Vergabe von Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppe 7 Medizintechnik

Kreiskliniken Böblingen gGmbH im Namen und auf Rechnung des „Eigenbetrieb Klinikgebäude Landkreis Böblingen”

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppe 7 / Medizintechnik nach HOAI § 55 i. V. m. Anlage 15, Leistungsphasen 1 bis 3, optional 4 bis 8, für das Neubauprojekt „Flugfeldklinikum“.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-24.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-24 Auftragsbekanntmachung
2017-10-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-03-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppe 7 / Medizintechnik nach HOAI § 55 i. V. m. Anlage 15, Leistungsphasen 1 bis 3, optional 4 bis 8, für das Neubauprojekt „Flugfeldklinikum“.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Böblingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreiskliniken Böblingen gGmbH im Namen und auf Rechnung des „Eigenbetrieb Klinikgebäude Landkreis Böblingen”
Postanschrift: Arthur-Gruber-Str. 70
Postleitzahl: 71065
Postort: Sindelfingen
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikverbund-suedwest.de 🌏
E-Mail: flugfeldklinikum.medizintechnik@menoldbezler.de 📧
URL der Dokumente: https://MBcon.menoldbezler.de/public_links/rduGylaR0qptGyr_-3YcvA 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-24 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-29 📅
Datum des Beginns: 2017-12-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 062-116334
ABl. S-Ausgabe: 62
Zusätzliche Informationen
1. Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zu Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten. 2. Zur Abgabe des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle hierzu zur Verfügung gestellten Teilnahmeformulare zu verwenden. Diese sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Dort sind ebenfalls weitere Informationen zum Verfahren sowie zu der ausgeschriebenen Leistung abzurufen. Unter dieser Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Bewerber müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Böblingen als Gesellschafter der Kreiskliniken Böblingen gGmbH plant, die beiden getrennten Klinikstandorte Böblingen und Sindelfingen durch ein gemeinsames Klinikum mit ca. 700 Betten auf dem Standort Flugfeld zwischen den Städten Böblingen und Sindelfingen liegend zu ersetzen (Flugfeldklinikum). Das Flugfeldklinikum übernimmt eine zentrale Versorgungsaufgabe für den gesamten Landkreis und verfügt über die dafür erforderlichen medizinischen Fachbereiche mit der notwendigen Ausstattung, insbesondere im Operativen Bereich, Konservativen Bereich, Notfallmedizin, Intensivmedizin, Mutter-Kind-Bereich, diagnostische Verfahren, sekundäre und tertiäre Dienstleistungs- und Servicebereichen. Die prognostizierten Projektkosten (Kostengruppen 200 – 700) liegen bei ca. brutto 381 200 000 EUR (mit einer Tiefgarage). Die Kreiskliniken Böblingen gGmbH sind als Bauherr und Gesamtprojektleitung vom Landkreis Böblingen mit der Projektdurchführung des Neubaus Flugfeldklinikum beauftragt. Der zu planende Neubau wird voraussichtlich eine Nutzfläche von ca. 54 000 m
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Das Projekt selbst zeichnet sich durch eine extrem hohe Komplexität, eine lange Laufzeit von geschätzt 7 bis 8 Jahren, eine Vielzahl an Nutzern sowie schwierige baulogistische Anforderungen in einem sensiblen Umfeld aus (Baustellenverkehr, teilweise Neuerschließung des Grundstücks etc.).
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In einem ersten Schritt wurde dafür ein städtebaulicher Ideenwettbewerb durchgeführt. Ziel des Ideenwettbewerbes ist es gewesen, städtebauliche Randparameter für die Änderung des Bebauungsplans zu erhalten und um auf dessen Grundlagen die Funktionen des Flugfeldklinikums „von innen nach außen“ weiter zu planen.
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Das Projekt wird mit der Building Information Modeling (BIM)-Methode realisiert.
Die Vergabestelle behält sich vor, das Bauvorhaben ggf. nach einem DGNB-Standard errichten und zertifizieren zu lassen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Böblingen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorbemerkung:
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründe nach § 123, 124 GWB vorzulegen.
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Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.
2. Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen,
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),
3. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
(1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und Umsatz mit Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
(2) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 5 000 000 EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz mit dem Auftragnehmer zu schließen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Erklärung über das jährliche Mittel der bei dem Unternehmen Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte und deren Qualifikation in den letzten drei Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016).
(2) Angabe des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals (Projektleiter, dessen Stellvertreters, sowie weitere Personen, die ggf. weitere erforderliche Fachkompetenzen abdecken), einschließlich deren Qualifikation (Benennung der persönlichen Qualifikation und der persönlichen Referenzen im Bereich Fachplanung, Ausschreibung, Bauüberwachung und Qualitätskontrolle im Gesundheitswesen).
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(3) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Fachplanung der Technischen Ausrüstung / Anlagengruppe 7 Medizintechnik beim Neubau von Krankenhäusern in den letzten 7 Jahren. Der Baubeginn muss ab dem Jahr 2010 erfolgt sein. Das Referenzprojekt muss hinsichtlich der baulichen und betrieblichen Komplexität und Funktionalität mit dem vergabegegenständlichen Vorhaben vergleichbar sein.
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(4) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Fachplanung der Technischen Ausrüstung einer Zentralsterilisation gemäß DIN 13080 in den letzten 7 Jahren.
(5) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Fachplanung der Technischen Ausrüstung einer Arzneimittelversorgung gemäß DIN 13080 in den letzten 7 Jahren.
(6) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Fachplanung der Technischen Ausrüstung einer Laboratoriumsmedizin (Zentrallabor) gemäß DIN 13080 in den letzten 7 Jahren.
Für die Prüfung der Referenzobjekte gemäß Ziffer III.1.3 (3) bis (6) sind folgende Nachweise bzw. Angaben zwingend erforderlich:
1. Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
2. Angaben zu erbrachten Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung (Leistungszeitraum, Leistungsphasen nach HOAI, Honorarzone und Honorarsumme),
3. Darstellung der wirtschaftlichen und termingetreuen Erbringung von Planungsleistungen, mit Bestätigung des beauftragten Leistungsumfanges, nachzuweisen durch ein Schreiben des Auftraggebers,
4. Prozentuale Abweichung zwischen Kostenschätzung und tatsächlich realisierten Kosten,
5. Projektbeschreibung in Wort und Bild digital (pdf-Format) ist beizulegen (je Projekt max. 2 DIN A4 Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen).
Über die Anzahl von 3 Referenzen je geforderter Mindestreferenz hinausgehende Referenzen sind nicht erwünscht.
Mindeststandards:
Zu (3) Vorlage einer Referenz über die Erbringung von Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung / Anlagengruppe 7 Medizintechnik, HOAI-Leistungsphasen 2-8, in den letzten 7 Jahren im Gesundheitswesen bei einem Krankenhausneubau mit einer Nutzfläche von mindestens 15 000 m
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Zu (4) Vorlage einer Referenz über die Erbringung von Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung / Anlagengruppe 7 Medizintechnik, HOAI-Leistungsphasen 2-8, in den letzten 7 Jahren bei einem Neubau einer Zentralsterilisation gemäß DIN 13080 mit einer Aufbereitung von mindestens 40.000 STE pro Jahr. Es muss mindestens ein Leistungsstand gemäß HOAI-Leistungsphase 8, Objektüberwachung, erreicht sein, der Baubeginn muss ab dem 1.1.2010 erfolgt sein.
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Zu (5) Vorlage einer Referenz über die Erbringung von Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung / Anlagengruppe 7 Medizintechnik, HOAI-Leistungsphasen 2-8, in den letzten 7 Jahren im Gesundheitswesen bei einem Neubau einer Arzneimittelversorgung gemäß DIN 13080 mit Herstellungsbereichen zur Versorgung von mindestens 400 Betten. Es muss mindestens ein Leistungsstand gemäß HOAI-Leistungsphase 8, Objektüberwachung, erreicht sein, der Baubeginn muss ab dem 1.1.2010 erfolgt sein.
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Zu (6) Vorlage einer Referenz über die Erbringung von Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung / Anlagengruppe 7 Medizin- oder Labortechnik, HOAI-Leistungsphasen 2-8, in den letzten 7 Jahren im Gesundheitswesen bei einer Laboratoriumsmedizin (Zentrallabor) gemäß DIN 13080 mit mindestens klinischer Chemie, Hämatologie, Mikrobiologie und Molekularbiologie. Es muss mindestens ein Leistungsstand gemäß HOAI-Leistungsphase 8, Objektüberwachung, erreicht sein, der Baubeginn muss ab dem 1.1.2010 erfolgt sein.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in folgendem Verfahren. Zunächst wird 1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird 2.) beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird 3.) anhand der Mindestreferenz gem. Ziffer III.1.3 (3) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Dabei wird die Mindestreferenz „Fachplanung Technische Ausrüstung“ gemäß Ziffer III.1.3. (3) zu 100 % bewertet. Bei der Bewertung der Mindestreferenz „Fachplanung Technische Ausrüstung“ gemäß Ziffer III.1.3 (3) wird folgende Bewertung vorgenommen: Herstellkosten in den Kostengruppen 372, 474 und 612 (Gewichtung 50 %) und Nutzfläche in m
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum
Kontakt
Kontaktperson: Herr Harald Schäfer
Internetadresse: www.klinikverbund-suedwest.de 🌏
Dokumente URL: https://MBcon.menoldbezler.de/public_links/rduGylaR0qptGyr_-3YcvA 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Herr Dr. Frank Meininger
Telefon: +49 7118604000 📞
Fax: +49 71186040-550 📠
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: http://www.menoldbezler.de 🌏
Land: Ortenaukreis 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zu Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
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2. Zur Abgabe des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle hierzu zur Verfügung gestellten Teilnahmeformulare zu verwenden. Diese sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Dort sind ebenfalls weitere Informationen zum Verfahren sowie zu der ausgeschriebenen Leistung abzurufen. Unter dieser Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Bewerber müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Kappellenstraße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219260 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung vom 17.2.2016.
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt:
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Quelle: OJS 2017/S 062-116334 (2017-03-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-10-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens war die Vergabe von Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung derAnlagengruppe 7 / Medizintechnik nach HOAI § 55 i. V. m. Anlage 15, Leistungsphasen 1 bis 3, optional 4 bis 8, für das Neubauprojekt „Flugfeldklinikum“.
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Gesamtwert des Auftrags: 10 000 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreiskliniken Böblingen gGmbH im Namen und auf Rechnung des „Eigenbetrieb Klinikgebäude Landkreis Böblingen“
Postanschrift: Arther-Gruber-Str. 70

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 209-434285
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 062-116334
ABl. S-Ausgabe: 209
Zusätzliche Informationen
Bei den Angaben unter den Ziffern II.1.7) und V.2.4) handelt es sich um auszufüllende Pflichtfelder. Aus Gründen der Geheimhaltung sind hier fiktive Werte eingetragen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Böblingen als Gesellschafter der Kreiskliniken Böblingen gGmbH plant, die beiden getrennten Klinikstandorte Böblingen und Sindelfingen durch ein gemeinsames Klinikum mit ca. 700 Betten auf dem Standort Flugfeld zwischen den Städten Böblingen und Sindelfingen liegend zu ersetzen (Flugfeldklinikum). Das Flugfeldklinikum übernimmt eine zentrale Versorgungsaufgabe für den gesamten Landkreis und verfügt über die dafür erforderlichen medizinischen Fachbereiche mit der notwendigen Ausstattung, insbesondere im Operativen Bereich, Konservativen Bereich, Notfallmedizin, Intensivmedizin, Mutter-Kind-Bereich, diagnostische Verfahren, sekundäre und tertiäre Dienstleistungs- und Servicebereichen. Die prognostizierten Projektkosten (Kostengruppen 200 – 700) liegen bei ca. brutto 381 200 000 EUR (mit einer Tiefgarage). Die Kreiskliniken Böblingen gGmbH sind als Bauherr und Gesamtprojektleitung vom Landkreis Böblingen mit der Projektdurchführung des Neubaus Flugfeldklinikum beauftragt. Der zu planende Neubau wird voraussichtlich eine Nutzfläche von ca. 51 000 m² (Stand 25.4.2017) umfassen. Das Flugfeldklinikum wird alle wesentlichen Funktionen eines Zentralversorgungskrankenhauses und der damit verbundenen sekundären und tertiären Versorgungsbereiche enthalten. Nach aktuellem Stand ist eine Aufnahme des Klinikbetriebes bis zum Jahre 2024 geplant.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzeptionelle Herangehensweise an die Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 160 Punkte
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 120 Punkte
Gewichtung des Preises: 120

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-09-25 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Telefon: +49 7219260 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Quelle: OJS 2017/S 209-434285 (2017-10-27)