Planungsleistungen Uferpromenade Seetorviertel Neuruppin

Fontanestadt Neuruppin

Die Fontanestadt Neuruppin möchte entlang des Ruppiner Sees die Fortsetzung einer bereits vor ca. 10 Jahren begonnenen Entwicklung zur touristischen Erschließung vorhandener Brachflächen wieder aufnehmen und umsetzen. Dafür soll mit dem aktuellen Vorhaben im Gebiet des Seetorviertels die Uferpromenade fortgesetzt und die nördlich anschließende und brachliegende Industriehafenanlage umgebaut und wieder reaktiviert werden. Insofern knüpft die Planungsfortsetzung an die bereits umgestalteten Uferbereiche (Uferpromenade Seetorviertel 1. BA), mit dem Hotelkomplex an und soll darüber hinaus die Anbindung zum bestehenden Wegeverkehrsnetz herstellen. Die Planungsfortführung des Uferwanderweges nimmt die Gestaltung aus dem 1. Bauabschnitt auf. D.h., die Breite der Uferpromenade von 3 m, die Ausbauvariante in Asphalt, die Einfassung des Asphaltbandes durch eine einreihige Pflasterreihe sind vorgegebene Gestaltungsansätze.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-08-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-07-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-07-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-07-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Referenznummer: 2017/47/6610
Kurze Beschreibung:
Die Fontanestadt Neuruppin möchte entlang des Ruppiner Sees die Fortsetzung einer bereits vor ca. 10 Jahren begonnenen Entwicklung zur touristischen Erschließung vorhandener Brachflächen wieder aufnehmen und umsetzen. Dafür soll mit dem aktuellen Vorhaben im Gebiet des Seetorviertels die Uferpromenade fortgesetzt und die nördlich anschließende und brachliegende Industriehafenanlage umgebaut und wieder reaktiviert werden. Insofern knüpft die Planungsfortsetzung an die bereits umgestalteten Uferbereiche (Uferpromenade Seetorviertel 1. BA), mit dem Hotelkomplex an und soll darüber hinaus die Anbindung zum bestehenden Wegeverkehrsnetz herstellen. Die Planungsfortführung des Uferwanderweges nimmt die Gestaltung aus dem 1. Bauabschnitt auf. D.h., die Breite der Uferpromenade von 3 m, die Ausbauvariante in Asphalt, die Einfassung des Asphaltbandes durch eine einreihige Pflasterreihe sind vorgegebene Gestaltungsansätze.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Ostprignitz-Ruppin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Fontanestadt Neuruppin
Postanschrift: Karl-Liebknecht-Straße 33/34
Postleitzahl: 16816
Postort: Neuruppin
Kontakt
Internetadresse: http://www.neuruppin.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@stadtneuruppin.de 📧
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP9YH5Y8CZ%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-19 📅
Einreichungsfrist: 2017-08-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 138-283449
ABl. S-Ausgabe: 138
Zusätzliche Informationen
1. Unterlagen sowie Nachrichten, die über den Kommunikationsbereich an alle Bewerber versendet werden (insb. Nachsendungen) können von den Unternehmen bzw. Bewerbern anonym (d.h. ohne Registrierung und Login) eingesehen werden. Um am Verfahren teilnehmen zu können (und z.B. eigene Nachrichten an die Vergabestelle zu senden, Angebote bzw. Teilnahmeanträge abzugeben oder über Änderungen automatisch per E-Mail informiert zu werden) sind ein Login und eine vorherige Registrierung erforderlich, soweit das Unternehmen nicht bereits registriert ist. 2. Die Kommunikation zwischen Bewerbern und Vergabestelle erfolgt während der Teilnahmefrist ausschließlich über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg. Dies gilt insbesondere für Fragen, die zur Ausschreibung gestellt werden. Den Bewerbern wird daher die unter 1. genannte Registrierung empfohlen. Die Vergabeunterlagen werden allen Bietern ausschließlich über den Vergabemarktplatz Brandenburg zum Download zur Verfügung gestellt. Ein weitergehender Versand durch den öffentlichen Auftraggeber, gleich welcher Art, erfolgt nicht. Bekanntmachungs-ID: CXP9YH5Y8CZ.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In Neuruppin soll die Uferpromenade im Bereich des Entwicklungsgebietes „Seetorviertel“ fortgesetzt werden- BV „Uferpromenade Seetorviertel 2. BA“ (1. bis 4. TA).
Angaben zum Umfang: Gesamtflächenumfang von ca. 4 500 m
— Gesamtlänge der Teilabschnitte 1 + 2: ca. 265 m,
— Länge Teilabschnitt 3: ca. 75 m,
— Ausbaubreite der Uferpromenade: 3 m.
— Wasserbauliche Anlagen im 1. und 4. Teilabschnitt:
o Spundwand, Länge: 75 m (1. TA)
o Fahrgastanlegersteg, Kurzzeitanlegersteg (4. TA)
— Servicegebäude (eingeschossig, inkl. unterirdischen Tanks)
Das Bauvorhaben ist in 4 Teilabschnitte unterteilt:
1. Teilabschnitt: Uferwanderweg Abschnitt „Fischerweg – Seetorresidenz“, inkl. Ufersicherung Spundwand
2. Teilabschnitt: Erschließung Hafen / Seetorresidenz – Anbindung an Straße „An der Seepromenade“ (für Kfz-Verkehr ausgelegt)
3. Teilabschnitt: öffentliche Wegeverbindung im Bereich der Seetorresidenz (Hafengelände)
4. Teilabschnitt: Servicegebäude, Anleger Fahrgastschifffahrt inkl. Betankungsanlage, Anleger Sportboote
Folgende Leistungen sind zu erbringen:
— 1. + 2. TA – Beteiligung der Träger öffentlicher Belange auf Grundlage der vorliegenden Genehmigungsplanung
— 1. + 2. TA – Planungsleistungen LP 5 bis 8 in den Leistungsbildern: Verkehrs- und Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung
— 3. TA – Planungsleistungen LP 3 bis 8 in den Leistungsbildern: Verkehrs- und Freianlagen,
— 4. TA – Planungsleistungen LP 3 bis 8 in den Leistungsbildern Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung, Objektplanung für Gebäude und Innenräume, Fachplanung für technische Ausrüstung
— Nachvermessung sowie weiterführende Baugrunduntersuchungen (LAGA) werden erforderlich.
Folgende Planungsstände und Unterlagen liegen vor:
— Für den 1. und 2. Teilabschnitt – Genehmigungsplanung, Stand November 2016
— Für den 3. und 4. Teilabschnitt – Vorentwurfsplanung, Stand Oktober 2016
— Geotechnischer Bericht Nr. 09.07 für 1. + 2. TA
— Orientierende Altlastenuntersuchung zum geotechnischen Bericht 09.07.
Dauer: 18 Monate
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Umland.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 16816; Neuruppin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt des Auftraggebers oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung – EEE).
2. Erklärung Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Bestehen keine anderen Mindestentgelt-Regelungen z. B. nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz oder liegt das danach zu zahlende Arbeitsentgelt unter dem Mindestarbeitsentgelt je Stunde des § 6 Absatz 2 des Brandenburgischen Vergabegesetzes von zzt. 9,00 EUR brutto, so verpflichtet sich der Bieter, im Falle der Auftragserteilung allen bei der Ausführung der Leistungen Beschäftigten für den Einsatz im Rahmen dieses Auftrages mindestens ein Bruttoentgelt von 9,00 EUR gerechnet auf die Arbeitsstunde zu zahlen. Das Mindestentgelt entspricht dabei dem regelmäßig gezahlten Grundentgelt für eine Zeitstunde, ohne Sonderzahlungen, Zulagen oder Zuschläge.
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Die entsprechende Erklärung zum BbgVergG befindet sich bei den Vergabeunterlagen auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg.
3. Nachweis über die gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bewerbers entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Bei juristischen Personen muss aus dem Register hervorgehen, dass deren Unternehmensgegenstand auch auf Planungs- und Beratungsleistungen im Sinne des ausgeschriebenen Auftrages ausgerichtet ist.
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4. Eine schriftliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verbunden ist.
5. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, diese gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich zu vertreten (s. Formblatt Erklärung der Bewerbergemeinschaft).
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6. Soweit eine Beteiligung als Bewerbergemeinschaft vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1-4 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
7. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten / Unterauftragnehmern / verbundenen Unternehmen zu bedienen, sind die Ausführungen unter Nummer 5 (Abgabe des Teilnahmeantrages) im Formblatt Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb maßgebend.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
VgV § 75 Abs. 2 und 3 i. V. m. § 44 Abs. 1.
Zugelassen sind natürliche Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur (Fachrichtung Bauingenieurwesen) zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
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Juristische Personen (hierzu zählen auch Bietergemeinschaften) sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur (Fachrichtung Bauingenieurwesen) zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Es werden nur geeignete Bewerber zum weiteren Verfahren der Angebotsaufforderung und Verhandlung zugelassen, die form- und fristgerecht einen Teilnahmeantrag eingereicht haben.
Nach Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt daher eine Prüfung auf Vollständigkeit der geforderten Nachweise und Erklärungen. Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern, soweit ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Wenn innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten Frist die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise nicht vorgelegt werden oder nicht aufgeklärt wird, erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren.
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Sollten mindestens 5 vollständige Teilnahmeanträge vorliegen, behält sich der Auftraggeber vor, keine Unterlagen nachzufordern und unvollständige Teilnahmeanträge vom weiteren Verfahren auszuschließen.
Die anschließende Eignungsprüfung erfolgt anhand der Angaben und vorgelegten Nachweise zu III.1.2) und III.1.3).
Dabei werden die Erklärungen und Nachweise im Detail zunächst anhand der in der Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb (s. Vergabeunterlagen, Formblatt 10102) genannten Mindeststandards (7.1) bewertet und, sofern der Bewerber diese erfüllt, anschließend nach den für eine Auswahlentscheidung maßgebenden Kriterien und Wichtungen (7.2) bewertet und gewichtet. Liegen danach mehr als 5 gleichwertige Bewerbungen vor, erfolgt die Auswahl anhand eines Losverfahrens.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-12-29 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: SG Justiziariat / Vergabestelle
Internetadresse: www.neuruppin.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/ 🌏
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP9YH5Y8CZ%22 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Unterlagen sowie Nachrichten, die über den Kommunikationsbereich an alle Bewerber versendet werden (insb. Nachsendungen) können von den Unternehmen bzw. Bewerbern anonym (d.h. ohne Registrierung und Login) eingesehen werden. Um am Verfahren teilnehmen zu können (und z.B. eigene Nachrichten an die Vergabestelle zu senden, Angebote bzw. Teilnahmeanträge abzugeben oder über Änderungen automatisch per E-Mail informiert zu werden) sind ein Login und eine vorherige Registrierung erforderlich, soweit das Unternehmen nicht bereits registriert ist.
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2. Die Kommunikation zwischen Bewerbern und Vergabestelle erfolgt während der Teilnahmefrist ausschließlich über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg. Dies gilt insbesondere für Fragen, die zur Ausschreibung gestellt werden. Den Bewerbern wird daher die unter 1. genannte Registrierung empfohlen. Die Vergabeunterlagen werden allen Bietern ausschließlich über den Vergabemarktplatz Brandenburg zum Download zur Verfügung gestellt. Ein weitergehender Versand durch den öffentlichen Auftraggeber, gleich welcher Art, erfolgt nicht.
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Bekanntmachungs-ID: CXP9YH5Y8CZ.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661610 📞
Fax: +49 3318661652 📠
Internetadresse: http://service.brandenburg.de/de/vergabekammer_des_landes_brandenburg_/116248 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Soweit der Bieter/Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkennt, hat er sie unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber zu rügen. Sind Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar, sind diese bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe zu rügen. Erkennbare Verstöße in den Vergabeunterlagen müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden. Teilt der öffentliche Auftraggeber dem Bieter/Bewerber mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, muss der Nachprüfungsantrag innerhalb von 15 Tagen ab Eingang dieser „Nichtabhilfe-Mitteilung“ eingereicht werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2017/S 138-283449 (2017-07-19)