Universitätsstadt Tübingen: Ersatzneubau Steinlachbrücke Tübingen und Neubau Radwegbrücke

Universitätsstadt Tübingen – Fachbereich Tiefbau

Planungsleistungen Objektplanung Ingenieurbauwerke, Verkehrsplanung, Tragwerksplanung, Freianlagenplanung und Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-08-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-07-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-07-20 Auftragsbekanntmachung
2018-04-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-07-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen Objektplanung Ingenieurbauwerke, Verkehrsplanung, Tragwerksplanung, Freianlagenplanung und Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Tübingen, Landkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsstadt Tübingen – Fachbereich Tiefbau
Postanschrift: Walter-Simon-Straße 12
Postleitzahl: 72072
Postort: Tübingen
Kontakt
Internetadresse: https://www.tuebingen.de/ 🌏
E-Mail: thomas.swain@tuebingen.de 📧
URL der Dokumente: https://pkm.conclude.com/bruecke 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-20 📅
Einreichungsfrist: 2017-08-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 140-287752
ABl. S-Ausgabe: 140
Zusätzliche Informationen
Bietergemeinschaften/ Eignungsleihe/ Unterauftragsvergabe: — Bietergemeinschaften sind zugelassen. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben in den Bewerbungen die Mitglieder zu benennen und eines ihrer Mitglieder als uneingeschränkt bevollmächtigten Vertreter zu bezeichnen. — Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen. — Vorgesehener Nachunternehmerleistungen sind gemäß den Formblättern des Teilnahmeantrags anzugeben. Fehlende Unterlagen: Es werden keine mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen nachgefordert (§ 56 Abs. 2 S. 2 VgV ). Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass veraltete/abgelaufene Erklärungen nicht nachgefordert werden. Bewerbungsformular und Bieterplattform: — Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf dem Bieterserver heruntergeladen werden kann (Link siehe I.3 der Bekanntmachung). — Fragen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind ausschließlich über den unter I.3) Kommunikation benannten Bieterserver bis spätestens 10 Kalendertage vor Abgabe der Teilnahmeanträge einzureichen. Die Antworten werden rechtzeitig durch die Vergabestelle, allen am Verfahren Beteiligten, ebenfalls ausschließlich über den Bieterserver zur Verfügung gestellt. Formale Ausschlusskriterien: — Bewerbungsunterlagen entsprechen nicht der Ausschreibung (Formblätter Bewerbung) gem. § 57 Abs. 1 und 3 VgV. — Nicht Fristgerechter Eingang der Bewerbung (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Zwingende Teilnahmebedingungen (Susschlusskriterien): — Nachweis der Berufszulassung (Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister) gem. § 44 Abs. 1, §46 Abs. 3 Nr. 6 VgV. — Vorlage Verpflichtungserklärung nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG). Rechtliche Ausschlusskriterien: — fehlende Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB, — fehlende Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB, — fehlende Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §125 GWB, — fehlende Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV. Wirtschaftliche Ausschlusskriterien: — fehlende Berufshaftpflichtversicherung, bzw. Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung für den Auftragsfall (Personenschäden mind. 2 000 000 EUR, sonstige Schäden 1 500 000 EUR) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 4 VgV.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Tübingen plant den Ersatzneubau der Steinlachbrücke und den Neubau einer Radwegbrücke. Die Steinlachbrücke stammt aus dem Jahr 1910 und liegt an einer zentralen Verkehrsachse. Die neue Straßenbrücke und die Radwegbrücke sollen im Gesamtkonzept betrachtet werden und sowohl ästhetisch als auch funktional harmonieren. Im direkten Umfeld der Brücke soll der Uferbereich stadtplanerisch einbezogen und gestaltet werden.
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Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen zur Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 3, der Verkehrsplanung gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt,4 der Tragwerksplanung gemäß HOAI Teil 4, Abschnitt 1 und Freianlagenplanung gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 2 in den Leistungsphasen 1-9 der HOAI einschließlich der örtlichen Bauüberwachung (Objektplanung). Zudem sind Leistungen zur Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination zu erbringen.
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In der zweiten Stufe des Verfahrens (Angebotsphase) werden die qualifizierten Bewerber zur Abgabe einer „Projektskizze“ aufgefordert. Die Projektskizze ist ein Zuschlagskriterium. Die Leistung wird mit 3 000 EUR honoriert.
Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Es wird beabsichtigt, die Leistungen gemäß II.2.4) in Stufen zu beauftragen. Die Stufe 1 enthält die HOAI-Leistungsphasen 1 – 4. In der Stufe 2 ist beabsichtigt, die HOAI-Leistungsphasen 5-7 (für Verkehrsplanung und Freianlagenplanung) abzurufen. Für die Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke und die Tragwerksplanung ist beabsichtigt, in der Stufe 2 die HOAI-Leistungsphasen 5-9 abzurufen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Tübingen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Erforderliche Nachweise und Erklärungen gemäß Auftragsunterlagen.
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei der unter I.3) genannten elektronischen Adresse abgerufen und ordnungsgemäß ausgefüllt werden müssen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Nachweise für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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— Nachweis der Berufszulassung (Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister) gem. §§ 44 Abs. 1, 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV (Ausschlusskriterium, vergl. VI.3 der Bekanntmachung)).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erforderliche Nachweise und Erklärungen gemäß Auftragsunterlagen.
Auswahlkriterien:
Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren gem. § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV (Wichtung 10 %):
— Angabe des durchschnittlichen Umsatzes für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Geschäftsjahren (Bereich Brückenbauwerke). (Wichtung 8 %)
— Angabe des durchschnittlichen Gesamtjahresumsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre. (Wichtung 2 %).
Mindeststandards:
— Berufshaftpflichtversicherung bzw. die Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung für den Auftragsfall mit einer Deckung von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 500 000 EUR für sonstige Schäden. Siehe hierzu wirtschaftliche Ausschlusskriterien unter VI.3 der Bekanntmachung.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Erforderliche Nachweise und Erklärungen gemäß Auftragsunterlagen.
Auswahlkriterien Büroorganisation und Projektteam (Wichtung 20 %):
a) Jährliches Mittel der Beschäftigten und Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Geschäftsjahren gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (Wichtung 1 %).
b) Für die Dienstleistung verantwortliche Personen (Projektspezifisches Organigramm) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV (Wichtung 1 %).
Sollten in den Bewerbungsunterlagen benannte Personen im vorgelegten Angebot ausgetauscht werden, so darf dies nur durch in der fachlichen Qualifikation und Projekterfahrung gleichwertige Mitarbeiter erfolgen. Die beruflichen Qualifikation, Berufspraxis in Jahren und projektrelevantes Erfahrungsspektrum (Lebenslauf sowie Berufszulassung oder Studienabschluss) sind entsprechend nachzuweisen.
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c) Lieferung von Nachweisen der beruflichen Qualifikationen und Berufserfahrungen (Wichtung 18 %) des:
— Projektleiters (Wichtung 3 %),
— des stellv. Projektleiters (Wichtung 2 %),
— des Objektplaners Ingenieurbauwerke (Wichtung 3 %),
— des Verkehrsplaners (Wichtung 2 %),
— des Tragwerkplaners (Wichtung 2 %),
— des Freianlagenplaners/ Landschaftsarchitekten/ Stadtplaners (Wichtung 2 %),
— der örtlichen Bauüberwachung (Wichtung 3 %) und
— des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (Wichtung 1 %)
einschließlich der Angabe von Referenzprojekten aus dem Bereich Brückenbauwerke je Person.
Auswahlkriterien Referenzprojekte gem. §§ 46 Abs. 3 Nr. 1, 75 Abs. 5 VgV:
a) Angabe von maximal 3 Referenzprojekten des Büros für Objektplanung Ingenieurbauwerke im Bereich Brückenbauwerke, davon genau 1 Referenzprojekt Geh- und Radwegbrücke (30 %):
— Projektbeschreibung in Wort vorhanden (2 %),
— Bildnachweis der Referenz vorhanden (1 %),
— Nennung Bauherr/AG mit Angabe Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer (2 %),
— Referenzschreiben vorhanden (3 %),
— Selbsterbrachte Leistungen der LPH 1 bis 4 gem. §§41 ff HOAI (4 %),
— Selbsterbrachte Leistungen der LPH 5 bis 7 gem. §§41 ff HOAI (4 %),
— Selbsterbrachte Leistungen der LPH 8 gem. §§41 ff HOAI + örtliche Bauüberwachung (4 %),
— Vergleichbare Baukosten 1 000 000 EUR (netto) (2 %),
— Derselbe Objektplaner Ingenieurbauwerke (4 %),
— Derselbe Bauüberwacher (4 %).
b) Angabe von maximal 2 Referenzprojekten des Büros für Verkehrsplanung im Bereich Brückenbauwerke (Wichtung 20 %):
— Referenzschreiben vorhanden (2 %),
— Selbsterbrachte Leistungen der LPH 1 bis 4 gem. §§45 ff HOAI (3 %),
— Selbsterbrachte Leistungen der LPH 5 bis 7 gem. §§45 ff HOAI (3 %),
— Selbsterbrachte Leistungen der LPH 8 gem. §§45 ff HOAI (3 %),
— Derselbe Verkehrsplaner (2 %).
c) Angabe von maximal 2 Referenzprojekten des Büros für Tragwerksplanung im Bereich Brückenbauwerke (10 %):
— Projektbeschreibung in Wort vorhanden (1 %),
— Bildnachweis der Referenz vorhanden (0,5 %),
— Nennung Bauherr/AG mit Angabe Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer (1 %),
— Referenzschreiben vorhanden (1 %),
— Selbsterbrachte Leistungen der LPH 1 bis 4 gem. §§49 ff HOAI (2 %),
— Selbsterbrachte Leistungen der LPH 5 bis 6 gem. §§49 ff HOAI (2 %),
— Vergleichbare Baukosten 1 000 000 EUR (netto) (1 %),
— Derselbe Tragwerksplaner (1,5 %).
d) Angabe von maximal 1 Referenzprojekte des Büros für Freianlagenplanung/ Ufergestaltungen im städtischen Umfeld (10 %):
— Selbsterbrachte Leistungen der LPH 1 bis 4 gem. §§38 ff HOAI (1,5 %),
— Selbsterbrachte Leistungen der LPH 5 bis 7 gem. §§38 ff HOAI (1,5 %),
— Selbsterbrachte Leistungen der LPH 8 gem. §§38 ff HOAI (1,5 %),
— Vergleichbare Baukosten 100 000 EUR (netto) (1 %),
— Derselbe Freianlagenplaner (1 %).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
— Vertrags-/Abwicklungs- und Verhandlungssprache im Rahmen der Projektdurchführung ist Deutsch. Alle Projektdokumente und die Projektdokumentation sind grundsätzlich in Deutsch zu erstellen.
— Der Auftragnehmer hat während der Ausführungsphase eine kurzfristige Erreichbarkeit/Verfügbarkeit (max. 2 Stunden) vor Ort zu gewährleisten.
— Mehrfachbewerbungen von Nachunternehmern bei verschiedenen Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Die Referenzen der Nachunternehmen sind beizufügen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl erfolgt unter Berücksichtigung der nachfolgend dargestellten Kriterien, sofern keine
Ausschlusskriterien vorliegen:
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit,
2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit,
3. Fachliche Eignung – Referenzprojekte.
Die Kriterien inkl. Unterkriterien können auch der Kriterienliste entnommen werden. Die Kriterienliste ist zusammen mit den Formblättern zum Teilnahmeantrag unter der unter I.3) genannten elektronischen Adresse abrufbar.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-12-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung des Büros
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation Projektteam/ Darstellung der Verantwortlichkeiten
Persönliche Vorstellung der Projektleitung mit Referenzen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorgehensweise zur Projektabwicklung, Darstellung / Erläuterung der Schwerpunkte
Qualität der „Projektskizze“ bzgl. Funktionalität, Gestaltung, städtebaulichen Aspekten
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit des Lösungsvorschlags
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Beantwortung von Fragen / Verhalten in der Fragenrunde
Gewichtung des Preises: 10

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Thomas Swain
Dokumente URL: https://pkm.conclude.com/bruecke 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Drees & Sommer Infra Consult & Entwicklungsmanagement GmbH
Postanschrift: Untere Waldplätze 37
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70569
Kontaktperson: Herr Marcus Pfalzer
Telefon: +49 7112229334246 📞
E-Mail: marcus.pfalzer@dreso.com 📧
Fax: +49 711222933404246 📠
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.dreso.com 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bietergemeinschaften/ Eignungsleihe/ Unterauftragsvergabe:
— Bietergemeinschaften sind zugelassen. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben in den Bewerbungen die Mitglieder zu benennen und eines ihrer Mitglieder als uneingeschränkt bevollmächtigten Vertreter zu bezeichnen.
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— Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.
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— Vorgesehener Nachunternehmerleistungen sind gemäß den Formblättern des Teilnahmeantrags anzugeben.
Fehlende Unterlagen:
Es werden keine mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen nachgefordert (§ 56 Abs. 2 S. 2 VgV ). Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass veraltete/abgelaufene Erklärungen
nicht nachgefordert werden.
Bewerbungsformular und Bieterplattform:
— Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf dem Bieterserver heruntergeladen werden kann (Link siehe I.3 der Bekanntmachung).
— Fragen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind ausschließlich über den unter I.3) Kommunikation benannten Bieterserver bis spätestens 10 Kalendertage vor Abgabe der Teilnahmeanträge einzureichen. Die Antworten werden rechtzeitig durch die Vergabestelle, allen am Verfahren Beteiligten, ebenfalls ausschließlich über den Bieterserver zur Verfügung gestellt.
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Formale Ausschlusskriterien:
— Bewerbungsunterlagen entsprechen nicht der Ausschreibung (Formblätter Bewerbung) gem. § 57 Abs. 1 und 3 VgV.
— Nicht Fristgerechter Eingang der Bewerbung (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
Zwingende Teilnahmebedingungen (Susschlusskriterien):
— Nachweis der Berufszulassung (Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister) gem. § 44 Abs. 1, §46 Abs. 3 Nr. 6 VgV.
— Vorlage Verpflichtungserklärung nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG).
Rechtliche Ausschlusskriterien:
— fehlende Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §
123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB,
123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB,
124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §125 GWB,
— fehlende Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV.
Wirtschaftliche Ausschlusskriterien:
— fehlende Berufshaftpflichtversicherung, bzw. Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung für den Auftragsfall (Personenschäden mind. 2 000 000 EUR, sonstige Schäden 1 500 000 EUR) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 4 VgV.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Kapellenstr. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219260 📞
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 18.04.2016 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 134 Abs. 2 GWB: Informations- und Wartefrist:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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— § 135 Abs. 2 GWB: Unwirksamkeit:
Die Unwirksamkeit [des öffentlichen Auftrags] kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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— § 160 Abs. 3 GWB: Einleitung, Antrag:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 140-287752 (2017-07-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-04-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen Objektplanung Ingenieurbauwerke, Verkehrsplanung, Tragwerksplanung, Freianlagenplanung und Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination
Gesamtwert des Auftrags: 495555.16 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-04-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-04-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 075-167466
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 140-287752
ABl. S-Ausgabe: 75
Zusätzliche Informationen
Bietergemeinschaften/Eignungsleihe/Unterauftragsvergabe: — Bietergemeinschaften sind zugelassen. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben in den Bewerbungen die Mitglieder zu benennen und eines ihrer Mitglieder als uneingeschränkt bevollmächtigten Vertreter zu bezeichnen, — im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen, — vorgesehener Nachunternehmerleistungen sind gemäß den Formblättern des Teilnahmeantrags anzugeben. Fehlende Unterlagen: Es werden keine mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen nachgefordert (§ 56 Abs. 2 S. 2 VgV). Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass veraltete/abgelaufene Erklärungen nicht nachgefordert werden. Bewerbungsformular und Bieterplattform: — zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf dem Bieterserver heruntergeladen werden kann (Link siehe I.3 der Bekanntmachung), — Fragen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind ausschließlich über den unter I.3) Kommunikation benannten Bieterserver bis spätestens 10 Kalendertage vor Abgabe der Teilnahmeanträge einzureichen. Die Antworten werden rechtzeitig durch die Vergabestelle, allen am Verfahren Beteiligten, ebenfalls ausschließlich über den Bieterserver zur Verfügung gestellt. Formale Ausschlusskriterien: — Bewerbungsunterlagen entsprechen nicht der Ausschreibung (Formblätter Bewerbung) gem. § 57 Abs. 1 und 3 VgV, — nicht fristgerechter Eingang der Bewerbung (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Zwingende Teilnahmebedingungen (Ausschlusskriterien): — Nachweis der Berufszulassung (Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister) gem. § 44 Abs. 1, §46 Abs. 3 Nr. 6 VgV, — Vorlage Verpflichtungserklärung nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG). Rechtliche Ausschlusskriterien: — fehlende Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB, — fehlende Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB, — fehlende Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §125 GWB, — fehlende Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV. Wirtschaftliche Ausschlusskriterien: — fehlende Berufshaftpflichtversicherung, bzw. Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung für den Auftragsfall (Personenschäden mind. 2 Mio. EUR, sonstige Schäden 1,5 Mio. EUR) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 4 VgV.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen zur Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 3, der Verkehrsplanung gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt,4 der Tragwerksplanung gemäß HOAI Teil 4, Abschnitt 1 und Freianlagenplanung gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 2 in den Leistungsphasen 1-9 der HOAI, einschließlich der örtlichen Bauüberwachung (Objektplanung). Zudem sind Leistungen zur Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination zu erbringen.
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In der zweiten Stufe des Verfahrens (Angebotsphase) werden die qualifizierten Bewerber zur Abgabe einer „Projektskizze“ aufgefordert. Die Projektskizze ist ein Zuschlagskriterium. Die Leistung wird mit 3 000 € honoriert.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation Projektteam/Darstellung der Verantwortlichkeiten
Vorgehensweise zur Projektabwicklung, Darstellung/Erläuterung der Schwerpunkte
Beantwortung von Fragen/Verhalten in der Fragenrunde

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-04-09 📅

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bietergemeinschaften/Eignungsleihe/Unterauftragsvergabe:
— Bietergemeinschaften sind zugelassen. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben in den Bewerbungen die Mitglieder zu benennen und eines ihrer Mitglieder als uneingeschränkt bevollmächtigten Vertreter zu bezeichnen,
Mehr anzeigen
— im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen,
Mehr anzeigen
— vorgesehener Nachunternehmerleistungen sind gemäß den Formblättern des Teilnahmeantrags anzugeben.
Es werden keine mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen nachgefordert (§ 56 Abs. 2 S. 2 VgV). Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass veraltete/abgelaufene Erklärungen nicht nachgefordert werden.
— zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf dem Bieterserver heruntergeladen werden kann (Link siehe I.3 der Bekanntmachung),
— Bewerbungsunterlagen entsprechen nicht der Ausschreibung (Formblätter Bewerbung) gem. § 57 Abs. 1 und 3 VgV,
— nicht fristgerechter Eingang der Bewerbung (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
Zwingende Teilnahmebedingungen (Ausschlusskriterien):
— Nachweis der Berufszulassung (Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister) gem. § 44 Abs. 1, §46 Abs. 3 Nr. 6 VgV,
— fehlende Berufshaftpflichtversicherung, bzw. Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung für den Auftragsfall (Personenschäden mind. 2 Mio. EUR, sonstige Schäden 1,5 Mio. EUR) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 4 VgV.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 18.4.2016 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 134 Abs. 2 GWB: Informations- und Wartefrist.
— § 135 Abs. 2 GWB: Unwirksamkeit.
Die Unwirksamkeit (des öffentlichen Auftrags) kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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— § 160 Abs. 3 GWB: Einleitung, Antrag.
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2018/S 075-167466 (2018-04-16)