U1/3, U2, Tunnelsanierung Kleisstraße zwischen den U-Bahnhöfen Wittenbergplatz und Nollendorfplatz/Kreuzung an der Urania

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts

Der Streckenabschnitt der Linien U1/U2/U3 unter der Kleiststraße, zwischen den U-Bahnhöfen Wittenbergplatz und Nollendorfplatz, von Bayreuther Straße bis An der Urania, soll durch die Erneuerung der Außenabdichtung vor eindringendem Wasser geschützt werden, um die Bausubstanz des über 100 Jahre alten Bauwerks zu ertüchtigen. Darüber hinaus sind aufgrund des vorhandenen Schädigungsgrades Sanierungsarbeiten an der Beton- und Stahlkonstruktion des Tunnelbaukörpers notwendig.
Der Bau des Tunnelabschnitts begann Ende des 19. Jahrhunderts zweigleisig mit der heutigen Linie U2 und wurde 1902 fertiggestellt. Anschließend wurde der Tunnel in diesem Abschnitt um die Gleise der heutigen Linien U1 und U3 verbreitert, so dass der U-Bahnhof Wittenbergplatz zu einem fünfgleisigen Umsteigebahnhof wurde. Der erweiterte Tunnelabschnitt ging im Oktober 1913 in Betrieb. Im Sanierungsbereich befinden sich mehrere reparierte Kriegsschäden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-09-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-08-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-08-07 Auftragsbekanntmachung
2017-11-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-08-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: U-Bahnhof
Kurze Beschreibung:
Der Streckenabschnitt der Linien U1/U2/U3 unter der Kleiststraße, zwischen den U-Bahnhöfen Wittenbergplatz und Nollendorfplatz, von Bayreuther Straße bis An der Urania, soll durch die Erneuerung der Außenabdichtung vor eindringendem Wasser geschützt werden, um die Bausubstanz des über 100 Jahre alten Bauwerks zu ertüchtigen. Darüber hinaus sind aufgrund des vorhandenen Schädigungsgrades Sanierungsarbeiten an der Beton- und Stahlkonstruktion des Tunnelbaukörpers notwendig. Der Bau des Tunnelabschnitts begann Ende des 19. Jahrhunderts zweigleisig mit der heutigen Linie U2 und wurde 1902 fertiggestellt. Anschließend wurde der Tunnel in diesem Abschnitt um die Gleise der heutigen Linien U1 und U3 verbreitert, so dass der U-Bahnhof Wittenbergplatz zu einem fünfgleisigen Umsteigebahnhof wurde. Der erweiterte Tunnelabschnitt ging im Oktober 1913 in Betrieb. Im Sanierungsbereich befinden sich mehrere reparierte Kriegsschäden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: U-Bahnhof 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.BVG.de 🌏
E-Mail: einkauf.3@bvg.de 📧
Telefon: +49 03025620224 📞
Fax: +49 03025620264 📠
URL der Dokumente: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-07 📅
Einreichungsfrist: 2017-09-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-10 📅
Datum des Beginns: 2018-02-05 📅
Datum des Endes: 2021-02-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 152-315590
ABl. S-Ausgabe: 152
Zusätzliche Informationen
Die Ausführung erfolgt in Tagesleistung von Montag bis Samstag von 7:00 – 20:00 Uhr für alle oberirdischen Arbeiten und in Nachtarbeit während der regulären Betriebspause von Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag von ca. 1:30 bis 3:30 Uhr sowie in einer verlängerten Betriebspause von ca. 22:00 bis 3:30 Uhr.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Streckenabschnitt der Linien U1/U2/U3 unter der Kleiststraße, zwischen den U-Bahnhöfen Wittenbergplatz und Nollendorfplatz, von Bayreuther Straße bis An der Urania, soll durch die Erneuerung der Außenabdichtung vor eindringendem Wasser geschützt werden, um die Bausubstanz des über 100 Jahre alten Bauwerks zu ertüchtigen. Darüber hinaus sind aufgrund des vorhandenen Schädigungsgrades Sanierungsarbeiten an der Beton- und Stahlkonstruktion des Tunnelbaukörpers notwendig.
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Der Bau des Tunnelabschnitts begann Ende des 19. Jahrhunderts zweigleisig mit der heutigen Linie U2 und wurde 1902 fertiggestellt. Anschließend wurde der Tunnel in diesem Abschnitt um die Gleise der heutigen Linien U1 und U3 verbreitert, so dass der U-Bahnhof Wittenbergplatz zu einem fünfgleisigen Umsteigebahnhof wurde. Der erweiterte Tunnelabschnitt ging im Oktober 1913 in Betrieb. Im Sanierungsbereich befinden sich mehrere reparierte Kriegsschäden.
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Für die Erneuerung der Außenabdichtung des U-Bahntunnels müssen Teile der Fahrbahn, des Gehwegs und des Mittelstreifens von oben bis auf die Tunneldecke sowie seitlich davon aufgenommen werden. Die kontaminierte Bestandsabdichtung ist entsprechend der Anforderungen der BGR 128 zurück zu bauen und durch eine neue 3-lagige Schwarzabdichtung mit Kupfereinlage zu ersetzen. Abgedichtet werden die gesamte Deckenoberfläche und die Wandflächen seitlich bis auf eine Tiefe von ca. 1 m.
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Die freigelegte Betonoberfläche des Tunnels wird vorab auf Schäden untersucht und partiell Instandgesetzt. Nach erfolgter Sanierung wird das Straßenland gemäß Bestand wiederhergestellt. Der im Sanierungsabschnitt liegende Notausstieg A 36 wird im Zuge der Maßnahme ebenfalls bearbeitet. Die Maßnahmen zu Tunnelinnensanierung beginnen zeitlich versetzt zur Außenmaßnahme, da der Bereich um den Notausstieg als Logistiköffnung erforderlich ist. Hier sind Spritzbetonarbeiten an Wand- und Deckenflächen, Korrosionsschutzarbeiten an Deckenträgern sowie Rissverpressungen auszuführen. Die Innensanierung kann nur in den nächtlichen Betriebspausen erfolgen. In Teilbereichen des Tunnels wird eine verlängerte Betriebspause eingerichtet.
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Im Zuge der Sanierungsarbeiten erfolgen zu Revisionszwecken auch die Vergrößerung einer Zugangsluke zu dem unterhalb der Tunnelanlagen querenden Vorhaltebauwerk, dem Urania-Tunnel, sowie der Einbau einer Stahlplattform mit Erneuerung der Zugangsleiter,
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In den ersten Bauphasen kommt es teilweise zu einer Überlappung mit der bereits begonnenen Maßnahme des Bezirks Tempelhof-Schöneberg zum Umbau der Seitenbereiche der Kleiststraße. Insgesamt sind 10 Bau- und Verkehrsphasen für die Tunnelaußensanierung geplant.
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Allgemeines
— Baustelleneinrichtung mit Verkehrsleiteinrichtungen, bauzeitlicher Verkehrsführung mit prov. LSA, Schutzmaßnahmen für Straßenverkehr, Passanten, Bahnanlagen im Bereich U-Bahntunnel über Gesamtdauer der Bauleistung einschließlich dessen Vorhaltung,
— Baustelleneinrichtung für die Aufnahme kontaminierter Bauabfälle (Schwarz-Weiß-Bereich),
— Herstellung von Baustrom- und Bauwasseranschlüssen,
— Technische Bearbeitung (Termin- u. BE-Planung, Abbruch-, Logistik- und Entsorgungskonzept, Vermessungsleistungen, Bestandsdokumentation und Beweissicherung, Aufmaß u. Dokumentation),
— Entsorgung von ca. 15 000 to Bauabfällen und Bodenmaterial unterschiedlicher EAK-Einstufungen.
Tunnelaußensanierung
— Aufnehmen und Wiederherstellen von ca. 3 300 m
— Rückbau und Wiedereinbau der im Rückbaubereich vorhandenen Einbauten, Möblierungen und Beschilderungen,
— Ausbau und Einbau von ca. 3 200 m
— ca. 350 qm Baugrubenverbau als Trägerbohlwand,
— Rückbau und Erneuerung von ca. 4 000 m
— Korrosionsschutzarbeiten an ca. 125 m
— ca. 500 lfm Rissverpressung,
— Heißwasserstrahlen, Prüfung und Betonsanierung von ca. 4 000 m
Tunnelinnensanierung
— Maßnahmen zur Sicherung des Fahrbetriebes für die Sanierungsarbeiten,
— Spritzbetonsanierung von ca. 1 700 m
— Einbau von ca. 50 to Zulagebewehrung und Haftverbundankern,
— Korrosionsschutzarbeiten an ca. 110 qm Tonnenblechen, ca. 150 lfm Stahlträger der Tunneldecke inkl. Reprofilierung der Betonoberfläche mit PCC-Ersatzsystem,
— ca. 450 lfm Rissverpressung,
— ca. 360 m
— Sanierung Schachtkopf inkl. Erneuerung Gitterrostabdeckung Notausstieg A 36; Rückbau, Überarbeitung und Wiedereinbau Stahltreppenanlage,
— Vergrößerung Zugangsluke zum Urania-Tunnel unter Gleisanlagen inkl. Herstellung und Einbau Stahlpodest mit Handlauf, Treppenanlage, Einstiegsleiter mit herausziehbarem Holm.
Zusätzliche Informationen:
Die Ausführung erfolgt in Tagesleistung von Montag bis Samstag von 7:00 – 20:00 Uhr für alle oberirdischen Arbeiten und in Nachtarbeit während der regulären Betriebspause von Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag von ca. 1:30 bis 3:30 Uhr sowie in einer verlängerten Betriebspause von ca. 22:00 bis 3:30 Uhr.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Kleiststraße, zwischen Bayreuther Straße und An der Urania in 10787 Berlin
Linien U1, U2, U3 zwischen Wittenbergplatz und Nollendorfplatz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Eignungsprüfung hat der Bieter/Bewerber für sich und ggf. für Nachunternehmer seine Fachkunde,Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Angebot nachzuweisen. Der Nachweisder Eignung kann entweder – durch Eintrag im ULV-Berlin und zusätzlich durch Vorlage des Formblattes„Eigenerklärung zur Eignung
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Variante 2“,
— durch Eintrag in die Präqualifizierungsdatenbank beim Verein für Präqualifikation für Bauunternehmen e. V. und
zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 3“,
— für Bieter/Bewerber die nicht in den vorgenannten Datenbanken eingetragen sind durch Vorlage des
Formblattes „ Eigenerklärung zur Eignung Variante 1“ erfolgen. Hinweis: Das Formblatt (Eigenerklärungen
zur Eignung; Variante 1 – 3) liegt den Vergabeunterlagen bei. Die für den Bieter jeweils zutreffende Variante ist
vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Angebot vorzulegen. Auf Verlangen des
Auftraggebers sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
Folgende Angaben und Formalitäten, zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister, sind erforderlich:
Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1 – 3):
— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der
zuständigen Industrie- und Handelskammer,
— zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,
— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige Sozialversicherungsträger,
— über die Zahlung von Steuern,
— zum Gewerbezentralregister,
— zum Korruptionsregister,
— zur Insolvenz und Liquidation,
— Erklärung das keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG),
— Erklärung das keine Ausschlussgründe gem. §§ 123; 124 GWB vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit,
sind erforderlich: Eigenerklärung (Bestandteil des
Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1
— 3):
— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eigenerklärung
(Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur
Eignung; Variante 1 – 3):
— Ausführung von Leistungen in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren,
die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind,
— Zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten
Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich
zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1 -3) mit dem Angebot vorzulegen:
1.) Der Anbieter hat den Nachweis mit prüfbaren Referenzobjekten von Arbeiten unter laufen-dem Publikumsverkehr bzw. Fahrgastaufkommen in öffentlichen Einrichtungen von Bahnanlagen zu erbringen.
2.) Für die Arbeiten der Klebeabdichtungen muss der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmer eingetragene Firma den Nachweis mit prüfbaren Referenzobjekten von erfolgreich ausgeführten Klebeabdichtungen an Tunnelbauwerken von Bahnanlagen unter Beachtung der Potentialtrennung verschiedener Erdungssysteme erbringen.
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3.) Der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmer eingetragene Firma hat den Nachweis der fachlichen Eignung und Qualifikation für das Arbeiten in kontaminierten Bereichen nach BGR 128 zu erbringen. Er muss über geeignetes Personal und die technische Ausrüstung verfügen.
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4.) Für die Ausführung der Betonsanierungsarbeiten muss der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmer eingetragene Firma einen oder mehrere Mitarbeiter benennen, die über die SIVV-Bescheinigung verfügen. Die Firma muss sicherstellen, dass bei Ausführung der-artiger Sanierungsarbeiten immer mindestens ein Mitarbeiter im Arbeitsbereich anwesend ist.
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5.) Für die Metallbauarbeiten muss der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmer eingetragene Firma die Befähigung von Schweißarbeiten an lastabtragenden oder statisch notwendigen Konstruktionsteilen durch den Schweißerlaubnisnachweis nach DIN EN 1090 EXC2 / EN ISO 3834-3 „Standard“ vorlegen. Eingeschlossen ist der Nachweis für Baustähle bis S355. Nach Errichtung der Anlage ist die CE-Kennzeichnung und die Konformitätsbescheinigung durch den Auftragnehmer auszustellen.
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6.) Für die Straßenbauarbeiten muss der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmer eingetragene Firma den Nachweis der Qualifikation und Erfahrung für die Ausführung von Straßen – und Tiefbauarbeiten mit ULV Bescheinigung für Straßenbau – und Pflasterarbeiten vom Land Berlin/Deutschland haben.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben eine gemeinsame, rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner mit dem Teilnahmeantrag zu stellen.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen(Formblatt)einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.
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Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt) einreichen.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.

Verfahren
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-11-06 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-09-29 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Ort des Eröffnungstermins: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), AöR, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin.
Zusätzliche Informationen: Die Öffnung der Angebote findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: Submissionsstelle, Holzmarktstraße 15-17
Kontakt
Kontaktperson: Frau Schwind, FEM-SE3
Internetadresse: www.BVG.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Dokumente URL: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe AöR, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2
Postanschrift: Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2
Land: Berlin 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
A.
Auskünfte über die Vergabeunterlagen müssen bis zum 15.9.2017, 12:00 Uhr ausschließlich per E-Mail bei der in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden. Danach eingehende Fragen werden nicht mehrberücksichtigt. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3)angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Angebote ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.
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b.
Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens(Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).
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Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
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c.
Die Angebote sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage und auf einem Datenträgerin verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Angebot zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.:FEM-SE3/8570/17-00, Einkauf/Materialwirtschaft, Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2, U1/3, U2, U-Bhfe. Wittenbergplatz-Nollendorfplatz, Tunnelsanierung Kleiststraße, Bitte nicht öffnen“.
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d.
Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden.
e.
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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f.
Die Eignung von Subunternehmern, deren Einsatz aber mit Beginn der Leistungserbringung geplant ist, ist mit der Angebotsabgabe anhand der in Ziff. III.1.1) –III.1.3) genannten Eignungskriterien nachzuweisen.
g.
Bei Angebotsabgabe sind vom Bieter eine Tarif- und Mindestlohnerklärung i. S. v. § 1 BerlAVG und eine Erklärung zur Förderung von Frauen gem. § 9 BerlAVG, § 1 Frauenförderverordnung Berlin (FFV) für den Bieter sowie für seine Subunternehmer abzugeben.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten im Übrigen die Regelungen der §§ 134, 135, 160 GWB.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Quelle: OJS 2017/S 152-315590 (2017-08-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-11-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Streckenabschnitt der Linien U1/U2/U3 unter der Kleiststraße, zwischen den U-Bahnhöfen Wittenbergplatz und Nollendorfplatz, von Bayreuther Straße bis An der Urania, soll durch die Erneuerung der Außenabdichtung vor eindringendem Wasser geschützt werden, um die Bausubstanz des über 100 Jahre alten Bauwerks zu ertüchtigen. Darüber hinaus sind aufgrund des vorhandenen Schädigungsgrades Sanierungsarbeiten an der Beton- und Stahlkonstruktion des Tunnelbaukörpers notwendig. Der Bau des Tunnelabschnitts begann Ende des 19. Jahrhunderts zweigleisig mit der heutigen Linie U2 und wurde 1902 fertiggestellt. Anschließend wurde der Tunnel in diesem Abschnitt um die Gleise der heutigen Linien U1 und U3 verbreitert, so dass der U-Bahnhof Wittenbergplatz zu einem fünfgleisigen Umsteigebahnhofwurde. Der erweiterte Tunnelabschnitt ging im Oktober 1913 in Betrieb. Im Sanierungsbereich befinden sich mehrere reparierte Kriegsschäden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Holzmarktstraße 15 – 17

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-11-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-11-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 223-464512
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 152-315590
ABl. S-Ausgabe: 223

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Bau des Tunnelabschnitts begann Ende des 19. Jahrhunderts zweigleisig mit der heutigen Linie U2 und wurde 1902 fertiggestellt. Anschließend wurde der Tunnel in diesem Abschnitt um die Gleise der heutigen Linien U1 und U3 verbreitert, so dass der U-Bahnhof Wittenbergplatz zu einem fünfgleisigen Umsteigebahnhofwurde. Der erweiterte Tunnelabschnitt ging im Oktober 1913 in Betrieb. Im Sanierungsbereich befinden sich mehrere reparierte Kriegsschäden.
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Für die Erneuerung der Außenabdichtung des U-Bahntunnels müssen Teile der Fahrbahn, des Gehwegs und des Mittelstreifens von oben bis auf die Tunneldecke sowie seitlich davon aufgenommen werden. Diekontaminierte Bestandsabdichtung ist entsprechend der Anforderungen der BGR 128 zurück zu bauen und durch eine neue 3-lagige Schwarzabdichtung mit Kupfereinlage zu ersetzen. Abgedichtet werden die gesamte Deckenoberfläche und die Wandflächen seitlich bis auf eine Tiefe von ca. 1,00 m.
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Die freigelegte Betonoberfläche des Tunnels wird vorab auf Schäden untersucht und partiell Instandgesetzt. Nach erfolgter Sanierung wird das Straßenland gemäß Bestand wiederhergestellt. Der im Sanierungsabschnittliegende Notausstieg A 36 wird im Zuge der Maßnahme ebenfalls bearbeitet. Die Maßnahmen zu Tunnelinnensanierung beginnen zeitlich versetzt zur Außenmaßnahme, da der Bereich um den Notausstieg als Logistiköffnung erforderlich ist. Hier sind Spritzbetonarbeiten an Wand- und Deckenflächen, Korrosionsschutzarbeiten an Deckenträgern sowie Rissverpressungen auszuführen. Die Innensanierungkann nur in den nächtlichen Betriebspausen erfolgen. In Teilbereichen des Tunnels wird eine verlängerte Betriebspause eingerichtet.
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Im Zuge der Sanierungsarbeiten erfolgen zu Revisionszwecken auch die Vergrößerung einer Zugangsluke zudem unterhalb der Tunnelanlagen querenden Vorhaltebauwerk, dem Urania-Tunnel, sowie der Einbau einerStahlplattform mit Erneuerung der Zugangsleiter,
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Allgemeines:
— Baustelleneinrichtung mit Verkehrsleiteinrichtungen, bauzeitlicher Verkehrsführung mit prov. LSA,Schutzmaßnahmen für Straßenverkehr, Passanten, Bahnanlagen im Bereich U-Bahntunnel über Gesamtdauerder Bauleistung einschließlich dessen Vorhaltung;
— Baustelleneinrichtung für die Aufnahme kontaminierter Bauabfälle (Schwarz-Weiß-Bereich);
— Herstellung von Baustrom- und Bauwasseranschlüssen;
— Technische Bearbeitung (Termin- u. BE-Planung, Abbruch-, Logistik- und Entsorgungskonzept,Vermessungsleistungen, Bestandsdokumentation und Beweissicherung, Aufmaß u. Dokumentation);
— Entsorgung von ca. 15 000 to Bauabfällen und Bodenmaterial unterschiedlicher EAK-Einstufungen;
Tunnelaußensanierung:
— Aufnehmen und Wiederherstellen von ca. 3 300 qm Straßenbelag, von ca. 800 qm Pflasterbelag, von ca.1 500 qm Grünfläche der Mittelinsel;
— Rückbau und Wiedereinbau der im Rückbaubereich vorhandenen Einbauten, Möblierungen und Beschilderungen;
— Ausbau und Einbau von ca. 3.200 cbm Bodenmaterial;
— ca. 350 qm Baugrubenverbau als Trägerbohlwand;
— Rückbau und Erneuerung von ca. 4 000 qm Tunnelabdichtung inkl. Schutzbeton bzw. Schutzmauerwerk;
— Korrosionsschutzarbeiten an ca. 125 qm Tonnenblechen, ca. 750 lfm Walzprofiloberflansche der Tunneldecke inkl. Reprofilierung der Betonoberfläche mit PCC-Ersatzsystem;
— ca. 500 lfm Rissverpressung;
— Heißwasserstrahlen, Prüfung und Betonsanierung von ca. 4.000 qm Betonoberfläche und gesamtflächigerAusgleich mit PCC-Ersatzsystem;
Tunnelinnensanierung:
— Maßnahmen zur Sicherung des Fahrbetriebes für die Sanierungsarbeiten;
— Spritzbetonsanierung von ca. 1,700 qm Tunnelwand- und deckenfläche inkl. Korrosionsschutz der Bewehrung;
— Einbau von ca. 50 to Zulagebewehrung und Haftverbundankern;
— Korrosionsschutzarbeiten an ca. 110 qm Tonnenblechen, ca. 150 lfm Stahlträger der Tunneldecke inkl.Reprofilierung der Betonoberfläche mit PCC-Ersatzsystem;
— ca. 450 lfm Rissverpressung;
— ca. 360 qm Flächenverpressung;
— Sanierung Schachtkopf inkl. Erneuerung Gitterrostabdeckung Notausstieg A 36; Rückbau, Überarbeitung und Wiedereinbau Stahltreppenanlage;
— Vergrößerung Zugangsluke zum Urania-Tunnel unter Gleisanlagen inkl. Herstellung und Einbau Stahlpodestmit Handlauf, Treppenanlage, Einstiegsleiter mit herausziehbarem Holm.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kleiststraße, zwischen Bayreuther Straße und An der Urania in 10787 Berlin;

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-11-06 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fr. Schwind, Bereich Strategischer Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-SE3 (IPLZ 42300)

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Quelle: OJS 2017/S 223-464512 (2017-11-16)