Planungsleistungen für das Vorhaben „Bau einer Nationalparkpromenade und einer Dünenlandschaft West“

Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH

Norden-Norddeich ist ein bedeutendes Nordseeheilbad an der Niedersächsischen Nordseeküste mit ca. 1,8 Mio. Übernachtungen p.a. Um die touristische Infrastruktur den gewachsenen Anforderungen durch die Zunahme der Übernachtungszahlen aber auch den erhöhten Anforderungen der Gäste an ihren Urlaubsort anzupassen, sind umfangreiche Maßnahmen im Küstenbereich erforderlich.
Zur grundsätzlichen Klärung der Entwicklungsmaßnahmen und zur Vorklärung der Finanzierbarkeit wurde 2015 der Masterplan Wasserkante Nordseeheilbad Norden- Norddeich entwickelt, beraten und 2016 vom Rat der Stadt Norden beschlossen. (Ein Link, um den Masterplan abzurufen, ist in Teil A der Ausschreibungsunterlagen enthalten.)
Ihm liegen umfangreiche Konzeptfindungen und Ideensammlungen zugrunde. Basierend auf einer Bestandsanalyse werden im Masterplan zwei wesentliche Erlebnisräume definiert, nämlich
— Hafen und
— Strand.
Für beide Erlebnisräume wurden an Hand von Variantenuntersuchungen und -vergleichen Ideen und darauf aufbauend bevorzugte Konzepte entwickelt, die entsprechend visualisiert wurden. Im Ergebnis der Konzeptentwicklung wurden im Masterplan Bauabschnitte festgelegt, nämlich
— Hafen
— Lagune
— Zentrum/Sonnenterrasse
— Sandstrand
— Deich Ost
— Deich Mitte
— Deich West
Auf der Grundlage des Masterplans wurde eine Vorplanung (Leistungsphasen 1 und 2, Objekt- und Fachplanungen) für die Abschnitte Deich, Lagune und Zentrum erbracht. Die Vorplanung für den Abschnitt Deich ist in als Anlage Betandteil der abzurufenden Ausschreibungsunterlagen.
Der Rat der Stadt Norden hat nunmehr mit Beschluss vom 28.2.2017 als ersten voraussichtlichen Realisierungsabschnitt die sogenannte Nationalparkpromenade mit der Dünenlandschaft West und dem Sandstrand beschlossen.
Die Vergabestelle beabsichtigt die Einholung von Fördermitteln. Dabei sollen die Förderprogramme „Aufwertung des niedersächsischen Natur- und Kulturerbes sowie Sicherung der biologischen Vielfalt (Landschaftswerte)“ und „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch touristische Maßnahmen“ in Anspruch genommen werden. Eine Antragstellung ist allerdings erst nach Abschluss der Entwurfsplanung möglich
Die Nationalparkpromenade westlich des Haus des Gastes umfasst einen Teilabschnitt des Landesschutzdeichs, sie verläuft dann entlang der Nordsee und trifft am Haus des Gastes wieder auf den Deich.
Im Zusammenhang mit der Promenade sind die Uferdeckwerke zu erneuern. Treppen im Deckwerk sollen den Zugang der Badegäste zum Wasser ermöglichen.
Die Nationalparkpromenade umschließt den Sandstrand mit der Düne. Die Düne ist als geschütztes Biotop zu erhalten. Zwischen der Düne und einer Dünenerweiterung soll ein Dünensteg mit Aufenthaltsplattformen und Informationspunkten über den Nationalpark Wattenmeer entstehen.
Der von der Promenade umschlossene Sandstrand soll eine zeitgemäße Ausstattung mit Spielangeboten und mobilen Sanitäreinrichtungen erhalten. Die Promenade und der Dünensteg werden beleuchtet. Eine Stromversorgung für die Strandeinrichtungen ist zu planen.
Das gesamte Planungsgebiet liegt im Deichvorland und wird regelmäßig von schweren Sturmfluten überschwemmt.
Im Zusammenhang mit den zu vergebenden Objekt- und Fachplanungen strebt die Vergabestelle eine vollständige Generalplanung unter Federführung des Freianlagenplaners an. Die Generalplanung soll dabei stufenweise vergeben werden. Zunächst werden auf der ersten Stufe die Leistungsphasen 1 bis 3 der diversen Objekt- und Fachplanungen vergeben, soweit nicht bereits erbracht. In einer oder mehreren weiteren Stufen können dann die die Leistungsphasen 4 bis 9 (bei der Tragwerkplanung 4 bis 6) der diversen Objekt- und Fachplanungen vergeben werden. Die Vergabe einer oder mehrere weiter Stufen steht im freien Ermessen der Vergabestelle; sie ist insbesondere von der Gewährung der Fördermittel abhängig.
Im Einzelnen soll die Generalplanung folgende Objekt- und Fachplanungen (stufenweise) beinhalten:
— Für Promenade, Deichwege, Dünen, Ausstattung: Freianlage gem. § 39 HOAI analog, Honorarzone IV, Leistungsphasen 1 bis 9; für die Deichwege sind die Leistungen der Leistungsphasen 1 und 2 im Rahmen der vorliegenden Vorplanung bereits erbracht; zusätzlich die im Vertragsentwurf (Teil D) angeführten Besonderen Leistungen.
— Für das Uferdeckwerk: Ingenieurbauwerk gem. § 43 HOAI, Honorarzone III, Leistungsphasen 1 bis 9.
— Für den Dünensteg: Ingenieurbauwerk gem. § 43 HOAI, Honorarzone III, Leistungsphase 1 bis 9 und Tragwerksplanung gem. § 49 HOAI, Honorarzone III, Leistungsphasen 1 bis 6, Honorarzone III.
— Für Wasser- und Abwasser: Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1 gem. § 55 HOAI, Honorarzone II, Leistungsphasen 1 bis 9.
— Für Beleuchtung: Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4 gem. § 55 HOAI, Honorarzone II, Leistungsphasen 3 bis 9 (Leistungen der Leistungsphasen 1 und 2 im Rahmen der vorliegenden Vorplanung bereits erbracht).
Eine Baugrunderkundung ist nicht Gegenstand der Generalplanung; sie wird von der Vergabestelle gesondert beauftragt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-07-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-06-27.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-06-27 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-06-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH
Postanschrift: Feldstraße 10
Postleitzahl: 26506
Postort: Norden
Kontakt
Internetadresse: http://www.wirtschaftsbetriebe-norden.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-27 📅
Einreichungsfrist: 2017-07-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 124-253486
ABl. S-Ausgabe: 124
Zusätzliche Informationen
Die Ausschreibungsunterlagen sind ausschließlich über die hierfür eingerichtete Internetseite <www.schickerthies.de/wbn-eu012017> abzurufen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Norden-Norddeich ist ein bedeutendes Nordseeheilbad an der Niedersächsischen Nordseeküste mit ca. 1,8 Mio. Übernachtungen p.a. Um die touristische Infrastruktur den gewachsenen Anforderungen durch die Zunahme der Übernachtungszahlen aber auch den erhöhten Anforderungen der Gäste an ihren Urlaubsort anzupassen, sind umfangreiche Maßnahmen im Küstenbereich erforderlich.
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Zur grundsätzlichen Klärung der Entwicklungsmaßnahmen und zur Vorklärung der Finanzierbarkeit wurde 2015 der Masterplan Wasserkante Nordseeheilbad Norden- Norddeich entwickelt, beraten und 2016 vom Rat der Stadt Norden beschlossen. (Ein Link, um den Masterplan abzurufen, ist in Teil A der Ausschreibungsunterlagen enthalten.)
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Ihm liegen umfangreiche Konzeptfindungen und Ideensammlungen zugrunde. Basierend auf einer Bestandsanalyse werden im Masterplan zwei wesentliche Erlebnisräume definiert, nämlich
— Hafen und
— Strand.
Für beide Erlebnisräume wurden an Hand von Variantenuntersuchungen und -vergleichen Ideen und darauf aufbauend bevorzugte Konzepte entwickelt, die entsprechend visualisiert wurden. Im Ergebnis der Konzeptentwicklung wurden im Masterplan Bauabschnitte festgelegt, nämlich
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— Hafen
— Lagune
— Zentrum/Sonnenterrasse
— Sandstrand
— Deich Ost
— Deich Mitte
— Deich West
Auf der Grundlage des Masterplans wurde eine Vorplanung (Leistungsphasen 1 und 2, Objekt- und Fachplanungen) für die Abschnitte Deich, Lagune und Zentrum erbracht. Die Vorplanung für den Abschnitt Deich ist in als Anlage Betandteil der abzurufenden Ausschreibungsunterlagen.
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Der Rat der Stadt Norden hat nunmehr mit Beschluss vom 28.2.2017 als ersten voraussichtlichen Realisierungsabschnitt die sogenannte Nationalparkpromenade mit der Dünenlandschaft West und dem Sandstrand beschlossen.
Die Vergabestelle beabsichtigt die Einholung von Fördermitteln. Dabei sollen die Förderprogramme „Aufwertung des niedersächsischen Natur- und Kulturerbes sowie Sicherung der biologischen Vielfalt (Landschaftswerte)“ und „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch touristische Maßnahmen“ in Anspruch genommen werden. Eine Antragstellung ist allerdings erst nach Abschluss der Entwurfsplanung möglich
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Die Nationalparkpromenade westlich des Haus des Gastes umfasst einen Teilabschnitt des Landesschutzdeichs, sie verläuft dann entlang der Nordsee und trifft am Haus des Gastes wieder auf den Deich.
Im Zusammenhang mit der Promenade sind die Uferdeckwerke zu erneuern. Treppen im Deckwerk sollen den Zugang der Badegäste zum Wasser ermöglichen.
Die Nationalparkpromenade umschließt den Sandstrand mit der Düne. Die Düne ist als geschütztes Biotop zu erhalten. Zwischen der Düne und einer Dünenerweiterung soll ein Dünensteg mit Aufenthaltsplattformen und Informationspunkten über den Nationalpark Wattenmeer entstehen.
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Der von der Promenade umschlossene Sandstrand soll eine zeitgemäße Ausstattung mit Spielangeboten und mobilen Sanitäreinrichtungen erhalten. Die Promenade und der Dünensteg werden beleuchtet. Eine Stromversorgung für die Strandeinrichtungen ist zu planen.
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Das gesamte Planungsgebiet liegt im Deichvorland und wird regelmäßig von schweren Sturmfluten überschwemmt.
Im Zusammenhang mit den zu vergebenden Objekt- und Fachplanungen strebt die Vergabestelle eine vollständige Generalplanung unter Federführung des Freianlagenplaners an. Die Generalplanung soll dabei stufenweise vergeben werden. Zunächst werden auf der ersten Stufe die Leistungsphasen 1 bis 3 der diversen Objekt- und Fachplanungen vergeben, soweit nicht bereits erbracht. In einer oder mehreren weiteren Stufen können dann die die Leistungsphasen 4 bis 9 (bei der Tragwerkplanung 4 bis 6) der diversen Objekt- und Fachplanungen vergeben werden. Die Vergabe einer oder mehrere weiter Stufen steht im freien Ermessen der Vergabestelle; sie ist insbesondere von der Gewährung der Fördermittel abhängig.
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Im Einzelnen soll die Generalplanung folgende Objekt- und Fachplanungen (stufenweise) beinhalten:
— Für Promenade, Deichwege, Dünen, Ausstattung: Freianlage gem. § 39 HOAI analog, Honorarzone IV, Leistungsphasen 1 bis 9; für die Deichwege sind die Leistungen der Leistungsphasen 1 und 2 im Rahmen der vorliegenden Vorplanung bereits erbracht; zusätzlich die im Vertragsentwurf (Teil D) angeführten Besonderen Leistungen.
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— Für das Uferdeckwerk: Ingenieurbauwerk gem. § 43 HOAI, Honorarzone III, Leistungsphasen 1 bis 9.
— Für den Dünensteg: Ingenieurbauwerk gem. § 43 HOAI, Honorarzone III, Leistungsphase 1 bis 9 und Tragwerksplanung gem. § 49 HOAI, Honorarzone III, Leistungsphasen 1 bis 6, Honorarzone III.
— Für Wasser- und Abwasser: Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1 gem. § 55 HOAI, Honorarzone II, Leistungsphasen 1 bis 9.
— Für Beleuchtung: Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4 gem. § 55 HOAI, Honorarzone II, Leistungsphasen 3 bis 9 (Leistungen der Leistungsphasen 1 und 2 im Rahmen der vorliegenden Vorplanung bereits erbracht).
Eine Baugrunderkundung ist nicht Gegenstand der Generalplanung; sie wird von der Vergabestelle gesondert beauftragt werden.
Referenznummer: WBN-EU01/2017

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherungsdeckung des Bewerbers im Bewerberformular (Teil B der Ausschreibungsunterlagen) in der Weise, dass eine Berufshaftpflicht in Bezug auf das Leistungsbild „Architekt und Bauingenieur“ (des Versicherers) und unter hinreichender Versicherung aller General- und Fachplanungsrisiken mit folgenden Mindest-Deckungssummen besteht, oder dass zumindest eine Bereitschaftserklärung des Versicherers vorliegt, sie im Auftragsfalle mit dem Bewerber abzuschließen: für Personenschäden mindestens 2 Mio. EUR für jeden Einzelfall sowie für Sach- und Vermögensschäden mindestens jeweils 1,5 Mio. EUR für jeden Einzelfall sowie jeweils mindestens 4 Mio. EUR für alle Versicherungsfälle von Personenschäden in einem Jahr sowie jeweils mindestens 3 Mio. EUR für alle Versicherungsfälle von Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr (also jeweils eine zweifache Maximierung pro Jahr)
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Bei einer Bietergemeinschaft genügt es, wenn der Federführer über eine entsprechende Berufshaftpflicht (bzw. Bereitschaftserklärung des Versicherers) verfügt und sich entsprechend erklärt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenz:
Der Bewerber muss über Kenntnisse und Erfahrungen in vergleichbaren Bauvorhaben verfügen (geeignete Referenz im Sinne von § 46 Abs. 1 Nr. 3 VgV).
Das (geeignete) Referenzprojekt muss folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllen:
— Zugehörigkeit (ganz oder teilweise) der Referenz zu den Objektplanungen „Freianlagen“ und Ingenieurbauwerken, mindestens in den HOAI-Leistungsphasen 3 bis 8
— Investitionsvolumen (KG 200 bis 700) mindestens 3 Mio. EUR (brutto)
— Vergleichbarkeit im Übrigen, sie ist gegeben, wenn die Referenzleistung jeweils die Elemente „Tourismus“, „Wasser“ (Salz- oder Süßwasser), „Freianlagen/Ingenieurbauwerke“ (gemeinsam) beinhaltet und sie auch im Übrigen der ausgeschriebenen Leistung soweit ähnelt, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bewerbers für die ausgeschriebene Leistung zulässt.
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— bauliche Fertigstellung des Referenzprojekts nach dem 31.12.2007 (maßgeblich ist der Zeitpunkt der baulichen Abnahme)
Entsprechende Angaben werden im Bewerberformular (Teil B der Ausschreibungsunterlagen) abgefragt.
Der Bewerber muss ein entsprechendes Referenzprojekt vorweisen können. Die Bewerber sind aufgefordert, alle verfügbaren Referenzen anzugeben. Im Teilnahmeantrag können bis maximal 10 Referenzen angeführt werden; darüber hinaus besteht die Möglichkeit, weitere Referenzen in einem Beiblatt zum Teilnahmeantrag (mit diesem fest zu verbinden) anzugeben. Die Vergabestelle prüft dann alle angegebenen Referenzen darauf, ob zumindest eine von ihnen den vorgenannten Anforderungen genügt.
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Achtung:
— Auch hinsichtlich der Referenzen gilt der unter IV.9.1 von Teil A der Ausschreibungsunterlagen statuierte Vorbehalt bezüglich des Vorranges der Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich also vor, die Angaben zu den Referenzen in Zweifelsfällen genau zu überprüfen und dabei auch Auftraggeber-Bescheinigungen (unter Fristsetzung) zu fordern.
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— Auch für das Auswahlkriterium „Referenzen“ sollten alle weiter verfügbaren Referenzen nach dem 31.12.2007 in Form von Eigenerklärungen angegeben werden. (Bei diesen weiteren Referenzen gelten prinzipiell ebenfalls die oben statuierten Mindestanforderungen.)
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Zahl der Beschäftigten/ Anzahl der Führungskräfte:
Erklärung (im Bewerberformular), aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren 2014 bis 2016 Beschäftigten (zu ermitteln gemäß § 267 Abs. 5 HGB) und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren 2014 bis 2016 ersichtlich ist. Teilzeitkräfte sind entsprechend umzurechnen. Im Falle einer Bietergemeinschaft kommt es auf die Anzahl der bei allen Mitgliedern gemeinsam Beschäftigten bzw. auf die Anzahl der dort insgesamt vorgehaltenen Führungskräfte in den letzten drei Jahren 2014 bis 2016 an.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Im Falle der grundsätzlich zulässigen Beteiligung von Bietergemeinschaften (bzw. Bewerbergemeinschaften) haben diese ihre Mitglieder in dem Bewerberformular an der angegebenen Stelle zu bezeichnen, sowie den allein bevollmächtigten Vertreter (Federführer) für den Teilnahmewettbewerb, für das eventuelle Verhandlungsverfahren und für die Durchführung des Vertrages (im Zuschlagsfalle) anzugeben.
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Des Weiteren haben sich die Mitglieder in dem Bewerberformular zu verpflichten, jeweils gesamtschuldnerisch zu haften.
Das Bewerberformular muss von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft gesondert unterzeichnet werden; ansonsten liegt ein zwingender Ausschlussgrund vor.
Im Übrigen gelten für Bietergemeinschaften, Unteraufträge und Eignungsleihe die einschlägigen Bestimmungen der VgV (vgl. dort §§ 36, 43, 47).

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Sollten mehr als vier Bewerber ihre Eignung nachweisen, erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren wie folgt: Für jede angegebene zusätzliche Referenz (Referenz > 1), die den in den Ausschreibungsunterlagen angegebenen Mindestanforderungen genügt, erhält der Bewerber 1 Punkt. Es werden maximal 9 zusätzliche Referenzen (Referenzen > 1) gewertet. Dabei werden von der Vergabestelle alle im Teilnahmeantrag und in einem etwaigen Beiblatt zum Teilnahmeantrag (mit diesem fest zu verbinden) eventuell zusätzlich angeführte Referenzen geprüft. Ein Bewerber kann daher maximal 9 Punkte erreichen. Die einzelnen Bewertungen werden hinreichend dokumentiert. Ergibt sich nach Durchführung des entsprechenden Auswahlverfahrens noch keine hinreichende Differenzierung, so erfolgt die Auswahl zwischen punktgleichen Bewerbern anhand folgender Kriterien (in der angegebenen Rangfolge bzw. Priorität): 1. Zahl der Beschäftigten in den letzten drei Jahren 2014 bis 2016 (2. Rangstelle) 2. Zahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren 2014 bis 2016 (3. Rangstelle) Sollten sich anhand der vorgenannten, auch hilfsweise eingeführten Auswahlkriterien und trotz der gebildeten Rangfolge immer noch mehr als vier in die engere Auswahl zu nehmende Bewerber ergeben, dann wird in erforderlichem Umfang gelost.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Name: Schicker Thies Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB
Postanschrift: Dalbergsweg 3
Postort: Erfurt
Postleitzahl: 99084
Kontaktperson: Hr. RA Dr. Thies
Telefon: +49 3616592419 📞
E-Mail: post@schickerthies.de 📧
Fax: +49 3616592499 📠
URL für weitere Informationen: http://www.schickerthies.de 🌏
URL der Dokumente: www.schickerthies.de/wbn-eu012017 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: WBN-EU01/2017

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334 📞
Fax: +49 4131152943 📠
Quelle: OJS 2017/S 124-253486 (2017-06-27)