Stadtentwicklung Unterrieden/Floschen

Stadt Sindelfingen

Die Stadt Sindelfingen vergibt Projektsteuerungsleistungen für das Projekt „Stadtentwicklung Unterrieden/Floschen“.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-09-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-08-16.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-08-16 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-08-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 99/2017
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Sindelfingen vergibt Projektsteuerungsleistungen für das Projekt „Stadtentwicklung Unterrieden/Floschen“.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Böblingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Sindelfingen
Postanschrift: Rathausplatz 1
Postleitzahl: 71063
Postort: Sindelfingen
Kontakt
Internetadresse: http://www.sindelfingen.de 🌏
E-Mail: ulrike.egenolf@sindelfingen.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YMZYCYQ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-16 📅
Einreichungsfrist: 2017-09-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-18 📅
Datum des Beginns: 2018-01-01 📅
Datum des Endes: 2019-01-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 157-325653
ABl. S-Ausgabe: 157
Zusätzliche Informationen
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten. Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind. Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZYCYQ.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Sindelfingen vergibt Projektsteuerungsleistungen für die Stadtentwicklung Unterrieden und die Sanierung des Floschenstadions. Der Sindelfinger Gemeinderat hat im Juli 2016 das Konzept „Stadtentwicklung Unterrieden/Floschen“ beschlossen. In den nächsten fünf Jahren soll dieses Konzept an zwei Standorten umgesetzt werden:
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— Standort Floschen-Ost: Neubau Funktionsgebäude und Kaltgebäude am Nebenplatz sowie Sanierung der Sportfreianlagen, Tribüne, Kiosk- und Kassenanlagen.
— Standort Allmend: Neubau Kunstrasenspielfeld und Kaltgebäude sowie Sanierung bzw. in Abhängigkeit der laufenden Konzeptstudie Neubau Funktionsgebäude.
Die Projektsteuerung soll die Umsetzung des Gesamtprojektes an den beiden Standorten Floschen-Ost und Allmend begleiten.
Dies beinhaltet die terminliche und kostenmäßige Überwachung bei der Planung, Ausschreibung, Umsetzung und Abrechnung der Maßnahmen. Außerdem soll die Möglichkeit bestehen, beispielsweise bei haushaltsbedingter Unterbrechung der Umsetzung, auch die Projektsteuerung „ruhen“ zu lassen.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorbemerkung:
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorlegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen.
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Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.
2. Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen,
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),
3. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
(1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und Umsatz mit Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
(2) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von je 5 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR Sach- und Vermögensschäden oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsvertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Erklärung über das jährliche Mittel der bei dem Unternehmen Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte und deren Qualifikation in den letzten 3 Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016)
(2) Angabe des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals (Projektleiter, dessen Stellvertreters sowie weitere Personen, die ggf. weitere erforderliche Fachkompetenzen abdecken), einschließlich deren Qualifikation (Benennung der persönlichen Qualifikation und gegebenenfalls Fortbildungen sowie persönlicher Referenzen).
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(3) Nachweis von Erfahrungen des Projektleiters im Bereich der Projektsteuerung für öffentliche Auftraggeber in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, der Baubeginn muss ab dem Jahr 2011 erfolgt sein. Der Abschluss der Projektstufe 4, Ausführung, nach AHO/DVP, muss erfolgt sein. Referenzobjekte müssen hinsichtlich der baulichen und betrieblichen Komplexität und Funktionalität mit dem vergabegegenständlichen Vorhaben vergleichbar sein.
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In der Beschreibung der Referenzprojekte ist darzulegen, inwieweit Maßnahmen unterschiedlicher Liegenschaften betroffen waren. Außerdem ist darzulegen, ob das Projekt sowohl Neubauvorhaben als auch Sanierungsmaßnahmen umfasste. Des Weiteren ist darauf einzugehen, ob das Projekt Hochbaumaßnahmen und Sportfreianlagen betroffen hat.
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Eine Angabe von mehr als 3 Referenzen je geforderter Mindestreferenz ist nicht erwünscht.
Für die Prüfung der Referenzobjekte sind folgende Nachweise bzw. Angaben zwingend erforderlich:
1. Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
2. Angaben zu erbrachten Leistungen der Projektsteuerung (Leistungszeitraum, Projektstufen nach AHO/DVP, Honorarsumme, Herstellkosten),
3. Projektbeschreibung.
(4) Nachweis von Erfahrungen des Bewerbers im Bereich der Projektsteuerung für öffentliche Auftraggeber in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, der Baubeginn muss ab dem Jahr 2011 erfolgt sein. Der Abschluss der Projektstufe 4, Ausführung, nach AHO/DVP, muss erfolgt sein. Referenzobjekte müssen hinsichtlich der baulichen und betrieblichen Komplexität und Funktionalität mit dem vergabegegenständlichen Vorhaben vergleichbar sein.
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In der Beschreibung der Referenzprojekte ist jeweils darzulegen, inwieweit Maßnahmen unterschiedlicher Liegenschaften betroffen waren. Außerdem ist darzulegen, ob das Projekt sowohl Neubauvorhaben als auch Sanierungsmaßnahmen umfasste. Des Weiteren ist darauf einzugehen, ob das Projekt Hochbaumaßnahmen und Sportfreianlagen betroffen hat. Eine Angabe von mehr als 3 Referenzen je geforderter Mindestreferenz ist nicht erwünscht.
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Mindeststandards:
Zu (2):
— Der vorgesehene Projektleiter muss mindestens über folgende Qualifikationen verfügen:
Dipl./Master im Ingenieurwesen mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung und einem Schwerpunkt im Bereich der Projektsteuerung.
Zu (3):
— Nachweis von mindestens 1 Referenzobjekt im Bereich der Projektsteuerung für öffentliche Auftraggeber in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, der Baubeginn muss ab dem Jahr 2011 erfolgt sein. Der Abschluss der Projektstufe 4, Ausführung, nach AHO/DVP, muss erfolgt sein.
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Zu (4) Nachweis von mindestens 2 Referenzobjekten im Bereich der Projektsteuerung für öffentliche Auftraggeber in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, der Baubeginn muss ab dem Jahr 2011 erfolgt sein. Der Abschluss der Projektstufe 4, Ausführung, nach AHO/DVP, muss erfolgt sein.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Für Bewerbergemeinschaften gilt:
Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:
(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft,
(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,
(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt,
(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen,
(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird (2.) beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) anhand der Referenzen (Mindestreferenzen und weitere Referenzen) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Egenolf
Internetadresse: www.sindelfingen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YMZYCYQ 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstrahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Rechtsanwalt Dr. Martin Ott
E-Mail: floschenstadion.sindelfingen@menoldbezler.de 📧
Fax: +49 71186040-550 📠
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.menoldbezler.de 🌏
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
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Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZYCYQ.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Kappellenstraße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung vom 17. Februar 2016.
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag das erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Quelle: OJS 2017/S 157-325653 (2017-08-16)