RV DME- und G/On-Leistungen

IT-Dienstleistungszentrum Berlin (AÖR)

Abschluss eines Rahmenvertrages für den Bezug von DME- und G/On- Leistungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-03-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-02-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-02-20 Auftragsbekanntmachung
2017-04-11 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-02-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Internet- und Intranet-Softwarepaket
Referenznummer: OV 08/2017
Kurze Beschreibung: Abschluss eines Rahmenvertrages für den Bezug von DME- und G/On- Leistungen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Internet- und Intranet-Softwarepaket 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Hardware für Minicomputer 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: IT-Dienstleistungszentrum Berlin (AÖR)
Postanschrift: Berliner Straße 112-115
Postleitzahl: 10713
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.itdz-berlin.de 🌏
E-Mail: ausschreibungen@itdz-berlin.de 📧
Telefon: +49 30902224166 📞
Fax: +49 3090283055 📠
URL der Dokumente: https://www.itdz-berlin.de/services/ausschreibungen.html 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-02-20 📅
Einreichungsfrist: 2017-03-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-02-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 039-070480
ABl. S-Ausgabe: 39
Zusätzliche Informationen
Die Abweichung von der Produktneutralität wird wie folgt begründet: — es handelt sich um die in Berlin etablierte Standardlösung für mobiles Arbeiten; — die Umstellung der komplexen Lösung führt zu inakzeptablen hohen wirtschaftlichen Aufwänden (z.B. Migrationsaufwand, Parallelbetrieb).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 900 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Abschluss eines Rahmenvertrages für den Bezug von DME- und G/On- Leistungen. Über die Gesamtlaufzeit von 48 Monaten des Vertrages wird eine Mindestabnahmemenge von 300 000 EUR angenommen. Verkürzt sich die Rahmenvertragslaufzeit, verringert sich die Mindestabnahmemenge im Verhältnis zur verkürzten Rahmenvertragslaufzeit. Die Schätzung ergibt sich aus den Bestellwerten des ausgelaufenen Rahmenvertrages und einem angenommenen Bestellvolumen über die Gesamtlaufzeit des Vertrages.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 900 000 EUR 💰
Dauer: 48 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Soweit die genannte Mindestabnahmemenge bis zum Ablaufen von 30 Monaten nach Zuschlag nicht erreicht und abzusehen ist, dass diese bis zum Vertragsende, nicht mehr erreicht wird, kann der Vertrag zum Zwecke des Erreichens der Mindestabnahmemenge 2 mal jeweils um weitere 6 Monate verlängert werden. Das Optionsrecht ist schriftlich spätestens 3 Monate vor Vertragsende gegenüber dem AN auszuüben.
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Beschreibung der Optionen:
Der Rahmenvertrag enthält Klauseln die Angaben zu Art, Umfang und Voraussetzungen möglicher Auftragsänderungen enthalten. Aufgrund dieser Klauseln ändert sich aber nicht der Gesamtcharakter des Auftrags. Näheres ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
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Zusätzliche Informationen:
Die Abweichung von der Produktneutralität wird wie folgt begründet:
— es handelt sich um die in Berlin etablierte Standardlösung für mobiles Arbeiten;
— die Umstellung der komplexen Lösung führt zu inakzeptablen hohen wirtschaftlichen Aufwänden (z.B. Migrationsaufwand, Parallelbetrieb).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
III.1.1.1) A Nachweis der Eintragung des Unternehmens im Berufsregister (z.B. Handelsregister) nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäischen Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist *A *U.
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III.1.1.2) A Eigenerklärung zu Verbindungen mit anderen Unternehmen unter Verwendung des Formulars E II *A *U.
III.1.1.3) A Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB unter Verwendung des Formulars E III *A *U.
Legende für III.1.1), III.1.2) und III.1.3) sowie III.2.2):
A = Ausschlusskriterium,
I = Information,
*A = Einzelbewerber/-bieter, bei Bewerber-/Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft,
*E = Einzelbewerber/-bieter, Generalauftragnehmer bzw. einem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft,
*U = allen Unterauftragnehmern (Hersteller und Distributoren werden in der Regel nicht als Unterauftragnehmer angesehen),
*L = Einzelbewerber/-bieter, bei Bewerber-/Bietergemeinschaften dem Mitglied/ den Mitgliedern der Gemeinschaft bzw. dem Unterauftragnehmer/den Unterauftragnehmern, der/die für die jeweilige Leistungserbringung vorgesehen ist/sind,
*S = wird in Summe beurteilt,
* = Referenzgeber/Referenzkunde darf nicht identisch sein mit dem Bewerber/Bieter bzw. Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft oder Unterauftragnehmer.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
III.1.2.1) A Eigenerklärung zum Unternehmen sowie Darstellung des Unternehmens – Leistungsspektrum und Kerngeschäft – und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, Niederlassungen, Struktur, hierarchischer Aufbau) unter Verwendung des Formulars E I und darüber hinausgehend formlos *A *U;
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III.1.2.2) A Nettogesamtumsatz des Unternehmens der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre unter Verwendung des Formulars E I *A *U *S;
III.1.2.3) A Nettoumsatz des Unternehmens im Geschäftsbereich – Mobile Device Management – der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre unter Verwendung des Formulars E I *A *U *S;
III.1.2.4) A Nachweis (Versicherungsbestätigung) einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Sach- und Personenschäden in Höhe von 500.000 Euro je Schadensereignis und insgesamt mindestens 1 000 000 EUR für den Vertrag oder, soweit die aktuelle Deckungssumme niedriger ist, eine Eigenerklärung (formlos) über die Erhöhung auf die geforderten Deckungssummen im Zuschlagsfall *E.
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Mindeststandards:
III.1.2.2) Mindestjahresumsatz 600 000 EUR im Jahresmittel der letzten drei Geschäftsjahre;
III.1.2.3) Mindestjahresumsatz 300 000 EUR im Jahresmittel der letzten drei Geschäftsjahre;
III.1.2.4) Mindestdeckungssumme für Sach- und Personenschäden in Höhe von 500 000 EUR je Schadensereignis und insgesamt mindestens 1 000 000 EUR für den Vertrag.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.1.3.1) I Gesamtmitarbeiteranzahl im Jahresmittel in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren unter Verwendung des Formulars E I *A *U *S;
III.1.3.2) A Eigenerklärung zum ggf. beabsichtigten Einsatz von Unterauftragnehmern und Benennung der vorgesehenen Unterauftragnehmer unter Verwendung des Formulars E IV *A;
III.1.3.3) A Erklärungen der vorgesehenen Unterauftragnehmer, soweit Unterauftragnehmer eingesetzt werden, darüber, welche Teilleistungen sie erbringen unter Verwendung des Formulars E V *U;
III.1.3.4) A Darstellung der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität hinsichtlich der unternehmerischen Strukturen, Abläufe und Prozesse des AN (formlos) oder Nachweis (Vorlage des Zertifikats in Fotokopie) eines beim Bewerber/Bieter etablierten Qualitätssicherungssystems *A *U;
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III.1.3.5) A Angabe von mindestens 3 Unternehmensreferenzen* zu DME und G/On mit mindestens je 100 Nutzern, gleichwertig zum ausgeschriebenen Auftragsgegenstand unter Verwendung des Formulars E XIII.
Die Referenz darf nicht älter als 3 Jahre sein, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Angebotsabgabe.
Folgende Angaben zu den Referenzprojekten sind erforderlich:
— detaillierte Beschreibung des Projektes, aus der die Art und Anzahl der gelieferten und installierten Komponenten bzw. die Art der Leistung hervorgeht,
— Angabe zum Auftragsumfang und Realisierungszeitpunkt des Projektes bzw. zur Laufzeit des Service- und Instandhaltungsvertrages,
— Beschreibung des technischen und organisatorischen Umfelds,
— Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse beim Referenzkunden*, der kompetent über das Projekt Auskunft geben kann. *L *S
III.1.3.6) A "Qualifikation, Kompetenzen und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeitenden (MA) für folgende Positionen/Rollen unter Verwendung der Formulare E XIV – E XVII:
a) Systemberater/in (mind. 1 SB);
b) Systemimplementierer/in (mind. 1 SI);
c) Trainer/in (mind. 1 T).
Es dürfen bis zu maximal 4 Profile je Position/Rolle eingereicht werden. Das Ende der persönlichen Referenzprojekte darf nicht älter als 7 Jahre sein, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Angebotsabgabe.
Ein geeigneter Mitarbeitender kann in mehreren Positionen/Rollen benannt werden. Analog gilt es für die persönlichen Referenzprojekte. Ein Referenzprojekt kann für verschiedene Nachweise verwendet werden. Die Nutzung der ggf. vorgegebenen rollenspezifischen Formblätter bleibt weiterhin erforderlich.
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*L *S.
Mindeststandards:
III.1.3.4) mindestens hinreichend beschriebenes Qualitätssicherungssystem oder nachgewiesene, gültige Zertifizierung (z.B. nach ISO 9000 ff.);
III.1.3.5) mindestens 3 Unternehmensreferenzen zu DME und G/On, davon mindestens eine mit 100 Nutzern gleichwertig zum ausgeschriebenen Auftragsgegenstand, deren Projektabschluss nicht älter als 3 Jahre (gerechnet ab Angebotsabgabe) ist;
III.1.3.6) Die erforderlichen Anforderungen je Position/Rolle sind in den Formularen E XIV – EXVI beschrieben.
Systemberater/in, Systemimplementierer/in und Trainer/in gelten als geeignet, wenn sie alle in den betreffenden Anlagen (SB – E XIV; SI – E XV; T – E XVI) geforderten Mindestanforderungen erfüllen.
Ein Bieter ist ungeeignet, wenn für die erforderlichen Mindestmitarbeiterzahlen nicht ausreichend geeignete Profile nachgewiesen wurden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
III.2.2.1 A Eigenerklärung gem. § 1 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) unter Verwendung des Formulars E VI *A *U
III.2.2.2 A Eigenerklärung über die Einhaltung der Frauenförderverordnung (FFV) gemäß § 1 Abs. 2 FFV unter Verwendung des Formulars E VII *A *U
III.2.2.3 A Eigenerklärung zur Vertraulichkeit unter Verwendung des Formulars E VIII *A *U
III.2.2.4 A Eigenerklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft unter Verwendung des Formulars E IX und Vollmacht unter Verwendung des Formulars E X soweit der Teilnahmeantrag/das Angebot von einer Bewerber-/Bietergemeinschaft abgegeben wird. *A *E
Weitere Bedingungen für die Ausführung des Auftrages unter VI.

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-05-25 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-03-29 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Ort des Eröffnungstermins: Berlin.
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 55 Abs. 2 VgV sind Bieter zur Angebotseröffnung nicht zugelassen.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.itdz-berlin.de/services/ausschreibungen.html 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.2.5) A Eigen- und Bereitschaftserklärung zur Vorlage von polizeilichen Führungszeugnissen, Geheimschutzbetreuung, Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen nach BSÜG im Rahmen der Vertragsdurchführung unter Verwendung des Formulars E XI für die Mitarbeitenden des AN und etwaiger Unterauftragnehmer, die Zugang zu sicherheitsempfindlichen Bereichen im Land Berlin erhalten sollen. *A *U;
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III.2.2.6) A Scientology-Schutzerklärung unter Verwendung des Formulars E XII *L;
III.2.2.7) A Nachweis eines „Silver Datacenter Competency“ Partnerstatus für Microsoft des Unternehmens *L;
III.2.2.8) A Nachweis eines „Premier solution partner“ Partnerstatus mit Lösungskompetenz Servervirtualisierung (SV) und Desktop-Virtualisierung (DV) für VMware des Unternehmens *L;
III.2.2.9) A Nachweis eines „Gold Solution Advisor“ Partnerstatus für Citrix des Unternehmens *L.
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen der §§ 1 und 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen.
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Als Nachweis wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt.
Mindestanforderung
III.2.2.5) Vom Leistungserbringer, der für die Fortführung vorhandener Konzepte (Infrastruktur-, Betriebsführungs- und Sicherheitskonzept) und für die Durchführung vorgesehen ist.
III.2.2.6) Diese Erklärung ist von allen Unternehmen abzugeben, die Schulungsleistungen erbringen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
I. Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ist gemäß § 160 Absatz 3 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
II. Gemäß § 135 Absatz 2 GWB kann die von Anfang an bestehende Unwirksamkeit eines Vertrages gemäß § 135 Absatz 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2017/S 039-070480 (2017-02-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-04-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 900 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 30902226266 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 074-141822
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 039-070480
ABl. S-Ausgabe: 74

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-04-10 📅
Quelle: OJS 2017/S 074-141822 (2017-04-11)