Planungsleistungen Krampnitz
ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Planungsleistungen gemäß den Leistungsphasen 1
bis 3 und optional 4 der HOAI sowie von weiteren Beratungsleistungen für den Neubau einer ÖPNV-Trasse.
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-10-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-09-08.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie?- • Dienstleistungen von Architekturbüros › Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2017-09-08 | Auftragsbekanntmachung |
| 2018-03-02 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2017-09-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 09/2017/Infrastruktur
Kurze Beschreibung:
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH
Postanschrift: Fritz-Zubeil-Straße 96
Postleitzahl: 14482
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.vip-potsdam.de 🌏
E-Mail: dieter.mueller@vip-potsdam.de 📧
Telefon: +49 3316614-240 📞
Fax: +49 33166142-59 📠
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/notice/CXP9YBNY2CT 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-08 📅
Einreichungsfrist: 2017-10-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-13 📅
Datum des Beginns: 2017-12-17 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 175-359341
ABl. S-Ausgabe: 175
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschreibung der Verlängerungen:
Beschreibung der Optionen:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mindeststandards:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-10-19 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-03-15 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Abteilung Einkauf
Internetadresse: www.vip-potsdam.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/notice/CXP9YBNY2CT 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 175-359341 (2017-09-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 09/2017/Infrastruktur
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Planungsleistungen gemäß den Leistungsphasen 1
bis 3 und optional 4 der HOAI sowie von weiteren Beratungsleistungen für den Neubau einer ÖPNV-Trasse.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH
Postanschrift: Fritz-Zubeil-Straße 96
Postleitzahl: 14482
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.vip-potsdam.de 🌏
E-Mail: dieter.mueller@vip-potsdam.de 📧
Telefon: +49 3316614-240 📞
Fax: +49 33166142-59 📠
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/notice/CXP9YBNY2CT 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-08 📅
Einreichungsfrist: 2017-10-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-13 📅
Datum des Beginns: 2017-12-17 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 175-359341
ABl. S-Ausgabe: 175
Zusätzliche Informationen
Des Weiteren sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen:
a.
Erklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB und zu Eintragungen im Gewerbezentralregister.
b.
Erklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG.
c.
Im Falle der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft muss jedes Bewerbergemeinschaftsmitglied eine unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Eine Veränderung der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist grundsätzlich unzulässig.
d.
Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will. Entsprechende Nachweise sind für das andere Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären.
Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden.
Im Rahmen der Eignungsprüfung wird der Auftraggeber prüfen, ob das Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Kriterien erfüllt und ob Ausschlussgründe, insbesondere zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB oder fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB, vorliegen. Sofern ein zwingender Ausschlussgrund nach §123 GWB bei dem vom Bewerber benannten Unternehmen vorliegt oder das Unternehmen das entsprechende Eignungskriterium, für das es benannt wurde, nicht erfüllt, wird der Auftraggeber dem Bewerber gemäß §47 Abs. 2 SektVO vorschreiben, das Unternehmen zu ersetzen. Sofern ein fakultativer Ausschlussgrund nach §124 GWB vorliegt, wird der Auftraggeber nach pflichtgemäßem Ermessen entscheiden, ob der Bewerber das Unternehmen ersetzen muss. Für die Aufforderung zur Ersetzung eines benannten Unternehmens wird die ViP den Bewerbern eine Frist setzen.
Im Übrigen ist der Austausch eines einmal benannten anderen Unternehmens zu einem späteren Zeitpunkt grundsätzlich unzulässig.
Nachunternehmer, die der Bewerber für die Auftragsausführung einsetzen will, deren Kapazitäten er zum Nachweis seiner Eignung aber nicht in Anspruch nehmen will, müssen in diesem Verfahrensstadium noch nicht benannt werden.
Die Vergabeunterlagen, stehen ausschließlich auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg (https://vergabemarktplatz.brandenburg.de) zum Download zur Verfügung. Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Die Bewerber können Ihre Kontaktdaten hinterlassen, um über Änderungen informiert zu werden. Der Auftraggeber behält sich Änderungen der Vergabeunterlagen und des Verfahrensablaufs vor. Enthalten die Bekanntmachung oder die vom Aufraggeber zur Verfügung gestellten Unterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber die ViP unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind in deutscher Sprache abzufassen. Sie sind schriftlich und unterschrieben (bei Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten Vertreter) im Original sowie als Kopiervorlage und auf einem handelsüblichen, virengeprüften Datenträger (CD-Rom, DVD, USB-Stick) in verschlossenem Umschlag bis zum genannten Schlusstermin bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YBNY2CT.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Planungsleistungen gemäß den Leistungsphasen 1
bis 3 und optional 4 der HOAI sowie von weiteren Beratungsleistungen für den Neubau einer ÖPNV-Trasse.
Zur Deckung des erhöhten Wohnungsbedarfs hat die Landeshauptstadt Potsdam die förmliche Festlegung des Entwicklungsbereiches Krampnitz nach § 165 BauGB am 5.6.2013 beschlossen. Krampnitz befindet sich rund 7 km vom Potsdamer Zentrum und 15 km vom Bahnhof Berlin-Spandau entfernt. Zusammen mit Fahrland ergibt sich am Ende des Straßenbahnastes ein Einwohnerpotential von über 11 000 Personen.Zur zukünftig notwendigen Anbindung dieses neuen Stadtquartieres an den öffentlichen Nahverkehr(ÖPNV) wurde die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit eines Straßenbahnanschlusses durch eine Machbarkeitsuntersuchung untersucht und bestätigt. Buslinien aus Berlin-Spandau/Groß-Glienicke und aus dem Westen (Satzkorn, etc.) sollen zukünftig auf die Straßenbahn geleitet und dort gebrochen werden. Ebenfalls sollen P+R-Plätze entlang der Neubautrasse heutige Autofahrer zum Umsteigen auf die Straßenbahn bewegen.
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Die Anlagen der Straßenbahn sind nach BOStrab sowie den entsprechenden Richtlinien und Schriften des VDV zu errichten. Ferner sind die spezifischen Vorgaben der ViP, die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung und des bereits durchgeführten städtebaulichen Wettbewerbs für den Eingangsbereich Krampnitz und der derzeit laufenden Wettbewerbe im Konversionsgebiet zu beachten.
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Die Straßenbahntrasse soll neben der instandhaltungsfreundlichen und verschleißarmen Trassierung auch einen stadtbildprägenden Charakter erhalten und damit zum Markenbotschafter des ÖPNV in Potsdam werden.
Der zu vergebene Auftrag beinhaltet folgende Leistungen der Objekt- und Fachplanung (Grundleistungen und ausgewählte Besondere Leistungen):
— Leistungsbild im Sinne der HOAI § 47, Anlage 13 Verkehrsanlagen,
— Leistungsbild im Sinne der HOAI § 43, Anlage 12 Ingenieurbauwerke (Neubau Überführungsbauwerk über den Sacrow-Paretzer-Kanal sowie Ertüchtigung nördliche Straßenüberführung auf der Insel Neu-Fahrland für die Straßenbahnnutzung; Stützwände und Durchlässe),
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— Leistungsbild im Sinne der HOAI § 51, Anlage 14 Tragwerksplanung (Neubau Überführungsbauwerke; Stützwände; Instandsetzung von Eisenbahn- und Straßenüberführungen; Fahrleitungsanlagen)
— Leistungsbild im Sinne der HOAI § 55, Anlage 15 Technische Ausrüstung, jeweils in den Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI. Die Beauftragung erfolgt stufenweise (Stufe 1 LP 1-3; Stufe2 LP4 als freie Option des AG).
Darüber hinaus beinhaltet der Auftrag Beratungsleistungen, insbesondere
— Leistungsbild im Sinne der Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, 1.1 Umweltverträglichkeitsstudie, 1.1.1 Umweltverträglichkeitsstudie,
— Leistungen zur Durchführung einer FFH-Vorprüfung gemäß § 34 BNatSchG,
— Leistungsbild im Sinne der Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI,…
… 1.3 Geotechnik, 1.3.3 Geotechnik,
… 1.4 Ingenieurvermessung, 1.4.4 Planungsbegleitende Vermessung,
— Verkehrstechnische Untersuchung (Leistungsfähigkeitsermittlung, mikroskopische Simulation),
— Visualisierung der neuen Straßenbahntrasse und Varianten (3D-Fotomontagen).
Ferner sind folgende Leistungen anzubieten, die vom AG optional (freie Option) abgerufen werden können:
— Schall- und Erschütterungsgutachten,
— Städtebauliche Begleitplanung (Integration der Straßenbahninfrastruktur in das Stadtbild),
— Landschaftspflegerische Begleitplanung im Sinne der HOAI § 26, Anlage 7,
— Einrichtung und Unterhaltung eines Projekt-Kommunikationssystems zum Datenaustausch und Datenordnung,
— Teilnahme an Bürgerinformationsveranstaltung und deren fachtechnische Vorbereitung.
Die angegebene Spanne entspricht dem aktuellen Projektterminplan, ist jedoch nicht als abschließend bestimmte Vertragslaufzeit zu verstehen. Der Leistungsbeginn ist unmittelbar nach der Zuschlagserteilung vorgesehen. Das Ende der Leistungspflicht ist vom weiteren Projektverlauf abhängig.
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Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
— Stufe 1 LP 1-3 sowie
— Stufe 2 LP 4 (als freie Option des AG).
Ferner sind folgende Leistungen anzubieten, die vom AG optional (freie Option) abgerufen werden können:
Schall- und Erschütterungsgutachten,
— Städtebauliche Begleitplanung (Integration der Straßenbahninfrastruktur in das Stadtbild),
— Landschaftspflegerische Begleitplanung im Sinne der HOAI § 26, Anlage 7,
— Einrichtung und Unterhaltung eines Projekt-Kommunikationssystems zum Datenaustausch und Datenordnung,
— Teilnahme an Bürgerinformationsveranstaltung und deren fachtechnische Vorbereitung.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise vom Bewerber oder im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen:
a.
Angaben zum Unternehmen des Bewerbers bzw. im Falle einer Bewerbergemeinschaft zu jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft (Formblatt TA 1).
b.
Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen, für die die berufliche Qualifikation des Architekten oder Ingenieurs erforderlich ist, ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Dies sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind. Hierüber ist von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft eine entsprechende Erklärung abzugeben (Formblatt TA 9). Juristische Personenerfüllen die Voraussetzungen, sofern sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
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Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende Nachweise von den Bewerbern abzufordern. Gegebenenfalls kann der Nachweis nach Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen geführt werden.
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A.
Angabe des Gesamtjahresumsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in EUR netto. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied zu machen.
b.
Nachweis einer bestehenden, alle Leistungspflichten des Auftragnehmers umfassende Haftpflichtversicherung mit einer pro Versicherungsjahr zweifach maximierten Mindestdeckungssumme je Versicherungsfall für Personenschäden in Höhe von 5 000 000 EUR und für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden in Höhe von 5 000 000 EUR, beispielsweise nachgewiesen durch Vorlage der Kopie einer Versicherungspolice. Alternativ kann der Bewerber eine schriftliche Erklärung seiner Versicherung einreichen, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfalle abgeschlossen wird.
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Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn der durchschnittliche jährliche Gesamtjahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mindestens 1 600 000 EUR betrug (Mindeststandard).
Der Nachweis der bestehenden Haftpflichtversicherung oder alternativ die Vorlage der Erklärung der Versicherung mit einer pro Versicherungsjahr zweifach maximierten Mindestdeckungssumme je Versicherungsfall für Personenschäden in Höhe von 5 000 000 EUR und für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden in Höhe von 5 000 000 EUR ist Mindeststandard.
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A.
Angabe zur Anzahl aller fest angestellten Mitarbeiter des Bewerbers sowie der Mitarbeiter mit der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied zu machen.
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b.
Detaillierte und aussagekräftige Darstellung zur Qualitätssicherung einschließlich der Beschreibung von Prozessen und Einzelmaßnahmen. Die Darstellung kann durch Verweis auf geeignete Zertifizierungen erfolgen.Sie darf den Umfang von 3 DIN-A-4 Seiten nicht überschreiten.
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c.
Vorlage von maximal drei verschiedenen Referenzen über Planungsleistungen für Straßenbahn- oder Stadtbahnanlagen über eine Streckenlänge von 1,5 km (mind.) in den Leistungsphasen 1 bis 4 (mind.), unter Mitteilung der nachfolgenden Informationen zu der jeweiligen Referenz. Die Planungsleistungen müssen nachden Anforderungen und Bestimmungen der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung (BOStrab) sowie den Regelungen der technischen Regeln zur BOStrab des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) oder- soweit den erbrachten Planungsleistungen nach einschlägig – unter Beachtung der folgenden zugrundeliegenden technischen Regelungen erbracht worden sein:
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— BOStrab-Trassierungsrichtlinien und
— Technische Regeln für elektrische Anlagen nach der BOStrab
Die erbrachten Planungsleistungen dürfen nicht vor dem 1.1.2013 fertiggestellt worden sein. Die geplante Anlage muss für die Errichtung innerhalb der Europäischen Union oder der Schweiz geplant worden sein.
Folgende Angaben zum Referenzprojekt sind zu machen:
1. Bezeichnung der Referenz
2. Angaben und Erläuterungen zum Referenzprojekt:
a) Ort;
b) Projektdauer- Planungs- und Realisierungszeitraum / Übergabe an den Nutzer (Beginn/ Ende);
c) Streckenführung;
d) Typologie der Nutzung;
e) Länge der Trasse;
f) Gesamtkosten der Projektrealisierung (in EUR brutto, Kostengruppen [KGR] 200 bis 700 nach DIN 276);
g) Anzahl und Art der Sonderbauwerke;
h) Planung von P+R-Anlagen;
i) Straßenbahnbegleitende Straßenbaumaßnahmen (z.B. Kombitrassen Bus-Tram, Straßenanpassungen);
3. Name, Anschrift und Kontaktdaten des Ansprechpartner beim Referenzgeber.
4. Angabe des Unternehmens, das die Leistungen im Referenzprojekt erbringt/erbracht hat (insb. im Falle von Bewerbergemeinschaften oder Eignungsleihe).
Für die vorstehenden Angaben und Erläuterungen zu den Referenzen sind die vorgegebenen Formblätter zu verwenden und ein Erläuterungsbericht (Text und/oder Bild) im Umfang von jeweils einer DIN A-4-Seite zu erstellen.
Der Auftraggeber behält sich vor, zu den angegebenen Referenzen eigene Nachforschungen anzustellen und/oder Informationen mittels Kontaktierung des Auftraggebers der jeweiligen Referenz einzuholen. Stellt der Auftraggeber fest, dass die gemachten Angaben falsch sind oder der Bewerber eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung des betreffenden früheren Auftrags erheblich und/oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat, behält sich der Auftraggeber vor, die betreffende Referenz von der Wertung auszunehmen.
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A.
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter im vorgenannten Sinne in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren bei über 10 Mitarbeitern liegt, wovon es sich bei mindestens 5 Mitarbeitern um Mitarbeiter mit der Berufsbezeichnung„Architekt“ oder „Ingenieur“ handeln muss (Mindeststandard).
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b.
Der Bewerber muss mindestens eine Referenz über Planungsleistungen für eine Straßenbahn- oder Stadtbahnanlage über eine Streckenlänge von 1,5 km (mind.) in den Leistungsphasen 1 bis 4 (mind.) vorlegen. Die Planungsleistungen müssen nach den Anforderungen und Bestimmungen der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung (BOStrab) sowie den Regelungen der technischen Regeln zur BOStrab des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) oder – soweit den erbrachten Planungsleistungen nach einschlägig – unter Beachtung der folgenden zugrunde liegenden technischen Regelungen erbracht worden sein:
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— BOStrab-Trassierungsrichtlinien und
— Technische Regeln für elektrische Anlagen nach der BOStrab
Die erbrachten Planungsleistungen dürfen nicht vor dem 1.1.2013 fertiggestellt worden sein. Die geplante Anlage muss für die Errichtung innerhalb der Europäischen Union oder der Schweiz geplant worden sein.
Der Bewerber muss mindestens eine Referenz über Planungsleistungen für eine Straßenbahn- oder Stadtbahnanlage über eine Streckenlänge von 1,5 km (mind.) in den Leistungsphasen 1 bis 4 (mind.) vorlegen.
Die Planungsleistungen müssen nach den Anforderungen und Bestimmungen der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung (BOStrab) sowie den Regelungen der technischen Regeln zur BOStrab des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) oder – soweit den erbrachten Planungsleistungen nach einschlägig -unter Beachtung der folgenden zugrunde liegenden technischen Regelungen erbracht worden sein:
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— BOStrab-Trassierungsrichtlinien und
— Technische Regeln für elektrische Anlagen nach der BOStrab
Die erbrachten Planungsleistungen dürfen nicht vor dem 1.1.2013 fertiggestellt worden sein. Die geplante Anlage muss für die Errichtung innerhalb der Europäischen Union oder der Schweiz geplant worden sein.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/ Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/ Ingenieur tätig zu werden.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail).
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Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden.
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Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen, bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB,nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG. Davon kann nachpflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in §§ 125 und 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden.
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Darauf folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers gemessen an der zuvergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise.
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Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards,die sich aus Ziff. III.1.1) bis III.1.3) der Auftragsbekanntmachung und Ziff. III.2.2.1 bis III.2.2.3 des Informationsmemorandums ergeben.
Sollten danach mehr als drei Bewerber oder Bewerbergemeinschaften geeignet sein, wird der Auftraggeber die geeigneten Bewerber/Bewerbergemeinschaften anhand einer Eignungsmatrix hinsichtlich des Grades ihrer Eignung bewerten. Für diese vergleichende Wertung sind die von dem Bewerber genannten Referenzen maßgeblich. Die Referenzen werden nach ihrer Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen bewertet. Dazu dienen die abgefragten Angaben, für die sich die Bewertung unmittelbar aus der Eignungsmatrix ergibt. Die VIP wird im Rahmen des eigenen Beurteilungsspielraums im Wege einer Gesamtbetrachtung der vom Bewerber gemachten Angaben und Erläuterungen bewerten, inwieweit zu erwarten ist, dass der Bewerber aufgrund der jeweiligen Referenz Erfahrungen gewonnen hat, die für die Erfüllung der ausgeschriebenen Leistungen von besonderer Bedeutung sind. Die VIP behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen, Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu berücksichtigen.
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Eine detaillierte Eignungsmatrix ist dem Informationsmemorandum als Anlage 2 beigefügt. Auf Grundlage der Höhe der nach der Eignungsmatrix erreichten Punktzahl wird eine Rangliste der Bewerber erstellt.
Sollten weniger als drei Bewerber nach der Eignungsprüfung geeignet sein, so kann der Auftraggeber auch weniger als drei Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern. Sind nach der Eignungsprüfung des Auftraggebers mehr als drei Bewerber geeignet, so können vom Auftraggeber nach eigenem Ermessen auch mehr als drei Bewerber, maximal fünf Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Auswahl der Bewerber erfolgt in diesem Fall auf der Grundlage der Rangfolge, die sich aus der differenzierenden Wertung gemäß der Eignungsmatrix ergibt.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-10-19 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-03-15 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Abteilung Einkauf
Internetadresse: www.vip-potsdam.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/notice/CXP9YBNY2CT 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Des Weiteren sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen:
a.
Erklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB und zu Eintragungen im Gewerbezentralregister.
b.
Erklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG.
c.
Im Falle der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft muss jedes Bewerbergemeinschaftsmitglied eine unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Eine Veränderung der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist grundsätzlich unzulässig.
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d.
Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will. Entsprechende Nachweise sind für das andere Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären.
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Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden.
Im Rahmen der Eignungsprüfung wird der Auftraggeber prüfen, ob das Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Kriterien erfüllt und ob Ausschlussgründe, insbesondere zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB oder fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB, vorliegen. Sofern ein zwingender Ausschlussgrund nach §123 GWB bei dem vom Bewerber benannten Unternehmen vorliegt oder das Unternehmen das entsprechende Eignungskriterium, für das es benannt wurde, nicht erfüllt, wird der Auftraggeber dem Bewerber gemäß §47 Abs. 2 SektVO vorschreiben, das Unternehmen zu ersetzen. Sofern ein fakultativer Ausschlussgrund nach §124 GWB vorliegt, wird der Auftraggeber nach pflichtgemäßem Ermessen entscheiden, ob der Bewerber das Unternehmen ersetzen muss. Für die Aufforderung zur Ersetzung eines benannten Unternehmens wird die ViP den Bewerbern eine Frist setzen.
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Im Übrigen ist der Austausch eines einmal benannten anderen Unternehmens zu einem späteren Zeitpunkt grundsätzlich unzulässig.
Nachunternehmer, die der Bewerber für die Auftragsausführung einsetzen will, deren Kapazitäten er zum Nachweis seiner Eignung aber nicht in Anspruch nehmen will, müssen in diesem Verfahrensstadium noch nicht benannt werden.
Die Vergabeunterlagen, stehen ausschließlich auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg (https://vergabemarktplatz.brandenburg.de) zum Download zur Verfügung. Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Die Bewerber können Ihre Kontaktdaten hinterlassen, um über Änderungen informiert zu werden. Der Auftraggeber behält sich Änderungen der Vergabeunterlagen und des Verfahrensablaufs vor. Enthalten die Bekanntmachung oder die vom Aufraggeber zur Verfügung gestellten Unterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber die ViP unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind in deutscher Sprache abzufassen. Sie sind schriftlich und unterschrieben (bei Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten Vertreter) im Original sowie als Kopiervorlage und auf einem handelsüblichen, virengeprüften Datenträger (CD-Rom, DVD, USB-Stick) in verschlossenem Umschlag bis zum genannten Schlusstermin bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen.
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Bekanntmachungs-ID: CXP9YBNY2CT.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). § 160 GWB lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 175-359341 (2017-09-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-03-02)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Postfach 60 14 54
Postleitzahl: 14414
Kontakt
Telefon: +49 3316614240 📞
Fax: +49 3316614259 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 045-099974
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 175-359341
ABl. S-Ausgabe: 45
Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DE404
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dieter Müller
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2018/S 045-099974 (2018-03-02)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Postfach 60 14 54
Postleitzahl: 14414
Kontakt
Telefon: +49 3316614240 📞
Fax: +49 3316614259 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 045-099974
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 175-359341
ABl. S-Ausgabe: 45
Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DE404
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dieter Müller
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2018/S 045-099974 (2018-03-02)
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