Planungsleistungen (LPH 4-9) der Objektplanung Gebäude für Umbau und Sanierung des Bestandsgebäudes der Sophie-Opel-Schule

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main

Der Magistrat der Stadt Rüsselsheim hat die bestehende Friedrich-Ebert-Schule zu einer neuen Kooperativen Gesamtschule weiterentwickelt, der Sophie-Opel-Schule. Für die Umsetzung der neuen Schulform sind Erweiterungsbauten auf dem Schulgelände und dem angrenzenden Sportgelände notwendig. In den Bestandsgebäuden sind hierzu Nutzungsänderungen erforderlich (Einrichtung des Nawi-Traktes), ebenso müssen kleinere Sanierungsarbeiten vorgenommen werden, wie z. B. brandschutztechnische Ertüchtigungen. Die LPH 1-3 wurden bereits vergeben. Das gesuchte Planungsbüro soll die anschließenden Leistungsphasen bearbeiten.
Gegenstand dieses Verfahrens sind die Umbau- und Sanierungsarbeiten am bestehenden Schulgebäude, Leistungen der Objektplanung gemäß §§ 33 ff. HOAI, LPH 4-9.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-06-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-05-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-05-08 Auftragsbekanntmachung
2017-11-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-05-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: 03052850-AA_OP
Kurze Beschreibung:
Der Magistrat der Stadt Rüsselsheim hat die bestehende Friedrich-Ebert-Schule zu einer neuen Kooperativen Gesamtschule weiterentwickelt, der Sophie-Opel-Schule. Für die Umsetzung der neuen Schulform sind Erweiterungsbauten auf dem Schulgelände und dem angrenzenden Sportgelände notwendig. In den Bestandsgebäuden sind hierzu Nutzungsänderungen erforderlich (Einrichtung des Nawi-Traktes), ebenso müssen kleinere Sanierungsarbeiten vorgenommen werden, wie z. B. brandschutztechnische Ertüchtigungen. Die LPH 1-3 wurden bereits vergeben. Das gesuchte Planungsbüro soll die anschließenden Leistungsphasen bearbeiten. Gegenstand dieses Verfahrens sind die Umbau- und Sanierungsarbeiten am bestehenden Schulgebäude, Leistungen der Objektplanung gemäß §§ 33 ff. HOAI, LPH 4-9.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Groß-Gerau 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Postanschrift: Marktplatz 4
Postleitzahl: 65428
Postort: Rüsselsheim am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.ruesselsheim.de 🌏
E-Mail: renate.heigl@ruesselsheim.de 📧
URL der Dokumente: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=2916-395 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-05-08 📅
Einreichungsfrist: 2017-06-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 090-177211
ABl. S-Ausgabe: 90
Zusätzliche Informationen
Dem mit den Leistungsphasen 1-3 sowie mit den Neubaumaßnahmen beauftragten Büros steht es frei, sich für dieses Verfahren zu bewerben.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Magistrat der Stadt Rüsselsheim hat die bestehende Friedrich-Ebert-Schule zu einer neuen Kooperativen Gesamtschule weiterentwickelt, der Sophie-Opel-Schule. Für die Umsetzung der neuen Schulform sind Erweiterungsbauten auf dem Schulgelände und dem angrenzenden Sportgelände notwendig. In den Bestandsgebäuden sind hierzu Nutzungsänderungen erforderlich (Einrichtung des Nawi-Traktes), ebenso müssen kleinere Sanierungsarbeiten vorgenommen werden, wie z. B. brandschutztechnische Ertüchtigungen. Die LPH 1-3 wurden bereits vergeben. Das gesuchte Planungsbüro soll die anschließenden Leistungsphasen bearbeiten.
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Gegenstand dieses Verfahrens sind die Umbau- und Sanierungsarbeiten am bestehenden Schulgebäude, Leistungen der Objektplanung gemäß §§ 33 ff. HOAI, LPH 4-9.
Im Rahmen der Umsetzung des aktuellen Schulentwicklungsplans wurde am Standort der bestehenden Friedrich-Ebert-Schule (FES) eine neue Kooperative Gesamtschule (KGS), die „Sophie-Opel-Schule“ (SOS) eingeführt. Die SOS bietet ein ganztägiges Betreuungsangebot und die Umsetzung des Themas Inklusion findet besondere Beachtung. Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 wurde ab der 5. Klasse die neue Schule / Schulform gegründet. Die SOS wird somit sukzessive an diesem Standort weiterentwickelt, während die FES ab dem Schuljahr 2016/17 ausläuft.
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Die neue Schule hat bis zu 7 Klassen pro Jahrgang und ist zurzeit mit einem Jahrgang auf dem Siedlerplatz in einer Interimsanlage untergebracht. Der auslaufende Schulbetrieb der Friedrich-Ebert-Schule findet zurzeit noch in den Bestandsräumlichkeiten statt.
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In vorausgegangenen Verfahren wurden bereits die Leistungen Objektplanung für die Abbruchmaßnahmen (Nawi-Trakt) am bestehenden Standort sowie Neubauten für Unterrichts- und Ganztagesbereiche mit Mensa und einer 1,5 Feld-Sporthalle, die Leistungen der Technischen Ausrüstung und der Projektsteuerung vergeben.
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Gegenstand dieses Verfahrens sind die Sanierungsarbeiten am bestehenden Schulgebäude. Für diese Maßnahme wurden bereits die Leistungen der Leistungsphasen 1-3 nach § 34 HOAI vergeben. Im Zuge der Bearbeitung dieser Leistung hat sich herausgestellt, dass die Umbau-, Umnutzungs- und Sanierungsmaßnahmen umfänglicher als ursprünglich geplant zu erbringen sind. Die Schwellenwerte werden nun hierbei überschritten und es ist ein europaweites VgV-Verfahren durchzuführen.
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Das Bestandsgebäude der SOS aus den 50er Jahren ist denkmalgeschützt. Die Maßnahmen im Bestand sehen eine komplette Umnutzung der Räume vor. Die Klassenunterrichtsräume werden gänzlich im Neubau abgebildet. In den Räumen des Bestandsgebäudes finden sich nun die Fachklassen wieder. Der Ostflügel entlang der Reinhard-Strecker-Straße wird der Naturwissenschaftliche Trakt. Hier werden nur kleinere Eingriffe zur Umstrukturierung der Räume erforderlich sein, wie z. B. Einziehen einer Wand und Verschließen einer Türöffnung. Für die Planung bezüglich der entsprechenden Erfordernisse an die naturwissenschaftlichen Räume wurde ein Fachplaner mit der Bearbeitung der Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt.
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Im nördlichen Flügel finden sich die Fachräume Arbeitslehre /Werken, Kochen und Ernährung, Werken / Kunst sowie die Verwaltung wieder. Auch hier sind nur kleinere Eingriffe für die Umstrukturierung erforderlich. Die Bestandsgebäude sind mit Schadstoffen belastet, nähere Ausführungen sind in der Gebäudeschadstoffuntersuchung zu entnehmen.
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Die Erfordernisse der brandschutztechnischen Sanierung für das gesamte Bestandsgebäude sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend zu definieren.
Nach Abriss des jetzigen Nawi-Traktes wird eine Rekonstruierung der Fassade am ehemaligen Gebäudeanschluss notwendig werden. Weiterhin sind die Erfordernisse / Berücksichtigung der Technischen Ausrüstung zu beachten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Beachtung der Barrierefreiheit.
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Detailliertere Angaben zu den zuvor genannten Anforderungen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Diese würden im Zuge der Angebotsaufforderung soweit möglich zugesandt werden.
Das Raumprogramm sieht für das Bestandsgebäude eine Gesamthauptnutzfläche von ca. 3 000 m
Ziel ist es für diese Maßnahme im Mai 2018 einen Bauantrag einzureichen. Der Baubeginn soll Ende 2018 erfolgen und die Fertigstellung ist im 4. Quartal 2021 angestrebt.
In einem parallel laufendem Verfahren werden die Leistungen der Freianlagenplanung vergeben.
Dauer: 55 Monate
Zusätzliche Informationen:
Dem mit den Leistungsphasen 1-3 sowie mit den Neubaumaßnahmen beauftragten Büros steht es frei, sich für dieses Verfahren zu bewerben.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Sophie-Opel-Schule, Kooperative Gesamtschule, Ernst-Reuter-Str. 11-15, 65428 Rüsselsheim am Main.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden! Diese sind ausgefüllt und von einem bevollm. Vertreter unterzeichnet fristgerecht in Papierform (Unterschrift!) bei der unter I.3 genannten Adresse einzureichen (Stadtbauplan GmbH). Die Bewerbungsunterlagen sind von der HAD herunterzuladen. Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des von einem bevollm. Vertreter unterschriebenen Teilnahmeantrags oder Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,
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— bei jurist. Personen ein aktueller Handelsregisterauszug. In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern (NU),
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— Nachweis der Berufszulassung als Architekt (bei juristischen Personen von der für die Ausführung verantwortlich zeichnenden Person),
— Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft und der NU),
— Angaben des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV. Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit u. Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom NU zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den NU im Wege der Aufklärung anzufordern,
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— Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen nach § 42 Abs. 1 VgV und §§ 123, 124 GWB wird durch die Unterschrift des bevollm. Vertreters im Teilnahmeantrag versichert,
— Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) (wird durch die Unterschrift des bevollm. Vertreters im Bewerbungsbogen versichert)
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Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten.
Hinweise:
— Die erforderlichen Angaben, Erklärungen, sowie Nachweise zur Leistungsfähigkeit des Bewerbers sind im Falle von Bewerbergemeinschaften, sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von NU, derer sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftlich, finanziell, technisch) bedient, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, sowie der NU nachzuweisen. Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des von einem bevollm. Vertreter unterschriebenen Teilnahmeantrags oder Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,
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— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen,
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— Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Umsatz des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel wird bewertet. Volle Punktzahl (20 Punkte) wird vergeben ab 600 000 EUR netto für Leistungen der Objektplanung Gebäude für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaft in Summe, die Umsätze von Nachunternehmer werden nicht berücksichtigt. Das Erreichen des Mindestumsatzes (= 300 000 EUR) gibt 5 Punkte, zwischen 300 000 EUR und 600 000 EUR wird interpoliert.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Ein Umsatz von mindestens 300 000 EUR netto der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für Leistungen der Objektplanung Gebäude. Bewerber, die den geforderten Mindeststandard nicht erfüllen, werden von der weiteren Teilnahme an dem Verfahren ausgeschlossen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Wertung Referenzen:
— Referenz vergleichbarer Nutzung: 20 Punkte ab 1 wertbaren Referenz; gewertet werden Projekte mit Anwendung der Musterschulbaurichtlinie, nicht gewertet werden Universitäten, Hochschulen, Kindertagesstätte o. ä., reine Schulturnhallen,
— Referenz Bauen im Bestand: 20 Punkte ab 2 wertbaren Referenzen (je 10 Punkte); gewertet werden Projekte aus dem Bereich des Umbaus, Sanierungen und Modernisierungen. Es muss hierbei jedoch ein relevanter Eingriff in den Bestand erfolgt sein. Der Anteil der Baukosten KG 300 + 400 für Maßnahmen im Bestand muss dabei mindestens 1 000 000 EUR netto betragen haben,
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— Referenz Bauen im Bestand bei laufendem Betrieb: 20 Punkte ab 1 wertbaren Referenz; gewertet werden Projekte aus dem Bereich des Umbaus, Sanierungen und Modernisierungen bei laufendem Betrieb (keine Komplettauslagerungen) mit Baukosten KG 300 + 400 für Maßnahmen im Bestand muss dabei mindestens 1 000 000 EUR netto.
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— Anwendung des öffentlichen Vergaberechts: 20 Punkte ab 2 wertbaren Referenzen (je 10 Punkte); gewertet werden realisierte Projekte mit verbindlicher Anwendung des öffentlichen Vergaberechts
Referenzen werden in allen Kategorien gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind. Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Mindestens 1 wertbare Referenz in einer der beschriebenen Kategorien. Bewerber, die die geforderte Mindesteignung nicht erfüllen, werden von der weiteren Teilnahme an dem Verfahren ausgeschlossen.
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit der Referenzen:
— Leistungszeitraum: Abschluss der Leistungen (ohne LPH 9) nicht vor 2010. Bei laufenden Projekten werden die bis zum Stichtag der Bekanntmachung erbrachten Leistungen gewertet,
— Leistungsumfang: Referenzen werden gewertet, wenn mindestens LPH 5-8 gemäß § 34 HOAI in ihren Grundleistungen zu 100 % erbracht wurden,
— Größe: Bauwerkskosten mind. 1 000 000 EUR netto KG 300 + 400.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Gemäß § 49 und § 60 Abs. 2 HBO (HessischeBauordnung) ist eine Bauvorlageberechtigung erforderlich
Gefordert wird der Nachweis der Berufszulassung (Architekt) des Auftragnehmers (siehe auch III.1.1) bzw. bei juristischen Personen der für die Dienstleistung verantwortlichen Person gemäß § 75 Abs. 1, 3 VgV; bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
— Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von
1 000 000 EUR für Personenschäden,
1 000 000 EUR für sonstige Schäden,
nachzuweisen. Die Erklärung zum Abschluss einer Versicherung in geforderter Höhe bei erfolgter Beauftragung wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Teilnahmeantrag geleistet.
— Bewerbergemeinschaft besteht bei Angebotsaufforderung als Bietergemeinschaft und bei Zuschlagserteilung als ARGE fort,
— ARGE haftet gesamtschuldnerisch.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Nachweis von Referenzen:
— 1 Referenz vergleichbarer Nutzung aus dem Bereich Schulbau mit Anwendungsbereich der Musterschulbaurichtlinie,
— 2 Referenz zu Bauen im Bestand,
— 1 Referenz zu Bauen im Bestand bei laufendem Betrieb,
— 2 Referenzen mit Anwendung des öffentlichen Vergaberechts.
Aus den eingegangenen Bewerbungen sollen anhand der vorangegangenen Auswahlkriterien 3-5 Bewerber (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen werden. Sollten mehr als die gewünschte Anzahl die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-06-30 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-12-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam / Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse / Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 10

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: renate.heigl@ruesselsheim.de
Internetadresse: www.ruesselsheim.de 🌏
Dokumente URL: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=2916-395 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtbauplan GmbH
Postanschrift: Rheinstraße 40-42
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Telefon: +49 615199570 📞
E-Mail: sos-op@stadtbauplan.de 📧
Fax: +49 6151995730 📠
Land: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.stadtbauplan.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der aktuelle Planungsstand wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe (voraussichtlich 26. KW) zur Verfügung gestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass sämtliche zur Verfügung gestellten Unterlagen vertraulich zu behandeln sind und nur im Rahmen des Vergabeverfahrens verwendet werden dürfen. Eine Weitergabe der Unterlagen ist nicht gestattet. Die Vergabeverhandlungen werden voraussichtlich in der 33. KW stattfinden. Der Bieter trägt die Pflicht zur selbständigen, eigenverantwortlichen Information. Er informiert sich selbständig über etwaige Änderungen der Vergabeunterlagen oder die Bereitstellung zusätzlicher Informationen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151126603 📞
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 090-177211 (2017-05-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-11-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Magistrat der Stadt Rüsselsheim hat die bestehende Friedrich-Ebert-Schule zu einer neuen Kooperativen Gesamtschule weiterentwickelt, der Sophie-Opel-Schule. Für die Umsetzung der neuen Schulform sind Erweiterungsbauten auf dem Schulgelände und dem angrenzenden Sportgelände notwendig. In den Bestandsgebäuden sind hierzu Nutzungsänderungen erforderlich (Einrichtung des Nawi-Traktes), ebenso müssen kleinere Sanierungsarbeiten vorgenommen werden, wie z. B. brandschutztechnische Ertüchtigungen. Die LPH 1-3 wurden bereits vergeben. Das gesuchte Planungsbüro soll die anschließenden Leistungsphasen bearbeiten. Gegenstand dieses Verfahrens sind die Umbau- und Sanierungsarbeiten am bestehenden Schulgebäude, Leistungen der Objektplanung gemäß §§ 33 ff.HOAI, LPH 4-9.
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Gesamtwert des Auftrags: 270 583 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-11-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-11-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 221-459697
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 090-177211
ABl. S-Ausgabe: 221

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieses Verfahrens sind die Umbau- und Sanierungsarbeiten am bestehenden Schulgebäude, Leistungen der Objektplanung gemäß §§ 33 ff.HOAI, LPH 4-9.
Das Bestandsgebäude der SOS aus den 50er Jahren ist denkmalgeschützt. Die Maßnahmen im Bestand sehen eine komplette Umnutzung der Räume vor. Die Klassenunterrichtsräume werden gänzlich im Neubau abgebildet. In den Räumen des Bestandsgebäudes finden sich nun die Fachklassen wieder. Der Ostflügel entlang der Reinhard-Strecker-Straße wird der Naturwissenschaftliche Trakt. Hier werden nur kleinere Eingriffe zur Umstrukturierung der Räume erforderlich sein, wie z.B. Einziehen einer Wand und Verschließen einer Türöffnung. Für die Planung bezüglich der entsprechenden Erfordernisse an die naturwissenschaftlichen Räume wurde ein Fachplaner mit der Bearbeitung der Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-10-19 📅
Quelle: OJS 2017/S 221-459697 (2017-11-14)