Abschnittsweise Brandschutzertüchtigung und Sanierung eines Schulkomplexes, bestehend aus einer 2 ½-zügigen Grundschule mit Hortnutzung sowie einer 2-zügigen Förderschule (FS). In der Grundschule (GS) erfolgt eine integrative Nutzung für Kinder mit körperlichen Einschränkungen sowie Seh- und Hörbeeinträchtigungen. Beide Gebäude sind DDR-Typenbauten in Stahlbeton-Montagebauweise Typ Dresden Atrium mit tragenden Querwänden, Laststufe 20 kN/ Montageelement. Sie wurden 1978 (FS) und 1979 (GS) errichtet und bestehen aus zwei dreigeschossigen Baukörpern, die mit 3 Verbindungsbauten zwei Innenhöfe bilden. Beide Gebäude sind voll unterkellert. Die technischen Anlagen sind noch aus der Errichtungszeit vorhanden, wurden wiederkehrend geprüft und im Laufe der Jahre bedarfsgerecht ergänzt und bei Schäden repariert. Die noch zu erwartenden Gesamtbaukosten werden mit einer Budgetobergrenze in Höhe von 4 000 000 EUR, brutto pro Gebäude veranschlagt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-10-13.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-09-11.
Auftragsbekanntmachung (2017-09-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 111-50/17
Kurze Beschreibung:
Abschnittsweise Brandschutzertüchtigung und Sanierung eines Schulkomplexes, bestehend aus einer 2 ½-zügigen Grundschule mit Hortnutzung sowie einer 2-zügigen Förderschule (FS). In der Grundschule (GS) erfolgt eine integrative Nutzung für Kinder mit körperlichen Einschränkungen sowie Seh- und Hörbeeinträchtigungen. Beide Gebäude sind DDR-Typenbauten in Stahlbeton-Montagebauweise Typ Dresden Atrium mit tragenden Querwänden, Laststufe 20 kN/ Montageelement. Sie wurden 1978 (FS) und 1979 (GS) errichtet und bestehen aus zwei dreigeschossigen Baukörpern, die mit 3 Verbindungsbauten zwei Innenhöfe bilden. Beide Gebäude sind voll unterkellert. Die technischen Anlagen sind noch aus der Errichtungszeit vorhanden, wurden wiederkehrend geprüft und im Laufe der Jahre bedarfsgerecht ergänzt und bei Schäden repariert. Die noch zu erwartenden Gesamtbaukosten werden mit einer Budgetobergrenze in Höhe von 4 000 000 EUR, brutto pro Gebäude veranschlagt.
Abschnittsweise Brandschutzertüchtigung und Sanierung eines Schulkomplexes, bestehend aus einer 2 ½-zügigen Grundschule mit Hortnutzung sowie einer 2-zügigen Förderschule (FS). In der Grundschule (GS) erfolgt eine integrative Nutzung für Kinder mit körperlichen Einschränkungen sowie Seh- und Hörbeeinträchtigungen. Beide Gebäude sind DDR-Typenbauten in Stahlbeton-Montagebauweise Typ Dresden Atrium mit tragenden Querwänden, Laststufe 20 kN/ Montageelement. Sie wurden 1978 (FS) und 1979 (GS) errichtet und bestehen aus zwei dreigeschossigen Baukörpern, die mit 3 Verbindungsbauten zwei Innenhöfe bilden. Beide Gebäude sind voll unterkellert. Die technischen Anlagen sind noch aus der Errichtungszeit vorhanden, wurden wiederkehrend geprüft und im Laufe der Jahre bedarfsgerecht ergänzt und bei Schäden repariert. Die noch zu erwartenden Gesamtbaukosten werden mit einer Budgetobergrenze in Höhe von 4 000 000 EUR, brutto pro Gebäude veranschlagt.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtverwaltung Görlitz, Dezernat I, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Hugo-Keller-Straße 14
Postleitzahl: 02826
Postort: Görlitz
Kontakt
Internetadresse: http://www.goerlitz.de/Wirtschaft/Auschreibungen🌏
E-Mail: g.tillack@goerlitz.de📧
Telefon: +49 3581671838📞
Fax: +49 3581671287 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2017-09-11 📅
Einreichungsfrist: 2017-10-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-15 📅
Datum des Beginns: 2018-02-15 📅
Datum des Endes: 2022-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 177-362610
ABl. S-Ausgabe: 177
Zusätzliche Informationen
Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. Bewerbungen, die weniger als zwei Referenzobjekte enthalten, werden ausgeschlossen. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 2 Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der Referenzen für die Bewertung berücksichtigt werden sollen. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten zwei eingereichten Referenzen werten.
Die Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 56 (2) VgV wird vorbehalten.
Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Verwendung des vorgegebenen Kennzettels mindestens aber mit der Kennzeichnung:
„Teilnahmeantrag VgV-Verfahren Tragwerksplanung „Sanierung und Brandschutzertüchtigung Schulkomplex Königshufen, Windmühlenweg 4/ 6 in 02828 Görlitz", bei der Stadtverwaltung Görlitz, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle, Hugo-Keller-Straße 14, 02826 Görlitz einzureichen.
Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. Bewerbungen, die weniger als zwei Referenzobjekte enthalten, werden ausgeschlossen. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 2 Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der Referenzen für die Bewertung berücksichtigt werden sollen. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten zwei eingereichten Referenzen werten.
Die Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 56 (2) VgV wird vorbehalten.
Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Verwendung des vorgegebenen Kennzettels mindestens aber mit der Kennzeichnung:
„Teilnahmeantrag VgV-Verfahren Tragwerksplanung „Sanierung und Brandschutzertüchtigung Schulkomplex Königshufen, Windmühlenweg 4/ 6 in 02828 Görlitz", bei der Stadtverwaltung Görlitz, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle, Hugo-Keller-Straße 14, 02826 Görlitz einzureichen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Fachplanung Technische Ausrüstung analog HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff. Anlagengruppen 4 und 5, Leistungsphasen 1 – 9 für die Sanierung und Brandschutzertüchtigung des Schulkomplexes Görlitz-Königshufen in 02828 Görlitz, Windmühlenweg 4/ 6; Zunächst ist die Beauftragung der Leistungsphase 1-3 zum 1. Bauabschnitt der Brandschutzertüchtigung für den Schulkomplex vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen sowie auf die Weiterbeauftragung nach der Erbringung der Leistungsphasen 1-3 für den 1. Bauabschnitt besteht nicht.
Fachplanung Technische Ausrüstung analog HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff. Anlagengruppen 4 und 5, Leistungsphasen 1 – 9 für die Sanierung und Brandschutzertüchtigung des Schulkomplexes Görlitz-Königshufen in 02828 Görlitz, Windmühlenweg 4/ 6; Zunächst ist die Beauftragung der Leistungsphase 1-3 zum 1. Bauabschnitt der Brandschutzertüchtigung für den Schulkomplex vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen sowie auf die Weiterbeauftragung nach der Erbringung der Leistungsphasen 1-3 für den 1. Bauabschnitt besteht nicht.
Beschreibung der Optionen:
stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 4–9 für den 1. Bauabschnitt der Brandschutzertüchtigung
stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 für die weitere Brandschutzertüchtigung und die Sanierung des Schulkomplexes. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/ Fördermitteln sowie positiver bau-herrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 für die weitere Brandschutzertüchtigung und die Sanierung des Schulkomplexes. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/ Fördermitteln sowie positiver bau-herrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 4–9 für den 1. Bauabschnitt der Brandschutzertüchtigung.
stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 für die weitere Brandschutzertüchtigung und die Sanierung des Schulkomplexes. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/ Fördermitteln sowie positiver bau-herrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 für die weitere Brandschutzertüchtigung und die Sanierung des Schulkomplexes. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/ Fördermitteln sowie positiver bau-herrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Görlitz, DE.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es ist der Bewerbungsbogen zu verwenden.
Der Teilnahmeantrag muss wie folgt eingereicht werden:
a) Alle Formulare als im Original rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Ausdrucke (Ausschlusskriterium);
b) Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein, bestehend aus ausgefülltem und unterschriebenem Formblatt einschließlich aller geforderten Erklärungen und Anlagen. Fehlende Seiten des Formblattes, fehlende Erklärungen oder fehlende Anlagen führen zum Ausschluss (Ausschlusskriterium).
b) Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein, bestehend aus ausgefülltem und unterschriebenem Formblatt einschließlich aller geforderten Erklärungen und Anlagen. Fehlende Seiten des Formblattes, fehlende Erklärungen oder fehlende Anlagen führen zum Ausschluss (Ausschlusskriterium).
c) Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln mit rechtsverbindlicher Unterschrift vorzulegen (Ausschlusskriterium).
d) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren oder Referenzlisten des Bewerbers. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.
Geforderte Angaben und Nachweise sind:
1. Angaben zum Bewerber: Firmenbezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner, ggf. sich bewerbende Zweigstellen/ Niederlassungen, Rechtsform (bei GmbH bzw. Partnerschaftsgesellschaften ein aktueller Handelsregister- bzw. Partnerschaftsregisterauszug), Organigramm, Kontakt;
1. Angaben zum Bewerber: Firmenbezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner, ggf. sich bewerbende Zweigstellen/ Niederlassungen, Rechtsform (bei GmbH bzw. Partnerschaftsgesellschaften ein aktueller Handelsregister- bzw. Partnerschaftsregisterauszug), Organigramm, Kontakt;
2. bei Bewerbergemeinschaften zusätzlich die Erklärung aller Mitglieder über die gesamtschuldnerische Haftung und den bevollmächtigten Vertreter (Ausschlusskriterium);
3. Angaben zu Unterauftragnehmern gemäß § 36 VgV 2016 mit konkreter Aufgaben-/ Leistungszuordnung, Verpflichtungserklärung der Unterunternehmer im Original gezeichnet (Ausschlusskriterium)
4. Angaben zur Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmer (Eignungsleihe) gem. §47 (1) VgV 2016, Verpflichtungserklärung der Unterunternehmer im Original gezeichnet (Ausschlusskriterium)
5. Art der Bewerbung;
6. rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung des Bewerbers, dass Ausschlussgründe gemäß § 123 und §124 GWB 2016 nicht vorliegen und dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen gemäß § 73 (3) VgV 2016 bestehen (Ausschlusskriterium);
6. rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung des Bewerbers, dass Ausschlussgründe gemäß § 123 und §124 GWB 2016 nicht vorliegen und dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen gemäß § 73 (3) VgV 2016 bestehen (Ausschlusskriterium);
7. Nachweis der Berufszulassung, Berufsausübungsberechtigung gemäß § 44 i.V.m. § 75 (1-3) VgV 2016 (siehe III.3.1) des Bewerbers bzw. der verantwortlichen Führungskraft (Ausschlusskriterium);
8. Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der technischen Mitarbeiter einschließlich der Büroinhaber, ohne freie Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren gemäß § § 46 (3) Nr. 8 VgV 2016
9. Für die zu beauftragenden Dienstleistungen (Tragwerksplanung analog § 49 ff. HOAI 2013) ist für die letzten 3 Geschäftsjahre und speziell für die 2 letzten Geschäftsjahre ein Jahreshonorarumsatz gemäß § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 49 000 EUR nachzuweisen.
9. Für die zu beauftragenden Dienstleistungen (Tragwerksplanung analog § 49 ff. HOAI 2013) ist für die letzten 3 Geschäftsjahre und speziell für die 2 letzten Geschäftsjahre ein Jahreshonorarumsatz gemäß § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 49 000 EUR nachzuweisen.
10. Nachweis der Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung gem. § 45 (1), Nr. 3 VgV
11. Nachweis der geforderten zwei Referenzen
12. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros und von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie aller Bewerber mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge.
12. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros und von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie aller Bewerber mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es sind die abrufbaren Bewerbungsformulare zu verwenden. Der Bewerber hat Nachweise gemäß § 122 GWB 2016 i. V. m. § 45 (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV 2016 über die folgenden Berufshaftpflichtdeckungssummen bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der Versicherungssummen im Auftragsfall zu erbringen: Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 1 500 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 500 000 EUR. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache dieser Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate sein (gerechnet vom Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages). Bei Bieter-/ Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen (Ausschlusskriterium). Für die zu beauftragenden Dienstleistungen (Tragwerksplanung analog § 49 ff. HOAI 2013) ist für die letzten 2 Geschäftsjahre ein Jahreshonorarumsatz gemäß § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 49 000 EUR nachzuweisen. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Es ist in diesem Fall eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die Bewerbergemeinschaft muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das vorgegebene Formblatt zu verwenden, welches zusammen mit dem Bewerbungsbogen unter abrufbar ist. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es sind die abrufbaren Bewerbungsformulare zu verwenden. Der Bewerber hat Nachweise gemäß § 122 GWB 2016 i. V. m. § 45 (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV 2016 über die folgenden Berufshaftpflichtdeckungssummen bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der Versicherungssummen im Auftragsfall zu erbringen: Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 1 500 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 500 000 EUR. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache dieser Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate sein (gerechnet vom Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages). Bei Bieter-/ Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen (Ausschlusskriterium). Für die zu beauftragenden Dienstleistungen (Tragwerksplanung analog § 49 ff. HOAI 2013) ist für die letzten 2 Geschäftsjahre ein Jahreshonorarumsatz gemäß § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 49 000 EUR nachzuweisen. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Es ist in diesem Fall eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die Bewerbergemeinschaft muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das vorgegebene Formblatt zu verwenden, welches zusammen mit dem Bewerbungsbogen unter abrufbar ist. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Einzureichen sind:
1. Es ist der Nachweis von vergleichbaren Planungsleistungen für genau 2 Referenzobjekte zu erbringen. Die Mindestanforderungen der Referenzen stellen Ausschlusskriterien dar.
Referenz 1: Tragwerksplanungsleistung analog § 49 ff. HOAI 2013 für ein fertig gestelltes Sanierungsvorhaben, Fertigstellung: nach 1.1.2008 (Übergabe an Nutzer); Honorarzone: mindestens III analog § 52 HOAI 2013; erbrachte Leistungsphasen: 1-6 analog § 51 HOAI 2013, Bauwerkskosten (KG 300+400, netto): mindestens 1 700 000 EUR
AK 1.1 Referenz 1 – Tragwerksplanungsleistung analog § 49 ff. HOAI 2013 für ein fertig gestelltes Sanierungsbauvorhaben, Fertigstellung: nach 1.1.2008 (Übergabe an Nutzer); erbrachte Leistungsphasen: 1-6 analog § 51 HOAI 2013; Honorarzone: mindestens III analog § 52 HOAI 2013; Bauwerkskosten (KG 300+400, netto): mindestens 1 700 000 EUR
AK 1.1.1 Referenzobjekt wurde insgesamt oder teilweise unter laufendem Betrieb saniert; Punktwertung:
0 Punkte: nein,
1 Punkt: wird nicht vergeben,
2 Punkte: ja,
3 Punkte: wird nicht vergeben,
AK 1.1.2 Referenzobjekt war ein DDR-Typenschulbau in Stahlbeton-Montagebauweise mit tragenden Querwänden, der Laststufe 20 kN/ Montageelement; Punktwertung:
3 Punkte: Typ Dresden Atrium,
AK 1.1.3 Referenzobjekt ist ein Sonderbau gem. § 2 (4) SächsBO; Punktwertung:
2 Punkte: wird nicht vergeben,
3 Punkte: ja,
AK 1.1.4 Referenzobjekt ist mindestens der Gebäudeklasse 4 gem. § 2 (3) zuzuordnen; Punktwertung:
AK 1.1.5 Realisierung des Referenzobjektes erfolgte in Bauabschnitten; Punktwertung:
AK 1.1.5 Bauwerkskosten (KG 300 + 400, netto) des Referenzobjektes; Punktbewertung:
0 Punkte: Mindestanforderung erfüllt,
1 Punkt: >1,7 Mio. EUR ≤2,5 Mio. EUR,
2 Punkte: >2,5 Mio. EUR,
AK 1.2 Referenz 2 – Tragwerksplanungsleistung analog § 49 ff. HOAI 2013 für ein fertig gestelltes, Sanierungsbauvorhaben, Fertigstellung: nach 1.1.2010 (Übergabe an Nutzer) ); erbrachte Leistungsphasen: 1-6 analog § 51 HOAI 2013; Honorarzone: mindestens III analog § 52 HOAI 2013; Bauwerkskosten (KG 300+400, netto): mindestens 1 700 000 EUR
AK 1.2 Referenz 2 – Tragwerksplanungsleistung analog § 49 ff. HOAI 2013 für ein fertig gestelltes, Sanierungsbauvorhaben, Fertigstellung: nach 1.1.2010 (Übergabe an Nutzer) ); erbrachte Leistungsphasen: 1-6 analog § 51 HOAI 2013; Honorarzone: mindestens III analog § 52 HOAI 2013; Bauwerkskosten (KG 300+400, netto): mindestens 1 700 000 EUR
AK 1.2.1 Realisierung des Referenzobjektes erfolgte in Bauabschnitten; Punktwertung:
AK 1.2.2 Referenzobjekt ist mindestens der Gebäudeklasse 4 gem. § 2 (3) zuzuordnen; Punktwertung:
AK 1.2.3 Referenzobjekt ist ein Sonderbau gem. § 2 (4) SächsBO; Punktwertung:
AK 1.2.4 Bauwerkskosten (KG 300 + 400, netto) des Referenzobjektes; Punktbewertung:
AK 1.2.5 ingenieurtechnische Kontrolle der Bauausführung als besondere Leistung ausgeführt; Punktwertung:
1 Punkt: ja,
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die gemäß § 44 i. V. m. § 75 (1-3) VgV 2016 nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder die nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet des Bauingenieurwesens bzw. der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Hochschuldiplome, berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Teilnahmeberechtigt sind ferner Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher natürlicher Personen sowie juristische Personen, sofern in deren Satzungsregelungen der Geschäftszweck auf das Erbringen von Tragwerksplanungsleistungen ausgerichtet ist, sowie Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher juristischer Personen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die gemäß § 44 i. V. m. § 75 (1-3) VgV 2016 nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder die nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet des Bauingenieurwesens bzw. der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Hochschuldiplome, berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Teilnahmeberechtigt sind ferner Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher natürlicher Personen sowie juristische Personen, sofern in deren Satzungsregelungen der Geschäftszweck auf das Erbringen von Tragwerksplanungsleistungen ausgerichtet ist, sowie Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher juristischer Personen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: Pro Auswahlkriterium werden maximal drei Punkte vergeben. Es können maximal 26 Punkte erreicht werden. Es wird eine Qualifikationsnorm von 21 Punkten der maximal erreichbaren Punktzahl festgesetzt. Aus den Bewerbern, die diese Qualifikationsnorm erreichen bzw. überschreiten, werden mindestens 3 bzw. maximal fünf Bewerber entsprechend der Rangfolge der höchsten erreichten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Überschreitet die Anzahl der Bewerber, welche die Qualifikationsnorm punktgleich erreicht bzw. überschritten haben, die Höchstzahl der auszuwählenden Bewerber, entscheidet das Los gemäß §75 (6) VgV 2016.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: Pro Auswahlkriterium werden maximal drei Punkte vergeben. Es können maximal 26 Punkte erreicht werden. Es wird eine Qualifikationsnorm von 21 Punkten der maximal erreichbaren Punktzahl festgesetzt. Aus den Bewerbern, die diese Qualifikationsnorm erreichen bzw. überschreiten, werden mindestens 3 bzw. maximal fünf Bewerber entsprechend der Rangfolge der höchsten erreichten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Überschreitet die Anzahl der Bewerber, welche die Qualifikationsnorm punktgleich erreicht bzw. überschritten haben, die Höchstzahl der auszuwählenden Bewerber, entscheidet das Los gemäß §75 (6) VgV 2016.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-11-10 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-02-05 📅
Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. Bewerbungen, die weniger als zwei Referenzobjekte enthalten, werden ausgeschlossen. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 2 Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der Referenzen für die Bewertung berücksichtigt werden sollen. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten zwei eingereichten Referenzen werten.
Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. Bewerbungen, die weniger als zwei Referenzobjekte enthalten, werden ausgeschlossen. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 2 Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der Referenzen für die Bewertung berücksichtigt werden sollen. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten zwei eingereichten Referenzen werten.
Die Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 56 (2) VgV wird vorbehalten.
Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Verwendung des vorgegebenen Kennzettels mindestens aber mit der Kennzeichnung:
„Teilnahmeantrag VgV-Verfahren Tragwerksplanung „Sanierung und Brandschutzertüchtigung Schulkomplex Königshufen, Windmühlenweg 4/ 6 in 02828 Görlitz", bei der Stadtverwaltung Görlitz, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle, Hugo-Keller-Straße 14, 02826 Görlitz einzureichen.
„Teilnahmeantrag VgV-Verfahren Tragwerksplanung „Sanierung und Brandschutzertüchtigung Schulkomplex Königshufen, Windmühlenweg 4/ 6 in 02828 Görlitz", bei der Stadtverwaltung Görlitz, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle, Hugo-Keller-Straße 14, 02826 Görlitz einzureichen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freitstaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419773810📞
E-Mail: wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de📧
Fax: +49 3419771049 📠
Internetadresse: www.lds.sachsen.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung vor der Vergabekammer ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stadtverwaltung Görlitz, Dezernat I, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Hugo-Keller-Straße 14
Postort: Görlitz
Postleitzahl: 02826
Telefon: +49 3581671838📞
E-Mail: g.tillack@goerlitz.de📧
Fax: +49 3581671287 📠
Internetadresse: www.goerlitz.de/Wirtschaft/Auschreibungen🌏
Quelle: OJS 2017/S 177-362610 (2017-09-11)
Ergänzende Angaben (2017-09-15) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben