Tragwerksplanung für den Neubau eines Wissenschaftsgebäudes Biodiversität FU und IGB

Forschungsverbund Berlin e. V.

Der Forschungsverbund Berlin e. V. beabsichtigt für die Freie Universität Berlin (FU) und das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) auf dem Campus-Gelände der FU in Berlin Dahlem den Neubau eines „Wissenschaftsgebäudes Biodiversität“.
Leistung der Tragwerksplanung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-22 Auftragsbekanntmachung
2017-10-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-03-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Kurze Beschreibung:
Der Forschungsverbund Berlin e. V. beabsichtigt für die Freie Universität Berlin (FU) und das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) auf dem Campus-Gelände der FU in Berlin Dahlem den Neubau eines „Wissenschaftsgebäudes Biodiversität“. Leistung der Tragwerksplanung.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Forschungsverbund Berlin e. V.
Postanschrift: Rudower Chaussee 17
Postleitzahl: 12489
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.fv-berlin.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@fv-berlin.de 📧
Telefon: +49 3063923359 📞
Fax: +49 3063923318 📠
URL der Dokumente: http://www.fv-berlin.de/download/igb-03-1301-twp/view 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-22 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-25 📅
Datum des Beginns: 2017-08-09 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 060-112216
ABl. S-Ausgabe: 60
Zusätzliche Informationen
Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens werden mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekannt gegeben. Die Aufgabenstellung für das Projekt, die Bewertungsmatrix für das Verhandlungsverfahren und die Vertragsunterlagen werden mit dieser Auftragsbekanntmachung übermittelt. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Forschungsverbund Berlin e. V. beabsichtigt für die Freie Universität Berlin (FU) und das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) auf dem Campus-Gelände der FU in Berlin Dahlem den Neubau eines „Wissenschaftsgebäudes Biodiversität“.
Mehr anzeigen
Leistung der Tragwerksplanung.
Auf dem Campus der Freien Universität Berlin, Königin-Luise-Straße 28-30, soll der Neubau des „Wissenschaftsgebäudes Biodiversität“ errichtet werden. Der derzeit vorhandene Institutsbau für Biologie, ein Schnellbau aus dem Jahr 1965, wird abgerissen. Die FU Berlin und das IGB streben mit dieser gemeinsamen Baumaßnahme an, die positiv begonnene enge Verzahnung von universitärer und außeruniversitärer Zusammenarbeit in Forschung und Lehre weiterzuentwickeln. Die Vergabe der Objektplanung erfolgt in einem parallel geführten Planungswettbewerb.
Mehr anzeigen
Das Vorhaben soll in der höchsten Qualitätsstufe „Gold“ nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB), Modul Laborgebäude zertifiziert werden. Die gesamte Baumaßnahme wird durch einen BNB-Koordinator begleitet.
Es werden Leistungen der Fachplanung-Tragwerksplanung entsprechend §§ 49 ff. HOAI 2013, LP 1 – 6, und zwar mit sämtlichen Grundleistungen gem. Anlage 14 zur HOAI 2013 und optional die Besondere Leistung „Ingenieurtechnische Kontrolle“ ausgeschrieben.
Mehr anzeigen
Die Beauftragung erfolgt stufenweise in folgenden Stufen:
Stufe 1: LP 1 und LP 2;
Stufe 2: LP 3 und LP 4;
Stufe 3: LP 5 und LP 6.
Ein Anspruch auf Beauftragung der jeweils weiteren Stufe besteht nicht. Eine Beauftragung mit der jeweils weiteren Stufe steht dem Auftraggeber frei. Die Übertragung erfolgt schriftlich. Aus der stufenweisen Beauftragung und der bauabschnittsweisen Durchführung kann der Bewerber keine Erhöhung seines Honorars ableiten.
Mehr anzeigen
Die Besonderen Leistungen sind als Optionen ausgestaltet, die der Auftraggeber abrufen kann, zu deren Abruf er aber nicht verpflichtet ist.
Die geschätzten Gesamtkosten betragen 17 800 000 EUR brutto (KG 200 bis 700), davon KG 300 ca. 6,60 Mio. EUR brutto und KG 400 ca. 4,70 Mio. EUR brutto
Das Raumprogramm schließt mit einer Nutzfläche von ca. 2 240 m
Geschätzter Wert ohne MwSt: 218003.28 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen: Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die Leistungsphasen 1 bis 2 gemäß HOAI 2013 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
Mehr anzeigen
Zusätzliche Informationen:
Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens werden mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekannt gegeben. Die Aufgabenstellung für das Projekt, die Bewertungsmatrix für das Verhandlungsverfahren und die Vertragsunterlagen werden mit dieser Auftragsbekanntmachung übermittelt.
Mehr anzeigen
Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag = Bewerbungsformular ist unter Verwendung des beigefügten Kennzettels für den Umschlag im Original unterschrieben (Ausschlussgrund) (DIN A4, Anlagen mit Registern getrennt) fristgerecht einzureichen. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben, mit Ausnahme Angaben zum Projektleiter, stellvertretenden Projektleiter und dem Kammereintrag/ Bauvorlageberechtigten.
Mehr anzeigen
A Angaben zur Bewerbung:
1) Art der Teilnahme: Angabe Art der Bewerbung – Einzelbewerbung oder Bewerbergemeinschaft (bei Bewerbergemeinschaft gem. § 43 (2) VgV Eigenerklärung von jedem Mitglied separat vorlegen); bei Bewerbungsgemeinschaft: Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung und bevollmächtigten Vertreter als Anlage (Bewerbungsformular) beifügen.
Mehr anzeigen
B Angaben zum Bewerber:
1) Angaben zur Identität des Bewerbers: Firmenbezeichnung, Postanschrift mit Straße und PLZ/Ort, Kontaktperson(en), Telefon, Fax, E-Mail, Internetadresse, Zweigstelle/Niederlassung.
2) Angaben zu Nachunternehmern, deren Kapazität gem. § 36 VgV in Anspruch genommen werden als Anlage (Bewerbungsformular).
3) Angaben zur Eignungsleihe gem. § 47 (1) VgV. Falls ja, ist für jedes der betreffenden Unternehmen ein separates, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsformular mit den erforderlichen Informationen unter III.1.1 – III.1.3. Bei ja: Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen als Anlage (Formblatt).
Mehr anzeigen
C Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen:
1) Eigenerklärung zu Gründen im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung gem. § 123 GWB.
2) Eigenerklärung zu Gründen im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten oder beruflichem Fehlverhalten gem. § 124 GWB (fakultative Ausschlussgründe).
3) Eigenerklärung zur Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
4) Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 (1) VgV:
a) Eintrag in Verzeichnis der Ingenieurkammer als qualifizierter Tragwerksplaner/ Bauvorlageberechtigter (keine Mindestanforderung) als Anlage beilegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Umsatz:
Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2015, 2014)im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §34 / im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 / im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55.
Mehr anzeigen
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1) Unterpunkt I. (5) sind zu beachten).
Mehr anzeigen
(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung, § 45 Abs. 1 Nr. 3, § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV.
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme 3 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 3 000 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich.
Mehr anzeigen
Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
Mindeststandards:
(1) Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne des § 51 HOAI 2013 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung größer/gleich 170 000 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
(2) Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn die Eigenerklärungen und Unterlagen wie gefordert vollständig vorliegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Darstellung der Anzahl der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) mit ≥ 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne des § 51 HOAI 2013 im Mittel der letzten 3 Jahre (2016/ 2015/ 2014) in der Anzahl der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) mit ≥ 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne des § 51 HOAI 2013 mit Berufserfahrung ≥ 5 Jahre im Mittel der letzten 3 Jahre (2016/ 2015/ 2014)
Mehr anzeigen
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers angegeben werden, die in dem für die Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren.
(2) Darstellung, welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung.
(3) Aus der Referenzliste in Abschnitt 5.1 sind vom Bewerber 3 Referenzprojekte vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden. Es dürfen nur Referenzprojekte benannt werden, die folgende Bedingungen erfüllen:
— Neubaumaßnahmen mit einem Neubauanteil von mind. 80 % im Sinne des § 2 HOAI 2013;
— Bauwerkskosten (Summe KG 300 und 400 nach DIN 276) bezogen auf den Neubauanteil im Sinne des § 2 HOAI 2013 größer/ gleich 6 000 000 EUR netto;
— Fertigstellung Leistungsphase 6 im Sinne des § 51 HOAI 2013 (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber) im Zeitraum 03/2012 bis 02/2017.
Die einzelnen Referenzprojekte müssen auf jeweils max. 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen sowie Erläuterungen zur ökologischen Gesamtkonzeption weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage wird/ werden die Referenz/ en nicht gewertet.
Mehr anzeigen
Werden nicht 3 Referenzprojekte benannt, so wird die Bewerbung vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden. Vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Land/ Ort;
— Auftraggeber;
— Bei Bewerbergemeinschaften/ Nachunternehmern: Auftragnehmer (Name des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft bzw. des Nachunternehmers);
— Datum der Fertigstellung (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber);
— Bauwerkskosten (Summe KG 300 und 400 nach DIN 276) bezogen auf den Neubauanteil im Sinne des § 2 HOAI 2013;
— Bruttogrundfläche BGF bezogen auf den Neubauanteil im Sinne des § 2 HOAI 2013;
— Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne des § 51 HOAI 2013;
— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone im Sinne des § 52 HOAI 2013);
— Art der Baumaßnahme (Neubau im Sinne des § 2 HOAI 2013/ Andere).
Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
Für die Referenzprojekte, die die o. g. Bedingungen erfüllen, gelten zusätzlich die folgenden Mindestanforderungen:
— mindestens ein Referenzprojekt mit Bauwerkskosten (Summe KG 300 und 400 nach DIN 276) bezogen auf den Neubauanteil im Sinne des § 2 HOAI 2013 größer/ gleich 9 000 000 EUR netto;
— mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsphasen 2 bis 6 im Sinne des § 51 HOAI 2013 durchgängig erbracht wurden;
— mindestens ein Referenzprojekt mit Honorarzone im Sinne des § 52 HOAI größer/ gleich 3;
— mindestens ein Referenzprojekt Energieeffizienz/ Nachhaltigkeit, bei dem die Leistungsphasen 1-6 im Sinne des § 51 HOAI 2013 in den letzten 5 Jahren durchgängig erbracht wurden.
Teilnahmeanträge, die die vorgenannten Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
VgV §75 (1-3) in Verbindung mit VgV §44: Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure:
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden und bauvorlageberechtigt sind.
Mehr anzeigen
(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied je Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Anweisung Bau (ABau)
Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), ggf. mit Subunternehmern, gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigten Vertreter.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Nachweis einer bestehenden / im Auftragsfalle vorbehaltlos gewährten Haftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden ist zu erbringen.
Eine örtliche Präsenz während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen ist erforderlich; die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen.
Es entstehen gesetzl. Verpflichtungen gemäß §§123 und 124GWB, nach §1 des BerlAVG, nach der FFV i. V. m. §13LGG, Umweltschutzanforderungen,Mindestentlohnung und Tariftreue und gemäß dem Korruptionsregistergesetz des Landes Berlin.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0-5 Pkt. (s. Bewertungsmatrix) vergeben werden, Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 670. Es werden max. die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
Mehr anzeigen
Gewichtung gem. Wertungsmatrix:
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit 4,3 %, Nettojahresumsatz (EUR) im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne des § 51 HOAI 2013 im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2016/ 2015/ 2014)
Mindestanforderung: ≥170 000 EUR pro Jahr im Durchschnitt. Wertung: 3Pkt ≥. 0,17 Mio EUR;
2. Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit; Gesamtgewichtung 95,7 %; davon:
2.1. Referenzprojektunabhängige Kriterien
2.1.1 Anzahl der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) mit ≥30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne des §51 HOAI 2013 im Mittel der letzten 3 Jahre (2016/ 2015/ 2014), Wichtung (W) 5, Wertung: 1Pkt. 2 MA; 3Pkt >3-4 MA; 5Pkt. >4 MA;
Mehr anzeigen
2.1.2 Anzahl der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) mit ≥30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne des §51 HOAI 2013 mit Berufserfahrung ≥5 Jahre im Mittel der letzten 3 Jahre (2016/ 2015/ 2014), W 7, Wertung: 1Pkt. 1 MA; 3Pkt. >2-3 MA; 5Pkt. >3MA;
Mehr anzeigen
2.2. Referenzprojektabhängige Kriterien* (3 Projekte, max. 200 Pkt./ Projekt)
2.2.1 Referenzschreiben
* pos. Bescheinigung Kostentreue/ Budgeteinhaltung (+1P) / Qualitätsmanagement (+1P) / Termintreue (+1P), Zusammenarbeit (+1P), W 2, Wertung: 0Pkt. nein; 1Pkt. Bestätigung; 5Pkt. max.*;
2.2.2 Bauwerkskosten (Summe Kostengruppe 300-400 nach DIN276) bezogen auf den Neubauanteil im Sinne des §2 HOAI 2013
alle Projekte: ≥6 000 000 EUR netto; zusätzlich: mind. 1 Referenzobjekt mit ≥9 000 000 EUR netto, W 5, Wertung: 1Pkt. ≥6,0 bis <8 000 000 EUR; 3Pkt. ≥8 bis <9 000 000 EUR; 5Pkt. ≥9 000 000 EUR;
2.2.3 ein energieeffizientes bzw. nachhaltiges Referenzprojekt
Mindestanforderung: mind. 1 Referenzobjekt, bei dem die Leistungsphasen 2-6 im Sinne des §51 HOAI 2013 in den letzten 5 Jahren durchgängig erbracht wurden, W 10, Wertung: 0Pkt. nein; 5Pkt. ja;
2.2.4 Bruttogrundfläche BGF bezogen auf den Neubau im Sinne des §2 HOAI 2013 Mindestanforderung, W 3, Wertung: 0Pkt. <1 500 m
2.2.5 Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne des §51 HOAI 2013
Mindestanforderung: mind. 1 Referenzobjekt, bei dem die Leistungsphasen 2-6 durchgängig erbracht wurden, W 10, Wertung: 1Pkt. 1LPH; 2Pkt. 2LPH, 3Pkt. 3LPH; 4Pkt. 4LPH; 5Pkt. 5LPH;
2.2.6 Honorarzone im Sinne des §52 HOAI 2013
Mindestanf.: mind. 1 Referenzobjekt mit ≥HZIII, W 10, Wertung: 0Pkt. HZI; 3Pkt. HZII; 5Pkt. ≥ HZIII;
2.2.7 ökologische Gesamtkonzeption
Bewertung hinsichtlich der verwendeten Materialien (Langlebigkeit, Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit), Rückbaumöglichkeiten, Wiederverwendbarkeit, W 2, Wertung: 0Pkt keine Erfahrung; 3Pkt. Erfahrungen mit einzelnen Komponenten/ Projekten; 5Pkt. umfangreiche Erfahrungen.
Mehr anzeigen
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-05-10 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-09-09 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Planungsorganisation (Darstellung anhand von realisierten Bauprojekten, die mit dem geplanten Vorhaben vergleichbar sind)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Pojektorganisation, strukurelle Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrungen des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Gewichtung des Preises: 30

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: eingetragener Verein
Kontakt
Kontaktperson: Forschungsverbund Berlin e. V.
Dokumente URL: http://www.fv-berlin.de/download/igb-03-1301-twp/view 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Teilnahmeantrag (TA)
Die unter http://www.fv-berlin.de/download/igb-03-1301-twp/view abrufbaren Vordrucke sind zu verwenden.Eignungsanforderungen werden im TA konkretisiert. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der Auftraggeber die Vorlage einer EEE. Der TA ist mit „Teilnahmeantrag-nicht öffnen“ zu kennzeichnen und bis zum Ablauf der Frist gemäß IV.2.2 bei der unter I.1. gen. Kontaktstelle als rechtsverbindlich unterschriebenes Original im verschl. Umschlag in Papierform einzureichen. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung)
Mehr anzeigen
2. Unterlagen
Die weiteren einzureichenden Unterlagen (Erklärungen u. Nachweise) sind mit der entsprechenden Nr. zu kennzeichnen und in der vorgegebenen Reihenfolge dem TA beizufügen.
3. Fehlende, unvollständige o. fehlerhafte Unterlagen
Die Vergabestelle behält sich vor, nach eigenem Ermessen fehlende, unvollständige o. fehlerhafte Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern o. aufzuklären, §56Abs.2VgV (gilt nicht für Mindestanforderungen, s. 7.).
Mehr anzeigen
4. Eignungsleihe
Wird auf andere Unternehmen zum Nachweis der Eignung zurückgegriffen, hat der Bewerber
— die anderen Unternehmen in seinem TA zu benennen,
— die unter III.1.1Ziff.1-3 aufgeführten Unterlagen jeweils auch für den benannten Dritten (3.) im TA beizubringen,
— die unter III.1.1Ziff.4-5, III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für den 3. in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeit des 3. zum Nachweis der Leistungsfähigkeit u./o. Fachkunde beruft,
— Nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel des 3. tatsächlich zur Verfügung stehen, etwa durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen.
5. Bewerber- u. Bietergemeinschaft
Bei Eingehung einer Bewerbergemeinschaft
— ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der Vertreter der Bewerbergemeinschaft benannt und die gesamtschuldnerische Haftung erklärt wird,
Mehr anzeigen
— sind alle unter III.1.1, Ziff1-3 aufgeführten Erklärungen/Unterlagen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen,
— sind die unter III.1.1, Ziff.4-5, III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für jedes Mitglied in dem Umfang, indem die Bewerbergemeinschaft sich auf die Fähigkeiten des Mitglieds zum Nachweis der Leistungsfähigkeit u./o. Fachkunde beruft, vorzulegen.
Mehr anzeigen
6. Subunternehmer
Wird nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beabsichtigt, Teile des Auftrages durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen – ohne sich im Teilnahmewettbewerb auf deren Leistungsfähigkeit u./o. Fachkunde zu berufen-, sind die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle die Unterauftragnehmer zu benennen und die Unterlagen gem. III.1.1 Ziff.1-3 zum Nachweis der Eignung für die Unterauftragnehmer sowie die Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
Mehr anzeigen
7. Mindestanforderungen/Bewertung
Wird ein Eignungskriterium nicht erfüllt, wird der Teilnehmer vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Pkt.: Werden zusätzliche Pkt. im Rahmen der Eignungsprüfung vergeben, sind die Punkteanzahl und das Kriterium oder die Kriterien ausdrücklich angegeben.
8. Bewerberfragen
Fragen sind ausschließlich per Mail an die unter I.1. angegebene E-Mail-Adresse bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später eingehen, nicht zu beantworten.
9. Kosten
Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der TA und die Teilnahme am Vergabeverfahren werden nicht erstattet, §77Abs.1VgV.
10. Angebotsaufforderung
Nur die ausgewählten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Es entstehen gesetzl. Verpflichtungen gemäß §§123 und 124GWB, nach §1 des BerlAVG, nach der FFV i.V.m. §13LGG und gemäß dem Korruptionsregistergesetz des Landes Berlin.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: post@senweb.berlin 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
Mehr anzeigen
— Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)),
— Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 1 GWB gegen die
Informations- und Wartepflichten des § 134 GWB verstoßen hat oder gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund eines Gesetzes gestattet ist. Die Unwirksamkeit kann aber nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist.
Mehr anzeigen
Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
Quelle: OJS 2017/S 060-112216 (2017-03-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-10-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 217503.20 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 203-418798
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 060-112216
ABl. S-Ausgabe: 203

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die geschätzten Gesamtkosten betragen 17 800 000 EUR brutto (KG 200 bis 700), davon KG 300 ca. 6 600 000 EUR brutto und KG 400 ca. 4 700 000 EUR brutto

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-10-13 📅

Referenz
Zusätzliche Informationen
Wird nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beabsichtigt, Teile des Auftrages durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen – ohne sich im Teilnahmewettbewerb auf deren Leistungsfähigkeit u./o. Fachkunde zu berufen-, sind die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle die Unterauftragnehmer zu benennen und die Unterlagen gem. III.1.1Ziff.1-3 zum Nachweis der Eignung für die Unterauftragnehmer sowie die Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
Mehr anzeigen
Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der TA und die Teilnahme am Vergabeverfahren werden nicht erstattet, §77 Abs. 1 VgV.
Es entstehen gesetzl. Verpflichtungen gemäß §§123 und 124 GWB, nach §1 des BerlAVG, nach der FFV i. V. m. §13LGG und gemäß dem Korruptionsregistergesetz des Landes Berlin.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Mehr anzeigen
— Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Quelle: OJS 2017/S 203-418798 (2017-10-17)