Rahmenvereinbarungen mit einem Wirtschaftsteilnehmer über die IT-Leistungen zur Entwicklung und die Implementierung eines Personalmanagementsystems (PMS)
Engagement Global gGmbH
EVB-IT (Rahmen-)Systemvertrag über die Entwicklung und die Implementierung eines funktionsfähigen Personalmanagementsystems (PMS) auf der Grundlage anzupassender Standardsoftwaremodule (Mitarbeiterdaten-Verwaltung, Stellenplanverwaltung und -bewirtschaftung, Personalkostenhochrechnung und -budgetermittlung, Zeitmanagement inklusive Abwesenheitsverwaltung, Fortbildung und Bewerbermanagement) in die Systemlandschaft des Auftraggebers, Vornahme von Schulungen und Betriebsunterstützungsleistungen beim Auftraggeber vor Ort in Bonn und „offsite“, Instandhaltung und Wartung des PMS sowie Vornahme von Systemupdates und Releases.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2017-03-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-01-24.
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2017-01-24 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2017-01-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Referenznummer: S1-1-2017-PMS
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Engagement Global gGmbH
Postanschrift: Tulpenfeld 7
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.engagement-global.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@engagement-global.de 📧
Telefon: +49 22820717415 📞
Fax: +49 228207139415 📠
URL der Dokumente: http://www.engagement-global/ausschreibungen.html 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-24 📅
Einreichungsfrist: 2017-03-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-26 📅
Datum des Beginns: 2017-04-01 📅
Datum des Endes: 2018-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 018-029783
ABl. S-Ausgabe: 18
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschreibung der Verlängerungen:
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mindeststandards: (siehe oben Ziffer III.1.2.1).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards: (siehe oben nach Ziffer III.1.3.7).
Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-04-01 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-03-02 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:01
Vergabekriterien
Kostenkriterium: Preis
Gewichtung der Kosten: 35 %
Kostenkriterium: Leistung
Gewichtung der Kosten: 65 %
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: gGmbh im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Adresse des Käuferprofils: http://www.engagement-global.de/wer-wir-sind.html 🌏
Dokumente URL: http://www.engagement-global/ausschreibungen.html 🌏
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de/DE/Home/home_node.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2017/S 018-029783 (2017-01-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Referenznummer: S1-1-2017-PMS
Kurze Beschreibung:
EVB-IT (Rahmen-)Systemvertrag über die Entwicklung und die Implementierung eines funktionsfähigen Personalmanagementsystems (PMS) auf der Grundlage anzupassender Standardsoftwaremodule (Mitarbeiterdaten-Verwaltung, Stellenplanverwaltung und -bewirtschaftung, Personalkostenhochrechnung und -budgetermittlung, Zeitmanagement inklusive Abwesenheitsverwaltung, Fortbildung und Bewerbermanagement) in die Systemlandschaft des Auftraggebers, Vornahme von Schulungen und Betriebsunterstützungsleistungen beim Auftraggeber vor Ort in Bonn und „offsite“, Instandhaltung und Wartung des PMS sowie Vornahme von Systemupdates und Releases.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Engagement Global gGmbH
Postanschrift: Tulpenfeld 7
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.engagement-global.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@engagement-global.de 📧
Telefon: +49 22820717415 📞
Fax: +49 228207139415 📠
URL der Dokumente: http://www.engagement-global/ausschreibungen.html 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-24 📅
Einreichungsfrist: 2017-03-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-26 📅
Datum des Beginns: 2017-04-01 📅
Datum des Endes: 2018-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 018-029783
ABl. S-Ausgabe: 18
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstände und Ziele der vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen sind die Entwicklung und die Implementierung eines Personalmanagementsystems (PMS). In der ersten Einführungsphase des PMS sind die Softwaremodule Mitarbeiterdaten-Verwaltung, Stellenplanverwaltung und -bewirtschaftung, Personalkostenhochrechnung und -budgetermittlung sowie Zeitmanagement inklusive Abwesenheitsverwaltung funktionsfähig zu erstellen. In der zweiten Einführungsphase des PMS sind die Softwaremodule Fortbildung und Bewerbermanagement funktionsfähig zu erstellen. Hierfür sind Standardsoftwaremodule zu verwenden. Das PMS und die Softwaremodule sind in die Systemlandschaft des Auftraggebers zu integrieren; die Schnittstellen sind anzupassen. Es sind ein Testsystem zu installieren und Schulungen mit bereitgestellten Schulungsunterlagen durchzuführen. Während des Betriebs des PMS hat der Auftragnehmer Unterstützungsleistungen beim Auftraggeber vor Ort in Bonn und „offsite“ zu erbringen. Er hat darüber hinaus das PMS instand zu halten und zu warten sowie Systemupdates und Releases vorzunehmen.
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Der Auftraggeber behält sich eine dreimalige Verlängerung der hier ausgeschriebenen Rahmenvereinbarung auf der Grundlage des EVB-IT-Systemvertrags um jeweils 12 Monate vor. Die Verlängerungen stehen unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel.
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Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit ihrem Angebot haben die Bieter folgende Dokumente bzw. Unterlagen vorzulegen:
III.1.1.1 Vorlage des Nachweises der Eintragung in einem Handelsregister des Staates, in dem die Bieter niedergelassen sind (Ausschlusskriterium) gemäß § 44 Absatz 1 Vergabeverordnung (VgV).
III.1.1.2 Nur im Falle, dass es sich bei dem Bieter um eine Bietergemeinschaft (§ 43 VgV) handelt: Vorlage einer von den Bietern unterzeichneten Bieter-/Arbeitsgemeinschaftserklärung, in der eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft enthalten ist (Ausschlusskriterium). Es wird die Verwendung des entsprechenden Formulars „Bietergemeinschaftserklärung“ des Auftraggebers empfohlen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren (Ausschlusskriterium).
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III.1.1.3 Vorlage der verbindlichen Eigenerklärungen der Bieter, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB und § 124 GWB bestehen (Ausschlusskriterium).
III.1.1.4 Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, Nachweise gemäß § 48 Absatz 4 – 6 VgV einzufordern.
Die ausgefüllten Unterlagen sind einfach mit dem Angebot einzureichen.
III.1.2.1) Eigenerklärung des Bieters über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut, für Personen und sonstige Schäden mit einer Deckung von mindestens jeweils 500 000 EUR und jeweils zweifach maximiert bzw. Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird und/oder die Deckungssummen auf die genannte Mindesthöhe erhöht werden (Ausschlusskriterium).
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III.1.2.2) Eignungsleihe gemäß § 47 VgV ist möglich.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zum Nachweis der Eignung sind folgende Angaben zu machen:
III.1.3.1) Vorlage von mindestens zwei positiven Abschlussberichten seit einschließlich 2010 über die erfolgreiche Implementierung eines Personalmanagementsystems (PMS) inklusive Stellenplanverwaltung, Stellenbewirtschaftung, Personalkostenhochrechnung sowie Zeitmanagement in einem Unternehmen des öffentlichen Dienstes in Deutschland, die folgende Informationen enthalten müssen: Eine Kurzbeschreibung des Projektes inklusive Leistungsumfang und Ergebnissen, den Auftraggeber des öffentlichen Dienstes, wenn möglich mit Ansprechpartner, das Jahr und den Zeitraum der Leistungserbringung und Aussagen über die Expertise des Bieters (Ausschlusskriterium).
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III.1.3.2) Nachweis der Beherrschung der personalwirtschaftlichen Fachbegriffe und Prozesse in deutscher Sprache durch Vorlage einer Eigenerklärung mit Darstellung der vom Bieter erbrachten Leistungen in mindestens zwei einschlägigen HR-Projekten, bei denen es sich auch um kleinere Projekte in Öffentlichem Dienst nahen Unternehmen handeln darf (Ausschlusskriterium).
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III.1.3.3) Nachweis über die Erbringung von Unterstützungsleistungen bei der Einführung eines PMS und während der ersten Anwendungsphase durch erfahrene IT-Fachkräfte mit personalfachlichem Hintergrund und ausgewiesenen einschlägigen Kenntnissen des angebotenen Produktes durch Vorlage von Lebensläufen von mindestens zwei festangestellten Mitarbeitenden, die für den Einsatz beim Auftraggeber vorgesehen sind (Ausschlusskriterium).
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III.1.3.4) Nachweis über das Verfügen einer breiten HR-Angebotspalette über die vorgenannten Einführungsmodule des PMS hinaus (vor allem Fortbildung, Bewerbermanagement, Personalentwicklung und Entgeltabrechnung) durch Vorlage der grundsätzlichen Produktpalette oder Eigenerklärung hierzu (Ausschlusskriterium).
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III.1.3.5) Vorlage einer Eigenerklärung über die Gewährleistung einer schnellen Hilfe bei Unterstützungsbedarf (Helpdesk und persönlicher Support) (Ausschlusskriterium).
III.1.3.6) Vorlage eines Konzepts für die Leistungserbringung, dass die im Einzelnen genannten Ausschlusskriterien, und zwar historienfähige Abbildung der Mitarbeiterdaten (A1), einmalige Erfassung von Daten (A2), Datennutzung über Modulgrenzen (Verknüpfung Stelle, Person, Vertrag) (A3), Abbildung von Workflows (Einstellung, Urlaub, Personalbedarfsmeldung) (A4), ESS-/MSS-Szenarien (A5), Abbildung Zeitmanagement inklusive Abwesenheiten (A6), Erfüllen der BHO-Anforderungen: Abbilden des bewilligten Stellenplans mit den Stellen je Entgeltgruppe (A7), alle vom Auftraggeber gewünschten Softwaremodule des PMS werden vom Bieter angeboten (A8), Stichtags- und zeitraumbezogene Standardauswertungen (A9), Kompatibilität mit der Systemwelt des Auftraggebers (microsoft affin) (A10), Hinterlegung und Übernahme von Vorlagen, Briefen, Checklisten und Templates (A11), Anbindung Schnittstelle Entgeltabrechnung (MACH in/out) (A12) und Stellenzuordnung (A13) berücksichtigt (A1 bis A13 = Ausschlusskriterien).
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III.1.3.7) Eignungsleihe gemäß § 47 VgV ist möglich. Die Einbeziehung eines Nachunternehmers stellt keine „Bietergemeinschaft“ dar. Auch Mitglieder einer Bietergemeinschaft können sich Nachunternehmer bedienen. Mehrfachbeteiligungen als Nachunternehmer sind möglich. Alle Auftragsbestandteile, die als Unterauftrag vergeben werden sollen, sind gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV anzugeben (Ausschlusskriterium).
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Der Bewerber muss die vorstehend als Ausschlusskritierum aufgeführten Anforderungen zwingend beachten. Nicht erfüllte Anforderungen führen zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-04-01 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-03-02 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:01
Vergabekriterien
Kostenkriterium: Preis
Gewichtung der Kosten: 35 %
Kostenkriterium: Leistung
Gewichtung der Kosten: 65 %
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: gGmbh im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Adresse des Käuferprofils: http://www.engagement-global.de/wer-wir-sind.html 🌏
Dokumente URL: http://www.engagement-global/ausschreibungen.html 🌏
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de/DE/Home/home_node.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 GWB Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
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§ 161 GWB Form, Inhalt:
(1) Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu benennen.
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(2) Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen.
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§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht:
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Fall verteidigungs- oder sicherheitsspezifischer Aufträge können öffentliche Auftraggeber beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oder den Abschluss einer Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die Offenlegung den Gesetzesvollzug behindert, dem öffentlichen Interesse, insbesondere Verteidigungs- oder Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft, berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen schädigt oder den lauteren Wettbewerb zwischen ihnen beeinträchtigen könnte.
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§ 135 GWB Unwirksamkeit:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber.
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