Rohbau für einen Erweiterungsbau des IFA in Sankt Augustin der DGUV

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.

Auf dem Gelände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) in Sankt Augustin ist beabsichtigt, einen Laborneubau als Erweiterung der chemischen und biologischen Laboratorien des Instituts
für Arbeitsschutz (IFA) zu errichten. Das Bauvorhaben wird in mehrere Gewerke aufgeteilt. Dieses Vergabeverfahren hat die Beauftragung der Errichtung des Rohbaus zum Gegenstand.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-04-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-04-06 Auftragsbekanntmachung
2017-06-26 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-04-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten
Referenznummer: 2017-07
Kurze Beschreibung:
Auf dem Gelände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) in Sankt Augustin ist beabsichtigt, einen Laborneubau als Erweiterung der chemischen und biologischen Laboratorien des Instituts für Arbeitsschutz (IFA) zu errichten. Das Bauvorhaben wird in mehrere Gewerke aufgeteilt. Dieses Vergabeverfahren hat die Beauftragung der Errichtung des Rohbaus zum Gegenstand.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bauleistungen im Hochbau 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rhein-Sieg-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.
Postanschrift: Glinkastr. 40
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.dguv.de 🌏
E-Mail: referat.vergaberecht@dguv.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4Y6CYMPB%22 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4Y6CYMPB%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-06 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-11 📅
Datum des Beginns: 2017-08-01 📅
Datum des Endes: 2018-01-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 071-133998
ABl. S-Ausgabe: 71
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich zum kostenlosen Download auf dem Deutschen Vergabeportalunter www.dtvp.de (Identifikationsnr: CXP4Y6CYMPB) zur Verfügung. Das Projekt kann über die Suchfunktion gefunden und nach Freischaltung die Unterlagen heruntergeladen werden. Auch alle weiteren verfahrensbedeutsamen Informationen werden ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP bereitgestellt. Ebenso wird die Kommunikation hierüber abgewickelt. Es ist deshalb für alle Interessenten entscheidend, dass Zugang zum Projektraum auf DTVP besteht. 2) Die zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind durch die Bieter/Bietergemeinschaft umgehend auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und eventuelle Unklarheiten zu prüfen. Fragen und Anmerkungen sind unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 27.04.2017 und ausschließlich über den Kommunikationsbereich des DTVP zustellen (durch Hinterlassen von Nachrichten im Projektraum). Die Vergabestelle wird die Fragen und die Antworten darauf in anonymisierter Form allen Bietern zur Verfügung stellen (ebenfalls über den Kommunikationsbereich des DTVP). 3) Im Falle einer Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen und eine Erklärung abzugeben, — in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, — dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und — dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Hierfür ist das Formblatt 234 zu verwenden. 4) Beruft sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß § 6d EU Abs. 1 S. 1 VOB/A auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. eines Nachunternehmers oder der Muttergesellschaft) oder eines einzelnen Mitglieds der Bietergemeinschaft (sog. Eignungsleihe), so muss der Bieter/die Bietergemeinschaft das Unternehmen benennen und für dieses Unternehmen die unter III.1.2) und III.1.3) bezeichnetem Unterlagen/Erklärungen in dem Umfang vorlegen, in dem er sich auf die Fähigkeiten des Dritten zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit beruft. Zudem muss der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens oder des Mitglieds der Bietergemeinschaft vorlegen, mit der dieses/dieser bestätigt, dass es/er dem Bieter im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt (Formblatt 236). Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 6d EU Abs. 1 S. 1 VOB/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bieter/der Bietergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-)verbundenes Unternehmen(Mutter-/Tochter-/Schwestergesellschaft) zu verstehen ist. 5) Beabsichtigt der Bieter, Teile der zu vergebenden Leistung durch Nachunternehmer ausführen zu lassen, ohne sich zugleich auf deren Eignung zu berufen, muss er den Namen des Unternehmens sowie Art und Umfang der auszuführenden Teilleistungen angeben. Hierfür ist das Formblatt 233 zu verwenden. 6) Bei postalischer Einreichung des Angebots ist ein virengeprüfter und virenfreier Datenträger mit allen eingereichten Dokumenten beizufügen. 7) Die Bieter haben die Möglichkeit die Örtlichkeit auf Wunsch und nach vorheriger terminlicher Vereinbarung zu begehen. Bitte nehmen Sie in diesem Falle Kontakt über den Kommunikationsbereich des DTVP zum Auftraggeber auf. Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6CYMPB.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auf dem Gelände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) in Sankt Augustin ist beabsichtigt, einen Laborneubau als Erweiterung der chemischen und biologischen Laboratorien des Instituts
für Arbeitsschutz (IFA) zu errichten. Das Bauvorhaben wird in mehrere Gewerke aufgeteilt. Dieses Vergabeverfahren hat die Beauftragung der Errichtung des Rohbaus zum Gegenstand.
Der Neubau (L: ca. 43,31 m, B: ca. 30,11 m) besteht aus einem Kellergeschoss und 3 oberirdischen Geschossen.
Der Baukörper ist klar in 3 Zonen gegliedert: Büro + Kommunikation/Erschließung + Labor.
Dabei ist das Gebäudekonzept auf die Interaktion und den Austausch zwischen den Mitarbeitern ausgerichtet. Es bietet geschlossene Büroräume zum konzentrierten Arbeiten genauso wie kommunikative, offene Bereiche zur Vernetzung der Forschungsgruppen. Die einfache, modulare Struktur der Laborbereiche ist hochflexibel. Auf besondere Anforderungen einzelner Forschungsgruppen kann variabel reagiert werden. Das Laborraster bietet mit 1,20 m die notwendigen Freiräume, auch Großgeräte und spezielle Labormöbel konfliktfrei anzuordnen. Durch die Verwendung von Flachdecken ist eine höchstmögliche Flexibilität auch im Bereich der Medienversorgung gegeben. Die zentralen Schächte dienen der Aussteifung des Gebäudes und erlauben eine nachträgliche Medieninstallation durch eine Begehbarkeit auf jeder Ebene.
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Bei der Ausführung der Leistung sind die folgenden Daten der Hauptmassen zu berücksichtigen:
881 m³ Bodenplatte, C30/37 WU, XC2, d= 70 cm, Ortbeton
196 m² Randschalung, glatt, Plattenränder, Bodenplatte, h= 30-70 cm
523 m² Perimeterdämmung, WLG 042, d= 140 mm
1448 m² Schalung, glatt, Wände, h= max. 3,04 m
3714 m² Schalung, glatt, Wände, h= max. 4,13 m
459 m² Schalung, glatt, Wände, h= max. 12,71 m
280 m³ Stb.- Außenwand
478 m³ Stb.- Innenwände
1376 m³ Deckenplatte, C30/37, XC1, d= 30 cm, Flachdecke, Ortbeton
381 m² Randschalung, glatt, Deckenplatte, h= 20 – 30 cm
425,32 to Betonstabstahl DIN 488, B 500 A, liefern und verlegen, Ortbetonbauteile
111 m² Maschinenfundamente, Stb., C20/25, d= 20 cm, inkl. PE-Folie, Dämmplatten, Schalung
118 m² KS 12/1.8, d= 24 cm, DBM, Innenwand, h= max. 4,05 m, F90
440 m² Kunststoffmod. Kaltbitumen- Dickbeschichtung(KMB), 3 mm.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA); Alte Heerstraße 111; 53757; Sankt Augustin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen. Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
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Dabei handelt es sich um die folgenden Erklärungen/Nachweise:
1. Eintragung in das Berufsregister Ihres Sitzes oder Wohnsitzes.
2. Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation.
3. Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt.
4. Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung.
5. Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen. Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
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Dabei handelt es sich um die/den folgende/n Erklärung/Nachweis:
Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
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Mindestumsatz: 4 Mio. EUR netto im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) und 444 nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen 6 Tage nach Aufforderung durch den AG vorzulegen. Davon abweichend sind die Angaben zu vergleichbaren Leistungen bereits mit dem Angebot einzureichen (Vgl. hierzu auch den Punkt V. des Dokuments „Änderung und Ergänzung der Formulare 124, 211EU und 212EU zur Aufforderung zur Abgabe eines Angebots sowie der Teilnahmebedingungen“). Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen gemäß dem Formblatt 124 und ggf. 444 auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
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Dabei handelt es sich um die folgenden Erklärungen/Nachweise:
1. Falls das Angebot des Bieters in die engere Wahl gelangt, erklärt sich der Bieter bereit, die Zahl der in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal anzugeben.
2. Angaben zu Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind:
Der Bieter erklärt, dass er in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt hat. Als Nachweis sind die Seiten 1 und 2 des Formulars 444 ausgefüllt einzureichen. Auf der Seite 3 reicht die Angabe des Ansprechpartners, inkl. Kontaktdaten des entsprechenden Referenzgebers. Eine unterschriebene Bestätigung seitens des Referenzgebers muss demnach nicht bereits mit dem Angebot eingereicht werden, sondern erst 6 Kalendertage nach gesonderter Aufforderung durch den AG. Die Erklärungen müssen die folgenden Angaben enthalten (Vgl. auch das Formular 444): Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung), Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden.
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Es müssen folgende Anforderungen kumulativ erfüllt werden: WU-Konstruktion, baulicher Anschluss an ein Bestandsgebäude, Ausführung einer Flachdecke mit Durchstanzbewehrung. D.h. diese 3 Kriterien müssen durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen abgedeckt werden. Es ist nicht notwendig, dass eine Referenz alle Kriterien beinhaltet.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Das Formular 231 „Vereinbarung Tariftreue“ wird Vertragsbestandteil. Bei der Weitervergabe von Leistungen an andere Unternehmen nach § 6d EU Abs. 1 VOB/A oder an Nachunternehmer nach § 4 Abs. 8 VOB/B hat der Auftragnehmer die beigefügte „Vereinbarung Tariftreue zwischen AN und NU“ des Formulars 232 zum Vertragsgegenstand zu machen.
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Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-06-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-05-09 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: juristische Person des Privatrechts
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4Y6CYMPB%22 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich zum kostenlosen Download auf dem Deutschen Vergabeportalunter www.dtvp.de (Identifikationsnr: CXP4Y6CYMPB) zur Verfügung. Das Projekt kann über die Suchfunktion gefunden und nach Freischaltung die Unterlagen heruntergeladen werden. Auch alle weiteren verfahrensbedeutsamen Informationen werden ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP bereitgestellt. Ebenso wird die Kommunikation hierüber abgewickelt. Es ist deshalb für alle Interessenten entscheidend, dass Zugang zum Projektraum auf DTVP besteht.
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2) Die zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind durch die Bieter/Bietergemeinschaft umgehend auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und eventuelle Unklarheiten zu prüfen. Fragen und Anmerkungen sind unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 27.04.2017 und ausschließlich über den Kommunikationsbereich des DTVP zustellen (durch Hinterlassen von Nachrichten im Projektraum). Die Vergabestelle wird die Fragen und die Antworten darauf in anonymisierter Form allen Bietern zur Verfügung stellen (ebenfalls über den Kommunikationsbereich des DTVP).
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3) Im Falle einer Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen und eine Erklärung abzugeben,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Hierfür ist das Formblatt 234 zu verwenden.
4) Beruft sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß § 6d EU Abs. 1 S. 1 VOB/A auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. eines Nachunternehmers oder der Muttergesellschaft) oder eines einzelnen Mitglieds der Bietergemeinschaft (sog. Eignungsleihe), so muss der Bieter/die Bietergemeinschaft das Unternehmen benennen und für dieses Unternehmen die unter III.1.2) und III.1.3) bezeichnetem Unterlagen/Erklärungen in dem Umfang vorlegen, in dem er sich auf die Fähigkeiten des Dritten zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit beruft. Zudem muss der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens oder des Mitglieds der Bietergemeinschaft vorlegen, mit der dieses/dieser bestätigt, dass es/er dem Bieter im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt (Formblatt 236). Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 6d EU Abs. 1 S. 1 VOB/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bieter/der Bietergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-)verbundenes Unternehmen(Mutter-/Tochter-/Schwestergesellschaft) zu verstehen ist.
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5) Beabsichtigt der Bieter, Teile der zu vergebenden Leistung durch Nachunternehmer ausführen zu lassen, ohne sich zugleich auf deren Eignung zu berufen, muss er den Namen des Unternehmens sowie Art und Umfang der auszuführenden Teilleistungen angeben. Hierfür ist das Formblatt 233 zu verwenden.
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6) Bei postalischer Einreichung des Angebots ist ein virengeprüfter und virenfreier Datenträger mit allen eingereichten Dokumenten beizufügen.
7) Die Bieter haben die Möglichkeit die Örtlichkeit auf Wunsch und nach vorheriger terminlicher Vereinbarung zu begehen. Bitte nehmen Sie in diesem Falle Kontakt über den Kommunikationsbereich des DTVP zum Auftraggeber auf.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6CYMPB.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Internetadresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-undtechnologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung von Rechtsbehelfen gegen dieses Vergabeverfahren richtet sich nach den Vorschriften der §§155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Auf die Fristen des § 160 Abs. 3 GWB wird explizit hingewiesen:
Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe (hier: 9.5.2017) gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach§ 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 071-133998 (2017-04-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-06-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 800 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 123-248702
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 071-133998
ABl. S-Ausgabe: 123
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6CYEKE.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-06-19 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 135 GWB Unwirksamkeit:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber:
1. gegen § 134 verstoßen hat oder
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2017/S 123-248702 (2017-06-26)