Projektmanagement Erweiterungsneubau GEOMAR (ab Projektstufe 3)

Geomar, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Leistungen des Projektmanagements (Projektsteuerung und Projektleitung) im Bauwesen (zusammen.
Kurz: "Projektmanagement") ab Projektstufe 3 (mit Restleistungen aus Projektstufe 2) für das Erweiterungs-
Neubauvorhaben „Ansiedlung des gesamten GEOMAR auf dem Gelände des Kieler Seefischmarktes“ zur
Wahrnehmung der Interessen des Bauherren.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-01-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-12-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-12-08 Auftragsbekanntmachung
2018-06-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2020-12-02 Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-12-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Leistungen des Projektmanagements (Projektsteuerung und Projektleitung) im Bauwesen (zusammen. Kurz: "Projektmanagement") ab Projektstufe 3 (mit Restleistungen aus Projektstufe 2) für das Erweiterungs- Neubauvorhaben „Ansiedlung des gesamten GEOMAR auf dem Gelände des Kieler Seefischmarktes“ zur Wahrnehmung der Interessen des Bauherren.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Kiel, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: GEOMAR, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Postanschrift: Wischhofstr. 1-3
Postleitzahl: 24148
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.geomar.de/ 🌏
E-Mail: prosenloecher@geomar.de 📧
Telefon: +49 431600-2559 📞
Fax: +49 431600-1525 📠
URL der Dokumente: http://www.subreport.de/E88463576 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-08 📅
Einreichungsfrist: 2018-01-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 239-496282
ABl. S-Ausgabe: 239
Zusätzliche Informationen
Zu II.2.7): Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine erste Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Leistungen des Projektmanagements (Projektsteuerung und Projektleitung) im Bauwesen (zusammen.
Kurz: "Projektmanagement") ab Projektstufe 3 (mit Restleistungen aus Projektstufe 2) für das Erweiterungs-
Neubauvorhaben „Ansiedlung des gesamten GEOMAR auf dem Gelände des Kieler Seefischmarktes“ zur
Wahrnehmung der Interessen des Bauherren.
Geschätzter Gesamtwert: 1 000 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Die Mitarbeiter des Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) (bis zum 31.12.2011 des früheren
Instituts für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR) sollen räumlich zusammengeführt werden. Dazu ist die
Errichtung eines Erweiterungsneubaus in unmittelbarer Nähe zu den am Standort Seefischmarkt auf dem
Ostufer der Kieler Förde bereits genutzten Gebäuden vorgesehen. Der Erweiterungsneubau soll ca. 15 540 qm
Nutzfläche 1-6 DIN 277 umfassen (davon ca. 25 % Laborfläche, größtenteils der Sicherheitsstufen S1 und S2).
Zielstellung ist, einen architektonisch hochwertigen und den anspruchsvollen wissenschaftlichen/technischen
Rahmenbedingungen angepassten Gebäudekomplex zu errichten. Dieser soll auf Nachhaltigkeit ausgerichtet
werden (virtuelle Zertifizierung im Silber-Standard (BNB) wird angestrebt, die Vorgaben der ENEV 2009 müssen
um 30 % unterschritten werden). Die Maßnahme umfasst auch die Fertigstellung eines Bohrkernlagers und
eines Parkhauses.
Die Gesamtkosten der Maßnahme sind auf bis zu 89,5 Mio. € brutto (ohne Erstausstattung) berechnet. Die
Maßnahme wird als Zuwendungsbau (gem. ZBau und RZBau) zu 90 % vom Bund (BMBF), zu 10 % vom
Land Schleswig-Holstein finanziert, welches auch das Grundstück (Erbbaurecht) zur Verfügung stellt. Bauherr
ist das GEOMAR, zuständige staatliche Bauverwaltung (fachaufsichtsführende Ebene, FfE) ist die GMSH,
Kiel, Geschäftsbereich Zuwendungsbau. Seit Januar 2017 ist das GEOMAR Vorsteuerabzugsberechtigt und
will die bisher nicht finanzierte Erstausstattung aus der zu erwartenden Steuerrückzahlung verwenden. Das
dazu zusätzlich zu erwartende Budget beläuft sich auf ca. 13 Mio. € brutto. Weitere Informationen können der
Projektbeschreibung (Anlage 1) entnommen werden.
Im vorliegenden Verfahren sollen Leistungen des Projektmanagements im Bauwesen (Projektleitung und
Projektsteuerung) für das genannte Projekt in der Planungs- und Bauphase in Anlehnung an die Leistungsbilder
Projektleitung und Projektsteuerung nach AHO, Heft 9 Projektmanagementleistungen in der Bau- und
Immobilienwirtschaft, Stand Mai 2014) ab der Projektstufe 3 vergeben werden. Bestimmte Restleistungen
aus der Projektstufe 1 und 2 sind noch zu erbringen. Grundsätzliches Auftragsverständnis ist, dass der
Auftragnehmer den Auftraggeber von allen delegierbaren Bauherrenaufgaben bis auf einige wenige Leistungen,
bzw. Teilleistungen, wie z.B. das Projektcontrolling (siehe Anlage 2 zum Projektmanagementvertrag
„ Leistungsbild Projektsteuerung“) entlastet, so dass der Auftraggeber sich auf nicht delegierbare Aufgaben wie
insbesondere das Treffen von Entscheidungen und die Durchführung der rechtsgeschäftlichen Handlungen
konzentrieren kann.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 000 000 EUR 💰
Dauer: 25 Monate
Beschreibung der Optionen:
Vorgesehen ist die Vergabe optionaler Positionen. Deren Aufzählung ist dem öffentlich bereitgestellten Vertragsentwurf (vgl. dort § 7.2) zu entnehmen sowie der bereitgestellten Aufgabenbeschreibung. Die Optionen unterliegen den Verhandlungen.
Zusätzliche Informationen:
Zu II.2.7): Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine erste Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kiel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Formalitäten persönliche Lage:
A. Bewerberprofil:
a.) Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand, möglichst Tätigkeitsfeldern und Ausrichtung
b.) Nachweis der Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister
B. Eigenerklärungen zur Feststellung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen (Formblatt)
C. Erklärung, ob und ggf. auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (falls der Auskunft berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen, ist dies zu erläutern).
D. Nachweis zur Zahlung der gesetzlichen Sozialversicherung in Form eines Schreibens der entsprechenden Einzugsstellen der jeweiligen Krankenkassen.
Es wird darauf verwiesen, dass es sich hierbei nur um Stichworte bzw. nur um gekürzte Textbausteine handelt. Für die vollumfänglichen Erläuterungen wird auf die Bewerbungsbedingungen insbesondere auf den Punkt Nr. 8 verwiesen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die
Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
E. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung
F. Angaben zum Umsatz
Es wird darauf verwiesen, dass es sich hierbei nur um Stichworte bzw. nur um gekürzte Textbausteine handelt. Für die vollumfänglichen Erläuterungen wird auf die Bewerbungsbedingungen insbesondere auf den Punkt Nr. 8 verwiesen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die
Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
G. Referenzen
H. Angaben zur Personalstärke
I. Nachweis zur Qualifikation des vorgesehenen Personals
J. Erklärung zur Ausstattung
K. Angaben zu Unterauftragnehmern
Es wird darauf verwiesen, dass es sich hierbei nur um Stichworte bzw. nur um gekürzte Textbausteine handelt. Für die vollumfänglichen Erläuterungen wird auf die Bewerbungsbedingungen insbesondere auf den Punkt Nr. 8 verwiesen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Beachtung der Tariftreuepflicht bzw. Pflicht zur Zahlung des vergabespezifischen Mindestlohns (9,99 EUR/h) nach § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG),
Einräumung der im TTG vorgesehenen Rechte (Vertragsstrafe, Kündigungsrechte, Prüfungsrechte zu Gunsten des Auftraggebers und der zuständigen Behörden).
Verpflichtungserklärungen nach dem TTG sind mit dem Angebot einzureichen (also noch nicht mit dem Teilnahmeantrag).

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Maß der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit nach wertender Beurteilung auf der
Grundlage der gemäß dieser Auftragsbekanntmachung eingereichten Erklärungen/Nachweise, im
Einzelnen:
Leistungsfähigkeit und Erfahrung des Bewerbers nach
[1] Referenzen (Gewichtung: 65 %),
[2] Qualifikation des vorgesehenen Personals (Gewichtung: 20 %).
[3] Angaben zur Personalstärke (Gewichtung: 10 %).
[4] Angaben zum Umsatz (Gewichtung: 5 %).
Für genauere Informationen wird auf den Punkt 30 der Bewerbungsbedingungen verwiesen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-02-09 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-05-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Verwaltung Abteilung Einkauf
Dokumente URL: www.subreport.de/E88463576 🌏
URL der Dokumente: www.subreport.de/E88463576 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb
auf der Grundlage der VgV geführt. Von den Bewerbern sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten
Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe
der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung
sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter II.2.9) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur
Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden.
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich in
elektronischer Form unter www.subreport.de/E88463576 zum Download zur Verfügung gestellt. Ein Teil der
Vergabeunterlagen ist hierbei vertraulich zu behandeln und kann daher nur nach Vorlage einer entsprechenden
Verschwiegenheitserklärung (Formblatt) an den jeweiligen Bewerber bzw. Bieter versandt werden. Hierzu wird
auf den Punkt 14 der Bewerbungsbedingungen verwiesen. Bezüglich der Kommunikation im Verfahren wird auf
Punkt 11 der Bewerbungsbedingungen verwiesen.
Für den Fall, dass den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht
eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne
Zuschlag) vorbehalten.
Zu II.3):
Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine erste Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung
für weitere Informationen wird auf die Vergabeunterlagen insbesondere auf die Bewerbungsbedingungen verwiesen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer
und dem Vergabesenat (§§ 155 ff. GWB).
Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein etwaiger Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat, wobei der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB unberührt bleibt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
Zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
Wollen, vergangen sind.
Der Auftraggeber ist zur Absendung einer Bieterinformation spätestens 10 Tage vor Zuschlagserteilung
verpflichtet (§134 GWB),
Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein Nachprüfungsantrag nicht mehr zulässig. Ausgenommen sind
Anträge auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 GWB, also wegen Verletzung
der vorgenannten Pflicht zur Bieterinformation und Einhaltung der Wartefrist gem. § 134 GWB oder wegen
unzulässiger Vergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU. Solche
Anträge auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages sind nach § 135 Abs. 3 GWB nur innerhalb von 30
Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber.
Über den Abschluss des Vertrags zulässig, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist
zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung dieser
Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Quelle: OJS 2017/S 239-496282 (2017-12-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-06-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Leistungen des Projektmanagements (Projektsteuerung und Projektleitung) im Bauwesen (zusammen kurz: „Projektmanagement“) ab Projektstufe 3 (mit Restleistungen aus Projektstufe 2) für das Erweiterungs-Neubauvorhaben „Ansiedlung des gesamten GEOMAR auf dem Gelände des Kieler Seefischmarktes“ zur Wahrnehmung der Interessen des Bauherren.
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-06-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-06-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 115-262048
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 239-496282
ABl. S-Ausgabe: 115

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Mitarbeiter des Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) (bis zum 31.12.2011 des früheren Instituts für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR) sollen räumlich zusammengeführt werden. Dazu ist die Errichtung eines Erweiterungsneubaus in unmittelbarer Nähe zu den am Standort Seefischmarkt auf dem Ostufer der Kieler Förde bereits genutzten Gebäuden vorgesehen. Der Erweiterungsneubau soll ca. 15 540 qm Nutzfläche 1-6 DIN 277 umfassen (davon ca. 25 % Laborfläche, größtenteils der Sicherheitsstufen S1 und S2).
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Zielstellung ist, einen architektonisch hochwertigen und den anspruchsvollen wissenschaftlichen/technischen Rahmenbedingungen angepassten Gebäudekomplex zu errichten. Dieser soll auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden (virtuelle Zertifizierung im Silber-Standard (BNB) wird angestrebt, die Vorgaben der ENEV 2009 müssen um 30 % unterschritten werden). Die Maßnahme umfasst auch die Fertigstellung eines Bohrkernlagers und eines Parkhauses.
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Die Gesamtkosten der Maßnahme sind auf bis zu 89,5 Mio. € brutto (ohne Erstausstattung) berechnet. Die Maßnahme wird als Zuwendungsbau (gem. ZBau und RZBau) zu 90 % vom Bund (BMBF), zu 10 % vom Land Schleswig-Holstein finanziert, welches auch das Grundstück (Erbbaurecht) zur Verfügung stellt. Bauherr ist das GEOMAR, zuständige staatliche Bauverwaltung (fachaufsichtsführende Ebene, FfE) ist die GMSH, Kiel, Geschäftsbereich Zuwendungsbau. Seit Januar 2017 ist das GEOMAR Vorsteuerabzugsberechtigt und will die bisher nicht finanzierte Erstausstattung aus der zu erwartenden Steuerrückzahlung verwenden. Das dazu zusätzlich zu erwartende Budget beläuft sich auf ca. 13 Mio. € brutto. Weitere Informationen können der Projektbeschreibung (Anlage 1) entnommen werden.
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Im vorliegenden Verfahren sollen Leistungen des Projektmanagements im Bauwesen (Projektleitung und Projektsteuerung) für das genannte Projekt in der Planungs- und Bauphase in Anlehnung an die Leistungsbilder Projektleitung und Projektsteuerung nach AHO, Heft 9 Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft, Stand Mai 2014) ab der Projektstufe 3 vergeben werden. Bestimmte Restleistungen aus der Projektstufe 1 und 2 sind noch zu erbringen. Grundsätzliches Auftragsverständnis ist, dass der Auftragnehmer den Auftraggeber von allen delegierbaren Bauherrenaufgaben bis auf einige wenige Leistungen, bzw. Teilleistungen, wie z.B. das Projektcontrolling (siehe Anlage 2 zum Projektmanagementvertrag „Leistungsbild Projektsteuerung“) entlastet, so dass der Auftraggeber sich auf nicht delegierbare Aufgaben wie insbesondere das Treffen von Entscheidungen und die Durchführung der rechtsgeschäftlichen Handlungen konzentrieren kann.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kiel

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektverständnis
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation (Aufbau- und Ablauforganisation)
Methode zur Risikobewertung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methode zum Einstieg in das Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methode in Hinblick auf Kostenverfolgung und Projektdokumentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5 %
Gewichtung des Preises: 30 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-05-18 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer und dem Vergabesenat (§§ 155 ff. GWB).
Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein etwaiger Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, wobei der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB unberührt bleibt;
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Auftraggeber ist zur Absendung einer Bieterinformation spätestens 10 Tage vor Zuschlagserteilung verpflichtet (§ 134 GWB),
Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein Nachprüfungsantrag nicht mehr zulässig. Ausgenommen sind Anträge auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 GWB, also wegen Verletzung der vorgenannten Pflicht zur Bieterinformation und Einhaltung der Wartefrist gem. § 134 GWB oder wegen unzulässiger Vergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU. Solche Anträge auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages sind nach § 135 Abs. 3 GWB nur innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags zulässig, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung dieser Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2018/S 115-262048 (2018-06-15)
Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung (2020-12-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Auftragsänderung während der Vertragslaufzeit gem. § 132 Abs. 2 Nr. 3 GWB für die Projeksteuerung für das Projekt Erweiterungsneubau Geomar.
Gesamtwert des Auftrags: 704424.25 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Geomar Helmholtz-Zentrum für Meeresforschung
Kontakt
Internetadresse: https://www.geomar.de/ 🌏
E-Mail: einkauf-bau@geomar.de 📧
Telefon: +49 431600-2550 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 238-589088
ABl. S-Ausgabe: 238

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Projektmanagementleistungen für einen Erweiterungsneubau Geomar.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Wischhofstr. 1-3
24148 Kiel

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-02 📅
Name: Hitzler Ingenieure
Postort: Hamburg
Land: Deutschland 🇩🇪
Hamburg 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 704424.25 EUR 💰
Quelle: OJS 2020/S 238-589088 (2020-12-02)