Projektsteuerungsleistungen für die Baumaßnahme Umstrukturierung und Erweiterungsneubau Schulzentrum

Stadt Isny im Allgäu, Fachbereich III Bauen, Immobilien und Wirtschaft

Die Stadt Isny im Allgäu plant im Schulzentrum den Abbruch von Schulgebäuden aus den Jahren 1951-1989 mit rund 36 000 m und an derselben Stelle den Neubau einer 4-5 zügigen Verbundschule mit ca. 36 000 m und dem städtischen Archiv mit ca. 1 600 m. Das Schulzentrum, das derzeit 1 136 Schüler besuchen, umfasst neben der Verbundschule (1-zügige Werkrealschule plus größtenteils 4-zügige Realschule) eine eigenständige 4-zügige Grundschule (mit 2 Ganztageszügen) und eine dreiklassige Förderschule mit sonderpädagogischem Bildungs- und Beratungszentrum, das im Rahmen der Inklusion mit allen Schulen kooperiert. Die Realisierung des Um- und Neubaus erfolgt bei laufendem Schulbetrieb in den Bauteilen E, F und der Mensa während die Grundschule vorübergehend komplett ausziehen wird. Weitere Interimslösungen sind u. U. erforderlich. Hierfür werden Leistungen der Projektsteuerung ausgeschrieben. Die Leistung ist von Ingenieuren zu erbringen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-29 Auftragsbekanntmachung
2017-07-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-03-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Isny im Allgäu plant im Schulzentrum den Abbruch von Schulgebäuden aus den Jahren 1951-1989 mit rund 36 000 m
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Ravensburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Isny im Allgäu, Fachbereich III Bauen, Immobilien und Wirtschaft
Postanschrift: Wassertorstraße 1-3
Postleitzahl: 88316
Postort: Isny im Allgäu
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt.isny.de 🌏
E-Mail: marcus.hoedl@kapellmann.de 📧
Fax: +49 8924216861 📠
URL der Dokumente: https://www.kapellmann.de/vergabemanagement/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-29 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 065-122396
ABl. S-Ausgabe: 65

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vorangegangen war ein VOF Verfahren und die Beauftragung der Architektenleistungen an das Architekturbüro löhle-neubauer aus Augsburg. Die bisherigen planerischen Überlegungen hatten zum Ergebnis, dass ein Erweiterungsneubau einer Generalsanierung der ältesten Gebäude vorzuziehen ist. Neuere Gebäude (1998 bis 2010) sind in die Umstrukturierung des Schulzentrums mit einbezogen.
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Diese Lösung und das Raumprogramm sind mit dem Regierungspräsidium Tübingen abgestimmt.
Das Schulzentrum, das derzeit 1136 Schüler besuchen, umfasst neben der Verbundschule (1-zügige Werkrealschule plus größtenteils 4-zügige Realschule) eine eigenständige 4-zügige Grundschule (mit 2 Ganztageszügen) und eine 3 klassige Förderschule mit sonderpädagogischem Bildungs- und Beratungszentrum, das im Rahmen der Inklusion mit allen Schulen kooperiert.
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Grundlage des Raumprogramms ist das Modellraumprogramm des Landes Baden-Württemberg für eine 4-5 zügige Gemeinschaftsschule für die Klassenstufen 5 bis 10.
Folgende Gebäudeteile sind in die strukturellen Überlegungen zur Gebäudenutzung miteinbezogen:
1998 – Bauteil E, seinerzeit 1. BA Realschule, Grundfläche 718 m
2002 – Bauteil F, seinerzeit 2. BA Realschule, Grundfläche 815 m
Baumaßnahmen erfolgen allenfalls im Rahmen der strukturellen Überlegungen und wegen Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes. Es ist geplant, die Grundschule (2 047 m
2010 – Neubau Mensa (NF 643 m
keine baulichen Veränderungen geplant, in strukturelle Überlegungen mit einzubeziehen sowie
2010 – Schulcontainer mit 3 Klassenräumen, der als Provisorium errichtet evtl. nach Umsetzung und Aufstockung als Interimslösung genutzt wird.
Alle Schulen sollen den heutigen räumlichen und pädagogischen Anforderungen entsprechen, die neben den Unterrichtsräumen Differenzierungsräume bieten, individualisierte Lernformen ermöglichen und Identität für die jeweilige Jahrgangsstufe schaffen. Fachräume sollen möglichst gebündelt werden.
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Der Erweiterungsneubau der Verbundschule (ca. 5 400 m
Es ist vorgesehen zusätzlich das städtische Archiv mit 335 m
Aspekte des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens sind zu berücksichtigen. Mindestanforderung ist das kfW-Effienzhaus 55 (EnEV 2009) bzw. das in Deutschland noch nicht definierte „Niedrigstenergiehaus“ nach EU-Richtlinie 2010/31/ EU.
Die Realisierung erfolgt bei laufendem Schulbetrieb in den Bauteilen E, F und der Mensa während die Grundschule vorübergehend komplett ausziehen wird. Weitere Interimslösungen sind u. U. erforderlich.
Der Auftraggeber beabsichtigt, Leistungen der Projektsteuerung in Anlehnung an das Leistungsbild Projektsteuerung gemäß Empfehlung der AHO-Fachkommission Projektsteuerung, Nr. 9 der Schriftenreihe,
Stand Mai 2014 vergleichbar mit durchschnittlichen Projektsteuerungsanforderungen (entsprechend § 2 AHO) für die Projektstufen 1-5 mit den Handlungsbereichen A-D (entsprechend § 2 AHO) mit der Maßgabe zu vergeben, dass die Vergütung frei vereinbart werden kann. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner Projektstufen vor. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen bzw. Handlungsbereiche besteht nicht. Mit der Auftragsaufführung muss innerhalb von zwei Wochen nach der Auftragserteilung begonnen werden.
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Dauer: 48 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner Projektstufen vor. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen bzw. Handlungsbereiche besteht nicht. Im Falle des Abrufs von Projektstufen ist der AN aber verpflichtet, die Leistungen zu erbringen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Isny im Allgäu.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Auftragnehmer bzw. – bei juristischen Personen – dessen verantwortliche Mitarbeiter im Sinne des § 75 Abs. 3 VgV müssen berechtigt sein, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieurin“/„Ingenieur“ zu führen. Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder eines Staates, dem gegenüber die Mitgliedstaaten der Europäischen Union vertragsrechtlich zur Gleichbehandlung seiner Staatsangehörigen hinsichtlich der Anerkennung von Berufsqualifikationen verpflichtet sind, bzw. juristische Personen die dort ihren Sitz haben, sind zugelassen, wenn sie bzw. – bei juristischen Personen – ihre verantwortliche Mitarbeiter im Sinne des § 75 Abs. 3 VgV nach dem Recht des Landes Baden-Württemberg berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
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Für die geforderten Erklärungen und Nachweise ist die Verwendung der vom Auftraggeber vorgegebenen Formulare zwingend vorgeschrieben. Die Nichtverwendung der vom Auftraggeber bereitgestellten Formulare führt zum Ausschluss der Bewerbung. Die Formulare werden unter der in Ziff. I.3. genannten Internetadresse als bearbeitungsfähige pdf-Dateien zur Verfügung gestellt. In den Formularen werden die nachfolgend unter Ziff. III.1.2 und III.1.3 geforderten Angaben zur Beurteilung der Eignung eingetragen.
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Gefordert werden die folgenden Erklärungen:
— Eigenerklärung, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen im Sinne des § 73 Abs. 3 VgV bestehen;
— Eigenerklärung, ob und in welcher Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet;
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen;
— Firmenprofil mit Angaben zu Gründungsdatum, Gesellschaftsform, Anteilseigner;
— sofern nach dem Recht des Staates, in dem der Bewerber ansässig ist, erforderlich: Handelsregisterauszug, zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für die Abgabe des Teilnahmeantrages nicht älter als 3 Monate.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für die Abgabe des Teilnahmeantrages nicht älter als ein halbes Jahr) mit Deckungssummen für Personenschäden 1 000 000 EUR und Sach- und Vermögensschäden 3 000 000 EUR pro Versicherungsfall. Als anderer geeigneter Nachweis nach § 45 Abs. 5 VgV wird eine verbindliche Deckungsbestätigung für den Auftragsfall durch den Versicherungsgeber zugelassen. Es genügt jeweils die Vorlage einer unbeglaubigten Kopie.
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— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren und Gesamtumsatz des Bewerbers im Bereich Schulbau in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1. VgV);
— Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Anzahl der Technischen Mitarbeiter einschl. Büroinhaber und freier Mitarbeiter (Ingenieure) in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für die geforderten Erklärungen und Nachweise ist die Verwendung der vom Auftraggeber vorgegebenen Formulare zwingend vorgeschrieben. Die Nichtverwendung der vom Auftraggeber bereitgestellten
Formulare führt zum Ausschluss der Bewerbung. Die Formulare stehen die unter der in Ziff. I.3. genannten Internetadresse zur Verfügung.
Für die Prüfung der Referenzangaben sind die folgenden Nachweise und Angaben zwingend
erforderlich:
1. Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnr).
2. Angaben zur erbrachten Dienstleistung (Angaben zur erbrachten Dienstleistung, Projektstufen und Handlungsbereiche entsprechend § 205 AHO 2004 bzw. § 2 AHO 2014, Honorarzone entsprechend § 204 AHO bzw. § 5 AHO 2014, Angabe der Leistungszeit).
3. Referenzschreiben des AG, das die wirtschaftliche und termingetreue Abwicklung belegt.
4. Gesamtbaukosten KG 200 – 700 netto nach DIN 276 und bei Abbruchleistungen BRI der abgebrochenen Maßnahme und Kosten des Rückbaus und der Entsorgung der schadstoffbelasteten Abbruchmaterialien.
5. Nutzfläche der Maßnahmen und Kubatur der abgebrochenen Bauteile.
6. Interimsmaßnahmen ja/nein.
7. Projektbeschreibung in Wort und Bild (max. 1 DIN A 4 Seite je Referenz).
Mindeststandards:
Gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
Referenzangaben mit vergleichbaren Projektsteuerungsleistungen des Bewerbers mit Fertigstellung der Projektstufe Ausführung nach dem 31.12.2012 aber vor dem 2.5.2017. Einzelne Bauabschnitte eines Gesamtprojekts gelten als je eine Referenz, auch im Hinblick auf das Fertigstellungsdatum. Vergleichbarkeit bezogen auf bauliche und betriebliche Komplexität und Funktionalität der bearbeiteten Projekte. Für die nachfolgend genannten „Referenzklassen 2 – 3“ ist jeweils mindestens ein Referenzprojekt zu benennen, für die Referenzklasse 1 zwei Referenzprojekte. Bei den Referenzklassen 1 und 2 müssen jeweils unterschiedliche Projekte genannt werden. Bei der Referenzklasse 3 kann auch ein Projekt genannt werden, bei dem der Abbruchteil bei einem Projekt ausgeführt wurde, das bei den Referenzklassen 1 oder 2 genannt wurde. Referenzen sind auch wertbar, wenn nicht alle Projektstufen vom Bewerber erbracht wurden, dies führt aber zur Abwertung.
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Referenzklasse 1: abgeschlossene Um- oder Neubaumaßnahme aus dem Bereich Schulbau mit Gesamtbaukosten KG 200 – 700 nach DIN 276 von mindestens 15 000 000 EUR netto, bei der der Bewerber Leistungen der Projektsteuerung erbracht hat.
Referenzklasse 2: Abgeschlossene Sanierungs-/Umbaumaßnahme bei laufendem Betrieb (ggf. auch mit Neubauanteil) und durchgeführten Interimsmaßnahmen aus dem Bereich Verwaltungsimmobilien, Schule oder Krankenhaus, bei der Bauherr ein öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 99 Nr. 1 – Nr. 3 GWB war, mit Gesamtbaukosten KG 200 – 700 von mind. 15 000 000 EUR netto und bei der der Bewerber Leistungen der Projektsteuerung erbracht hat.
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Referenzklasse 3: Abgeschlossene Abbruchmaßnahme, bei der Bauherr ein öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 99 Nr. 1 – Nr. 3 GWB war, mit einem Abbruchvolumen von mindestens 25 000 Kubikmeter BRI.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Im Teilnahmewettbewerb werden aufgrund der Teilnahmeanträge und der mit den Teilnahmeanträgen vorgelegten Erklärungen und Nachweise diejenigen geeigneten Bewerber ausgewählt, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Es ist beabsichtigt – soweit eine hinreichende Anzahl von Teilnahmeanträgen geeigneter Bewerber vorliegt – mindestens drei und höchstens fünf geeignete Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Die Prüfung der Teilnahmeanträge vollzieht sich in einem dreistufigen Verfahren:
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1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen, sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
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2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft (nachfolgend: der Bewerber) nach den von ihm/ ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds. geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen an die technische Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.3)) erfüllt. Soweit sich ein Bewerber zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit/ fachlichen Eignung auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie mit der Bewerbung nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grds. zur Verfügung stehen, § 47 Abs. 1 VgV. In Bezug auf die Kriterien für die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen) können die Bewerber jedoch nur die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn diese die Arbeiten ausführen beziehungsweise die Dienstleistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1 Satz 3 VgV).
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3. Stufe: Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zur Referenzlage gem. Ziff. III.1.3. der Bekanntmachung. Es werden diejenigen Bewerber am weiteren Verfahren beteiligt, die anhand ihrer Referenzangaben nachweisen können, im Vergleich zu ihren Mitbewerbern über eine noch größere Erfahrung mit der Durchführung von Leistungen zu haben, die mit den zu vergebenden Leistungen (vgl. Ziff. II.1.4) und Ziff. II.2.4)) nach Art und Umfang möglichst vergleichbar sind. Dabei werden nur solche Referenzen betrachtet, welche die unter Ziff. III.1.3 festgelegten Mindestanforderungen erfüllen.
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Kriterien der Vergleichbarkeit sind:
— Art und Umfang der (über die Mindestanforderungen hinaus) erbrachten Projektsteuerungsleistungen,
— BGF der Neubauprojekte bzw. bei den Abbruchprojekten BGF der abgebrochenen Bauteile,
— Höhe der Baukosten (KG 200 – 700 nach DIN 276 netto) bzw. bei den Abbruchprojekten BRI der abgebrochenen Maßnahme und Kosten des Rückbaus und der Entsorgung der schadstoffbelasteten Abbruchmaterialien,
— Durchführung und Komplexität von Interimsmaßnahmen.
Maßgeblich für die Bewerberauswahl ist nicht die Anzahl an Referenzen, welche die unter Ziff. III.1.3 festgelegten Mindestanforderungen erfüllen, sondern vorrangig der Grad ihrer Vergleichbarkeit nach den vorgenannten Kriterien. Die bei Referenzaufträgen erbrachten Leistungen werden nur berücksichtigt, soweit sie innerhalb des vorgegebenen Referenzzeitraums erbracht wurden. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Anzahl sowie einzelne Inhalte der Referenzangaben bepunktet werden, ist nicht vorgesehen und wird nach dem Verständnis des Auftraggebers von § 51 VgV auch nicht gefordert.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-05-15 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, Dr. Marcus Hödl, Josephspitalstraße 15, 80331 München
Internetadresse: www.stadt.isny.de 🌏
Dokumente URL: https://www.kapellmann.de/vergabemanagement/ 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsdium Karlsruhe
Postanschrift: Kapellenstr. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219260 📞
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 7213985 📠
Internetadresse: https://www.service-bw.de/organisationseinheit/-/sbw-oe/Vergabekammer+BadenWuerttemberg+im+Regierungspraesidium+Karlsruhe-6002445-organisationseinheit-0 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein wegen der Zurückweisung einer Rüge eingereichter Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn seit Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Quelle: OJS 2017/S 065-122396 (2017-03-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-07-27)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 145-299789
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 065-122396
ABl. S-Ausgabe: 145

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Der Auftraggeber hat Leistungen der Projektsteuerung vergeben.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methodik zur Erreichung der Projektziele
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfahrung des für die Durchführung des Auftrags vorgesehenen Teams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Gewichtung des Preises: 35 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-07-26 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Keine
Quelle: OJS 2017/S 145-299789 (2017-07-27)