Stadt Plattling – Technologietransferzentrum „MoMo“

Stadt Plattling

In Plattling soll das Forschungszentrum Modern Mobilität (MoMo) der Technischen Hochschule Deggendorf entstehen. Für dieses Forschungszentrum sollen die notwendigen Forschungsflächen geschaffen werden.
Vergeben werden hierzu die Architektenleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10 Nr. 10.1, Leistungsphasen 1-9 inkl. der besondere Leistung der Überwachung der Mängelbeseitigung in Leistungsphase 9.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-01-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-12-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-12-14 Auftragsbekanntmachung
2018-07-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-12-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 326/17
Kurze Beschreibung:
In Plattling soll das Forschungszentrum Modern Mobilität (MoMo) der Technischen Hochschule Deggendorf entstehen. Für dieses Forschungszentrum sollen die notwendigen Forschungsflächen geschaffen werden. Vergeben werden hierzu die Architektenleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10 Nr. 10.1, Leistungsphasen 1-9 inkl. der besondere Leistung der Überwachung der Mängelbeseitigung in Leistungsphase 9.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deggendorf 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Plattling
Postanschrift: Preysingplatz 1
Postleitzahl: 94447
Postort: Plattling
Kontakt
Internetadresse: http://www.plattling.de 🌏
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de 📧
Telefon: +49 94129734-10 📞
Fax: +49 94129734-11 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHYYL5W 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHYYL5W 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-14 📅
Einreichungsfrist: 2018-01-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 243-506517
ABl. S-Ausgabe: 243
Zusätzliche Informationen
In der Vertragslaufzeit ist die Lph. 9 nicht enthalten.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In Plattling soll das Forschungszentrum Modern Mobilität (MoMo) der Technischen Hochschule Deggendorf entstehen. Für dieses Forschungszentrum sollen die notwendigen Forschungsflächen geschaffen werden.
Vergeben werden hierzu die Architektenleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10 Nr. 10.1, Leistungsphasen 1-9 inkl. der besondere Leistung der Überwachung der Mängelbeseitigung in Leistungsphase 9.
In Plattling soll das Forschungszentrum Modern Mobilität (MoMo) der Technischen Hochschule Deggendorf entstehen. Das Forschungszentrum wird sich in 2 übergeordnete Forschungsbereiche gliedern, in den Forschungsbereich Technologieentwicklungen für moderne Mobilität (Leistungselektronik, Energiespeicherung und Lösungen für autonomes Fahren) sowie den Forschungsbereich Computertomographie (gestützte Messtechnik für Echtzeitvermessung kompletter Fahrzeuge).
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Für dieses Forschungszentrum sollen die notwendigen Forschungsflächen geschaffen werden. Das dafür geeignete Grundstücksareal liegt nördlich des Bahnhofs zwischen den Bahnanlagen und der Werkstraße (im Wesentlichen Flur Nr. 507/8). Für eine ca. 4 ha große Fläche wurde ein Bebauungsplan erstellt. Ziel der Stadt Plattling ist es, die gesamte Fläche zu einem großen Wissenszentrum zu entwickeln. Auf dem Gelände befinden sich zwei unter Denkmalschutz stehende Backsteingebäude (Werkstraße 17 und 19) – ehemalige Reservoir- und Verwaltungsgebäude des Bahnbetriebswerkes – Für diese Gebäude wurde 2016 eine Nutzbarkeitsstudie erstellt. Im Gebäude Werkstraße 17 sollen Büroräume für das Forschungszentrum entstehen, für das Gebäude Werkstraße 19 ist derzeit noch keine spezielle Nutzung vorgesehen. Das Gebäude Werkstraße 17 ist generalzusanieren und zweckentsprechend umzubauen. Ein Raumprogramm für die erforderlichen Büroflächen ist vorhanden. Im Westen, anschließend oder angebunden an das Gebäude Werkstraße 17 soll eine Halle im Ausmaß von ca. 40 × 25 m errichtet werden, in der die Labore und sonstigen Forschungseinrichtungen untergebracht werden. Die Erweiterungsmöglichkeit der Halle ist vorzusehen. Die Halle muss auch eine Umfahrungsmöglichkeit haben.
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Soweit die erforderlichen Büroräume gemäß Raumprogramm nicht im Gebäude Werkstraße 17 untergebracht werden können, sollen diese ebenfalls im Bereich des Hallenbaus errichtet werden.
Laut dem vorliegenden Bebauungsplan wird von den Stadtwerken Plattling nur das häusliche Schmutzwasser abgenommen. Somit ist sämtliches Oberflächenwasser auf dem Grundstück ohne Beeinträchtigung von Dritten zu beseitigen.
Die Rückstauebene für das Plangebiet ist die Straßenoberkante der Werkstraße. Zu berücksichtigen ist, dass das beplante Gelände tiefer als die Werkstraße liegt. Dieser Sachverhalt ist in der Planung zu berücksichtigen und nachvollziehbar darzustellen.
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Folgende Auswirkungen sind hinsichtlich der Rückstauebene möglich und somit zu berücksichtigen:
— Austritt des Rückstaus aus der Rückstauebene (Werkstraße),
— Austritt des Rückstaus aus niedrigeren Öffnungen auf der Freifläche.
Zwischen den Gebäuden Werkstraße 17 und 19 soll ein Verbindungsbau entstehen. Dieser Verbindungsbau stellt den Foyerbereich dar, es soll ein repräsentativer Eingangsbereich zum Wissenszentrum entstehen.
Für diese Maßnahmen werden stufenweise die Architektenleistungen Objektplanung Gebäude und Innenräume vergeben. Der zu vergebende Planungsauftrag betrifft:
— die Generalsanierung und den Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes Werkstraße 17 (Büronutzung gemäß Raumprogramm),
— den zu erstellenden Verbindungsbau zwischen den Gebäuden 17 und 19 (repräsentatives Foyer),
— die zu erstellende Halle für die Labore und sonstigen Forschungseinrichtungen (Zweckbau unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und schnellen Realisierbarkeit).
Grob geschätzt werden die Kosten (Kostengruppen 300 und 400) für die Halle bei ca. 3 500 000 EUR brutto, für die Sanierung des Gebäudes Werkstraße 17 bei ca. 1 750 000 EUR brutto und für die Erstellung des Verbindungsbaus bei ca. 1 000 000 bis 2 000 000 EUR liegen, sodass die Gesamtkosten der Kostengruppen 300 und 400 für das Projekt bei ca. 6 000 000 -7 000 000 EUR brutto liegen werden.
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Rest siehe Aufgabenbeschreibung in Vergabeunterlagen.
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung:
Stufe 1: Lph. 1 und 2
Stufe 2: Lph. 3 und 4
Stufe 3: Lph. 5, 6 und 7
Stufe 4: Lph. 8 und 9
Zusätzliche Informationen: In der Vertragslaufzeit ist die Lph. 9 nicht enthalten.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei juristischen Personen Vorlage des Handelsregisterauszugs (nicht älter als 6 Monate vor dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der Bekanntmachung)), bei Kommanditgesellschaften sind die HR-Auszüge sowohl der Kommanditgesellschaft als auch der persönlich haftenden Gesellschafterin einzureichen. Bei Partnerschaften Vorlage des Auszugs aus dem Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 6 Monate vor dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der Bekanntmachung)). Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen.
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Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall sind namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) und durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren zu führen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (netto): Jahresumsatz (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume.
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.
Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.
Vorlage der Versicherungspolice oder einer Zusage der Versicherung ohne Vorbehalte, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag. Nicht älter als 6 Monate vor Tag der Absendung der Bekanntmachung.
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Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder benannt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
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Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Der Auftragnehmer / die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise gem. § 46 Abs. 3 VgV; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall sind namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall oder des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) und durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren zu führen.
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Eigenerklärungen über:
A) das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Beschäftigten (Architekten/Ingenieure, Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung)
B) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern „Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter“ zu machen):
Referenzportfolio Bewerber gesamt (Gebäude aus dem Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung/Büro/Verwaltung – Neubau, Teilneubau oder Umbau/Sanierung in vergleichbarer Größenordnung) der letzten 10 Jahre (Fertigstellung zwischen 1.1.2008 und 31.12.2017) mit Angaben zu:
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a) Auftraggeber;
b) Art der Aufgabenstellung: (Gebäude aus dem Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung/Büro/Verwaltung – Neubau, Teilneubau oder Umbau/Sanierung);
c) erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen 2-8 im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume (Angabe in Prozentpunkten);
d) Größenordnung des Projekts: Projektkosten (KG 300 und 400).
C) Angaben zur Berufserfahrung des konkret zur Verfügung stehenden Personals:
a) Angabe zur Berufserfahrung des(r) Projektleiters(in);
b) Angabe zur Berufserfahrung des(r) Bauleiters(in).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Architekten und Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO) und Bayerisches Baukammerngesetz (BayBauKaG)
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Zusage des Freistaates Bayern, dass das Forschungszentrum MoMo an diesem Standort errichtet werden kann.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Jahresumsatz (netto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume: 10 %
2. Technische Leistungsfähigkeit:
2.1) Bürokapazität/Personalstärke (Archikten/Ingenieure): 10 %
2.2) Referenzen:
Referenzprojekte können eingereicht werden (und werden gewertet), sofern die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) oder der Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase im Zeitraum 1.1.2008 bis 31.12.2017 erfolgt ist. Es werden die Leistungen gewertet, die für das jeweilige Projekt bis zum 31.12.2017 erbracht wurden.
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Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet.
Referenzportfolio Bewerber (Büro): Gebäude aus dem Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung/Büro/Verwaltung (Neubau, Teilneubau, Umbau/Sanierung): 60 %
Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird anhand folgender Kriterien beurteilt:
— Anzahl der Referenzen,
— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:
— Gebäude aus dem Bereich Ausbildung/Wissenschaft /Forschung/Büro/Verwaltung,
— Neubau/Teilneubau/Umbau/Sanierung,
— Umbau/Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes,
— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 2-8 des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude u. Innenräume,
— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Die Referenzen sollten jedenfalls eine Größenordnung von > 1 000 000 EUR brutto (KG 300 und 400) oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar zu sein.
2.3) Berufserfahrung: (Projekt- und Bauleitung können identisch sein)
a) Projektleitung: 10 %;
b) „Bauleitung“ (BL): 10 %.
Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer geringeren Bewertung dieser Referenz.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Internetadresse: www.plattling.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHYYL5W 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Postanschrift: Hoppestraße 7
Postort: Regensburg
Postleitzahl: 93049
Land: Regensburg, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.prof-rauch-baurecht.de 🌏
Postleitzahl: 93047

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das zuvor für dieses Projekt laufende Verfahren wurde in den Stand vor der Bekanntmachung zurückversetzt.
Es gilt die HOAI in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung, soweit der Auftragnehmer/die ARGE seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen vom Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden. Zudem gelten die „Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen“ gem. HAV-KOM.
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Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren (dies gilt auch für Subunternehmer).
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Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen. Anfragen, Nachfragen etc. sind vorzugsweise nach der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen. Alternativ kann die Anfrage per E-Mail erfolgen.
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Die Bewerbung selbst muss entweder elektronisch über die Vergabeplattform (unterschriebene Bewerbung in eingescannter Form, nicht als Nachricht, sondern über die Funktion „Teilnahmeanträge“) oder in Papierform im verschlossenen Umschlag ausschließlich bei der Kanzlei Prof. Dr. Rauch & Partner, Hoppestr. 7, Regensburg, eingereicht werden. Sollte die Bewerbung nicht fristgerecht in der Kanzlei eingehen, so ist die Bewerbung vom Verfahren auszuschließen.
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Die Formulare sind rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Die Vertretungsberechtigung ist, soweit diese sich nicht aus dem Registerauszug ergibt, ggf. durch Vorlage einer Vollmacht nachzuweisen.
Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zulasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.2.2) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zulasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).
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Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Bewerbungsunterlagen gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber sodann eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten gibt.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYYL5W

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2017/S 243-506517 (2017-12-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-07-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In Plattling soll das Forschungszentrum Modern Mobilität (MoMo) der Technischen Hochschule Deggendorf entstehen. Für dieses Forschungszentrum sollen die notwendigen Forschungsflächen geschaffen werden. Vergeben werden hierzu die Architektenleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10 Nr. 10.1, Leistungsphasen 1-9 inkl. der Besondere Leistung der Überwachung der Mängelbeseitigung in Leistungsphase 9.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-07-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-07-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 137-313265
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 243-506517
ABl. S-Ausgabe: 137

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vergeben werden hierzu die Architektenleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10 Nr. 10.1, Leistungsphasen 1-9 inkl. der Besondere Leistung der Überwachung der Mängelbeseitigung in Leistungsphase 9.
In Plattling soll das Forschungszentrum Modern Mobilität (MoMo) der Technischen Hochschule Deggendorf entstehen. Das Forschungszentrum wird sich in zwei übergeordnete Forschungsbereiche gliedern, in den Forschungsbereich Technologieentwicklungen für moderne Mobilität (Leistungselektronik, Energiespeicherung und Lösungen für autonomes Fahren) sowie den Forschungsbereich Computertomographie (gestützte Messtechnik für Echtzeitvermessung kompletter Fahrzeuge).
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Für dieses Forschungszentrum sollen die notwendigen Forschungsflächen geschaffen werden. Das dafür geeignete Grundstücksareal liegt nördlich des Bahnhofs zwischen den Bahnanlagen und der Werkstraße (im Wesentlichen Flur Nr. 507/8). Für eine ca. 4 ha große Fläche wurde ein Bebauungsplan erstellt. Ziel der Stadt Plattling ist es, die gesamte Fläche zu einem großen Wissenszentrum zu entwickeln. Auf dem Gelände befinden sich zwei unter Denkmalschutz stehende Backsteingebäude (Werkstraße 17 und 19) – ehemalige Reservoir- und Verwaltungsgebäude des Bahnbetriebswerkes —.Für diese Gebäude wurde 2016 eine Nutzbarkeitsstudie erstellt. Im Gebäude Werkstraße 17 sollen Büroräume für das Forschungszentrum entstehen, für das Gebäude Werkstraße 19 ist derzeit noch keine spezielle Nutzung vorgesehen. Das Gebäude Werkstraße 17 ist generalzusanieren und zweckentsprechend umzubauen. Ein Raumprogramm für die erforderlichen Büroflächen ist vorhanden. Im Westen, anschließend oder angebunden an das Gebäude Werkstraße 17 soll eine Halle im Ausmaß von ca. 40 × 25 m errichtet werden, in der die Labore und sonstigen Forschungseinrichtungen untergebracht werden. Die Erweiterungsmöglichkeit der Halle ist vorzusehen. Die Halle muss auch eine Umfahrungsmöglichkeit haben.
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Die Rückstau ebene für das Plangebiet ist die Straßenoberkante der Werkstraße. Zu berücksichtigen ist, dass das beplante Gelände tiefer als die Werkstraße liegt. Dieser Sachverhalt ist in der Planung zu berücksichtigen und nachvollziehbar darzustellen.
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Folgende Auswirkungen sind hinsichtlich der Rückstau ebene möglich und somit zu berücksichtigen:
— Austritt des Rückstaus aus der Rückstau ebene (Werkstraße),
— Austritt des Rückstaus aus niedrigeren Öffnungen auf der Freifläche
Grob geschätzt werden die Kosten (Kostengruppen 300 und 400) für die Halle bei ca. 3,5 Mio. EUR brutto, für die Sanierung des Gebäudes Werkstraße 17 bei ca. 1,75 Mio. EUR brutto und für die Erstellung des Verbindungsbaus bei ca. 1,0 bis 2,0 Mio. EUR liegen, so dass die Gesamtkosten der Kostengruppen 300 und 400 für das Projekt bei ca. 6,0 -7,0 Mio. EUR brutto liegen werden.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herausforderungen/Schwierigkeiten mit Generalsanierung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellungen Verbindungsbau/Eingangsbereich
Bei dem Laborgebäude soll es sich um eine Funktionshalle, einen Zweckbau handeln, wobei auf Wirtschaftlichkeit und schnelle Realisierbarkeit Wert gelegt wird. Wie könnten Sie dem gerecht werden?
Wie gewährleisten Sie die örtliche Präsenz?
Qualität der Präsentation
Preis (Gewichtung): 10

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-05-02 📅
Name: Brunner Architekten Ingenieure Gmbh
Postanschrift: Metzgergasse 19
Postort: Deggendorf
Postleitzahl: 94469
Land: Deutschland 🇩🇪
Deggendorf 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYYSRQ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabe vorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabe vorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabe vorschriften, die erst in den Vergabe unterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2018/S 137-313265 (2018-07-16)