U3/9, U-Bahnhof Spichernstraße, Grundinstandsetzung, barrierefreier Ausbau, Tunnelsanierung

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts

Die Maßnahmen finden beim U-Bahnhof Spichernstraße statt, der mit 2 getrennten Bahnhöfen ein Umsteigebahnhof zwischen den U-Bahnlinien U9 und U3 ist.
Die Baumaßnahme beinhaltet den kompletten Austausch der Bahnsteigbeläge auf beiden Bahnhöfen, den Einbau des Blindenleitsystems in allen Bereichen des U-Bahnhofes, den Einbau von 2 Aufzügen, die Erneuerung einer Außentreppe bei der U3 sowie Betoninstandsetzungsmaßnahmen in einem Teilbereich der U3.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-09-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-08-08.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-08-08 Auftragsbekanntmachung
2017-11-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-08-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: U-Bahnhof
Kurze Beschreibung:
Die Maßnahmen finden beim U-Bahnhof Spichernstraße statt, der mit 2 getrennten Bahnhöfen ein Umsteigebahnhof zwischen den U-Bahnlinien U9 und U3 ist. Die Baumaßnahme beinhaltet den kompletten Austausch der Bahnsteigbeläge auf beiden Bahnhöfen, den Einbau des Blindenleitsystems in allen Bereichen des U-Bahnhofes, den Einbau von 2 Aufzügen, die Erneuerung einer Außentreppe bei der U3 sowie Betoninstandsetzungsmaßnahmen in einem Teilbereich der U3.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: U-Bahnhof 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Holzmarktstraße 15 – 17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.BVG.de 🌏
E-Mail: einkauf.3@bvg.de 📧
Telefon: +49 03025620224 📞
Fax: +49 03025620264 📠
URL der Dokumente: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-08 📅
Einreichungsfrist: 2017-09-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-11 📅
Datum des Beginns: 2017-11-27 📅
Datum des Endes: 2019-12-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 153-317808
ABl. S-Ausgabe: 153
Zusätzliche Informationen
Die Öffnung der Angebote findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Maßnahmen finden beim U-Bahnhof Spichernstraße statt, der mit 2 getrennten Bahnhöfen ein Umsteigebahnhof zwischen den U-Bahnlinien U9 und U3 ist.
Die Baumaßnahme beinhaltet den kompletten Austausch der Bahnsteigbeläge auf beiden Bahnhöfen, den Einbau des Blindenleitsystems in allen Bereichen des U-Bahnhofes, den Einbau von 2 Aufzügen, die Erneuerung einer Außentreppe bei der U3 sowie Betoninstandsetzungsmaßnahmen in einem Teilbereich der U3.
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Die neuen Bahnsteigbeläge werden auf der U9 aus Granitsteinplatten und auf der U3 aus Gussasphalt jeweils einschl. der Platten für das Blindenleitsystem hergestellt. Auf dem Bahnsteig befindliche Einbauten werden für den Austausch des Bodenbelages demontiert und wieder eingebaut, einzelne Bauteile wie Einstiegsluken und Geländer werden ergänzt. Der Aufzug bei der U3 wird außen an der Tunnelwand angeordnet und verbindet die Straßenebene mit der Bahnsteigebene mit 2 Haltestellen. Hierfür wird die Tunnelwand geöffnet, was im Schutz eines Baugrubenverbaus mit Spundwänden erfolgt. Bei der U9 wird der Aufzug im Bereich der vorhandenen Bahnsteigtreppe angeordnet und verbindet die Straßenebene mit der Schalterhallen- sowie Bahnsteigebene mit 3 Haltestellen. Für den Aufzugeinbau muss die Bahnsteigtreppe komplett erneuert werden und die Tunneldecke sowie Bahnsteigplatte geöffnet werden. Aus statischen Gründen sind hier diverse temporäre Absteifungen und Bauzustände erforderlich. Die Aufzugschächte in Straßenebene bestehen jeweils aus einer Stahlkonstruktion mit vorgehängter Fassade aus Glas und Naturstein. Die Aufzugsdächer sowie die Vordächer bestehen aus Glas. Die Unterfahrten sowie die Schächte werden aus Stahlbeton errichtet.
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Gerüstbauarbeiten:
— 167 m³ Aufzugsschachtgerüst als Raumgerüst,
— 150 m² Arbeits-/Schutzgerüst Aufzug Straßenebene,
— 1 140 m² Staubschutzwände.
Erdarbeiten:
— 436 m³ Boden ausheben,
— 424 m³ Boden liefern und einbauen.
Spezialtiefbauarbeiten:
— 140 m² Spundwände, Doppelbohle aus Stahl,
— 5 880 kg Aussteifungen aus Stahl.
Mauerarbeiten:
— 27 m³ Tragendes Mauerwerk, KSV,
— 80 m² Nichttragendes Mauerwerk 11,5 cm herstellen, KSV,
— 9 St. Stahltüren, T30.
Betonarbeiten:
— 301 m³ Ortbeton bewehrt, bis C35/45,
— 150 m² Schutzbetone,
— 30 t Bewehrung, Baustahl und Matten.
Natursteinarbeiten:
— 820 m² Granitstein-Plattenbelag (inkl. Bstg.-Kante),
— 122 m Granitstein-Treppenstufen, dunkel,
— 306 m² Rippen- und Noppenplatten, schwarz und weiß.
Betonwerksteinarbeiten:
— 32 m² Betonwerksteinbelag entfernen/wiedereinbauen.
Stahlbauarbeiten:
— 14 265 kg Temp. Abfangungen aus Stahlträgern.
Abdichtungsarbeiten:
— 306 m³ Tunnelabdichtung ergänzen/neu, vertikal und horizontal.
Putz- und Stuckarbeiten:
— 223 m² Kalk-Zement-Wandputz, PII, d010 mm.
Fliesen- und Plattenarbeiten:
— 236 m² Wandfliesen.
Estricharbeiten:
— 94 m² Zementverbundestrich, bis 60 mm.
Gussasphaltarbeiten:
— 1 210 m² Gussasphalt, 40 mm.
Tischlerarbeiten:
— 1 m WC-Trennwand.
Metallbauarbeiten:
— 5 090 kg Aufzugtragkonstruktion Straßenebene,
— 24 m² Gitterroste,
— 39 m Geländer,
— 50 m Handläufe,
— 20 St. Einstiegsluken 830/830 mm.
Verglasungsarbeiten:
— 31 m² Anti-Scratching-Folie.
Baureinigungsarbeiten:
— 4 135 m² Feinreinigung.
Maler- und Lackierarbeiten:
— 59 m² Boden-/Grubenbeschichtungen,
— 734 m² Wand- und Deckenbeschichtungen,
— 735 m Stufenvorderkanten weiß markieren/Kontraststreifen.
Bodenbelagarbeiten:
— 6 m² Linoleumbelag, ableitfähig.
Vorgehängte hinterlüftete Fassade:
— 80 m² Vorhangfassade Aufzugsschacht/Glas und Naturstein.
Straßen, Wege, Plätze:
— 440 m² Pflaster- und Plattenbeläge wiederherstellen.
Abbrucharbeiten:
— 235 m³ Abbruch Stahlbetonbauteile,
— 13 m³ Abbruch Mauerwerkswände,
— 2 359 m² Abbruch Gussasphalt.
Winterbau- und Schutzmaßnahmen:
— 760 m³ Wetterschutzzelte.
Entsorgungsleistungen:
— 665 t ASN 170101, Beton – nicht kontaminiert <=Z2,
— 207 t ASN 17010'7, Gemische Beton, Ziegeln, Fl. u. Ker., <=Z2,
— 252 t ASN 170302, Straßenaufbruch- Heißbehandlung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin, U-Bahnhof Spichernstraße (U9 und U3).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Eignungsprüfung hat der Bieter/Bewerber für sich und ggf. für Nachunternehmer seine Fachkunde,Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Angebot nachzuweisen.Der Nachweis der Eignung kann entweder – durch Eintrag im ULV-Berlin und zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 2“,
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— durch Eintrag in die Präqualifizierungsdatenbank beim Verein für Präqualifikation für Bauunternehmen e. V. und
zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 3“,
— für Bieter/Bewerber die nicht in den vorgenannten Datenbanken eingetragen sind durch Vorlage des
Formblattes „ Eigenerklärung zur Eignung Variante 1“ erfolgen. HINWEIS: Das Formblatt (Eigenerklärungen
zur Eignung; Variante 1 – 3) liegt den Vergabeunterlagen bei. Die für den Bieter jeweils zutreffende Variante ist
vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Angebot vorzulegen. Auf Verlangen des
Auftraggebers sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
Folgende Angaben und Formalitäten, zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister, sind erforderlich:
Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1 – 3):
— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der
zuständigen Industrie- und Handelskammer,
— zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,
— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige Sozialversicherungsträger,
— über die Zahlung von Steuern,
— zum Gewerbezentralregister,
— zum Korruptionsregister,
— zur Insolvenz und Liquidation,
— Erklärung das keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG),
— Erklärung das keine Ausschlussgründe gem. §§ 123; 124 GWB vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit,
sind erforderlich: Eigenerklärung (Bestandteil des
Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1 – 3):
— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eigenerklärung
(Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur
Eignung; Variante 1 – 3):
— Ausführung von Leistungen in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren,
die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind,
— Zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten
Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich
zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1 – 3) mit dem Angebot vorzulegen:
1) Für die Arbeiten der Klebeabdichtungen muss der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmereingetragene Firma den Nachweis mit prüfbaren Referenzobjekten von erfolgreich ausgeführten Klebeabdichtungen an Tunnelbauwerken von Bahnanlagen unter Beachtung der Potentialtrennung verschiedener Erdungssysteme erbringen.
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2) Der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmer eingetragene Firma hat den Nachweis der fachlichen Eignung und Qualifikation für das Arbeiten in kontaminierten Bereichen nach BGR 128 zu erbringen. Er muss über geeignetes Personal und die technische Ausrüstung verfügen.
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3) Für die Ausführung der Betonsanierungsarbeiten muss der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmer eingetragene Firma einen oder mehrere Mitarbeiter benennen, die über die SIVV-Bescheinigung verfügen. Die Firma muss sicherstellen, dass bei Ausführung der-artiger Sanierungsarbeiten immer mindestens ein Mitarbeiter im Arbeitsbereich anwesend ist.
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4) Für die Metallbauarbeiten muss der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmer eingetragene Firma die Befähigung von Schweißarbeiten an lastabtragenden oder statisch notwendigen Konstruktionsteilen durch den Schweißerlaubnisnachweis nach DIN EN 1090 EXC3 vorlegen. Eingeschlossen ist der Nachweis für Baustähle bis S355 J2+N. Nach Errichtung der Anlage ist die CE-Kennzeichnung und die Konformitätsbescheinigung durch den Auftragnehmer auszustellen.
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5) Der KOR-Schein gem. ZTV-Ing. der Aufsichtsführenden Person muss der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmer eingetragene Firma ist als Nachweis vorlegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben eine gemeinsame, rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner mit dem Teilnahmeantrag zu stellen.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen (Formblatt)einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.
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Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt) einreichen.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.

Verfahren
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-11-13 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-10-06 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 09:00
Ort des Eröffnungstermins: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), AöR, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft, Abteilung Operativer EinkaufundServices,FEM-OE2, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin.
Zusätzliche Informationen: Die Öffnung der Angebote findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fr. Schwind, Bereich Strategischer Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-SE3 (IPLZ 42300)
Internetadresse: www.BVG.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Dokumente URL: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe AöR, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2
Postanschrift: Submissionsstelle, Holzmarktstraße 15-17
Land: Berlin 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
a.
Auskünfte über die Vergabeunterlagen müssen bis zum 22.9.2017, 12:00 Uhr ausschließlich per E-Mail bei der in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden. Danach eingehende Fragen werden nicht mehr berücksichtigt. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3)angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Angebote ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.
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b.
Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).
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Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
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c.
Die Angebote sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage und auf einem Datenträgerin verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Angebot zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.:FEM-SE3/8672/17-00, Einkauf/Materialwirtschaft, Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2, U3/9, U2, U-Bhf. Spichernstraße, Grundinstandsetzung, barrierefreier Ausbau, Tunnelsanierung, Bitte nicht öffnen“.
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d.
Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden.
e.
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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f.
Die Eignung von Subunternehmern, deren Einsatz aber mit Beginn der Leistungserbringung geplant ist, ist mit der Angebotsabgabe anhand der in Ziff. III.1.1) –III.1.3) genannten Eignungskriterien nachzuweisen.
g.
Bei Angebotsabgabe sind vom Bieter eine Tarif- und Mindestlohnerklärung i. S. v. § 1 BerlAVG und eine Erklärung zur Förderung von Frauen gem. § 9 BerlAVG, § 1 Frauenförderverordnung Berlin (FFV) für den Bieter sowie für seine Subunternehmer abzugeben.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten im Übrigen die Regelungen der §§ 134, 135, 160 GWB.
Quelle: OJS 2017/S 153-317808 (2017-08-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-11-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-11-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-11-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 223-464510
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 153-317808
ABl. S-Ausgabe: 223

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— 167 m³ Aufzugsschachtgerüst als Raumgerüst;
— 150 m² Arbeits-/Schutzgerüst Aufzug Straßenebene;
— 436 m³ Boden ausheben;
— 140 m² Spundwände, Doppelbohle aus Stahl;
— 27 m³ Tragendes Mauerwerk, KSV;
— 80 m² Nichttragendes Mauerwerk 11,5 cm herstellen, KSV;
— 301 m³ Ortbeton bewehrt, bis C35/45;
— 150 m² Schutzbetone;
— 820 m² Granitstein-Plattenbelag (inkl. Bstg.-Kante);
— 122 m Granitstein-Treppenstufen, dunkel;
— 236 m2 Wandfliesen.
— 94 m2 Zementverbundestrich, bis 60 mm.
— 1.210 m2 Gussasphalt, 40 mm.
— 24 m2 Gitterroste,
— 31 m2 Anti-Scratching-Folie.
— 4 135 m2 Feinreinigung.
— 59 m2 Boden-/Grubenbeschichtungen,
— 734 m2 Wand- und Deckenbeschichtungen,
— 6 m2 Linoleumbelag, ableitfähig.
— 80 m2 Vorhangfassade Aufzugsschacht/Glas und Naturstein.
— 440 m2 Pflaster- und Plattenbeläge wiederherstellen.
— 235 m3 Abbruch Stahlbetonbauteile,
— 13 m3 Abbruch Mauerwerkswände,
— 2 359 m2 Abbruch Gussasphalt.
— 760 m3 Wetterschutzzelte.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-11-02 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2017/S 223-464510 (2017-11-16)