Vergabe von Generalplanerleistungen für den Neubau Zentralklinikum Lohr am Main

Klinikum Main-Spessart

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Beauftragung der Leistungsphasen 1-3 als Generalplaner zur Erstellung des Förderantrags und der HU-Bau. Voraussetzung dafür ist die Aufnahme in das Jahreskrankenhausbauprogramm in Bayern.
Inhalt der Generalplanerleistung:
— Objektplanung (Gebäude u. räumlicher Ausbau);
— Außenanlagenplanung (ggf. auch Verkehrsanlagen);
— Haustechnikplanung (HLSKE);
— Technische Anlagen Küche;
— Medizintechnik;
— Statik;
— Brandschutz;
— Bauphysik.
Des Weiteren ist beabsichtigt, dass von der Vergabestelle alternativ die Leistungsphasen 4-9 bei Einzelgewerkvergabe oder optional die weiteren Leistungsphasen 6-8 bei GÜ-Vergabe beauftragt werden können.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-12-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-11-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-11-16 Auftragsbekanntmachung
2019-08-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-11-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 720/2017
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Beauftragung der Leistungsphasen 1-3 als Generalplaner zur Erstellung des Förderantrags und der HU-Bau. Voraussetzung dafür ist die Aufnahme in das Jahreskrankenhausbauprogramm in Bayern. Inhalt der Generalplanerleistung: — Objektplanung (Gebäude u. räumlicher Ausbau); — Außenanlagenplanung (ggf. auch Verkehrsanlagen); — Haustechnikplanung (HLSKE); — Technische Anlagen Küche; — Medizintechnik; — Statik; — Brandschutz; — Bauphysik. Des Weiteren ist beabsichtigt, dass von der Vergabestelle alternativ die Leistungsphasen 4-9 bei Einzelgewerkvergabe oder optional die weiteren Leistungsphasen 6-8 bei GÜ-Vergabe beauftragt werden können.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Main-Spessart 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Main-Spessart
Postanschrift: Gemünder Straße 15-17
Postleitzahl: 97753
Postort: Karlstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-msp.de 🌏
E-Mail: klinikum-lohr@menoldbezler.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YMZY95H 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-11-16 📅
Einreichungsfrist: 2017-12-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-11-21 📅
Datum des Beginns: 2018-08-01 📅
Datum des Endes: 2019-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 223-463796
ABl. S-Ausgabe: 223
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZY95H.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Beauftragung der Leistungsphasen 1-3 als Generalplaner zur Erstellung des Förderantrags und der HU-Bau. Voraussetzung dafür ist die Aufnahme in das Jahreskrankenhausbauprogramm in Bayern.
Inhalt der Generalplanerleistung:
— Objektplanung (Gebäude u. räumlicher Ausbau);
— Außenanlagenplanung (ggf. auch Verkehrsanlagen);
— Haustechnikplanung (HLSKE);
— Technische Anlagen Küche;
— Medizintechnik;
— Statik;
— Brandschutz;
— Bauphysik.
Des Weiteren ist beabsichtigt, dass von der Vergabestelle alternativ die Leistungsphasen 4-9 bei Einzelgewerkvergabe oder optional die weiteren Leistungsphasen 6-8 bei GÜ-Vergabe beauftragt werden können.
Das Klinikum Main-Spessart ist ein Eigenbetrieb des Landkreises Main-Spessart. Durch den Neubau des Zentralklinikums in Lohr a. Main soll eine Zentralisierung der bisherigen drei Klinikstandorte (Marktheidenfeld, Karlstadt und Lohr am Main) stattfinden und somit den bisher unwirtschaftlichen Betrieb von drei Krankenhäusern in einen wirtschaftlichen und zukunftsorientierten Betrieb überführen.
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Das für den Neubau ausgewählte Grundstück befindet sich auf dem Gelände des Bezirkskrankenhauses Lohr a. Main und ist im Besitz des Bezirks Unterfranken. Die für das Klinikgebäude und die neue Zufahrt benötigte Fläche wird vom Bezirk im Erbbaurecht zur Verfügung gestellt.
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Der Flächennutzungsplan setzt für dieses Areal ein Sondergebiet (SO) „Krankenhaus“ als Gemeindebedarfsfläche fest. Die Stadt Lohr befindet sich derzeit in der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungs- und Grünordnungsplans. Dieser soll jedoch die notwendige Flexibilität zur Durchführung eines Wettbewerbs aufweisen.
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Für das neue Zentralklinikum liegt eine Bedarfsfeststellung von 280 Betten mit den anerkannten Fachbereichen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Neurologie, Augenheilkunde und Urologie vor. Auf dieser Basis wurde ein Raum- und Funktionsprogramm erstellt und mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege abgestimmt. Dieses bildet die Grundlage für den Antrag zur Aufnahme in ein Jahreskrankenhausbauprogramm in Bayern, welcher Ende November 2017 bei der Regierung von Unterfranken eingereicht wird.
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Des Weiteren ist beabsichtigt, dass von der Vergabestelle alternativ die Leistungsphasen 4-9 bei Einzelgewerkvergabe oder optional die weiteren Leistungsphasen 6-8 bei GÜ-Vergabe bauftragt werden können.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Lohr am Main.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorbemerkung:
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorlegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen.
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Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.
2. Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen,
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),
3. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
(1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich Jahresumsatz mit vergleichbaren Leistungen.
(2) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 5 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden sowie Vermögensschäden oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsvertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Erklärung aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigungszahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist (2014, 2015, 2016)
(2) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Planung bei Bauten im Gesundheitswesen in den letzten zwölf abgeschlossenen Geschäftsjahren. Die Referenzprojekte müssen hinsichtlich der baulichen und betrieblichen Komplexität und Funktionalität mit dem vergabegegenständlichen Vorhaben vergleichbar sein.
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Mindeststandards:
Es gelten folgende Mindestanforderungen:
Objektplanung:
— Der Bewerber hat den Nachweis von mindestens einer Referenz für die Objektplanung eines Gebäudes aus dem Bereich des Gesundheitswesens (z.B. Krankenhaus oder Gesundheitszentrum) mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mindestens 40 000 000 EUR brutto zu erbringen. Bei dem Referenzprojekt müssen die LPH 1 bis 8 HOAI erbracht worden sein. Das Referenzprojekt muss in den letzten 12 Jahren abgeschlossen worden sein.
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Haustechnikplanung:
Der Bewerber hat mindestens eine Referenz für die Haustechnikplanung (HLSK/ELT) eines Gebäudes im Bereich des Gesundheitswesens (z.B. Krankenhaus, Gesundheitszentrum) nachzuweisen, aus der sich ergibt, dass das Planungsbüro mit dem im Teilnahmeantrag genannten Planungsbüro für die Haustechnikplanung bei einem Referenzprojekt die Haustechnikplanung (HLSK/ELT) gemeinsam erbracht hat. Das Referenzprojekt muss in den letzten 12 Jahren abgeschlossen worden sein.
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Die Erklärung über Referenzleistungen muss jeweils folgende Angaben enthalten:
— Bezeichnung des Auftrags,
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
— Zeitraum der Leistungserbringung,
— Inhalt und Umfang der erbrachten (abgeschlossenen) Leistungen (insb. Leistungsphasen nach HOAI),
— Gesamtprojektkosten in EUR brutto,
— kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild (je Projekt max. 2 DIN A4 Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen).
Die Vorlage von mehr als 3 Referenzen ist nicht erwünscht.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Bewerber, der die Machbarkeitsstudie erstellt hat, wird im vorliegenden Verfahren gesetzt, sofern dieser die Teilnahmebedingungen (vgl. Ziffer III. dieser Bekanntmachung) erfüllt. Bei dem Bewerber handelt es sich um das Büro Weinbrenner Single Arabzadeh Architekten Partnerschaft. Die Vergabestelle wird darüber hinaus drei bis vier Bewerber auswählen und zur Abgabe eines ersten indikativen Angebots auffordern. Die Bewerberauswahl dieser Bewerber erfolgt in einem dreistufigen Verfahren.
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Stufe 1:
Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.
Stufe 2:
Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
Stufe 3:
Schließlich wird unter den nicht gesetzten Bewerbern anhand der Referenzen gem. Ziffer III.1.3 (2) der Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum
Kontakt
Kontaktperson: Dr. Gregor Bett
Internetadresse: www.klinikum-msp.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YMZY95H 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Dr. Frank Meininger
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.menoldbezler.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag das erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Quelle: OJS 2017/S 223-463796 (2017-11-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-08-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2017/720
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Beauftragung der Leistungsphasen 1-3 als Generalplaner zur Erstellung des Förderantrags und der HU-Bau. Voraussetzung dafür ist die Aufnahme in das Jahreskrankenhausbauprogramm in Bayern. Inhalt der Generalplanerleistung: — Objektplanung (Gebäude u. räumlicher Ausbau), — Außenanlagenplanung (ggf. auch Verkehrsanlagen), — Haustechnikplanung (HLSKE), — technische Anlagen Küche, — Medizintechnik, — Statik, — Brandschutz, — Bauphysik. Des Weiteren ist beabsichtigt, dass von der Vergabe stelle alternativ die Leistungsphasen 4-9 bei Einzelgewerkvergabe oder optional die weiteren Leistungsphasen 6-8 bei GÜ-Vergabe beauftragt werden können.
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Gesamtwert des Auftrags: 8 500 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-08-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 155-383371
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 223-463796
ABl. S-Ausgabe: 155
Zusätzliche Informationen
Bei den Angaben unter den Ziffern II.1.7) und V.2.4) handelt es sich um auszufüllende Pflichtfelder. Aus Gründen der Geheimhaltung sind hier fiktive Werte eingetragen. Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZDYCF

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Objektplanung (Gebäude u. räumlicher Ausbau),
— Außenanlagenplanung (ggf. auch Verkehrsanlagen),
— Haustechnikplanung (HLSKE),
— technische Anlagen Küche,
— Medizintechnik,
— Statik,
— Brandschutz,
Des Weiteren ist beabsichtigt, dass von der Vergabe stelle alternativ die Leistungsphasen 4-9 bei Einzelgewerkvergabe oder optional die weiteren Leistungsphasen 6-8 bei GÜ-Vergabe beauftragt werden können.
Das Klinikum Main-Spessart ist ein Eigenbetrieb des Landkreises Main-Spessart. Durch den Neubau des Zentralklinikums in Lohr a. Main soll eine Zentralisierung der bisherigen 3 Klinikstandorte (Marktheidenfeld, Karlstadt und Lohr am Main) stattfinden und somit den bisher unwirtschaftlichen Betrieb von 3 Krankenhäusern in einen wirtschaftlichen und zukunftsorientierten Betrieb überführen.
Mehr anzeigen
Der Flächennutzungsplan setzt für dieses Areal ein Sondergebiet (SO) „Krankenhaus" als Gemeindebedarfsfläche fest. Die Stadt Lohr befindet sich derzeit in der Aufstellung eines vorhaben bezogenen Bebauungs- und Grünordnungsplans. Dieser soll jedoch die notwendige Flexibilität zur Durchführung eines Wettbewerbs aufweisen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Lohr am Main

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzeptionelle Herangehensweise an die Aufgabenstellung und Methodik
Qualitätskriterium (Gewichtung): 220
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 80
Preis (Gewichtung): 100

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-12-18 📅
Name: sander.hofrichter architekten GmbH
Postanschrift: Kapellengasse 11
Postort: Ludwigshafen
Postleitzahl: 67071
Land: Deutschland 🇩🇪
Ludwigshafen am Rhein, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 8 500 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Günter Betz

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bei den Angaben unter den Ziffern II.1.7) und V.2.4) handelt es sich um auszufüllende Pflichtfelder. Aus Gründen der Geheimhaltung sind hier fiktive Werte eingetragen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZDYCF

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 155-383371 (2019-08-09)