Ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der UNESCO: Planungsleistungen gem. §§ 34 und 55 HOAI zur Herrichtung der Kanzlei und Residenz

Auswärtiges Amt

Vergabe von Planungsleistungen gem. §§ 34 und 55 HOAI zur Sanierung / Umbau von 2 bundeseigenen Liegenschaften in Paris (24 und 26 rue Marbeau) zur Nutzung als UNESCO-Kanzlei und Residenz.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-27 Auftragsbekanntmachung
2017-08-25 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-03-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Das Auswärtige Amt beabsichtigt, in Paris, 24 rue Marbeau und 26 rue Marbeau, 2 bundeseigene Liegenschaften, die bisher als Botschaftskanzlei (Büro) genutzt wurden, für eine künftige Nutzung als UNESCO-Kanzlei und -Residenz herzurichten. Dazu sind Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an den Gebäuden (§ 34 HOAI) und der Technischen Gebäudeausrüstung (§ 55 HOAI) durchzuführen.24, rue Marbeau:Das Gebäude wurde um 1900 errichtet und in den Jahren 2013 bis 2014 zu einer Zwischenunterkunft der Botschaftskanzlei hergerichtet. Dabei wurden weitgehend die Voraussetzungen geschaffen, insbesondere hinsichtlich der zentralen technischen Installationen, um das Gebäude künftig als UNESCO-Kanzlei nutzen zu können. Das 5-geschossige, unterkellerte Gebäude mit ausgebautem Dach verfügt über eine Netto-Grundfläche von 1 000 m². Ein Haupttreppenhaus und ein Aufzug verbinden alle Geschosse, ein Nebentreppenhaus erstreckt sich vom Erdgeschoss bis zum 2. Obergeschoss.**********26, rue Marbeau:Das Nachbargebäude (Baujahr 1881) wurde 2016 mit minimalen Eingriffen zur Nutzung als Zwischenunterkunft der Botschaftskanzlei hergerichtet und soll künftig als Dienstwohnung für den Gesandten der Botschaft dienen. Das 3-geschossige, unterkellerte Gebäude mit nicht ausgebautem Dach verfügt über eine Netto-Grundfläche von 700 m². Ein Haupttreppenhaus verbindet das Erdgeschoss mit dem 2. OG, das Dachgeschoss ist über ein separates Treppenhaus (2. OG / DG) erschlossen.**********Beide Liegenschaften befinden sich in einem guten Instandhaltungszustand und sollen durch Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an Gebäude und Haustechnik zur o. g. Nutzung hergerichtet werden. Ziel ist, die Maßnahme mit einer hohen architektonischen Qualität in gehobenem Standard umzusetzen. Vergeben werden sollen folgende Leistungen:A. Generalplanerleistungen, insbesondere:a) die technische sowie kaufmännisch-wirtschaftliche Integration der an der Planung beteiligten Fachplaner und Sonderfachleute,b) die übergeordnete Koordination aller an der Planung beteiligten Fachplaner und Sonderfachleute, soweit diese nicht bereits durch die Grundleistungen der Objektplanung erfasst ist sowiec) die Aufstellung, Überwachung und laufende Fortschreibung eines alle an der Planung beteiligten Fachplaner und Sonderfachleute berücksichtigenden Projektablauf- und eines Terminablaufplanes.B. Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10 Nr. 10.1 HOAI: Grundleistungen Lph 1-8, soweit erforderlich.C. Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 55 i. V. m. An¬la¬ge 15 Nr. 15.1, umfassend die Anlagengruppen (AGr) 1 bis 6 nach HOAI § 53: Grundleistungen LPh 1-8, soweit erforderlich.D. Leistungen der Tragwerksplanung soweit erforderlich (in geringem Umfang, z.B. Deckentragfähigkeit im Rahmen des Ausbaus).Neben Grundleistungen werden ausgewählte Besondere Leistungen vergeben (siehe Vergabeunterlagen, Vertragsentwurf § 5 Abschn. 5.7 und § 6 Abschn. 6.6).Hinweis: TK- und IT-Anlagen (AGr 5): Es werden nur die LP 2 – 5 beauftragt, die Ausführung erfolgt durch einen Rahmenvertragspartner des Auftraggebers.Im Rahmen des Bewerberverfahrens sind Angaben/Nachweise für die Leistungsbereiche A bis C zu erbringen. Der Fachplaner Tragwerksplanung ist – bei Bedarf – währen der Planungsphase zu benennen.Für die Realisierung der Umbau- und Sanierungsmaßnahme werden im Vorfeld Baukosten (Kostengruppe 300, 400 und 600, DIN 276) netto von rd. 1 500 000 EUR veranschlagt.Nach derzeitigem Kenntnisstand geht der Auftraggeber von folgenden Kostenansätzen (netto) für die Umbau und Sanierung der Gebäude aus: Kostengruppe 300 und 600 (DIN 276) = ca. 1 150 000 EUR, Kostengruppe 400 (DIN 276) = ca. 0,35 EUR.Entsprechend HOAI Anlage 10 „Objektliste Gebäude“ wird die Objektplanung Gebäude für die Sanierung in die Honorarzone III eingestuft; Anlage 11 HOAI „Technische Ausrüstung“ in Honorarzone II.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Auswärtiges Amt
Postanschrift: Werderscher Markt 1
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.auswaertiges-amt.de 🌏
E-Mail: 118-3@auswaertiges-amt.de 📧
Telefon: +49 301817-3563 📞
Fax: +49 301817-3433 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-27 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 063-119290
ABl. S-Ausgabe: 63

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vergabe von Planungsleistungen gem. §§ 34 und 55 HOAI zur Sanierung / Umbau von 2 bundeseigenen Liegenschaften in Paris (24 und 26 rue Marbeau) zur Nutzung als UNESCO-Kanzlei und Residenz.
Menge oder Umfang:
Das Auswärtige Amt beabsichtigt, in Paris, 24 rue Marbeau und 26 rue Marbeau, 2 bundeseigene Liegenschaften, die bisher als Botschaftskanzlei (Büro) genutzt wurden, für eine künftige Nutzung als UNESCO-Kanzlei und -Residenz herzurichten. Dazu sind Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an den Gebäuden (§ 34 HOAI) und der Technischen Gebäudeausrüstung (§ 55 HOAI) durchzuführen.
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24, rue Marbeau:
Das Gebäude wurde um 1900 errichtet und in den Jahren 2013 bis 2014 zu einer Zwischenunterkunft der Botschaftskanzlei hergerichtet. Dabei wurden weitgehend die Voraussetzungen geschaffen, insbesondere hinsichtlich der zentralen technischen Installationen, um das Gebäude künftig als UNESCO-Kanzlei nutzen zu können. Das 5-geschossige, unterkellerte Gebäude mit ausgebautem Dach verfügt über eine Netto-Grundfläche von 1 000 m². Ein Haupttreppenhaus und ein Aufzug verbinden alle Geschosse, ein Nebentreppenhaus erstreckt sich vom Erdgeschoss bis zum 2. Obergeschoss.
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26, rue Marbeau:
Das Nachbargebäude (Baujahr 1881) wurde 2016 mit minimalen Eingriffen zur Nutzung als Zwischenunterkunft der Botschaftskanzlei hergerichtet und soll künftig als Dienstwohnung für den Gesandten der Botschaft dienen. Das 3-geschossige, unterkellerte Gebäude mit nicht ausgebautem Dach verfügt über eine Netto-Grundfläche von 700 m². Ein Haupttreppenhaus verbindet das Erdgeschoss mit dem 2. OG, das Dachgeschoss ist über ein separates Treppenhaus (2. OG / DG) erschlossen.
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Beide Liegenschaften befinden sich in einem guten Instandhaltungszustand und sollen durch Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an Gebäude und Haustechnik zur o. g. Nutzung hergerichtet werden. Ziel ist, die Maßnahme mit einer hohen architektonischen Qualität in gehobenem Standard umzusetzen. Vergeben werden sollen folgende Leistungen:
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A. Generalplanerleistungen, insbesondere:
a) die technische sowie kaufmännisch-wirtschaftliche Integration der an der Planung beteiligten Fachplaner und Sonderfachleute,
b) die übergeordnete Koordination aller an der Planung beteiligten Fachplaner und Sonderfachleute, soweit diese nicht bereits durch die Grundleistungen der Objektplanung erfasst ist sowie
c) die Aufstellung, Überwachung und laufende Fortschreibung eines alle an der Planung beteiligten Fachplaner und Sonderfachleute berücksichtigenden Projektablauf- und eines Terminablaufplanes.
B. Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10 Nr. 10.1 HOAI: Grundleistungen Lph 1-8, soweit erforderlich.
C. Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 55 i. V. m. An¬la¬ge 15 Nr. 15.1, umfassend die Anlagengruppen (AGr) 1 bis 6 nach HOAI § 53: Grundleistungen LPh 1-8, soweit erforderlich.
D. Leistungen der Tragwerksplanung soweit erforderlich (in geringem Umfang, z.B. Deckentragfähigkeit im Rahmen des Ausbaus).
Neben Grundleistungen werden ausgewählte Besondere Leistungen vergeben (siehe Vergabeunterlagen, Vertragsentwurf § 5 Abschn. 5.7 und § 6 Abschn. 6.6).
Hinweis: TK- und IT-Anlagen (AGr 5): Es werden nur die LP 2 – 5 beauftragt, die Ausführung erfolgt durch einen Rahmenvertragspartner des Auftraggebers.
Im Rahmen des Bewerberverfahrens sind Angaben/Nachweise für die Leistungsbereiche A bis C zu erbringen. Der Fachplaner Tragwerksplanung ist – bei Bedarf – währen der Planungsphase zu benennen.
Für die Realisierung der Umbau- und Sanierungsmaßnahme werden im Vorfeld Baukosten (Kostengruppe 300, 400 und 600, DIN 276) netto von rd. 1 500 000 EUR veranschlagt.
Nach derzeitigem Kenntnisstand geht der Auftraggeber von folgenden Kostenansätzen (netto) für die Umbau und Sanierung der Gebäude aus: Kostengruppe 300 und 600 (DIN 276) = ca. 1 150 000 EUR, Kostengruppe 400 (DIN 276) = ca. 0,35 EUR.
Entsprechend HOAI Anlage 10 „Objektliste Gebäude“ wird die Objektplanung Gebäude für die Sanierung in die Honorarzone III eingestuft; Anlage 11 HOAI „Technische Ausrüstung“ in Honorarzone II.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken.
Referenznummer: VV-118-2016-0107
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Deutsche Botschaft Paris / Frankreich, 13 / 15, rue Franklin D. Roosevelt, 75008 Paris, sowie, Auswärtiges Amt, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A.)
Eigenerklärung des Bewerbers (natürliche Personen, juristische Personen, Bewerbergemeinschaften) zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt / und bauvorlageberechtigter Ingenieure gemäß den Regelungen seines Heimatstaates (siehe Teilnahmeantrag). Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt bzw. Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU vom 20.11.2013 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
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b.)
Bei Bewerbergemeinschaften muss mind. ein Mitglied je Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
c.)
Im Falle der Auftragserteilung hat der Auftragnehmer einen zur Vorlage bauaufsichtlicher Genehmigungsplanungen in Frankreich berechtigten Architekt bzw. Ingenieur zu benennen, der die Aufgaben des Auftragnehmers vor Ort in der Planungs- und Bauphase wahrnimmt.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A.)
Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (s. Teilnahmeantrag). Bei Zuschlagserteilung ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 1.000.000 EUR für Personenschäden und über 500.000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen oder ggf. eine projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden.
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b.)
Erklärung des Bewerbers zur Größe realisierter Referenzprojekte (s. Teilnahmeantrag, Referenzliste).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1.)
Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (s. Teilnahmeantrag Abschn. 4 ). Es sind mind. 2 und max. 4 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix 1. Stufe/ Eignungskriterien bewertet werden (Anlage zum Teilnahmeantrag).
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Es werden alle Referenzprojekte gewertet, deren Urheberschaft und/ oder Projektbearbeitung (Projektverantwortung/ Projektleitung) den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist. Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt „Referenzliste“ abgefragten Angaben zu machen.
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Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Bewerber-/ Bietergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen erbracht hat.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen die in der Referenzliste abgefragten Angaben vollständig vorliegen. Fehlt eine oder mehrere der abgefragten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
2.)
Präsentation von mind. 2 und max. 4 Referenzprojekten aus o. g. Referenzliste, die mit der in Abschnitt II.2.1 beschriebenen Leistung hinsichtlich funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind und deren Bearbeitung im Leistungszeitraum 2010 oder später liegt.
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Die Referenzprojekte sind jeweils auf max. zwei DIN-A4-Blättern (einseitig bedruckt) ausführlich in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen (z. B. Lagepläne, Grundrisse, Ansichten, Schnitte) aussagekräftig darzustellen. Aus der Präsentation sollen die Qualität und die Fachkunde insbesondere im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
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3.)
Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers (siehe Teilnahmeantrag). Anzugeben ist die Anzahl der Mitarbeiter und der Führungskräfte, die im Bereich Planung (technische Mitarbeiter) tätig sind, ohne Praktikanten, Sekretariat und dergleichen für die Jahre 2014, 2015 und 2016. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen umzurechnen.
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4.)
Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen (siehe Anlage Erklärung zu Nachunternehmen). Die Nachunternehmen legen eine eigene Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vor. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
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5.)
Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen (siehe Anlage Erklärung zur Eignungsleihe). Die Unternehmen legen eine eigene EEE vor. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
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Mindeststandards:
Zu 2.:
Für die darzustellenden Referenzprojekte (mind. 2 und max. 4), welche die o. g. genannten Bedingungen erfüllen und mit der in Abschnitt II.2.4 beschriebenen Leistung hinsichtlich funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind, gelten die folgenden Mindestanforderungen (VgV 2016, §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und 46 Abs. 3 Nr. 1):
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a.)
Projektbearbeitung in den letzten 7 Jahren (im Leistungszeitraum ab 2010 oder später).
b.)
Alle Referenzprojekte müssen ein Bauvolumen mit Bauwerkskosten (KGr 300 und 400 EUR) von ≥ 500 000 EUR netto ausweisen.
c.)
Mindestens 2 Referenzprojekte müssen der Kategorie Bauen im Bestand i.S. §2 Abs. 5 bis 9 HOAI 2013 zuzuordnen sein.
d.)
Für mind. 1 der eingereichten Referenzprojekte muss die Leistungsphasen 2 bis 8 im Sinne § 34 HOAI 2013 durchgängig erbracht worden sein (Fertigstellung Lph 8, Übergabe an den Nut-zer/Bauherrn).
e.)
Durch die Summe der eingereichten Referenzprojekte müssen die LPh 2 und 3 sowie 5 bis 8 i.S. § 55 HOAI 2013 in den Anlagengruppen 1-6 i. S. d. § 53 HOAI 2013 mindestens je einmal abgedeckt sein.
Alle Mindestanforderungen müssen in den mind. 2 und max. 4 in der Referenzliste darzustellenden Referenzprojekten erfüllt sein; die Kombination ist dabei beliebig.
zu 3:
Bei Bewerbergemeinschaften muss mind. ein Mitglied je Leistungsbereich (i. S. d. § 34 und 55 HOAI) die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Es gilt deutsches Recht. Die wesentlichen Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen ergeben sich auch den Allgemeinen Vertragsbedingungen für Leistungen (VOL/B) sowie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auswärtigen Amts für Leistungen (AGB-AA-VOL), die jeweils Vertragsbestandteil werden. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers werden nicht anerkannt.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) mit gesamtschuldnerischer Haftung und bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Siehe III.2.1) dieser Bekanntmachung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Begründung des beschleunigten Verfahrens:
Es handelt sich um ein Vergabeverfahren nach der VgV. Gemäß § 17 Abs. 2 VgV beträgt die Teilnahmefrist 30 Tage. Ein beschleunigtes Vergabeverfahren ist nicht vorgesehen.
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Alle formal korrekten, vollständigen und den Mindestanforderungen an die Eignung (gem. Bekanntmachung, Abschn. III) entsprechenden Teilnahmeanträge werden an Hand der Eignungskriterien (Anlage zum Teilnahmeantrag) bewertet. Die Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind in Abschn. III, Punkt 2 abgebildet.
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Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§ 75 Abs. 6 VgV).
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-05-22 📅
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-07-31 📅
Öffnungsort: Entfällt.
Ort des Eröffnungstermins: Entfällt.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat 118-3 (Vergabestelle)
Falko Mentzel (118-3)
URL der Teilnahme: http://www.evergabe-online.de 🌏
Name: Auswärtiges Amt
Kontaktperson: Referat 118 (Vergabestelle)
URL der Dokumente: http://www.auswaertiges-amt.de/ausschreibungen 🌏
Name: Auswärtiges Amt, Post- und Kurierstelle / für Referat 118-3 (Berlin)
Postanschrift: Kurstr. 36
Kontaktperson: Post- und Kurierstelle

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-08-01 📅
Datum des Endes: 2019-09-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VV-118-2016-0107

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 2289499-0 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, dem Auswärtigen Amt. Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim Auswärtigem Amt zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB) Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder im Vergabeverfahren zugänglich gemachten Unterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auswärtigen Amt geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Vergabeunterlagen für die Angebotsphase erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auswärtigem Amt geltend gemacht werden. Teilt das Auswärtige Amt dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so kann das Unternehmen nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Rügeerwiderung einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 bis 4 GWB). Bieter, deren Angebote nicht bezuschlagt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage (bzw. bei elektronischer Übermittlung 10 Kalendertage) nach Absendung dieser Information durch das Auswärtige Amt geschlossen werden. Diese Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das Auswärtige Amt. Die Unwirksamkeit gem. § 135 Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information der Bewerber und Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
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Quelle: OJS 2017/S 063-119290 (2017-03-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-08-25)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 165-340881
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 063-119290
ABl. S-Ausgabe: 165

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Leistungskriterien (425)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-08-25 📅
Name: stars v. Alvensleben, Keller & Partner, Architekten und Designer
Postanschrift: Westhafenstraße 1 – Pegelturm
Postort: Berlin
Postleitzahl: 13353
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: tom.keller@starsnet.de 📧
Quelle: OJS 2017/S 165-340881 (2017-08-25)