Beschreibung der Beschaffung
Der neu zu errichtende Aufzug ist gelegen im Gehweg (öffentl. Straßenland) vor dem U-Bahneingang an der Straße Halemweg, mittelbar vor der Bordsteinkante an der 123er Buswartehalle, mit zu erwartender Baugrubentiefe von ca. 80 cm Tiefe. Der Aufzugschacht durchstößt die Stahlbetontunneldecke und die Stahlbetonbahnsteigplatte. Die Lage auf dem Bahnsteig ist in direkter Nähe zur östlichen Treppenanlage(Fahrtrichtung Rudow).
Die Abbruch-, Sicherungsmaßnahmen sowie Stahlträgerabfangungen für die neuen Stahlbeton und den Schal-u. Bewehrungsarbeiten für beide Baukörper in der Ebene Bahnsteig sind in Nachtarbeit und auch z.T. nur während der fahr stromfreien Betriebspause auszuführen.
Das Aufzugsgerüst/turm (in Schachtform) ist monolithisch aufzustellen. Dieser ist im Werk/ Werkstatt des Auftragnehmers in durchgängiger Baustahl-Legierungsgüte zu produzieren und mehrfach –werksseitig-zu beschichten. Es sind keine Bauschweißnähte auf der Baustelle erlaubt! Nur in Ausnahmefällen und bei luftdichten Abschluß der Nähte sowie mehrfach Beschichtungen der Verbindungsstellen.
Der Aufzugsgerüstschacht ist komplett so zu konzipieren, dass alle Arbeiten im Werk fertigzustellen sind. Es verbleibt ausschließlich das Anliefern und Aufstellen vor Ort, nach werksseitiger Herstellung des AN. Verbindungen zwischen dem Aufzugsgerüst/turm zum Tunnelbauwerk sind ausschließlich nur in Schraubverbindung Vor-Ort auszuführen! Eine betriebliche Bahnunterbrechung oder halbseitige Sperrung im Gleisbereich ist nicht planmäßig für diese Maßnahme vorgesehen.
Es sind zu Beginn der Arbeiten mit längeren Transport/ Arbeitswege von ca. 190 m vom Bahnsteig über Festtreppenanlage (Bestand) bis zur Baustelleneinrichtung zu rechnen.
Arbeitszüge können für das Ein – oder Rausbringen von Materialien nicht bereitgestellt wer-den. Die Logistik oder die Werksplanungen für z. B. einbringende Stahlträger sind dahingehend rechtzeitig zu erstellen:
— Baustelleneinrichtung mit Sicherungen für Fahrgäste und Verkehr der Straßenoberfläche über Gesamtdauer der Bauleistung einschließlich dessen Vorhaltung und Rückbau,
— Herstellung von Baustrom- und Bauwasseranschlüssen und BE-Einrichtung,
— Planungsleistungen u.a. für Vermessungsarbeiten / Werk- u. Montagepläne / Dokumentationen /Verkehrsumlenkungsmaßnahmen,
— Mitwirken der Koordination und Abstimmung der betreffenden Leitungsträgerverwaltungen,
— Ca. 34 St. Mobile Schwerlaststützen auf Bahnsteig,
— Ca. 12 St. Mobile Drucksteifen für Tunneldeckenabbruch im Pilgerschrittverfahren,
— Ca. 180 m Abbruch Mauerwerk und Beton B45 / B35 z.T. im HDW Verfahren und,
— Ca. 120 m Betonarbeiten,
— Ca. 215 m Pflasterarbeiten,
— Ca. 175 m Erdbauarbeiten,
— Ca. 800 kg Sicherungsabfangungen aus Stahlträger,
— Ca. 2 500 kg Stahlkonstruktionen mit werkseitiger Korrosionsschutzbeschichtung,
— Ca. 17 to Betonstahl verschiedene Bauteile verlegen,
— Ca. 100 m Metall-Glasfassaden,
— Ca. 1 200 m Einhausungen mit Wetterschutzdach,
— Ca. 100 m Wandfliesen in Kleinstmosaik mit gestalterischem Farbverlauf,
— Ca. 190 m 3 lagige Schwarzabdichtung herstellen,
— Ca. 40 m Kioskentkernung für Aufzugmaschinenraum,
— ca. 225 m Baustraße über Anwohnergehweg herstellen.
Ausführung in Tagarbeit von Montag bis Freitag von 7.00 – 16.00 Uhr und vielfache Nachtarbeit von 21.00 –5.00 Uhr bei Nutzung der Betriebspause von 1.40 – 3.10 Uhr der BVG – U-Bahn bei überwiegend für Arbeiten am oder neben den Gleisanlagen sowie in Ordinate über oder unter der Bahnsteigplatte.