Technologiepartnerschaft Radiologie am Klinikum Braunschweig

Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH

Gerätebeschaffung und Bewirtschaftung im Rahmen einer Technologiepartnerschaft für den Bereich Radiologie sowie für die Bereiche Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-03-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-01-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-01-27 Auftragsbekanntmachung
2017-10-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-01-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Krankenhäusern und zugehörige Leistungen
Kurze Beschreibung:
Gerätebeschaffung und Bewirtschaftung im Rahmen einer Technologiepartnerschaft für den Bereich Radiologie sowie für die Bereiche Strahlentherapie und Nuklearmedizin.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Krankenhäusern und zugehörige Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Reparatur und Wartung von medizinischen Geräten und Präzisionsgeräten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Braunschweig, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH
Postanschrift: Freisestr. 9/10
Postleitzahl: 38118
Postort: Braunschweig
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-braunschweig.de 🌏
E-Mail: beschaffungsmanagement@klinikum-braunschweig.de 📧
Fax: +49 5315951710 📠
URL der Dokumente: https://www.klinikum-braunschweig.de/ausschreibung/TPRad.zip 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-27 📅
Einreichungsfrist: 2017-03-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-02-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 022-037444
ABl. S-Ausgabe: 22
Zusätzliche Informationen
1. Der Bewerber erklärt mit dem elektronischen Abruf der Teilnahme- und Auftragsunterlagen, dass er diese und die darin enthaltenen Informationen vertraulich handhaben wird. 2. Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache abzufassen und schriftlich bis spätestens zum Ende der Teilnahmefrist vorzulegen. Weitere Hinweise zur Abgabe des Teilnahmeantrags ergeben sich aus den über diese Bekanntmachung abrufbaren Auftragsunterlagen. 3. Eine Einreichung des Teilnahmeantrags per Telefax oder in elektronischer Form ist nicht zulässig. 4. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt. 5. Es wird darum gebeten, dass sich Bewerber für dieses Verfahren unter der e-mail: beschaffungsmanagement@klinikum-braunschweig.de unter Angabe der Kontaktdaten des Unternehmens (Name, Adresse, E-Mail, Telefon; Ansprechpartner) registrieren. Bewerber erhalten dann automatisch alle weiteren Informationen, die während der Teilnahmefrist vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden, wie die Beantwortung von Bewerberfragen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Bewerber im Fall einer Nichtregistrierung (unter beschaffungsmanagement@klinikum-braunschweig.de) diese Informationen nicht erhalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH (SKBS) ist das Krankenhaus der Maximalversorgung für die Region Braunschweig. Mit 1 499 Planbetten gehört es zu den großen Krankenhäusern in Deutschland. Pro Jahr werden über 59 000 stationäre und rund 200 000 ambulante Patienten in 19 Kliniken, 11 selbständigen klinischen Abteilungen und 6 Instituten behandelt. Damit wird nahezu das komplette Fächerspektrum der Medizin abgedeckt. Das Klinikum hat einen jährlichen Umsatz von rund 286 Millionen Euro. Zum Klinikum Braunschweig gehören derzeit drei Standorte (Salzdahlumerstraße, Celler Straße, Holwedestraße). An jedem Standort ist eine radiologische Basisversorgung gewährleistet. An den einzelnen Standorten werden zudem fachliche Schwerpunkte gesetzt. Die SKBS strebt an, die Modernisierung der bildgebenden Medizintechnik (u.a. Röntgen, MRT, CT, Angio, HKL, Hybrid OPs) mit Ausnahme der Ultraschallsysteme und der Endoskopietechnik in einem innovativen Partnerschaftsansatz mit einem externen Leistungserbringer zu vollziehen. Ein weiterer Teil der Partnerschaft umfasst die Bereiche Strahlentherapie (Linearbeschleuniger) und Nuklearmedizin (Gammakamera). Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Technisierung gewinnt dabei die Nutzung von umfassenden Marktkenntnissen und Erwartungen über zukünftige technologische Entwicklungen an Relevanz für die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung sowie eines effizienten medizinischen Betriebs. Daher ist eine Kooperation mit der Industrie geplant. Als Grundlage für die Kooperation ist ein vertraglich geregeltes Betreibermodell im Sinne einer Technologiepartnerschaft angedacht. Die Vergabe erfolgt im Wettbewerblichen Dialog mit Teilnahmewettbewerb. Ziel der „Technologiepartnerschaft Radiologie“ ist eine medizinisch hochwertige und wirtschaftliche Versorgung der Patienten der SKBS und der Bevölkerung mit radiologisch-diagnostischen, interventionellen und strahlentherapeutischen Leistungen. Die Vertragslaufzeit der Technologiepartnerschaft umfasst mindestens 10 Jahre mit einer Option auf Verlängerung. Neben der Gewährleistung der Gerätequalität und -verfügbarkeit sind auch Beratungsleistungen zur Optimierung der Strukturen und Prozesse des medizinischen Betriebs auf Basis der einbezogenen Medizintechnik erwünscht (z. B. Verkürzung von Rüst- und Untersuchungszeiten, Vermeidung von Leerzeiten und von Doppelvorhaltungen durch interdisziplinäre Nutzung). Der Auftrag soll im Wesentlichen folgende Elemente umfassen:
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— sukzessiver Austausch und/oder Ersatzbeschaffungen der bestehenden Technik innerhalb der Vertragslaufzeit.
— Umsetzung erforderlicher Updates und Integration von innovativen Systemen („Leuchtturmprojekte“) inkl. Marketingunterstützung.
— Umfassende kooperative Betreuung des radiologischen Geräteparks in enger Anbindung an die jeweiligen Kompetenz- und Fachbereiche inkl. Koordinierung und logistische Umsetzung vor Ort mit den dazugehörigen Unterstützungsleistungen (u. a. Monitoring, Dokumentation, Schulung).
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— Erbringung von Instandsetzungs- und Wartungsleistungen für die gesamte einbezogene Medizintechnik einschließlich der Gestellung von Ersatzgeräten zur Aufrechterhaltung eines uneingeschränkten Klinikbetriebes insbes. im Notfall.
— Sicherstellung der Einbindung der Systeme in die IT-Landschaft des Klinikums auf Basis internationaler Standards (DICOM, IHE, CDA) sowie Aufrechterhaltung und Ausbau der Prozessunterstützung mittels Schnittstellen zwischen und zu den vorhandenen IT-Systemen.
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— Umsetzung der Anforderungen an KRITIS-Betreiber (www.kritis.bund.de), maßgeblicher Datenschutzanforderungen (z. B. OHKIS, EU-DatenschutzgrundV) sowie Gewährleistung der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (RöV, MPBetreibV).
— Erbringung von Beratungsleistungen zur Optimierung des medizinischen Betriebs im Umfeld der zu betreuenden Medizintechnik.
— Erbringung von Planungsleistungen und ggf. Bauleistungen im Zusammenhang mit der zu liefernden Medizintechnik.
— Demontage/Entsorgung der Altgeräte.
Dauer: 120 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Der Auftraggeber behält sich vor, den Vertrag zu verlängern.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Klinikum Braunschweig.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind sämtliche der nachfolgend unter Abschnitt III.1.1) bis III.1.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist ordnungsgemäß bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Ausländische Bewerber können anstelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare, andere Eignungsnachweise vorlegen. Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne fehlende Unterlagen nachzufordern, ist hierzu aber nicht verpflichtet. Zum Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) sind die folgenden Unterlagen einzureichen:
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Angaben und Formalitäten zur persönlichen Lage (PL):
PL1. Eigenerklärung mit Angaben zur Firma, Sitz, Gegenstand, Geschäftsleitung des Unternehmens, Unternehmensstruktur (zum Beispiel Muttergesellschaften, Konzernzugehörigkeit), mit der Darstellung der Gesellschaft-und Kapitalverhältnisse des Bewerbers sowie gegebenenfalls zur zuständigen Niederlassung.
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PL2. Soweit die Rechtsform des Unternehmens dies ermöglicht: aktueller unbeglaubigter Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 12 Monate (Kopie ist ausreichend).
PL3. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 und 124 GWB.
Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die vorstehend aufgeführten Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Eigenerklärungen und Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind zu erbringen:
WL 1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der Leistung(en), die mit dem Gegenstand/den Gegenständen der Vergabe vergleichbar ist/sind, bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, gegebenenfalls bezogen auf das beherrschende Unternehmen.
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WL 2. Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigten für den maßgeblichen Bereich bzw. Geschäftsbereich (kaufmännisch, technisch, planerisch, sonstiges) in den letzten 3 Jahren, gegebenenfalls Angaben für das beherrschende Unternehmen.
WL 3. Vorlage einer aktuellen allgemeinen Bankauskunft in Bezug auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre über die wirtschaftliche Situation und das Zahlungsverhalten des Bewerbers (Nachweis), gegebenenfalls bezogen auf das beherrschende Unternehmen.
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WL 4. Vorlage der Jahresabschlüsse für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre des Bewerbers, sowie – soweit vorhanden – Geschäftsberichte, gegebenenfalls bezogen auf das beherrschende Unternehmen.
WL5. Erklärung mindestens eines zum Geschäftsbetrieb im Inland berechtigten Kreditinstituts oder sonst hinreichend leistungsfähigen Finanzierers über die grundsätzliche Bereitschaft zur Erarbeitung und Durchführung einer Gerätefinanzierung in Bezug auf Investitionen mindestens in einer Größenordnung von 10 000 000 EUR mit dem Bewerber (ausreichend ist bei mehreren Erklärungen, dass die Größenordnung kumulativ erreicht wird). Die spätere Festlegung bei mehreren Finanzierern oder ein Wechsel ist möglich.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
TL1. Referenzen: Angaben über die Ausführung von einschlägigen und vergleichbaren Leistungen (gegebenenfalls auch Projekte) in den letzten maximal 5 Jahren seit Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (Eigenerklärungen). Die Referenzen sind in einer Liste in der Reihenfolge ihrer Übereinstimmung und Vergleichbarkeit mit diesem Vorhaben mit den folgenden Angaben aufzuführen:
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— genaue Beschreibung des Projekts,
— erbrachte Leistungen und Funktion der Bewerber,
— Auftraggeber mit Ansprechpartner,
— Angaben zum Umfang/Größe und gegebenenfalls Kategorie des Auftraggebers,
— Leistungszeitraum,
— gegebenenfalls Auftragswert bzw. Projektvolumen.
Es sind möglichst nicht mehr als 5 besonders einschlägige (vergleichbare) Referenzen einzureichen. Die Referenzen sind nach Einschlägigkeit und Vergleichbarkeit mit dem Ausschreibungsgegenstand zu sortieren. Vergleichbar sind Projektrealisierungen, bei denen mit einem Vertragsvolumen von barwertig insgesamt mindestens 10 000 000 EUR (gegliedert nach Lieferung und Bewirtschaftung) eine Technologiepartnerschaft im Bereich Radiologie mit einer Klinik über einen Zeitraum von mindestens 4 Jahren eingegangen wurde. Die Referenzen sollen mindestens die Leistungsbereiche „Lieferung“, „Bewirtschaftung“ und „Finanzierung“ umfassen. Falls vorhanden, sind zusätzliche Angaben zu den Leistungen „alternative Finanzierungskonzepte“, „frühzeitige Implementierung aktueller Geräteinnovationen“ sowie „prozessrelevante und bedarfsoptimierende Beratungsleistung“ zu machen.
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TL2. Vorstellung (Profil/Beschreibung), des Bewerbers bzw. des verantwortlichen Unternehmens, aus der sich die Befähigung zur Durchführung einer Technologiepartnerschaft in den Bereichen Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin mit dem vorliegenden Zuschnitt ergibt, insbesondere Erläuterung der geplanten Struktur, ein Organigramm zur Zusammenarbeit mit den anderen Beteiligten, Vorstellung des/der vorgesehenen Projektleiter(s) und Stellvertreter(s) (mit persönlichen Referenzen).
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Es sollen mindestens drei und höchstens fünf geeignete Bewerber zur Teilnahme am Wettbewerblichen Dialog aufgefordert werden. Die Dialogteilnehmer werden nötigenfalls nach Maßgabe der nachfolgend für die Leistungsbereiche genannten Auswahlkriterien und der angegebenen Gewichtung ausgewählt. Maßgeblich für die Bewertung der Eignung sind die Zuverlässigkeit, die Leistungsfähigkeit und Fachkunde. Die vorstehenden Kriterien werden anhand der gemäß Abschnitt III.1) dieser Bekanntmachung vorzulegenden Unterlagen bewertet.
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1. Die Zuverlässigkeit wird anhand der unter Ziffer III.1.1) geforderten Nachweise und Eigenerklärungen festgestellt (PL1 bis PL3).
2. Die Leistungsfähigkeit und Fachkunde stehen im Verhältnis 40 % (Leistungsfähigkeit) zu 60 % (Fachkunde). Für die Bewertung der Leistungsfähigkeit werden die unter Ziffer III.1.2) (WL1 bis WL5) genannten Angaben und Nachweise herangezogen. Zur Beurteilung der Fachkunde werden die unter Ziffer III.1.3) genannten Angaben und Nachweise (TL1 bis TL2) berücksichtigt. Die Bewertung der Leistungsfähigkeit und Fachkunde erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber zueinander auf der Grundlage der nachfolgenden (Punkte-)Skala/Notenstufen.
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Pro Eignungskriterium – Leistungsfähigkeit (WL1 bis WL5) und Fachkunde (TL1 bis TL2) – werden bis zu 10 Bewertungspunkte vergeben: 10 P.= sehr gut: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld weit über dem Durchschnitt; 8 P.= gut: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld deutlich erkennbar über dem Durchschnitt; 6 P.= vollbefriedigend: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld im oberen Durchschnittsbereich; 4 P.= befriedigend: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld im unteren Durchschnittsbereich; 2 P.= ausreichend: Bewerber lässt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld nur Unterdurchschnittliches erwarten. Im Bereich zwischen 2 und 10 Punkten können zur Berücksichtigung einer Tendenz zur jeweils höheren Notenstufe Zwischenwerte gebildet werden (3 P., 5 P., 7 P., 9 P.), die textlich der jeweiligen Notenstufe mit der darunter liegenden geraden Punktezahl zugeordnet werden. Die maximal erreichbare gewichtete Punktzahl beträgt somit insgesamt 10 Punkte. Grundsätzlich werden die 3 Bewerber mit den meisten Punkten zur Angebotsabgabe zugelassen.
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Bewerber können sich auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit (nicht jedoch hinsichtlich der Angaben nach III.1.1) eines anderen Unternehmens (z. B. eines konzernverbundenen Unternehmens, eines Nachunternehmers, oder ähnliches) berufen. In diesem Fall hat der Bewerber in seinem Teilnahmeantrag sowie später in seinem Angebot darzulegen und nachzuweisen, dass er über die für die Erfüllung des Auftrags erforderlichen Mittel des anderen Unternehmens verfügen kann. Dies geschieht durch eine Verpflichtungserklärung. Für das „verleihende“ Unternehmen muss die Eignung für den betreffenden Leistungsbestandteil nachgewiesen werden; hierzu sind alle Unterlagen vorzulegen, die für den betreffenden Leistungsbestandteil auch vom Bewerber gefordert werden. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben im Übrigen jeweils einzeln die vorstehend aufgeführten Nachweise und Erklärung mit ihrer Bewerbung vorzulegen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Krankenhaus
Kontakt
Kontaktperson: A3 – Beschaffungsmanagement
Internetadresse: www.klinikum-braunschweig.de 🌏
Dokumente URL: https://www.klinikum-braunschweig.de/ausschreibung/TPRad.zip 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Der Bewerber erklärt mit dem elektronischen Abruf der Teilnahme- und Auftragsunterlagen, dass er diese und die darin enthaltenen Informationen vertraulich handhaben wird.
2. Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache abzufassen und schriftlich bis spätestens zum Ende der Teilnahmefrist vorzulegen. Weitere Hinweise zur Abgabe des Teilnahmeantrags ergeben sich aus den über diese Bekanntmachung abrufbaren Auftragsunterlagen.
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3. Eine Einreichung des Teilnahmeantrags per Telefax oder in elektronischer Form ist nicht zulässig.
4. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
5. Es wird darum gebeten, dass sich Bewerber für dieses Verfahren unter der e-mail: beschaffungsmanagement@klinikum-braunschweig.de unter Angabe der Kontaktdaten des Unternehmens (Name, Adresse, E-Mail, Telefon; Ansprechpartner) registrieren. Bewerber erhalten dann automatisch alle weiteren Informationen, die während der Teilnahmefrist vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden, wie die Beantwortung von Bewerberfragen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Bewerber im Fall einer Nichtregistrierung (unter beschaffungsmanagement@klinikum-braunschweig.de) diese Informationen nicht erhalten.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
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Quelle: OJS 2017/S 022-037444 (2017-01-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-10-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 207-428527
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 022-037444
ABl. S-Ausgabe: 207
Zusätzliche Informationen
Der angegebene Gesamtwert der Beschaffung (Abschnitt II.1.7) bzw. der Wert des Auftrages (Abschnitt V.2.4) entspricht nicht dem tatsächlichen Wert der Beschaffung bzw. des Auftrages. Dieser Wert wird entsprechend § 39 Abs. 6 VgV nicht veröffentlicht, da er u. a. den geschäftlichen Interessen des erfolgreichen Bieters schadet und den lauteren Wettbewerb beeinträchtigt und auch nach § 135 Abs. 3 S.2 GWB nicht zwingend bekannt zu machen ist. Da es sich technisch um ein Pflichtfeld handelt, wird der Betrag 1.00 Euro eingegeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH (SKBS) strebt an, die Modernisierung der bildgebenden Medizintechnik (u. a. Röntgen, MRT, CT, Angio, HKL, Hybrid OPs) mit Ausnahme der Ultraschallsysteme und der Endoskopietechnik in einem innovativen Partnerschaftsansatz mit einem externen Leistungserbringer zu vollziehen. Ein weiterer Teil der Partnerschaft umfasst die Bereiche Strahlentherapie (Linearbeschleuniger) und Nuklearmedizin (Gammakamera). Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Technisierung gewinnt dabei die Nutzung von umfassenden Marktkenntnissen und Erwartungen über zukünftige technologische Entwicklungen an Relevanz für die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung sowie eines effizienten medizinischen Betriebs. Ziel der „Technologiepartnerschaft Radiologie“ ist eine medizinisch hochwertige und wirtschaftliche Versorgung der Patienten der SKBS und der Bevölkerung mit radiologisch-diagnostischen, interventionellen und strahlentherapeutischen Leistungen. Die Vertragslaufzeit der Technologiepartnerschaft umfasst zehn Jahre mit einer Option auf Verlängerung um weitere fünf Jahre. Neben der Gewährleistung der Gerätequalität und -verfügbarkeit sind auch Beratungsleistungen zur Optimierung der Strukturen und Prozesse des medizinischen Betriebs auf Basis der einbezogenen Medizintechnik Auftragsgegenstand.
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Beschreibung der Optionen: Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des angebotenen Gerätekonzepts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Bewirtschaftung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität und Werthaltigkeit des Betriebsorganisationskonzepts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Risikostruktur
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium: Barwert der Pauschalentgelte
Gewichtung der Kosten: 30
Kostenkriterium: Durchschnittspreise
Gewichtung der Kosten: 10

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-10-10 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in den §§ 155 ff. GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrags zur Vergabekammer gemäß §§ 160 ff. GWB wird hingewiesen.
Quelle: OJS 2017/S 207-428527 (2017-10-24)