beigefügte Tabelle ersichtlichen Gewerke mit den entsprechenden anrechenbaren Kosten zu planen. Die Kosten beinhalten dabei überschlägig den Rückbau der Altanlagenstufen sowie einen Erschwerniszuschlag von 20 %.
Beschreibung der Optionen:
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Leistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke, der Technischen Gebäudeausrüstung und der Verkehrsanlagen, jeweils in den Leistungsphasen 1 – 9 nach §§ 43, 55 und 47 HOAI. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen: Es sollen zunächst die Leistungen der Entwurfsplanung in den Leistungsphasen 1 – 3 beauftragt werden (Leistungsstufe 1), sodann in einer zweiten Leistungsstufe die Genehmigungsplanung nach Leistungsphase 4 und im Rahmen der Leistungsstufe 3 die erforderlichen weiteren Planungsleistungen im Zuge der Realisierung der Baumaßnahme (Leistungsphasen 5 – 9). Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Leistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke, der Technischen Gebäudeausrüstung und der Verkehrsanlagen, jeweils in den Leistungsphasen 1 – 9 nach §§ 43, 55 und 47 HOAI. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen: Es sollen zunächst die Leistungen der Entwurfsplanung in den Leistungsphasen 1 – 3 beauftragt werden (Leistungsstufe 1), sodann in einer zweiten Leistungsstufe die Genehmigungsplanung nach Leistungsphase 4 und im Rahmen der Leistungsstufe 3 die erforderlichen weiteren Planungsleistungen im Zuge der Realisierung der Baumaßnahme (Leistungsphasen 5 – 9). Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Verbandsgemeinde Emmelshausen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung § 123 GWB begründet sind.
2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung § 124 GWB begründet sind.
3. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist.
4. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.
5. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
6. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
6. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Planungsleistungen, die mit der ausgeschriebenen Planungsleistung vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren, soweit verfügbar (§ 45 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 5 VgV).
2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV).
3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Mindeststandards:
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 500 000 EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 2 500 000 EUR beträgt, und die das Risiko von Umweltschäden mit umfasst.. Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exzedentenversicherung nachzuweisen. Hierbei genügt, dass der Bewerber eine Erklärung des Versicherers beibringt, im Auftragsfall den Versicherungsschutz entsprechend zur Verfügung zu stellen.. Die geforderten Nachweise sind schriftlich einzureichen.
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 500 000 EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 2 500 000 EUR beträgt, und die das Risiko von Umweltschäden mit umfasst.. Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exzedentenversicherung nachzuweisen. Hierbei genügt, dass der Bewerber eine Erklärung des Versicherers beibringt, im Auftragsfall den Versicherungsschutz entsprechend zur Verfügung zu stellen.. Die geforderten Nachweise sind schriftlich einzureichen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV).
1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV).
2. Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV).
3. Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung.
4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären.
5. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Die geforderten Auskünfte sind schriftlich einzureichen.
Mindeststandards:
I. Mindestanforderung an die Bürogröße und Personalqualifikation:
Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des Planers (Ingenieurbau) sowie des Bauüberwachers (Ingenieurbau) über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Bauingenieurwesens verfügen. Der Planer (Technische Ausrüstung) für die Anlagengruppe 7 „Verfahrenstechnische Anlagen“ muss mindestens über die Qualifikation eines Ingenieurs und für die Anlagengruppe 4 „Starkstromanlagen“ mindestens über die Qualifikation Ingenieurs verfügen. Hinsichtlich der Bürogröße muss der Bewerber neben den Personen der Planer und des Bauüberwachers über
Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des Planers (Ingenieurbau) sowie des Bauüberwachers (Ingenieurbau) über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Bauingenieurwesens verfügen. Der Planer (Technische Ausrüstung) für die Anlagengruppe 7 „Verfahrenstechnische Anlagen“ muss mindestens über die Qualifikation eines Ingenieurs und für die Anlagengruppe 4 „Starkstromanlagen“ mindestens über die Qualifikation Ingenieurs verfügen. Hinsichtlich der Bürogröße muss der Bewerber neben den Personen der Planer und des Bauüberwachers über
jeweils einen Vertreter mit mindestens vergleichbarer beruflicher Qualifikation verfügen.
II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers:
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung des Neubaus oder der Erweiterung von Kläranlagen durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte im Wesentlichen kosten- und termingerecht abgewickelt wurden.
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung des Neubaus oder der Erweiterung von Kläranlagen durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte im Wesentlichen kosten- und termingerecht abgewickelt wurden.
3. Hierzu sind mindestens drei Referenzen nachzuweisen. Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke und der Technischen Ausrüstung Anlagengruppen 4 und 7 (hier jeweils mindestens Leistungsphasen 3-6 und 8) erbracht worden sein, die Vergabe der Maßnahme muss nach den Regeln der VOB/A erfolgt sein und die Fertigstellung (d.h. Abschluss der Lph 8, alternativ die Inbetriebnahme oder der Probebetrieb) muss nach dem 1.1.2012 erfolgt sein.
3. Hierzu sind mindestens drei Referenzen nachzuweisen. Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke und der Technischen Ausrüstung Anlagengruppen 4 und 7 (hier jeweils mindestens Leistungsphasen 3-6 und 8) erbracht worden sein, die Vergabe der Maßnahme muss nach den Regeln der VOB/A erfolgt sein und die Fertigstellung (d.h. Abschluss der Lph 8, alternativ die Inbetriebnahme oder der Probebetrieb) muss nach dem 1.1.2012 erfolgt sein.
Alle Referenzen müssen den Neubau von Kläranlagen oder die Erweiterung von Kläranlagen mit vergleichbarer Größe zum Inhalt haben (10 000 bis 20 000 EW und deren Baukosten der Kostengruppe 300 und 400 im Sinne der DIN 276 mind. 5 000 000 EUR (netto) betragen haben.
Alle Referenzen müssen den Neubau von Kläranlagen oder die Erweiterung von Kläranlagen mit vergleichbarer Größe zum Inhalt haben (10 000 bis 20 000 EW und deren Baukosten der Kostengruppe 300 und 400 im Sinne der DIN 276 mind. 5 000 000 EUR (netto) betragen haben.
Mindestens eine Referenz muss die Planung…
… der Errichtung eines Ersatzneubaus oder eine Erweiterung im laufenden Betrieb einer vorhandenen Kläranlage zum Gegenstand haben.
… des Neubau oder einer Erweiterung einer Kläranlage mit einer Schlammfaulung zum Gegenstand haben.
Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden ist.
Für alle Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich der Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, der Leistungsphase 7 und der Projektergebnisse nach Abschluss der Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen. Die angeforderten Auskünfte sind schriftlich einzureichen.
Für alle Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich der Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, der Leistungsphase 7 und der Projektergebnisse nach Abschluss der Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen. Die angeforderten Auskünfte sind schriftlich einzureichen.
Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen.
Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Referenzbogen) genutzt werden.
Die angeforderten Auskünfte sind schriftlich einzureichen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Mit der Bewerbung sind die Voraussetzungen bezüglich der Planvorlageberechtigung im Sinne des §110 Landeswassergesetz nachzuweisen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Neubau von Kläranlagen vergleichbarer Größe (zwischen 10.000 und 20.000 EW) anhand der angegebenen Referenzen (40 %).
2. Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (20 %).
3. Nachgewiesene Erfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen (20 %).
4. Einhaltung von Bauzeit und Baukosten bei den eingereichten Referenzprojekten (20 %).
Sonstiges:
— Bei der Bewertung der Teilnahmeanträge werden ausschließlich Referenzen herangezogen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen,
— Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
1. Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Bewerbungsbogen zur Verfügung, den die Bewerber bei ihrer Bewerbung verwenden sollen. Der Bewerbungsbogen kann ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform bezogen werden.
1. Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Bewerbungsbogen zur Verfügung, den die Bewerber bei ihrer Bewerbung verwenden sollen. Der Bewerbungsbogen kann ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform bezogen werden.
2. Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens innerhalb von 10 Kalendertagen schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebenden Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Kalendertagen bei der unter IV.4.1 genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen. Den Bewerbungsbogen erhalten die Bewerber bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle. Weitere Auskünfte und Fragen zum Vergabeverfahren sind seitens der Bewerber ausschließlich schriftlich bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle zu stellen.
2. Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens innerhalb von 10 Kalendertagen schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebenden Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Kalendertagen bei der unter IV.4.1 genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen. Den Bewerbungsbogen erhalten die Bewerber bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle. Weitere Auskünfte und Fragen zum Vergabeverfahren sind seitens der Bewerber ausschließlich schriftlich bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle zu stellen.
3. Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird für die Erstellung des Teilnahmeantrags empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der eingereichte Teilnahmeantrag mit Anlagen wird nicht zurückgegeben.
4. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder E-Mail) des Bewerbers oder – im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft – über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Büros.
4. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder E-Mail) des Bewerbers oder – im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft – über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Büros.
5. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet mit dem unter Abschnitt IV.3.1) angegebenen Aktenzeichen, bei der unter I.1) genannten Anschrift einzureichen.
5. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet mit dem unter Abschnitt IV.3.1) angegebenen Aktenzeichen, bei der unter I.1) genannten Anschrift einzureichen.
6. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.1) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Rückfragen können bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge gestellt werden. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus mehreren Büros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des Bevollmächtigten.
6. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.1) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Rückfragen können bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge gestellt werden. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus mehreren Büros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des Bevollmächtigten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de📧
Fax: +49 6131/162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens binnen Wochenfrist schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter VI. 4.1) genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens binnen Wochenfrist schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter VI. 4.1) genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen.
Quelle: OJS 2017/S 106-212894 (2017-05-30)
Ergänzende Angaben (2017-06-20) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-11-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin betreibt eine Gruppenkläranlage für die Stadt Emmelshausen, weitere 13 Ortsgemeinden sowie zwei Industriegebiete. Die Anlage stammt aus den 1970er Jahren mit einer Erweiterung in den Jahren 1997/1998. Sie ist derzeit auf eine Ausbaugröße von 13.000 EW ausgelegt und soll diese beibehalten. Die Anlage liegt im Oberen Baybachtal. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt im Neubau der Anlage am Platz der alten und im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen. Unter anderem ist ein Regenüberlaufbecken neu zu bauen, das unter besonderer Sicherung des Hanges in den Hangbereich hinein gebaut werden muss. Die Planung muss daher in Bauabschnitten erfolgen.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke, der Technischen Ausrüstung sowie der Verkehrsanlagen, jeweils in den Leistungsphasen 1 – 9 nach §§ 43, 55 und 47 HOAI. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Die Auftraggeberin betreibt eine Gruppenkläranlage für die Stadt Emmelshausen, weitere 13 Ortsgemeinden sowie zwei Industriegebiete. Die Anlage stammt aus den 1970er Jahren mit einer Erweiterung in den Jahren 1997/1998. Sie ist derzeit auf eine Ausbaugröße von 13.000 EW ausgelegt und soll diese beibehalten. Die Anlage liegt im Oberen Baybachtal. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt im Neubau der Anlage am Platz der alten und im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen. Unter anderem ist ein Regenüberlaufbecken neu zu bauen, das unter besonderer Sicherung des Hanges in den Hangbereich hinein gebaut werden muss. Die Planung muss daher in Bauabschnitten erfolgen.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke, der Technischen Ausrüstung sowie der Verkehrsanlagen, jeweils in den Leistungsphasen 1 – 9 nach §§ 43, 55 und 47 HOAI. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Gesamtwert des Auftrags: 1108601.45 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rhein-Hunsrück-Kreis
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Die Auftraggeberin betreibt eine Gruppenkläranlage für die Stadt Emmelshausen, weitere 13 Ortsgemeinden sowie zwei Industriegebiete. Die Anlage stammt aus den 1970er Jahren mit einer Erweiterung in den Jahren 1997/1998. Sie ist derzeit auf eine Ausbaugröße von 13.000 EW ausgelegt und soll diese beibehalten. Die Anlage liegt im Oberen Baybachtal. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt im Neubau der Anlage am Platz der alten und im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen. Unter anderem ist ein Regenüberlaufbecken neu zu bauen, das unter besonderer Sicherung des Hanges in den Hangbereich hinein gebaut werden muss. Die Planung muss daher in Bauabschnitten erfolgen.
Die Auftraggeberin betreibt eine Gruppenkläranlage für die Stadt Emmelshausen, weitere 13 Ortsgemeinden sowie zwei Industriegebiete. Die Anlage stammt aus den 1970er Jahren mit einer Erweiterung in den Jahren 1997/1998. Sie ist derzeit auf eine Ausbaugröße von 13.000 EW ausgelegt und soll diese beibehalten. Die Anlage liegt im Oberen Baybachtal. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt im Neubau der Anlage am Platz der alten und im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen. Unter anderem ist ein Regenüberlaufbecken neu zu bauen, das unter besonderer Sicherung des Hanges in den Hangbereich hinein gebaut werden muss. Die Planung muss daher in Bauabschnitten erfolgen.
Die Verbandsgemeinde Emmelshausen plant die Erneuerung der Gruppenkläranlage Oberes Baybachtal. Die aus 1970er Jahren stammende und in den Jahren 1997 und 1998 sanierte Anlage soll neu gebaut und dabei 13.000 EW ausgelegt werden. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt auf dem Neubau der Anlage am Platz der alten im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen und in teilweiser Hanglage.
Die Verbandsgemeinde Emmelshausen plant die Erneuerung der Gruppenkläranlage Oberes Baybachtal. Die aus 1970er Jahren stammende und in den Jahren 1997 und 1998 sanierte Anlage soll neu gebaut und dabei 13.000 EW ausgelegt werden. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt auf dem Neubau der Anlage am Platz der alten im laufenden Betrieb unter beengten Platzverhältnissen und in teilweiser Hanglage.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe: funktionelle Umsetzung der Neubaumaßnahmen in der baubetrieblichen Bauabfolge
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe: Methoden zur Sicherstellung der Betriebssicherheit in der Umbau- und zukünftigen Betriebsphase und Minimierung von Eingriffen in das Landschaftsb
Qualitätsmanagement im Rahmen des Planungsprozesses und der Umsetzung der Planung im Zuge der Ausschreibung und während der Bauphase
Örtliche Baupräsenz und Organisation in der Phase der Bauüberwachung
Akzeptanz des Vertrages
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Gewichtung des Preises: 25
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-11-15 📅
Quelle: OJS 2017/S 225-468890 (2017-11-20)