Schuldgebäudesanierung Aichwald

Gemeinde Aichwald

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Generalplanungsleistungen für die Sanierung des Schulhauptgebäudes im Ortsteil Schanbach in der Gemeinde Aichwald.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-07-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-06-21.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-06-21 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-06-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 1418/2017
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Generalplanungsleistungen für die Sanierung des Schulhauptgebäudes im Ortsteil Schanbach in der Gemeinde Aichwald.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Esslingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Aichwald
Postanschrift: Seestraße 8
Postleitzahl: 73773
Postort: Aichwald
Kontakt
Internetadresse: http://www.aichwald.de 🌏
E-Mail: ansgar.voorwold@aichwald.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YMZYE46%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-21 📅
Einreichungsfrist: 2017-07-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-24 📅
Datum des Beginns: 2017-10-02 📅
Datum des Endes: 2019-08-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 119-240151
ABl. S-Ausgabe: 119
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZYE46.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Aichwald verfügt im Ortsteil Schanbach über zwei Schulgebäude, die die Grundschule und die bis zum Jahre 2019 auslaufende Werkrealschule beherbergen.
Das sogenannte Hauptgebäude wurde 1968 gebaut und verfügt über rund 2 100 m
In einem zweiten Schritt steht ab den Sommerferien 2018 die Sanierung des Hauptgebäude an. Wesentliche Ziele der Sanierung sind die energetische Ertüchtigung, der Rückbau schadstoffbelasteter Baumaterialien, die Sicherstellung des erforderlichen Schallschutzes, die Herstellung der Barrierefreiheit, die Umsetzung der Auflagen des Brandschutzes sowie der komplette Austausch aller vorhandenen Leitungen und der umfangreiche Ausbau der Datenverkabelung.
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Die Maßnahme muss zu Beginn der Sommerferien 2018 beginnen und so früh komplett abgeschlossen werden, dass der Schulbeginn nach den Sommerferien 2019 in den sanierten Räumlichkeiten stattfinden kann, spätestens aber bis zum 1.8.2019.
Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten verteilen sich auf die KG 300 mit ca. 850 000 EUR netto und auf die KG 400 ca. 1 100 000 EUR netto.
Das zukünftige Raumkonzept ist zusammen mit dem Schulträger sowie mit den Nutzern des Schulgebäudes zu erarbeiten. Darunter fallen die Schulleitung nebst Elternvertretern, die Volkshochschule und die Jugendmusikschule.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schanbach.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorbemerkung:
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorlegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen.
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Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.
2. Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen,
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),
3. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
(1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und Umsatz mit Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016).
(2) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 5 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsvertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Erklärung über das jährliche Mittel der bei dem Unternehmen Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte und deren Qualifikation in den letzten 3 Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016)
(2) Angabe des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals (Projektleiter, dessen Stellvertreters sowie weitere Personen, die ggf. weitere erforderliche Fachkompetenzen abdecken), einschließlich deren Qualifikation (Benennung der persönlichen Qualifikation und gegebenenfalls Fortbildungen sowie persönlicher Referenzen).
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(3) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Generalplanung für einen öffentlichen Auftraggeber in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, der Baubeginn muss ab dem Jahr 2011 erfolgt sein.
Mindeststandards:
Zu (2):
Der vorgesehene Projektleiter muss über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung verfügen.
Der vorgesehene Projektleiter muss mindestens über folgende Referenz verfügen:
— Nachweis von mindestens 1 Referenzprojekt im Bereich der Generalplanung für einen öffentlichen Auftraggeber in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, der Baubeginn muss ab dem Jahr 2011 erfolgt sein.
Es müssen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 8 HOAI erbracht worden sein.
— Nachweis von mindestens 2 Referenzprojekten über durchgeführte Schulsanierungen in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren. Der Baubeginn muss ab dem Jahr 2011 erfolgt sein.
Die Referenzobjekte müssen hinsichtlich der baulichen und betrieblichen Komplexität und Funktionalität mit dem vergabegegenständlichen Vorhaben vergleichbar sein.
Für die Prüfung der Referenzobjekte sind folgende Nachweise bzw. Angaben zwingend erforderlich:
1. Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
2. Angaben zu erbrachten Leistungen der Objektplanung (Leistungszeitraum, Leistungsphasen nach HOAI, Honorarsumme).
zu (3):
— Nachweis von mindestens 1 Referenzobjekt im Bereich der Generalplanung für einen öffentlichen Auftraggeber in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, der Baubeginn muss ab dem Jahr 2011 erfolgt sein.
— Nachweis von mindestens 2 Referenzprojekten über durchgeführte Schulsanierungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Der Baubeginn muss ab dem Jahr 2011 erfolgt sein.
In der Beschreibung der Referenzprojekte ist darzulegen, inwieweit die Maßnahmen Grundschulen betroffen haben und ob die Sanierungsmaßnahme als Generalplanerleistung umgesetzt wurde.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird (2.) beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) anhand der Referenzen (Mindestreferenzen und weitere Referenzen) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Im Hinblick auf die Auswahl besonders geeigneter Bewerber anhand der Referenzen ist folgendes Vorgehen vorgesehen:
Mit Blick auf die Feststellung der besonderen Eignung des Bewerbers und die besondere Vergleichbarkeit mit dem Auftragsgegenstand kommt es dem Auftraggeber insbesondere darauf an, inwieweit im Rahmen der Referenzprojekte Maßnahmen für Grundschulen sowie Sanierungsmaßnahmen als Generalplanung umgesetzt wurden.
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Bei der Vorlage von mehr als drei Referenzen zieht der Auftraggeber für die Bewerberauswahl die 3 Referenzen heran, welche innerhalb der vorgelegten Referenzen am stärksten für die besondere Vergleichbarkeit mit dem Auftragsgegenstand sprechen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Ansgar Voorwold
Internetadresse: www.aichwald.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YMZYE46%22 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Rechtsanwalt Dr. Martin Ott
E-Mail: www.schulgebaeudesanierung-aichwald@menoldbezler.de 📧
Fax: +49 71186040-550 📠
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.menoldbezler.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Kappellenstraße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung vom 17.2.2016.
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag das erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Quelle: OJS 2017/S 119-240151 (2017-06-21)