Tragwerksplanung Heimathafen

Stadt Dortmund Vergabe- und Beschaffungszentrum

Leistungen als Tragwerksplaner für das Projekt „Heimathafen“.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-09-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-08-18.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-08-18 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-08-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: F018/17
Kurze Beschreibung: Leistungen als Tragwerksplaner für das Projekt „Heimathafen“.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Dortmund Vergabe- und Beschaffungszentrum
Postanschrift: Viktoriastr. 15
Postleitzahl: 44135
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://www.dortmund.de 🌏
E-Mail: jbuchmann@stadtdo.de 📧
Telefon: +49 2315027072 📞
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPSYYFY9TC 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-18 📅
Einreichungsfrist: 2017-09-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 160-330596
ABl. S-Ausgabe: 160
Zusätzliche Informationen
Für die Erbringung der Leistungen wird ein Tragwerksplaner gesucht. Die Leistungen umfassen: — Tragwerksplanung Gebäude und Innenräume gem. HOAI 2013.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Gebäude Speicherstraße 15 in Dortmund stammt aus den 1910er Jahren und wurde in seiner langen Geschichte als Fuhrunternehmen, Gewerbefläche und Speichergebäude genutzt. Das Haus aus Beton, Ziegelmauerwerk, Holzdachstuhl mit Schweißbahnabdichtung steht seit einigen Jahren leer.
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Mit Unterstützung des EFRE-Fonds soll das Objekt revitalisiert werden. Dach und Fassade müssen saniert werden, Fenster ausgetauscht. Der Keller muss abgedichtet werden. Der Wärmeschutz soll auf der Innenseite verbessert werden, um das äußere Erscheinungsbild zu erhalten. Das Gebäude ist nach den Anforderungen der EFRE-Förderung und auf Basis ökologischer Inhalte sowie der Einbindung von Maßnahmen zur Beschäftigung und Qualifizierung zu planen.
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Für die zukünftige Nutzung muss ein neues Erschließungstreppenhaus mit Aufzug eingebaut werden sowie ein weiteres Fluchttreppenhaus. Das Erschließungstreppenhaus muss dabei die Höhenversprünge innerhalb des Bestandsgebäudes ausgleichen.
Das Gebäude besitzt keine nennenswerte Haustechnik. Diese muss komplett hergestellt werden.
Als Nutzung sind im Gebäude Proberäume für die städtische Musikschule, inkl. des erforderlichen Schallschutzes, eine Lernküche mit Lerngastronomie und Außenausschank sowie Seminar-, Beratungs- und Ausstellungsräume vorgesehen.
Für das Projekt liegt eine Machbarkeitsstudie vor, auf deren Basis ein Projektbudget von 3,67 Mio. EUR generiert wurde, das zwingend einzuhalten ist.
Der Planungsbeginn ist für Herbst 2017 vorgesehen. Das Projekt ist bis Ende 2019 fertigzustellen und abzurechnen.
Die Planung umfasst das Leistungsbild nach HOAI (siehe II.2.14).
Das Gesamtbudget für Herstellung des Bauwerks wird hier mit insgesamt 3,67 Mio. EUR (brutto) angesetzt.
BGF: 1 918,00 m
BRI: 6 939,00 m
Anrechenbare Kosten:
KG 300: 1.767.625 EUR brutto
KG 400: 691.800 EUR brutto.
Dauer: 36 Monate
Zusätzliche Informationen:
Für die Erbringung der Leistungen wird ein Tragwerksplaner gesucht. Die Leistungen umfassen:
— Tragwerksplanung Gebäude und Innenräume gem. HOAI 2013.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dortmund.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Nachweise sind in einem Bewerbungsformular zusammengefasst.
Das Bewerbungsformular ist vollständig vom Bewerber auszufüllen, mit den geforderten Anlagen zu versehen und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigtem Vertreter rechtsverbindlich zu unterschreiben. Die Einreichung der Bewerbungen hat auf dem Postweg als Original in Papierform zu erfolgen.
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Eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 42 VgV vorliegen ist beizubringen (siehe Vordruck).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Abführung von Steuern, Gebühren und Beiträgen.
— Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung (Mind. 2 000 000 EUR für Personen- und Sach-schäden und 1 000 000 EUR für Vermögensschäden). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft Eigenerklärung der Mitglieder gesamtschuldnerisch zu haften und im Auftragsfall eine ausreichende objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und diese für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuerhalten unter Benennung des Tragwerkplaners/federführenden Architekten als bevollmächtigten Vertreters.
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— Nachweis der Mitarbeiterstruktur (Mindestkriterium: 2 Dipl. Ingenieure/innen)
— Nachweis einer Zertifizierung nach DIN ISO 9001 (sofern vorhanden) oder eine aussage-kräftige bewerbereigene Qualitätssicherung (Nachweis/Erläuterungen)
— Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren der Bewerber, separat ausgewiesen (Mindestkriterium: 200 000 EUR im Mittel der letzten 3 Jahre für Tragwerksplanung)
— Referenzliste mit Angaben zu den Referenzen, die eigenverantwortlich bearbeitet wurden. Für die Tragwerksplanung ist eine Referenz zu benennen und fließt in die Bewertung ein. In der Referenz sind Mindestkriterien (Investitionsvolumen, Erweiterung/Umbau/Umnutzung und Lph. 5 muss abgeschlossen sein) und Bewertungskriterien vorgegeben.
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— Angabe welche Fachdisziplin mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Mitglieder
einer Bewerbergemeinschaft und/oder durch Unterauftragnehmer erbracht werden, sowie deren Benennung. Darstellung, mit welchen benannten Büros in welcher Organisationsform bereits zusammengearbeitet wurde und bei welchen Projekten. Ist es beabsichtigt Unteraufträge zu vergeben, muss die Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unterauftragnehmers eingereicht werden.
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— Korruptionserklärung
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Auskünfte werden ausschließlich über die in Ziffer I.1) genannte zuständige Stelle erteilt.
Bitte reichen Sie die Unterlagen in doppelter Ausfertigung ein. Zur Vereinfachung der Bearbeitung bitten wir um die Einhaltung der oben aufgeführten Reihenfolge und entsprechende Gliederung.
Mindeststandards: Die Mindeststandards können dem Bewerbungsbogen entnommen werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten: Nachweise gem. § 46 VgG sind mit der Bewerbung abzugeben.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Berufsqualifikation nach § 75 Abs. 1-3 Vergabeverordnung (VgV).

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllung der geforderten Mindestkriterien der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Erfüllung der zusätzlichen Bewertungskriterien. Bei gleicher Punktzahl von Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren. Die Auslosung wird durch die am Verfahren nicht beteiligte Submissionsstelle des Vergabe- und Beschaffungszentrums durchgeführt.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-02-28 📅
Vergabekriterien
Kostenkriterium: Preis
Gewichtung der Kosten: 100 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Julia Buchmann
Internetadresse: www.dortmund.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPSYYFY9TC 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Dortmund, Vergabe- und Beschaffungszentrum
Postanschrift: Victoriastraße 15
Kontaktperson: Submissionsstelle
E-Mail: g19_1-submission@stadtdo.de 📧
Land: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen – Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung- vom 26.4.2005 – IR 12.2.2006-Nr.
3.1 und 3.3 gebunden.
Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften zur Bestätigung der Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Bereitstellung der Unterlagen:
Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http:// www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)
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Bekanntmachungs-ID: CXPSYYFY9TC.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514111691 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Fax: +49 2514112165 📠
Internetadresse: www.bezreg-muenster.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird
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(§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
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Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 134 GWB genannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden
(§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: s.o.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
S. o.
Quelle: OJS 2017/S 160-330596 (2017-08-18)