Die Stadt Bamberg plant die Sanierung und statische Instandsetzung des Rathauses Schloss Geyerswörth unter besonderer Berücksichtigung von energetischen und brandschutztechnischen Aspekten Das öffentl. Gebäude mit überwiegender Verwaltungsnutzung enthält den Renaissance-Saal, einer der wichtigsten repräs. Räume der Stadt Bamberg. Die Nutzung von Teilflächen für Ausstellungen bzw. museale Zwecke wird erwogen. Bei Schloss Geyerswörth handelt es sich um ein innerstädtisches, denkmalgeschütztes Gebäudeensemble auf der Flussinsel als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes inmitten der Bamberger Altstadt. Seit 2013 sind zunehmend Schäden in Form von starken Rissbildungen an den Fassaden und Giebeln erkennbar. Durchgeführte Begutachtungen deckten u. a. starke Fäulnisschäden, eine verbrauchte Dachhaut, statische Verwerfungen sowie partiell desolate Dachtragwerke auf. Die Baumaßnahme soll kurzfristig begonnen werden.Die dafür erforderl. Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Beauftragung beginnen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-07-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-06-21.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-06-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bamberg plant die Sanierung und statische Instandsetzung des Rathauses Schloss Geyerswörth unter besonderer Berücksichtigung von energetischen und brandschutztechnischen Aspekten
Das öffentl. Gebäude mit überwiegender Verwaltungsnutzung enthält den Renaissance-Saal, einer der wichtigsten repräs. Räume der Stadt Bamberg.
Die Nutzung von Teilflächen für Ausstellungen bzw. museale Zwecke wird erwogen.
Bei Schloss Geyerswörth handelt es sich um ein innerstädtisches, denkmalgeschütztes Gebäudeensemble auf der Flussinsel als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes inmitten der Bamberger Altstadt.
Seit 2013 sind zunehmend Schäden in Form von starken Rissbildungen an den Fassaden und Giebeln erkennbar. Durchgeführte Begutachtungen deckten u. a. starke Fäulnisschäden, eine verbrauchte Dachhaut, statische Verwerfungen sowie partiell desolate Dachtragwerke auf.
Die Baumaßnahme soll kurzfristig begonnen werden.Die dafür erforderl. Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Beauftragung beginnen.
Die Stadt Bamberg plant die Sanierung und statische Instandsetzung des Rathauses Schloss Geyerswörth unter besonderer Berücksichtigung von energetischen und brandschutztechnischen Aspekten
Das öffentl. Gebäude mit überwiegender Verwaltungsnutzung enthält den Renaissance-Saal, einer der wichtigsten repräs. Räume der Stadt Bamberg.
Die Nutzung von Teilflächen für Ausstellungen bzw. museale Zwecke wird erwogen.
Bei Schloss Geyerswörth handelt es sich um ein innerstädtisches, denkmalgeschütztes Gebäudeensemble auf der Flussinsel als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes inmitten der Bamberger Altstadt.
Seit 2013 sind zunehmend Schäden in Form von starken Rissbildungen an den Fassaden und Giebeln erkennbar. Durchgeführte Begutachtungen deckten u. a. starke Fäulnisschäden, eine verbrauchte Dachhaut, statische Verwerfungen sowie partiell desolate Dachtragwerke auf.
Die Baumaßnahme soll kurzfristig begonnen werden.Die dafür erforderl. Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Beauftragung beginnen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Bamberg, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Die unter II.2.7) angegebene Laufzeit ist geschätzt für die Grundleistungen der HOAI (LPH 1-8) ab Beauftragung und ist abhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung und baulichen Umsetzung.
Die Laufzeit beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Mängelbeseitigung nach § 13 VOB/B.
Die unter II.2.7) angegebene Laufzeit ist geschätzt für die Grundleistungen der HOAI (LPH 1-8) ab Beauftragung und ist abhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung und baulichen Umsetzung.
Die Laufzeit beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Mängelbeseitigung nach § 13 VOB/B.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bamberg plant die Sanierung und statische Instandsetzung des Rathauses Schloss Geyerswörth unter besonderer Berücksichtigung von energetischen und brandschutztechnischen Aspekten
Das öffentl. Gebäude mit überwiegender Verwaltungsnutzung enthält den Renaissance-Saal, einer der wichtigsten repräs. Räume der Stadt Bamberg.
Die Nutzung von Teilflächen für Ausstellungen bzw. museale Zwecke wird erwogen.
Bei Schloss Geyerswörth handelt es sich um ein innerstädtisches, denkmalgeschütztes Gebäudeensemble auf der Flussinsel als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes inmitten der Bamberger Altstadt.
Seit 2013 sind zunehmend Schäden in Form von starken Rissbildungen an den Fassaden und Giebeln erkennbar. Durchgeführte Begutachtungen deckten u. a. starke Fäulnisschäden, eine verbrauchte Dachhaut, statische Verwerfungen sowie partiell desolate Dachtragwerke auf.
Seit 2013 sind zunehmend Schäden in Form von starken Rissbildungen an den Fassaden und Giebeln erkennbar. Durchgeführte Begutachtungen deckten u. a. starke Fäulnisschäden, eine verbrauchte Dachhaut, statische Verwerfungen sowie partiell desolate Dachtragwerke auf.
Die Baumaßnahme soll kurzfristig begonnen werden.Die dafür erforderl. Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Beauftragung beginnen.
— Objektplanung (Architektenleistungen nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1, §§ 33 ff.);
— stufenweise Beauftragung der Grundleistungen Leistungsphasen 1 bis 9, vorerst LPH 1 – 2;
— Mitwirken bei Förderverfahren und Verwendungsnachweis;
— Die Bauausführung soll in einem Zuge mit parallel getakteten, phasenversetzten Bauabschnitten erfolgen;
— Die Beauftragung ist abhängig von der Förderzusage und der Bereitstellung der Finanzmittel;
— Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht.
An die Bewerber werden hohe fachliche Anforderungen gestellt. Es werden umfassende baugeschichtliche und denkmalpflegerische Kenntnisse vorausgesetzt, ebenso langjährige Erfahrungen als Architekt in der Planung und Objektüberwachung bei der Sanierung vergleichbarer Denkmäler.
An die Bewerber werden hohe fachliche Anforderungen gestellt. Es werden umfassende baugeschichtliche und denkmalpflegerische Kenntnisse vorausgesetzt, ebenso langjährige Erfahrungen als Architekt in der Planung und Objektüberwachung bei der Sanierung vergleichbarer Denkmäler.
Neben der strukturierten Analyse von Schäden und deren fachgerechte Sanierung werden hohe gestalterische Ansprüche an die Umsetzung des Raumprogramms und der vielfältigen Anforderungen unter Berücksichtigung der historischen Raumstrukturen und Bausubstanz gestellt.
Neben der strukturierten Analyse von Schäden und deren fachgerechte Sanierung werden hohe gestalterische Ansprüche an die Umsetzung des Raumprogramms und der vielfältigen Anforderungen unter Berücksichtigung der historischen Raumstrukturen und Bausubstanz gestellt.
Das Erstellen, Fortschreiben und Umsetzung eines Farb- und Gestaltungskonzeptes in Bezug zum historischen Bestand sowie die gestalterische Integration von zeitgemäßer Funktion und Technik hinsichtlich der zukünftigen Nutzung (z. B. Barrierefreiheit, Installationsführung, etc.) sind zentrale Aufgabenschwerpunkte. Des Weiteren sind der bautechnische Brandschutz im denkmalgeschützten Bestand sowie bauphysikalische Maßnahmen (z. B. Sockel/Wandtemperierungen o. ä.) umzusetzen. Ebenso gehört das Aufstellen und Fortschreiben von Raumbüchern in detaillierter Form sowie das Einpflegen der denkmalpflegerischen, restauratorischen und bauforscherischen Informationen zum Leistungsumfang.
Das Erstellen, Fortschreiben und Umsetzung eines Farb- und Gestaltungskonzeptes in Bezug zum historischen Bestand sowie die gestalterische Integration von zeitgemäßer Funktion und Technik hinsichtlich der zukünftigen Nutzung (z. B. Barrierefreiheit, Installationsführung, etc.) sind zentrale Aufgabenschwerpunkte. Des Weiteren sind der bautechnische Brandschutz im denkmalgeschützten Bestand sowie bauphysikalische Maßnahmen (z. B. Sockel/Wandtemperierungen o. ä.) umzusetzen. Ebenso gehört das Aufstellen und Fortschreiben von Raumbüchern in detaillierter Form sowie das Einpflegen der denkmalpflegerischen, restauratorischen und bauforscherischen Informationen zum Leistungsumfang.
Die Aufgabenstellung erfordert als Grundvoraussetzung eine enge Zusammenarbeit mit und Steuerung von Fachplanern und Sonderfachleuten wie z. B.:
— Tragwerksplaner und Fachplaner für Technische Ausrüstung;
— Restauratoren verschiedener Fachrichtungen;
— Amtswerkstätten und Vertretern des Denkmalschutzes (BLfD);
— Gutachtern und Sonderfachleuten (z. B. Holzschutz, Bauforschung, Bauphysik, Brandschutz, Geologen, Kunstschutz, SiGeKo, usw.)
sowie die Einarbeitung von Fachbeiträgen, Planungen und Gutachten anderer fachlich Beteiligter.
Terminvorausschau:
— Beginn der Planungsleistungen: Ende 2017;
— Beginn Baumaßnahme: I. Quartal 2019;
— geplante Fertigstellung Baumaßnahme: 2022;
— Abschluss Verwendungsnachweis: 2023.
Dauer: 70 Monate
Beschreibung der Optionen:
Beauftragung der weiteren Leistungsphasen der Grundleistungen nach HOAI sowie ausgewählter Besonderer Leistungen nach II.2.4).
Zusätzliche Informationen:
Die unter II.2.7) angegebene Laufzeit ist geschätzt für die Grundleistungen der HOAI (LPH 1-8) ab Beauftragung und ist abhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung und baulichen Umsetzung.
Die Laufzeit beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Mängelbeseitigung nach § 13 VOB/B.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Bamberg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) fristgerechter Eingang der Bewerbung beim Auftraggeber § 53 VgV? (Ausschlusskriterium),
b) Wurde die Bewerbung digital auf der vorgegebenen Vergabeplattform eingereicht VgV § 53? (Ausschlusskriterium),
c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen, oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV (Ausschlusskriterium),
d) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers nach § 44 VgV und § 75 VgV,
e) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV,
f) Nachweis der Bauvorlageberechtigung erbracht VgV § 75 (in Bayern bei Architektenleistungen Art. 61BayBO),
g) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht,
h) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug,
i) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (Nachunternehmer) berufen § 36/46 VgV, so ist gesondert nachzuweisen:
i1) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe des Nachunternehmers § 47 VgV,
i.2) Angabe welche Teile des Auftrags als Unterauftrag durch Nachunternehmer bearbeitet werden VgV § 46 (3) Nr. 10,
i.3) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkten c) bis h) durch Nachunternehmer,
i.4) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit nach III.1.2) durch Nachunternehmer.
j) Bei Bieter- oder Bewerbergemeinschaften nach § 43/53 VgV) sind je Mitglied anzugeben:
j.1) Namen der Partner mit Firmen- oder Büroprofil,
j.2) Erklärung zur Rechtsform,
j.3) Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung durch jedes Mitglied,
j.4) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters,
j.5) Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied,
j.6) Organigramm zur Leistungserbringung,
j.7) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkte c) bis h) durch jedes Mitglied,
j.8) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit nach III.1.2) durch jedes Mitglied.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens
3 000 000 EUR für sonstige und Sachschäden mindestens 3 000 000 EUR beträgt.
Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr).
Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist schriftlich vorzulegen / zu erklären.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Erklärung über den jährl. Umsatz in EUR brutto für die ausgeschriebene Dienstleistung (hier: Objektplanung) der letzten 3 Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angabe der Zahl der Beschäftigten im jährl. Mittel d. letzten 3 Jahre fürausgeschr. Dienstleistung:
— Führungskräfte (einschl. Projektleiter/innen);
— sonst. fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte, ohne Auszubildende).
Angabe Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei bis zu 3 vergl. Beispielprojekten der Personen (in gleicher Position), die die geford. Leistungen tatsächl. erbringen:
— des Projektleiter/in, Stellvertreter/in, Projektmitarbeiter/in, Bauleiter/in.
Für den PL ist anzugeben ob er bei den 2 Ref. aus III.1.3.b als Projektleiter/in tätig war.
Die Vergleichbarkeit von pers. Ref.projekten hinsichtl. Schwierigkeit, Größe / Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb / Bilder).
Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
Angabe / Beschreibung selbst erbrachter Leistungen bei bis zu 2 Referenzobjekten die mit den Planungsanforderungen der Bauaufgabe – Sanierung / Instandsetzung eines historischen Baudenkmals – vergleichbar sind.
Je Ref. sind anzugeben:
— Projektname / kurze Projektbeschreibung in Wort / Bild,
— Erläuterung über Vergleichbarkeit der Planungsanforderungen der Ref. mit d. Bauaufgabe im Allgemeinen sowie im Besonderen
— Vertragsverhältnis zum Bauherrn (Auftraggeber), z. B. direkter Vertragspartner, Mitglied ARGE, etc.
— Projektleiter/in des Bewerbers,
— Angaben zum Honorar in EUR brutto und wesentl. Honorarparametern f. selbst erbrachte Leistungen,
— Angaben der Gesamtprojektkosten nach DIN 276 und der Einzelkosten in der 1. Ebene separat für die KGR 300 / 400 in EUR brutto,
— Terminangaben getrennt nach Planungs-/Bauzeit, Inbetriebnahme,
— projektbezogene Kennzahlen (Fläche in m
— selbst erbrachten Leistungen (LPH nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten BV Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den LPH der HOAI, bei Projekten in ARGE oder mit/als NU Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den LPH nach HOAI,
— selbst erbrachten Leistungen (LPH nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten BV Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den LPH der HOAI, bei Projekten in ARGE oder mit/als NU Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den LPH nach HOAI,
— akt. Referenz-/Bestätigungsschreiben des jew. AG welches den tatsächl. Leistungsstand widergibt.
— Erstellen/ Fortschreiben eines Farb- /Gestaltungskonzeptes in Bezug zum hist. Bestand;
— Erfahrungen in der Bemusterung denkmalgerecht. Materialien, Farben/ Oberflächen u.Durchführung von Besprechungen/ Abstimmungen mit Entscheidungsträgern/ Denkmalschutz;
— Erfahrung in der gestalterischen Integration von zeitgemäßer Funktion/ Technik i. d. historische Bausubstanz (z. B. Barrierefreiheit, Installationsführung, etc.);
— Erfahrung in der Umsetzung des bautechnischen Brandschutzes im denkmalgeschützten Bestand;
— Erfahrungen in Förderverfahren (auf Landes-, Bundes-, EU-Ebene), Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken hinsichtlich denkmalgeschützter Gebäude;
— Erfahrungen mit bauphysikalische Maßnahmen im Baudenkmal; wie z.B. Sockel- / Wandtemperierung oder Sockelleistenheizung, kontrollierte Be- u. Entlüftung für gleichbleibendes Raumklima, u. ä.
— Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentl. Auftraggebern.
Gewertet werden Referenzobjekte, deren Inbetriebnahme ab dem 1.1.2012 erfolgte. Laufende Bauvorhaben werden für die LPH nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.
Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet wurden. Die o. g. Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.
Ein Referenzprojekt kann ein od. auch mehrere der geforderten Referenzkriterien erfüllen, die o. g. Angaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben.
Erklärung zur techn. Leistungsfähigkeit durch Angabe der Anzahl und Ausstattung, Geräte, fachtechnische Ausrüstung (insbes. Hard-/Software, Rechnerart etc).
Mindeststandards:
1. Qualifikation des Projektleiter/in mind. Studium mit Abschluss Dipl.-Ing. oder vergleichbar.
2. Die Referenzprojekte müssen Sanierungen von historischen Baudenkmalen (z. B. Schloß, Kirche, repräsentativer Verwaltungsbau oder vergleichbar, älter 19. Jhdt sein.
3. Es werden mind. 4 Personen als Projektteam gefordert. (PL + St.PL + Mitarbeiter + BL).
4. Gewertet werden Projekte in Bearbeitung oder deren Inbetriebnahme nach dem 1.1.2012 erfolgt ist.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Gesetzliche Grundlagen bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.
Die Beauftragung und Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahme sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig.
Der Vertrag wird auf Basis des HAV-KOM Vertragsmusters Architektenvertrag Gebäude einschl. AVB und ZVB geschlossen.
Ein Mustervertrag im Entwurf kann den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— Formale Ausschlussgründe / Mindestkriterien nach III.1.1).
— Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach III.1.2) (max. Punktezahl: 10 Punkte).
— Berufliche Leistungsfähigkeit nach III.1.3a) (max. Punktezahl: 56 Punkte).
— Technische Leistungsfähigkeit nach III.1.3b) (max. Punktezahl: 70 Punkte).
— Besondere Technische Leistungsfähigkeit nach III.1.3c) (max. Punktezahl: 42 Punkte).
— Technische Ausstattung nach III.1.3d) (max. Punktzahl: 5 Punkte).
Die maximal zu erreichende Gesamt-Punktzahl ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 183 Punkten. Ein Muster der detaillierten Bewertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahl- und der Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Im Übrigen gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die maximal zu erreichende Gesamt-Punktzahl ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 183 Punkten. Ein Muster der detaillierten Bewertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahl- und der Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Im Übrigen gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-08-29 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 4 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Umsetzung der Fachkunde und Qualifikation auf die gestellte Aufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gestaltung der Zusammenarbeit mit den Projektbeteiligten
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation / Qualitätssicherung /Dokumentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aussagen zu geplanten Maßnahmen zur Einhaltung von Kosten und Terminen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Verfügbarkeit, Kapazitäten, Präsenz vor Ort
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck der Präsentation und Qualifikation des Bewerbers bezogen auf die gestellte Aufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Gewichtung des Preises: 20
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: FB 6A/Zentrale Beschaffungs- und Vergabestelle der Stadt Bamberg, Untere Sandstraße 34, 96049 Bamberg
Internetadresse: www.bamberg.de🌏
Dokumente URL: http://tinyurl.com/y7s4syk7🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
a) Die vollständigen Vergabeunterlagen sind einsehbar und stehen zum Download bereit unter http://tinyurl.com/y7s4syk7. (siehe Kontaktadressen unter I.3).
b) Die Bewerbung kann formlos erfolgen. Die Bewerbungsunterlagen sollen nach der in der Bewerbungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung gegliedert werden. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
b) Die Bewerbung kann formlos erfolgen. Die Bewerbungsunterlagen sollen nach der in der Bewerbungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung gegliedert werden. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
c) Es sind ausschließlich digitale Bewerbungsunterlagen zugelassen. (Format *.pdf /*.zip). Die maximale Datengröße beträgt 68MB je Datei. Zur Einreichung der Unterlagen auf der Vergabeplattform www.auftraege.bayern.de siehe Pkt. I.3 Kommunikation.
d) Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber eingereicht wurden.
e) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen.
f) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
f) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
g) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist nach einer objektiven Auswahl, entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
g) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist nach einer objektiven Auswahl, entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
h) Die Bewerber, welche zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erhalten weitere Detailinformationen
i) Die Bieter werden gebeten sich bei der Vergabeplattform zu registrieren, um bei Änderungen direkt informiert zu werden. Ansonsten obliegt es dem Bieter sich über Änderungen in den Unterlagen selbst zu informieren.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern, Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Regierung von Mittelfranken, Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531277📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@regmfr.bayern.de📧
Fax: +49 981531837 📠
Internetadresse: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist nach GWB § 160 (3) unzulässig, sofern:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 119-240193 (2017-06-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-06-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1175574.16 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
— Objektplanung (Architektenleistungen nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1, §§ 33 ff.),
— stufenweise Beauftragung der Grundleistungen Leistungsphasen 1 bis 9, vorerst LPH 1 – 2
— Mitwirken bei Förderverfahren und Verwendungsnachweis
— Die Bauausführung soll in einem Zuge mit parallel getakteten, phasenversetzten Bauabschnitten erfolgen
— Die Beauftragung ist abhängig von der Förderzusage und der Bereitstellung der Finanzmittel
— Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht
— Tragwerksplaner und Fachplaner für Technische Ausrüstung
— Restauratoren verschiedener Fachrichtungen,
— Amtswerkstätten und Vertretern des Denkmalschutzes (BLfD),
Sowie die Einarbeitung von Fachbeiträgen, Planungen und Gutachten anderer fachlich Beteiligter.
— Beginn der Planungsleistungen: Ende 2017
— Beginn Baumaßnahme: I. Quartal 2019
— geplante Fertigstellung Baumaßnahme: 2022
— Abschluss Verwendungsnachweis: 2023
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Bamberg
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-04-17 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.