Planungs- und Bauüberwachungsleistungen zur Optimierung und Modernisierung der Kläranlage Wachenheim

Verbandsgemeinde Wachenheim an der Weinstraße -Abwasserbeseitigungswerk-

Das Abwasserbeseitigungswerk der Verbandsgemeinde Wachenheim ist Betreiber der Kläranlage Wachenheim und beabsichtigt die Ausschreibung der Planungsleistungen für die Optimierung und Modernisierung der Kläranlage. Die Anlage hat eine derzeitige Ausbaugröße von 8 500 Einwohnerwerten und soll zukünftig für eine Bemessungsfracht von 13 150 EWCSB (gemäß 24 h-Mischprobe, 85 %-Wert) ausgelegt sein. Die vergebende Stelle hat eine Vorstudie erstellen lassen, die alternativ einen ergänzenden Neubau oder einen Umbau zur Ertüchtigung der biologischen Stufe in Hinblick auf Volumen und technische Ausrüstung vorsieht, ebenfalls weitere Neubauten und die Optimierung und Modernisierung der übrigen Anlagenteile. Die vergebende Stelle geht davon aus, dass die in der Studie genannten Maßnahmen möglich und umsetzbar sind, ist aber nicht an die Vorschläge gebunden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-03-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-01-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-01-27 Auftragsbekanntmachung
2017-07-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-01-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Das Abwasserbeseitigungswerk der Verbandsgemeinde Wachenheim ist Betreiber der Kläranlage Wachenheim und beabsichtigt die Ausschreibung der Planungsleistungen für die Optimierung und Modernisierung der Kläranlage. Die Anlage hat eine derzeitige Ausbaugröße von 8 500 Einwohnerwerten und soll zukünftig für eine Bemessungsfracht von 13 150 EWCSB (gemäß 24 h-Mischprobe, 85 %-Wert) ausgelegt sein. Die vergebende Stelle hat eine Vorstudie erstellen lassen, die alternativ einen ergänzenden Neubau oder einen Umbau zur Ertüchtigung der biologischen Stufe in Hinblick auf Volumen und technische Ausrüstung vorsieht, ebenfalls weitere Neubauten und die Optimierung und Modernisierung der übrigen Anlagenteile. Die vergebende Stelle geht davon aus, dass die in der Studie genannten Maßnahmen möglich und umsetzbar sind, ist aber nicht an die Vorschläge gebunden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bauaufsicht 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: deb19 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Verbandsgemeinde Wachenheim an der Weinstraße -Abwasserbeseitigungswerk-
Postanschrift: Weinstraße 16
Postleitzahl: 67157
Postort: Wachenheim an der Weinstraße
Kontakt
Internetadresse: http://www.VG-Wachenheim.de 🌏
E-Mail: wachenheim@bieteranfrage.de 📧
URL der Dokumente: http://www.subreport.de/E42468326 🌏
URL der Teilnahme: http://www.subreport.de/E42468326 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-27 📅
Einreichungsfrist: 2017-03-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-02-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 022-037523
ABl. S-Ausgabe: 22
Zusätzliche Informationen
1. Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Bewerbungsbogen zur Verfügung, den die Bewerber bei ihrer Bewerbung verwenden sollen. Der Bewerbungsbogen kann ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform bezogen werden. 2. Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens innerhalb von 10 Kalendertagen schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebenden Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Kalendertagen bei der unter VI.4.1) genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen. Den Bewerbungsbogen erhalten die Bewerber bei der unter I.3) genannten Kontaktstelle. Weitere Auskünfte und Fragen zum Vergabeverfahren sind seitens der Bewerber ausschließlich schriftlich bei der unter I.3) genannten Kontaktstelle zu stellen. 3. Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird für die Erstellung des Teilnahmeantrags empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der eingereichte Teilnahmeantrag mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. 4. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder E-Mail) des Bewerbers oder – im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft – über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Büros. 5. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist entweder schriftlich in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.3) genannten Anschrift oder elektronisch über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform einzureichen. 6. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.3) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Rückfragen können bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge gestellt werden. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus mehreren Büros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des Bevollmächtigten. 7. Ablauf des Verhandlungsverfahrens nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs: Die aufgrund des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bieter erhalten Gelegenheit zu einer Präsentation gegenüber dem Auftraggeber zu den in der Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Zuschlagskriterien und zur Abgabe eines unverbindlichen (indikativen) Honorarangebotes. Die Präsentation wird abschließend bewertet, das vorläufige Honorarangebot wird lediglich vorläufig bewertet. Der Auftraggeber handelt mit den Bietern die Vertragsbedingungen aus. Hierzu wird den Bietern ein Vertragsentwurf übermittelt. Den Bietern wird Gelegenheit gegeben, Anmerkungen und Änderungswünsche zu dem Vertragsentwurf vorzubringen. Den Bietern wird für die Auseinandersetzung mit dem Vertragsentwurf eine angemessene Zeit eingeräumt werden. Der Auftraggeber entscheidet, ob und wenn ja, in welcher Weise er den Vertragsentwurf ändert. Ein Anspruch der Bieter auf Änderungen besteht nicht. In den Verhandlungsgesprächen werden die Bieter aufgefordert, ein verbindliches Angebot auf Basis des vom Auftraggeber vorgegebenen finalen Vertragsentwurfs abzugeben. Der Auftraggeber wird die Angebote, insbesondere die verbindlichen Honorarangebote abschließend bewerten. Die Angaben in der Präsentation werden nicht erneut bewertet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die vergebende Stelle beabsichtigt die Vergabe der Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12) sowie der Planung der Technischen Ausrüstung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15). Gegenstand sind weiter Besondere Leistungen, z. B. für die Leistungen des SiGeKo nach Baustellenverordnung sowie die örtliche Bauüberwachung.
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Dabei soll zunächst der Ertüchtigungs- und Erweiterungsbedarf für die gesamte Kläranlage betrachtet werden (Leistungsstufe 1, beinhaltet die Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI). In der Leistungsstufe 2 sollen die Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 beauftragt werden, ggf. werden die einzelnen Maßnahmen abschnittsweise realisiert. Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
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Die anrechenbaren Baukosten (KG 300) betragen nach überschlägiger Schätzung ca. 1,385 Mio. EUR (netto).
Die anrechenbaren Baukosten (KG 400) betragen nach überschlägiger Schätzung ca. 810 000 EUR (netto).
Dauer: 15 Monate
Beschreibung der Optionen:
Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen: Es sollen zunächst die Leistungen bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden (Leistungsstufe 1), sowie sodann die erforderlichen weiteren Planungs- und Bauüberwachungsleistungen im Zuge der Realisierung der Baumaßnahme (Leistungsstufe 2). Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wachenheim.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung § 123 GWB begründet sind.
2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung §§ 124 GWB begründet sind.
3. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (gemäß § 73 Abs. 3 VgV).
4. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 3 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Planungsleistungen, die mit der ausgeschriebenen Planungsleistung vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren, soweit verfügbar (§ 45 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 5 VgV).
2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV).
3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
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Mindeststandards:
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 000 000 EUR und zusätzlich für Umweltschäden sowie sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1 500 000 EUR beträgt (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exzedentenversicherung nachzuweisen.
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Die geforderten Nachweise sind schriftlich einzureichen. Für den Nachweis genügt eine schriftliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, die bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall an die geforderte Höhe anzupassen.
Im Falle einer Beauftragung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft haftet jedes Mitglied gesamtschuldnerisch.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung genannt werden, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV).
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2. Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV).
3. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären.
Mindeststandards:
I. Mindestanforderung an die Bürogröße und Personalqualifikation:
Der Bewerber muss hinsichtlich der Bürogröße neben der Person des Planers mindestens über einen Vertreter mit vergleichbaren beruflichen Qualifikationen verfügen.
II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers:
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung der Optimierung oder Sanierung von Kläranlagen durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden.
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Hierzu sind mindestens 3 Referenzen nachzuweisen. Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke und der Technischen Ausrüstung (hier jeweils mindestens Leistungsphasen 3-6 und 8) erbracht worden sein, die Vergabe der Maßnahme muss nach den Regeln der VOB/A erfolgt sein und die Fertigstellung (d. h. Abschluss der Lph 8, alternativ die Inbetriebnahme oder der Probebetrieb) muss nach dem 1.1.2012 erfolgt sein.
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Die Referenzen müssen den Neubau, die Sanierung oder die Erweiterung von Kläranlagen mit vergleichbarer Größe zum Inhalt haben (anrechenbare Kosten der Kostengruppen 300+400 nach DIN276 mindestens 1 000 000 EUR netto, maximal 7 500 000 EUR netto).
Mindestens eine Referenz muss eine Umsetzung / Durchführung der Sanierungsarbeiten im laufenden Betrieb aufweisen und mindestens die Planungsleistungen für die biologische Reinigungsstufe beinhalten.
Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden ist.
Für alle Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich der Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, der Leistungsphase 7 und der Projektergebnisse nach Abschluss der Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen. Die angeforderten Auskünfte sind schriftlich einzureichen.
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Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen.
Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Referenzbogen) genutzt werden.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Mit der Bewerbung sind die Voraussetzungen bezüglich der Planvorlageberechtigung im Sinne des §110 Landeswassergesetz Rheinland-Pfalz nachzuweisen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Auftraggeber wendet das Landestariftreuegesetz (LTTG) des Landes Rheinland-Pfalz an.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Erfahrung des Bewerbers mit dem Neubau von Kläranlagen und der Modernisierung von Kläranlagen im laufenden Betrieb anhand der eingereichten Referenzen, die die genannten Mindestanforderungen erfüllen (40 %).
2. Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (20 %).
3. Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen (25 %).
4. Einhaltung der geplanten Bauzeit und der geplanten Baukosten, wie sie sich aus den Referenzen ergeben (15 %).
Sonstiges:
— Bei der Bewertung können je Kriterium zwischen 10 Punkten (sehr hohe Erfüllung, sehr gute Bewertung) und 0 Punkten (niedrige Erfüllung, vergleichsweise schlechte Bewertung) erreicht werden. Diese gehen mit der angegebenen Wichtung in die Gesamtbewertung ein;
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— Bei der Bewertung der Teilnahmeanträge werden ausschließlich Referenzen herangezogen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen;
— Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: http://www.Vergabeberatungsstelle.de 🌏
Dokumente URL: www.subreport.de/E42468326 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vergabeberatungsstelle Klaeser GmbH
Postanschrift: Kirchstraße 54
Postort: Montabaur
Postleitzahl: 56410
Telefon: +49 26029973890 📞
Fax: +49 32121239232 📠
Land: Westerwaldkreis 🏙️
Internetadresse: www.Vergabeberatungsstelle.de 🌏
URL der Teilnahme: www.subreport.de/E42468326 🌏
Internetadresse: http://www.Vergabeberatungsstelle.de 🌏
URL der Dokumente: www.subreport.de/E42468326 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Bewerbungsbogen zur Verfügung, den die Bewerber bei ihrer Bewerbung verwenden sollen. Der Bewerbungsbogen kann ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform bezogen werden.
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2. Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens innerhalb von 10 Kalendertagen schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebenden Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Kalendertagen bei der unter VI.4.1) genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen. Den Bewerbungsbogen erhalten die Bewerber bei der unter I.3) genannten Kontaktstelle. Weitere Auskünfte und Fragen zum Vergabeverfahren sind seitens der Bewerber ausschließlich schriftlich bei der unter I.3) genannten Kontaktstelle zu stellen.
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3. Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird für die Erstellung des Teilnahmeantrags empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der eingereichte Teilnahmeantrag mit Anlagen wird nicht zurückgegeben.
4. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder E-Mail) des Bewerbers oder – im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft – über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Büros.
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5. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist entweder schriftlich in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.3) genannten Anschrift oder elektronisch über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform einzureichen.
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6. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.3) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Rückfragen können bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge gestellt werden. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus mehreren Büros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des Bevollmächtigten.
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7. Ablauf des Verhandlungsverfahrens nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs:
Die aufgrund des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bieter erhalten Gelegenheit zu einer Präsentation gegenüber dem Auftraggeber zu den in der Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Zuschlagskriterien und zur Abgabe eines unverbindlichen (indikativen) Honorarangebotes. Die Präsentation wird abschließend bewertet, das vorläufige Honorarangebot wird lediglich vorläufig bewertet.
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Der Auftraggeber handelt mit den Bietern die Vertragsbedingungen aus. Hierzu wird den Bietern ein Vertragsentwurf übermittelt. Den Bietern wird Gelegenheit gegeben, Anmerkungen und Änderungswünsche zu dem Vertragsentwurf vorzubringen. Den Bietern wird für die Auseinandersetzung mit dem Vertragsentwurf eine angemessene Zeit eingeräumt werden. Der Auftraggeber entscheidet, ob und wenn ja, in welcher Weise er den Vertragsentwurf ändert. Ein Anspruch der Bieter auf Änderungen besteht nicht. In den Verhandlungsgesprächen werden die Bieter aufgefordert, ein verbindliches Angebot auf Basis des vom Auftraggeber vorgegebenen finalen Vertragsentwurfs abzugeben. Der Auftraggeber wird die Angebote, insbesondere die verbindlichen Honorarangebote abschließend bewerten. Die Angaben in der Präsentation werden nicht erneut bewertet.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 56116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131165234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 6131162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §160 GWB, insbesondere hat der Bieter innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Der Antrag bei der Vergabekammer muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postleitzahl: 55116
Quelle: OJS 2017/S 022-037523 (2017-01-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-07-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 336 143 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Art des Auftrags: Lieferungen
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rhein-Hunsrück-Kreis 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 129-263518
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 022-037523
ABl. S-Ausgabe: 129

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Abwasserbeseitigungswerk der Verbandsgemeinde Wachenheim ist Betreiber der Kläranlage Wachenheim und beabsichtigt die Ausschreibung der Planungsleistungen für die Optimierung und Modernisierung der Kläranlage. Die Anlage hat eine derzeitige Ausbaugröße von 8.500 Einwohnerwerten und soll zukünftig für eine Bemessungsfracht von 13 150 EWCSB (gemäß 24 h-Mischprobe, 85 %-Wert) ausgelegt sein. Die vergebende Stelle hat eine Vorstudie erstellen lassen, die alternativ einen ergänzenden Neubau oder einen Umbau zur Ertüchtigung der biologischen Stufe in Hinblick auf Volumen und technische Ausrüstung vorsieht, ebenfalls weitere Neubauten und die Optimierung und Modernisierung der übrigen Anlagenteile. Die vergebende Stelle geht davon aus, dass die in der Studie genannten Maßnahmen möglich und umsetzbar sind, ist aber nicht an die Vorschläge gebunden.
Mehr anzeigen
Die vergebende Stelle beabsichtigt die Vergabe der Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12) sowie der Planung der Technischen Ausrüstung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15). Gegenstand sind weiter Besondere Leistungen, z.B. für die Leistungen des SiGeKo nach Baustellenverordnung sowie die örtliche Bauüberwachung.
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Die anrechenbaren Baukosten (KG 300) betragennach überschlägiger Schätzung ca. 1 385 000 EUR (netto).

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bearbeitungsqualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 65
Gewichtung des Preises: 35

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-06-28 📅
Quelle: OJS 2017/S 129-263518 (2017-07-04)