QL2CNHA034SASPF – Standardisierter Instandhaltungsleistungsvertrag (SILV) NH 90

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

QL2CNHA034SASPF – Standardisierter Instandhaltungsleistungsvertrag (SILV) NH 90.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-08-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-07-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-07-14 Auftragsbekanntmachung
2017-07-20 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2017-07-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Reparatur und Wartung von Hubschraubern
Menge oder Umfang:
Die Bundeswehr beauftragt mit dem Standardisierten Instandhaltungsleistungsvertrag (SILV) für einen Zeitraum von zehn Jahren lnstandhaltungsmaßnahmen [Line und Base Maintenance der Maintenance Level (ML) 1 und 2] für den Hubschrauber vom Typ NH90 (Zielgröße im Jahr 2023: 100 NH90). Der Leistungsort muss innerhalb der Bundesrepublik Deutschland liegen.Die zu beauftragenden lnstandhaltungsleistungen sind gemäß der zugelassenen Interaktiven Elektronischen Technischen Dokumentation (IETD), die der Auftraggeber bereitstellt, auszuführen. Das NH90-spezifische Material wird ebenfalls vom Auftraggeber gestellt. Die lnstandhaltungsleistungen sollen in Form eines lnspektionspakets erbracht werden, das aus planbaren (z. B. 600h-Inspektion) und bedarfsabhängigen Maßnahmen besteht. Das lnspektionspaket soll in einer festen Durchlaufzeit und zu einem Paketpreis ausgeführt werden. Es wird eine Mindestanzahl an lnspektionspaketen beauftragt, die auf die Vertragslaufzeit aufgeteilt wird. Während der Vertragslaufzeit soll der Auftraggeber auch zusätzliche weitere lnspektionspakete sowie Zusatzleistungen (z. B. Instandhaltungsmaßnahmen, für die noch keine IETD existiert) über Einzelaufträge beauftragen können.Die geforderten Leistungen gliedern sich in eine Anfangsbefähigung und einen anschließenden Regelbetrieb. Mit Vertragsunterzeichnung wird die Ausführung von insgesamt 133 Inspektionspaketen über die Vertragslaufzeit fest vereinbart.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Reparatur und Wartung von Hubschraubern 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Postleitzahl: 56073
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
E-Mail: baainbwe1.3-angebotssammelstelle@bundeswehr.org 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-14 📅
Einreichungsfrist: 2017-08-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 137-282265
ABl. S-Ausgabe: 137
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag mit allen seinen Anlagen ist doppelt (1 Original und 1 Kopie) in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich in einem verschlossenen Behältnis/Umschlag ausschließlich an die in Abschnitt I.1 genannte Stelle zu erfolgen und ist unter expliziter Angabe des Aktenzeichens wie folgt zu kennzeichnen: „Nicht öffnen – EU Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren; Bearbeitungsnummer: 6001282145-BAAINBw L2.3; Schlusstermin: 16.8.2017, 14:00 Uhr“ Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag unterzeichnet ist. Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen. Die Einreichung von Unterlagen in elektronischer Form (virengeprüfte und -freie Datenträger: CD, DVD) ist zulässig. Dies gilt jedoch nur für die Anteile des Teilnahmeantrages, die nicht unterzeichnet werden müssen. Die elektronischen Kopien sind in einem nicht-bearbeitbaren Format (z. B. geschützte, jedoch druckbare Dateien) bereitzustellen. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, dass die Inhalte der elektronischen Kopien vollumfänglich und mit den eingereichten Originalen uneingeschränkt identisch sind. Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) und des Aktenzeichens 6001282145-BAAINBw L2.3 an die E-Mail-Adresse BAAINBwL2.3@bundeswehr.org zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis zum [Frist in Ziffer IV.3.4 minus 6 Kalendertage], an die genannte E-Mailadresse eingegangen sind. Mündliche oder verspätete Anfragen werden nicht beantwortet. Die Vergabestelle wird etwaige Informationen (auch die Formulare) und Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum Teilnahmewettbewerb sowie sonstige Klarstellungen, die das Vergabeverfahren betreffen,elektronisch (per E-Mail) an die Teilnehmer senden. Dazu ist unbedingt eine E-Mail-Adresse anzugeben. Die Bewerber sollen die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten. Sollten neue Dienstleistungen notwendig werden, die Dienstleistungen wiederholen, die mit diesem Auftrag vergeben werden, behält sich der Auftraggeber bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen vor, diese im Verfahren nach § 12 Abs. 1 Nr. 3 lit. b) VSVgV zu vergeben. Soweit die Voraussetzungen einer Ausnahme gem. § 12 Abs. 1 Nr. 3 lit. b) Satz 3 VSVgV vorliegen, wird dieses über die gesamte Vertragslaufzeit angewandt. Ergänzung zu Punkt II. 1.4.): Aufgrund der zu erwartenden Investitionskosten und der damit verbundenen Amortisationszeit sollen die Leistungen für einen Zeitraum von 10 Jahren ab Rechtswirksamkeit des Vertrages beauftragt werden. Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de). Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: QL2CNHA034SASPF – Standardisierter Instandhaltungsleistungsvertrag (SILV) NH 90.
Menge oder Umfang:
Die Bundeswehr beauftragt mit dem Standardisierten Instandhaltungsleistungsvertrag (SILV) für einen Zeitraum von zehn Jahren lnstandhaltungsmaßnahmen [Line und Base Maintenance der Maintenance Level (ML) 1 und 2] für den Hubschrauber vom Typ NH90 (Zielgröße im Jahr 2023: 100 NH90). Der Leistungsort muss innerhalb der Bundesrepublik Deutschland liegen.
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Die zu beauftragenden lnstandhaltungsleistungen sind gemäß der zugelassenen Interaktiven Elektronischen Technischen Dokumentation (IETD), die der Auftraggeber bereitstellt, auszuführen. Das NH90-spezifische Material wird ebenfalls vom Auftraggeber gestellt. Die lnstandhaltungsleistungen sollen in Form eines lnspektionspakets erbracht werden, das aus planbaren (z. B. 600h-Inspektion) und bedarfsabhängigen Maßnahmen besteht. Das lnspektionspaket soll in einer festen Durchlaufzeit und zu einem Paketpreis ausgeführt werden. Es wird eine Mindestanzahl an lnspektionspaketen beauftragt, die auf die Vertragslaufzeit aufgeteilt wird. Während der Vertragslaufzeit soll der Auftraggeber auch zusätzliche weitere lnspektionspakete sowie Zusatzleistungen (z. B. Instandhaltungsmaßnahmen, für die noch keine IETD existiert) über Einzelaufträge beauftragen können.
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Die geforderten Leistungen gliedern sich in eine Anfangsbefähigung und einen anschließenden Regelbetrieb. Mit Vertragsunterzeichnung wird die Ausführung von insgesamt 133 Inspektionspaketen über die Vertragslaufzeit fest vereinbart.
Referenznummer: 6001301765-BAAINBw L2.3
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer;
— Aktueller Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als ein Jahr gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge in IV. 3.4.) dieser Bekanntmachung;
— Unterschriebene Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender oder fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (Formular BAAINBw-B-V 034);
— Unterschriebene Eigenerklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach § 104 Abs. 3 GWB (Formular BAAINBw-B-V 031).
Formulare stehen zum Download unter www.baainbw.de/Vergabe/Unterlagen zur Angebotsabgabe bereit.
Sofern der Bewerber sich zum Nachweis der Eignung auf Dritte bezieht, hat er für diese in seinem Teilnahmeantrag die in Ziff. III.2.1) in der Spalte „Unterauftragnehmer“ dieser Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise vorzulegen.
Diese Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Unterlagen, die nicht in deutsch verfasst sind, ist eine Übersetzung beizufügen.
— Bezeichnung des Unterauftragnehmers mit Firma und Anschrift;
— Unterschriebene Eigenerklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Unterauftragnehmer bei Aufträgen nach § 104 Abs. 3 GWB (Formular BAAINBw-B-V 032).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Geschäftsbericht des Unternehmens der letzten 3 Geschäftsjahre;
— Aktuelle Bankerklärung mit Aussagen zum Zahlungsverhalten, zur Geschäftsverbindung / Kontoführung, zu den finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen und zur Kreditbeurteilung. Aktuell sind Bankerklärungen aus den letzten 6 Monaten gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge in IV.3.4) dieser Bekanntmachung.
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— Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) und den Umsatz für den durch den Auftragsgegenstand vorausgesetzten Tätigkeitsbereich der letzten drei Geschäftsjahre. Die Angaben sind für jedes Geschäftsjahr zu trennen.
— Angabe von Konzernzugehörigkeiten.
— Angabe der Auftragnehmernummer der Bundeswehr, sofern das Unternehmen bereits Auftragnehmer der Bundeswehr ist.
Sofern eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft (BewGe) erfolgen soll, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BewGe unterzeichnete Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl. Ziff. III.1.3) dieser Bekanntmachung) im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der BewGe, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt.
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Die vorstehend genannten Erklärungen sind sowohl von dem Bewerber als auch allen Mitgliedern einer BewGe zu tätigen. Die Umsätze von Mitgliedern einer BewGe sind zu addieren. Es ist eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmers/ konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen (Verpflichtungserklärung).
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Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter / Nachunternehmer / konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
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Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.2.2) dieser Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z. B. Verpflichtungserklärung) steht.
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Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber zu, Nachweise auf Verlangen, spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
Diese Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Unterlagen, die nicht in deutsch verfasst sind, ist eine Übersetzung beizufügen.
— Geschäftsbericht des Unternehmens der letzten 3 Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
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Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.2.3) dieser Bekanntmachung genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft.
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Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z. B. Verpflichtungserklärung) steht.
Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber zu, Nachweise auf Verlangen vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
Zum Nachweis der Erfahrungen mit in Ziffer II.1.5 vergleichbaren Leistungen sind mindestens drei Referenzaufträge aus den letzten drei Jahren aufzuführen. Die Referenzaufträge müssen nicht abgeschlossen sein.
Vergleichbare Leistungen in diesem Sinne sind die Instandhaltung von Luftfahrzeugen mit einem Abfluggewicht von mindestens 2,5 t.
Folgende Angaben sind pro Referenz zu machen:
— Kurze Darstellung der Referenztätigkeit einschließlich des Auftraggebers (mit Einstufung als öffentlich bzw. privat), Leistungsortes, Leistungszeitraumes, eingesetzten Personals (Anzahl und Qualifikation), Auftragswerts (ca. Angaben bzw. Größenordnungen ausreichend) und ihrer Vergleichbarkeit mit der in Ziffer II.1.5) genannten Tätigkeit.
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— Darstellung der (Teil-)Aufgaben des Unternehmens im jeweiligen Referenzprojekt/-auftrag und ggf. dessen Einbindung in das Gesamtprojekt.
— Benennung eines Ansprechpartners beim Referenzgeber mit Name, Adresse und Telefonnummer.
Alle geforderten Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Die Möglichkeit der Auditierung (gem. EN 9100 bzw. ZV A 1-1525/0-8901 bzw. DEMAR) des/der die Leistung erbringenden Betriebe muss durch den Auftraggeber möglich sein.
Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen zu verlangen.
Nachweise der Instandhaltung:
— Nachweis, dass der für die Durchführung der Instandhaltung vorgesehene Betrieb eine Genehmigung als lnstandhaltungsbetrieb für Luftfahrzeuge mit einem Abfluggewicht von mindestens 2,5t nach der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 der Kommission vom 26. November 2014, Teil-145 (Maintenance Organisation Approval) bzw. eine Genehmigung als Luftfahrtbetrieb zur Bearbeitung von Luftfahrzeugen und Luftfahrtgerät der Bundeswehr des LufABw nach ZV A 1-1525/0-8901 oder eine vergleichbare zivile/militärische Genehmigung als lnstandhaltungsbetrieb für Luftfahrzeuge mit einem Abfluggewicht von mindestens 2,5t besitzt, bspw. durch Vorlage der Genehmigung in Kopie.
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— Vorlage der Kopie des vollständigen (inkl. Verweise) gültigen lnstandhaltungsbetriebshandbuches/des Maintenance Organisation Exposition (MOE) [Vorlage in elektronischer Form (pdf-Format) ist ausreichend].
— Angaben über eine gültige Zertifizierung für die Umsetzung eines Qualitätsmanagement-Systems (z. B. ISO 9001, EN 9100), welches mindestens die Organisationsbereiche umfasst, die mit der Leistungserbringung im Auftragsfall befasst sind; bspw. durch Vorlage des Zertifikates in Kopie.
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— Angabe des lizensierten Personals nach Art [Kategorien der Freigabeberechtigungen nach EASA bzw. Nachprüfberechtigungen nach ZV A 1-1525/0-8901 (vormals ZDv 19/1) oder vergleichbar in Kopie], Anzahl, mit Namen und beruflicher Qualifikation (Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung in Kopie) und Erfahrung (Lebensläufe) aller lizensierten Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen sollen, soweit bereits bekannt.
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— Nachweis der beruflichen Qualifikation des im Auftragsfall vorgesehenen Projektleiters, Benennung der Jahre Berufserfahrung und Angabe der persönlichen Projektreferenzen der letzten Jahre, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Erwartet werden die Berufserfahrung sowie die Nachweise von Referenzprojekten über im vorgenannten Leistungszeitraum erbrachte Leistungen vergleichbarer Art, welche die unter Ziffer III.2.3) festgelegten Anforderungen erfüllen.
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— Beschreibung der Ausstattung des Betriebes, der die Instandhaltung von Hubschraubern tatsächlich durchführen wird (einschließlich Personalstärke, Qualifikation des Personals, Hallenkapazitäten, Anzahl an Docks, Werkstätten, Materiallager, Zulieferer mit Angabe des geographischen Standortes, soweit diese von außerhalb der EU liefern bzw. ihren Sitz außerhalb der EU haben, Möglichkeiten zur fliegerischen Anlieferung und Abholung).
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Vergleichbare Leistungen in diesem Sinne sind die Instandhaltung von Luftfahrzeugen mit einem Abfluggewicht von mindestens 2,5t.
— Nachweis, dass der für die Durchführung der Instandhaltung vorgesehene Betrieb eine Genehmigung als lnstandhaltungsbetrieb für Luftfahrzeuge mit einem Abfluggewicht von mindestens 2,5t nach der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 der Kommission vom 26. November 2014, Teil-145 (Maintenance Organisation Approval) bzw. eine Genehmigung als Luftfahrtbetrieb zur Bearbeitung von Luftfahrzeugen und Luftfahrtgerät der Bundeswehr des LufABw nach ZV A 1-1525/0-8901 oder eine vergleichbare zivile/militärische Genehmigung als lnstandhaltungsbetrieb für Luftfhahrzeuge mit einem Abfluggewicht von mindestens 2,5t besitzt, bspw. durch Vorlage der Genehmigung in Kopie.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Kann bei Angebotsaufforderung den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
— Verdingungsordnung für Leistungen – Teil B "Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B);
— zusätzliche Vertragsbedingungen des Bundesministeriums der Verteidigung zur Verdingungsordnung für Leistungen – Teil B (ZVB/BMVg);
— Interimsfassung der Nrn. 11.4 und 11.5;
ansonsten: kann bei Angebotsaufforderung den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung mit einem bevollmächtigten Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Instandhaltungsbetrieb des Auftragnehmers muss nach den Vorschriften der Bundeswehr durch das Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABw) als Luftfahrtbetrieb für Luftfahrzeuge und Luftfahrtgerät der Bundeswehr genehmigt werden.
Das Personal des Auftragnehmers muss spätestens zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses über ein gültiges Ergebnis „Erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü1) gemäß Sicherheitsüberprüfungsgesetz“ verfügen. Diese Sicherheitsüberprüfung muss mit dem Ergebnis „ohne Einschränkungen“ abgeschlossen worden sein.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 10
Daten
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2017-09-18 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: BAAINBw E1.3, Angebotssammelstelle
URL der Teilnahme: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
Name: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Kontaktperson: Referat BAAINBw L2.3
E-Mail: baainbwl2.3@bundeswehr.org 📧
Fax: +49 261-400-16578 📠
URL für weitere Informationen: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
URL der Dokumente: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2018-07-02 📅
Datum des Endes: 2027-11-30 📅
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag mit allen seinen Anlagen ist doppelt (1 Original und 1 Kopie) in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich in einem verschlossenen Behältnis/Umschlag ausschließlich an die in Abschnitt I.1 genannte Stelle zu erfolgen und ist unter expliziter Angabe des Aktenzeichens wie folgt zu kennzeichnen: „Nicht öffnen – EU Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren; Bearbeitungsnummer: 6001282145-BAAINBw L2.3; Schlusstermin: 16.8.2017, 14:00 Uhr“ Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden.
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Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag unterzeichnet ist. Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen.
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Die Einreichung von Unterlagen in elektronischer Form (virengeprüfte und -freie Datenträger: CD, DVD) ist zulässig. Dies gilt jedoch nur für die Anteile des Teilnahmeantrages, die nicht unterzeichnet werden müssen. Die elektronischen Kopien sind in einem nicht-bearbeitbaren Format (z. B. geschützte, jedoch druckbare Dateien) bereitzustellen. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, dass die Inhalte der elektronischen Kopien vollumfänglich und mit den eingereichten Originalen uneingeschränkt identisch sind.
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Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) und des Aktenzeichens 6001282145-BAAINBw L2.3 an die E-Mail-Adresse BAAINBwL2.3@bundeswehr.org zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis zum [Frist in Ziffer IV.3.4 minus 6 Kalendertage], an die genannte E-Mailadresse eingegangen sind. Mündliche oder verspätete Anfragen werden nicht beantwortet. Die Vergabestelle wird etwaige Informationen (auch die Formulare) und Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum Teilnahmewettbewerb sowie sonstige Klarstellungen, die das Vergabeverfahren betreffen,elektronisch (per E-Mail) an die Teilnehmer senden. Dazu ist unbedingt eine E-Mail-Adresse anzugeben.
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Die Bewerber sollen die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend.
Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten.
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Sollten neue Dienstleistungen notwendig werden, die Dienstleistungen wiederholen, die mit diesem Auftrag vergeben werden, behält sich der Auftraggeber bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen vor, diese im Verfahren nach § 12 Abs. 1 Nr. 3 lit. b) VSVgV zu vergeben. Soweit die Voraussetzungen einer Ausnahme gem. § 12 Abs. 1 Nr. 3 lit. b) Satz 3 VSVgV vorliegen, wird dieses über die gesamte Vertragslaufzeit angewandt.
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Ergänzung zu Punkt II. 1.4.): Aufgrund der zu erwartenden Investitionskosten und der damit verbundenen Amortisationszeit sollen die Leistungen für einen Zeitraum von 10 Jahren ab Rechtswirksamkeit des Vertrages beauftragt werden.
Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de).
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Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.
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Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53112
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 228-94990 📞
Internetadresse: http://bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 228-9499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 134 Informations- und Wartepflicht
§ 135 Unwirksamkeit
Quelle: OJS 2017/S 137-282265 (2017-07-14)
Ergänzende Angaben (2017-07-20)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 139-286539
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 137-282265
ABl. S-Ausgabe: 139
Quelle: OJS 2017/S 139-286539 (2017-07-20)