Universität Stuttgart (Höchstleistungsrechenzentrum – HLRS), Vergabe der Lieferung und Installation eines Höchstleistungsrechnersystems einschließlich Serviceleistungen

Universität Stuttgart

Die Universität Stuttgart (Höchstleistungsrechenzentrum) beabsichtigt die Beschaffung eines Höchstleistungsrechners. Im Jahre 2019 soll das bestehende System „Hazel Hen“ durch ein neues System ersetzt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-12-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-11-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-11-20 Auftragsbekanntmachung
2019-03-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-11-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Supercomputer
Referenznummer: 2790/2017
Kurze Beschreibung:
Die Universität Stuttgart (Höchstleistungsrechenzentrum) beabsichtigt die Beschaffung eines Höchstleistungsrechners. Im Jahre 2019 soll das bestehende System „Hazel Hen“ durch ein neues System ersetzt werden.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Supercomputer 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universität Stuttgart
Postanschrift: Keplerstraße 7
Postleitzahl: 70174
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://www.hlrs.de 🌏
E-Mail: hoechstleistungsrechner-stuttgart@menoldbezler.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YMZY9JH 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-11-20 📅
Einreichungsfrist: 2017-12-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-11-23 📅
Datum des Beginns: 2019-07-01 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 225-468052
ABl. S-Ausgabe: 225
Zusätzliche Informationen
1. Fragen zum Verfahren und den übermittelten Unterlagen sind unter Bezugnahme auf die jeweilige Anlage sowie unter Nennung des jeweiligen Kapitels bzw. des Paragraphen unter dem Betreff „Vergabeverfahren Höchstleistungsrechnersystems Universität Stuttgart“ bis 11.12.2017 per E-Mail an: Hoechstleistungsrechner-Stuttgart@menoldbezler.de oder mittels Vergabeplattform (www.dtvp.de) zu stellen. Fragen, die nicht bis zum vorstehenden Termin übermittelt wurden, können grundsätzlich nicht mehr vor dem Ablauf der Angebotsfrist beantwortet werden. Die Fragen der Bewerber werden gesammelt und soweit möglich in regelmäßigem Turnus per E-Mail beantwortet. Rechtzeitig angeforderte Auskünfte werden spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist erteilt. Bitte beachten Sie: Die Antworten auf Bewerberfragen und die Erteilung zusätzlicher Informationen erfolgt grundsätzlich auf der Vergabeplattform (dtvp.de) unter dem unter ZIffer I.3 angegebenen Link. Bitte stellen Sie daher sicher, dass bei dieser Adresse eingehende Informationen regelmäßig abgerufen werden. Bewerber haben die Möglichkeit, sich auf der Vergabeplattform zu registrieren. Registrierte Bewerber werden automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen, Bewerberfragen und weitere neue Informationen zum Verfahren informiert. 2. Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetzt – MiLoG) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten. 3. Zur Abgabe eines Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle hierzu zur Verfügung gestellten Teilnahmeformulare zu verwenden. Diese sind unter der in Ziff. I.3. angegebenen Internetadresse abrufbar. Unter der in I.3. angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe eines Teilnahmeantrags zu beachten sind. Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZY9JH.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 31932773.11 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Das aktuelle Tier 0/1 System des HLRS, eine CRAY XC40, ist das Herzstück der HPC Infrastruktur des HLRS. Mit einer Peak Performance von 7,42 Petaflops (quadrillion floating point operations per second), ist es eines der schnellsten HPC-Rechnersysteme weltweit (Position 8 in der TOP 500 11/2015). Der HLRS Supercomputer ging im Oktober 2015 in Betrieb und basiert auf dem Intel(R) Haswell Prozessor und dem Cray Aries Netzwerk und ist entworfen für höchste Rechenleistung in realen Simulationsanwendungen und hohe Skalierbarkeit.
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In 2019 soll das bestehende System „Hazel Hen“ durch ein neues System ersetzt werden.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 36974789.91 EUR 💰
Beschreibung der Verlängerungen: Die Verlängerungsoption bezieht sich auf Wartungs- und Serviceleistungen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
— Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gem. §
123 GWB,
124 GWB,
— Eigenerklärung gem. § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG).
2. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
— Eigenerklärung zur Eintragung des Unternehmens in ein Berufs- oder Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 5 000 000 EUR für Personenschäden und mind. 5 000 000 EUR für Sachschäden oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz mit dem Auftragnehmer zu schließen.
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— Erklärung über das jährliche Mittel der bei dem Unternehmen Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte und deren Qualifikation in den letzten 3 Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016),
— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und Umsatz mit Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Beschreibung zukünftiger Aussichten und technischer Entwicklungsziele für ein HPC System des Bewerbers mit hoher PF-Zahl (>20), das im Jahr 2019 / 2020 verfügbar sein wird.
Bei der geforderten Beschreibung ist auf folgende Aspekte einzugehen: Wissenschaftliche und wirtschaftliche Nutzbarkeit des HPC-Systems für die Schwerpunktsetzung des HLRS und seiner Kunden im ingenieurwissenschaftlichen Bereich.
Anteil eigener Technologien am Gesamtkonzept.
Qualität des Konzepts zur Energie- und Kühlungsbedarfsentwicklung.
Mindeststandards:
— Nachweis von mindestens zwei Referenzprojekten im Bereich der Lieferung, Installation und Serviceleistungen eines Höchstleistungsrechnersystems mit jeweils mindestens 2 PFLOP/s Spitzenleistung Im Rahmen der Beschreibung der Referenz ist auf folgende Aspekte einzugehen: Wie sah der konkrete Bedarf des Auftraggebers aus? In welcher Weise sollte das Höchstleistungsrechnersystem wissenschaftlich und wirtschaftlich genutzt werden? Welche Funktionen sollte das Höchstleistungsrechnersystem insbesondere erfüllen? Handelte es sich bei der beschaffenden Stelle um einen öffentlichen Auftraggeber? Wie sah das Servicekonzept für das System aus?
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Für Bewerbergemeinschaften gilt:
Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:
— Plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft,
— Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,
— Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamt Verfahrens rechtsverbindlich vertritt,
— Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Falls mehr geeignete Bewerbungen vorliegen, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden können, beurteilt der Auftraggeber anhand der nachfolgenden Eignungsnachweise, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern als besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll:
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1. Für die Auswahl innerhalb der grundsätzlich geeigneten Bewerber erfolgt die Bewertung auf der Grundlage der angegebenen Referenzprojekte. Dabei kommt es dem Auftraggeber auf folgende Aspekte an:
Wie sah der konkrete Bedarf des Auftraggebers aus? In welcher Weise sollte das Höchstleistungsrechnersystem wissenschaftlich und wirtschaftlich genutzt werden? Welche Funktionen sollte das Höchstleistungsrechnersystem insbesondere erfüllen? Handelte es sich bei der beschaffenden Stelle um einen öffentlichen Auftraggeber? Wie sah das Servicekonzept für das System aus?
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2. Beschreibung zukünftiger Aussichten und technischer Entwicklungsziele für ein HPC System des Bewerbers mit hoher PF-Zahl (>20), das im Jahr 2019 / 2020 verfügbar sein wird.
Für die Auswahl kommt es dem Auftraggeber auf folgende Aspekte an.
Wissenschaftliche und wirtschaftliche Nutzbarkeit des HPC-Systems für die Schwerpunktsetzung des HLRS und seiner Kunden im ingenieurwissenschaftlichen Bereich.
Anteil eigener Technologien am Gesamtkonzept
Qualität des Konzepts zur Energie- und Kühlungsbedarfsentwicklung.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-01-10 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Englisch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Höchstleistungsrechenzentrum
Internetadresse: www.hlrs.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YMZY9JH 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Dr. Martin Ott
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.menoldbezler.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Fragen zum Verfahren und den übermittelten Unterlagen sind unter Bezugnahme auf die jeweilige Anlage sowie unter Nennung des jeweiligen Kapitels bzw. des Paragraphen unter dem Betreff „Vergabeverfahren Höchstleistungsrechnersystems Universität Stuttgart“ bis 11.12.2017
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oder mittels Vergabeplattform (www.dtvp.de)
zu stellen.
Fragen, die nicht bis zum vorstehenden Termin übermittelt wurden, können grundsätzlich nicht mehr vor dem Ablauf der Angebotsfrist beantwortet werden.
Die Fragen der Bewerber werden gesammelt und soweit möglich in regelmäßigem Turnus per E-Mail beantwortet. Rechtzeitig angeforderte Auskünfte werden spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist erteilt.
Bitte beachten Sie: Die Antworten auf Bewerberfragen und die Erteilung zusätzlicher Informationen erfolgt grundsätzlich auf der Vergabeplattform (dtvp.de) unter dem unter ZIffer I.3 angegebenen Link. Bitte stellen Sie daher sicher, dass bei dieser Adresse eingehende Informationen regelmäßig abgerufen werden.
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Bewerber haben die Möglichkeit, sich auf der Vergabeplattform zu registrieren. Registrierte Bewerber werden automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen, Bewerberfragen und weitere neue Informationen zum Verfahren informiert.
2. Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetzt – MiLoG) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
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3. Zur Abgabe eines Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle hierzu zur Verfügung gestellten Teilnahmeformulare zu verwenden. Diese sind unter der in Ziff. I.3. angegebenen Internetadresse abrufbar.
Unter der in I.3. angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe eines Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZY9JH.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 721926-3985 📠
Internetadresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag das erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 225-468052 (2017-11-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-03-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2017/2790
Kurze Beschreibung:
Die Universität Stuttgart (Höchstleistungsrechenzentrum) beabsichtigt die Beschaffung eines Höchstleistungsrechners. Im Jahre 2019 soll das bestehende System „Hazel Hen" durch ein neues System ersetzt werden.
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-03-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-03-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 058-133574
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 225-468052
ABl. S-Ausgabe: 58
Zusätzliche Informationen
Bei den Angaben unter den Ziffern II.1.7) und V.2.4) handelt es sich um auszufüllende Pflichtfelder. Aus Gründen der Geheimhaltung sind hier fiktive Werte eingetragen. Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZY8T4

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Technische Eigenschaften
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Service und Kooperation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Reale Anwendungsleistung (sustained performance) auf den Bench-marks laut Leistungsbeschreibung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Nachhaltigkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium (Name): Gesamtkosten (total costs of ownership)
Kostenkriterium (Gewichtung): 10

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-11-15 📅
Name: Hewlett-Packard GmbH
Postort: Böblingen
Land: Deutschland 🇩🇪
Böblingen 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bei den Angaben unter den Ziffern II.1.7) und V.2.4) handelt es sich um auszufüllende Pflichtfelder. Aus Gründen der Geheimhaltung sind hier fiktive Werte eingetragen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZY8T4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 058-133574 (2019-03-19)