Vergabe der General Construction Management-Leistungen (Projektmanagement und HOAI-Planungsleistungen) für das Forschungsprojekt Square für die GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH

GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH

Die GBG Mannheim plant im Rahmen des Forschungsprojekt SQUARE (smart quarter and urban area reducing emissions) 2 baulich identische Wohngebäude zu sanieren. Die Objekte befinden sich in der militärischen Konversionsfläche Benjamin Franklin Village in Mannheim. An Hand der beiden Pilotobjekte soll die energetische Sanierung auf unterschiedlichem Standard (Sanierung nach aktuellem EnEV-Standard sowie Sanierung nach EnerPhit-Vorgaben) modellhaft erprobt und später auf weitere Objekte übertragen werden. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die GBG Mannheim einen Auftragnehmer zu beauftragen, der für die beiden zu sanierenden Wohngebäude eine kombinierte nachhaltige Generalplanung einschließlich der Durchführung sämtlicher Projektmanagementleistungen erbringt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-07 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-03-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Die GBG Mannheim plant im Rahmen des Forschungsprojekt SQUARE (smart quarter and urban area reducing emissions) 2 baulich identische Wohngebäude zu sanieren. Die Objekte befinden sich in der militärischen Konversionsfläche Benjamin Franklin Village in Mannheim. An Hand der beiden Pilotobjekte soll die energetische Sanierung auf unterschiedlichem Standard (Sanierung nach aktuellem EnEV-Standard sowie Sanierung nach EnerPhit-Vorgaben) modellhaft erprobt und später auf weitere Objekte übertragen werden. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die GBG Mannheim einen Auftragnehmer zu beauftragen, der für die beiden zu sanierenden Wohngebäude eine kombinierte nachhaltige Generalplanung einschließlich der Durchführung sämtlicher Projektmanagementleistungen erbringt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mannheim, Stadtkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH
Postanschrift: Ulmenweg 7
Postleitzahl: 68167
Postort: Mannheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.gbg-mannheim.de 🌏
E-Mail: square@menoldbezler.de 📧
URL der Dokumente: https://MBcon.menoldbezler.de/public_links/QNev7pe2BuoaPepD61y86w 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-07 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-11 📅
Datum des Beginns: 2017-08-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 050-092114
ABl. S-Ausgabe: 50
Zusätzliche Informationen
1. Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zu Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten. 2. Zur Abgabe des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle hierzu zur Verfügung gestellten Teilnahmeformulare zu verwenden. Diese sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Dort sind ebenfalls weitere Informationen zum Verfahren sowie zu der ausgeschriebenen Leistung abzurufen. Unter dieser Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Bewerber müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die GBG Mannheim plant im Rahmen des Forschungsprojekt SQUARE (smart quarter and urban area reducing emissions) zwei baulich identische Wohngebäude zu sanieren. Die Objekte befinden sich in der militärischen
Konversionsfläche Benjamin Franklin Village in Mannheim. Inhalt des Forschungsvorhabens ist es unter anderem ein Demonstrationsvorhaben zur CO
Im Konversionsgebiet haben sich insgesamt 27 identische Objekte und weitere sehr ähnliche Gebäude befunden. An Hand der beiden Pilotobjekte soll die energetische Sanierung auf unterschiedlichem Standard (Sanierung nach aktuellem EnEV-Standard sowie Sanierung nach EnerPhit-Vorgaben) modellhaft erprobt und später auf weitere Objekte übertragen werden.
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Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die GBG Mannheim einen Auftragnehmer zu beauftragen, der für die beiden zu sanierenden Wohngebäude eine kombinierte nachhaltige Generalplanung einschließlich der Durchführung sämtlicher Projektmanagementleistungen zu erbringen hat. Von besonderer Bedeutung sind dabei Planungsleistungen im Bereich Architektur/Fassadentechnik/Bauphysik/TGA (Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro), Cradle-to-Cradle Konzeption, Energiedesign (Energieerzeugungskonzeption einschließlich Energiesimulationen) sowie Monitoring-System einschließlich Messwerterfassungssystem. Diese Leistungen sind im Hinblick auf die Erreichung eines schadstofffreien Gebäudes (C2C Kriterium „Material Health“) und der Phase „End-of-Life“ durch recyclinggerechtes Konstruieren im Planungs- und Bauprozess auszuführen. Darüber hinaus hat der Auftragnehmer den Auftraggeber über die Projektmanagementleistungen (AHO 1 bis 5) hinaus bereits im Vorfeld bzw. während der Inbetriebnahme der sanierten Gebäude umfassend zu begleiten. An die Inbetriebnahme soll eine 2-jährige Monitoring-Phase anschließen.
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Darüber hinaus hat der in diesem Verfahren ausgewählte Auftragnehmer Planungsleistungen für E-Mobilität-Ladestationen zu erbringen, welche in von Dritten zu erbringenden Planungsleistungen für eine Tiefgarage zu integrieren sind. Schließlich umfasst die Beauftragung Planungsleistungen für eine Photovoltaik-Anlage, welche auf einem noch zu errichtenden Gebäude angebracht wird.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorbemerkung:
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründe nach § 123, 124 GWB vorzulegen.
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Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.
2. Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen,
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),
3. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
(1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Vorlage einer aktuellen allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und/oder das Zahlungsverhalten.
(2) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und Umsatz mit Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
(3) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von je 5 000 000 EUR für Personenschäden und Sach- und Vermögensschäden oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsvertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Erklärung über das jährliche Mittel der bei dem Unternehmen Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte und deren Qualifikation in den letzten 3 Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016).
(2) Angabe des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals (Projektleiter, dessen Stellvertreters, sowie weitere Personen, die ggf. weitere erforderliche Fachkompetenzen abdecken), einschließlich deren Qualifikation (Benennung der persönlichen Qualifikation und der persönlichen Referenzen im Bereich Projektmanagement).
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(3) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Erbringung einer kombinierten Generalplanung einschließlich der Durchführung sämtlicher Projektmanagementleistungen, Konzeption und Planung eines Null-/Plusenergiegebäudes, planerischen Umsetzung eines schadstofffreien Gebäudes und Bauphysikalische Beratungsleistungen bei der Sanierung von Wohngebäuden.
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Eine Angabe von mehr als 3 Referenzen je geforderter Mindestreferenz ist nicht erwünscht.
Für die Prüfung der Referenzobjekte sind folgende Nachweise bzw. Angaben zwingend erforderlich:
1. Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
2. Angaben zu erbrachten Leistungen der Projektsteuerung (Leistungszeitraum, Projektstufen nach AHO/DVP, Leistungsphasen nach HOAI, Herstellkosten, Honorarsumme),
3. Darstellung der wirtschaftlichen und termingetreuen Erbringung von Leistungen der Projektsteuerung, nachzuweisen durch ein Schreiben des Auftraggebers,
4. Projektbeschreibung in Wort und Bild digital (pdf- Format) ist beizulegen (je Projekt max. 2 DIN A4 Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen).
Mindeststandards:
Zu (3):
(a) Vorlage von mindestens 2 Referenzen über die Erbringung einer kombinierten Generalplanung einschließlich der Durchführung sämtlicher Projektmanagementleistungen (AHO 1-5) bei einem bei einem
Bauvorhaben, LPH 1 bis 8 HOAI von mindestens 15 000 000 EUR netto (Herstellkosten KG 300+400) in den letzten 5 Jahren. Das Gebäude muss errichtet sein. Innerhalb der kombinierten Generalplanung müssen mindestens 3 der 6 folgenden Leistungspakete über alle Leistungsphasen (HOAI 1-8 bzw. AHO 1-5) mit eigenem Personal erbracht worden sein:
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— Architektur;
— Technische Gebäudeausrüstung Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro;
— Energieberatung;
— Tragwerksplanung;
— Bauphysik;
— Projektmanagement.
(b) Vorlage mindestens einer Referenz über die Konzeption und Planung eines Null-/Plusenergiegebäudes in allen betroffenen Gewerken/Disziplinen:
— Technische Gebäudeausrüstung;
— Energienberatung und Energiesimulationen;
— Fassadentechnik
mit Herstellkosten in Höhe von mindestens 15 Mio. EUR (KG 300+400) in den letzten 5 Jahren.
(c) Vorlage von mindestens zwei Referenzen über die planerische Umsetzung eines schadstofffreien Gebäudes unter Berücksichtigung des C2C-Kriteriums „Material Health“ und der Phase „End-of-life“ durch recyclinggerechtes Konstruieren im Planungs- und Bauprozess. Herstellkosten (KG 300+400) von mindestens 10 000 000 EUR netto in den letzten 5 Jahren.
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(d) Vorlage von mindestens einer Referenz über Baupysikalische Beratungsleistungen bei der Sanierung von Wohngebäuden, LPH 1 bis 8 der HOAI, in den letzten 5 Jahren mit Herstellkosten in Höhe von mindestens 15 000 000 EUR netto (KG 300+400).

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in folgendem Verfahren: Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird (2.) beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) anhand der vorgelegten Mindestreferenzen, die die Anforderungen gem. Ziffer III.1.3 lit. a), b), c) bzw.d) erfüllen, beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: in Privatrechtsform geführte Wohnungsbaugesellschaft
Kontakt
Internetadresse: www.gbg-mannheim.de 🌏
Dokumente URL: https://MBcon.menoldbezler.de/public_links/QNev7pe2BuoaPepD61y86w 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Herr Dr. Frank Meininger
Telefon: +49 7118604000 📞
Fax: +49 71186040-550 📠
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: http://www.menoldbezler.de 🌏
Land: Ortenaukreis 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zu Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
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2. Zur Abgabe des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle hierzu zur Verfügung gestellten Teilnahmeformulare zu verwenden. Diese sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Dort sind ebenfalls weitere Informationen zum Verfahren sowie zu der ausgeschriebenen Leistung abzurufen. Unter dieser Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Bewerber müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Kappellenstraße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219264049 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt:
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Quelle: OJS 2017/S 050-092114 (2017-03-07)