Vergabe von Leistungen der Fachplanung der Tragwerksplanung

Kreiskliniken Böblingen gGmbH im Namen und auf Rechnung des „Eigenbetrieb Klinikgebäude Landkreis Böblingen“

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Fachplanung der Tragwerksplanung nach HOAI § 51 i. V. m. Anlage 14, Leistungsphasen 1 bis 3, optional 4 bis 8, für das Neubauprojekt „Flugfeldklinikum“.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-21 Auftragsbekanntmachung
2017-10-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-03-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Fachplanung der Tragwerksplanung nach HOAI § 51 i. V. m. Anlage 14, Leistungsphasen 1 bis 3, optional 4 bis 8, für das Neubauprojekt „Flugfeldklinikum“.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Böblingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreiskliniken Böblingen gGmbH im Namen und auf Rechnung des „Eigenbetrieb Klinikgebäude Landkreis Böblingen“
Postanschrift: Arthur-Gruber-Str. 70
Postleitzahl: 71065
Postort: Sindelfingen
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikverbund-suedwest.de 🌏
E-Mail: flugfeldklinikum.tragwerk@menoldbezler.de 📧
URL der Dokumente: https://MBcon.menoldbezler.de/public_links/nkw2OCmKAVZd7HjXi-03_Q 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-21 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-24 📅
Datum des Beginns: 2017-08-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 059-109824
ABl. S-Ausgabe: 59
Zusätzliche Informationen
1. Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zu Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten. 2. Zur Abgabe des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle hierzu zur Verfügung gestellten Teilnahmeformulare zu verwenden. Diese sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Dort sind ebenfalls weitere Informationen zum Verfahren sowie zu der ausgeschriebenen Leistung abzurufen. Unter dieser Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Bewerber müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Böblingen als Gesellschafter der Kreiskliniken Böblingen gGmbH plant, die beiden getrennten Klinikstandorte Böblingen und Sindelfingen durch ein gemeinsames Klinikum mit ca. 700 Betten auf dem Standort Flugfeld zwischen den Städten Böblingen und Sindelfingen liegend zu ersetzen (Flugfeldklinikum). Das Flugfeldklinikum übernimmt eine zentrale Versorgungsaufgabe für den gesamten Landkreis und verfügt über die dafür erforderlichen medizinischen Fachbereiche mit der notwendigen Ausstattung, insbesondere im Operativen Bereich, Konservativen Bereich, Notfallmedizin, Intensivmedizin, Mutter-Kind-Bereich, diagnostische Verfahren, sekundäre und tertiäre Dienstleistungs- und Servicebereichen. Die prognostizierten Projektkosten (Kostengruppen 200 – 700) liegen bei ca. brutto 381,2 Millionen Euro (mit einer Tiefgarage). Die Kreiskliniken Böblingen gGmbH sind als Bauherr und Gesamtprojektleitung vom Landkreis Böblingen mit der Projektdurchführung des Neubaus Flugfeldklinikum beauftragt. Der zu planende Neubau wird voraussichtlich eine Nutzfläche von ca. 54 000 m
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Das Projekt selbst zeichnet sich durch eine extrem hohe Komplexität, eine lange Laufzeit von geschätzt sieben bis acht Jahren, eine Vielzahl an Nutzern sowie schwierige baulogistische Anforderungen in einem sensiblen Umfeld aus (Baustellenverkehr, teilweise Neuerschließung des Grundstücks etc.).
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In einem ersten Schritt wurde dafür ein städtebaulicher Ideenwettbewerb durchgeführt. Ziel des Ideenwettbewerbes ist es gewesen, städtebauliche Randparameter für die Änderung des Bebauungsplans zu erhalten und um auf dessen Grundlagen die Funktionen des Flugfeldklinikums „von innen nach außen“ weiter zu planen.
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Das Projekt wird mit der Building Information Modeling (BIM)-Methode realisiert.
Die Vergabestelle behält sich vor, das Bauvorhaben ggf. nach einem DGNB-Standard errichten und zertifizieren zu lassen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Böblingen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorbemerkung
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründe nach § 123, 124 GWB vorzulegen.
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Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.
2. Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen,
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),
3. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
(1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und Umsatz mit Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
(2) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz mit dem Auftragnehmer zu schließen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Erklärung über das jährliche Mittel der bei dem Unternehmen Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte und deren Qualifikation in den letzten 3 Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016)
(2) Angabe des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals (Projektleiter, dessen Stellvertreters, sowie weitere Personen, die ggf. weitere erforderliche Fachkompetenzen abdecken), einschließlich deren Qualifikation (Benennung der persönlichen Qualifikation und der persönlichen Referenzen im Bereich Fachplanung, Ausschreibung, Bauüberwachung und Qualitätskontrolle im Gesundheitswesen).
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(3) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Fachplanung der Tragwerksplanung bei einem Krankenhaus-Funktionsneubau, in den letzten 8 Jahren. Der Baubeginn muss ab dem Jahr 2009 erfolgt sein. Das Referenzprojekt muss hinsichtlich der baulichen und betrieblichen Komplexität und Funktionalität mit dem vergabegegenständlichen Vorhaben vergleichbar sein.
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(4) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Fachplanung der Tragwerksplanung eines Hubschrauberlandeplatzes.
(5) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Fachplanung der Tragwerksplanung einer Tiefgarage.
Für die Prüfung der Referenzobjekte gemäß Ziffer III.1.3 (3) bis (5) sind folgende Nachweise bzw. Angaben zwingend erforderlich:
1. Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
2. Angaben zu erbrachten Leistungen der Fachplanung der Tragwerksplanung (Leistungszeitraum (LPH 2-6 gemäß § 51 HOAI), Leistungsphasen nach HOAI, Honorarzone und anrechenbare Kosten gemäß HOAI); bei Referenzobjekt gemäß Ziffer III.1.3 (4) Angaben zur Lage des Hubschrauberlandeplatzes; bei Referenzobjekt gemäß Ziffer III.1.3 (5) Angabe zur Zahl der Tiefgaragen-Untergeschosse und Tiefgaragen-Stellplätze
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3. Darstellung der wirtschaftlichen und termingetreuen Erbringung von Planungsleistungen, mit Bestätigung des beauftragten Leistungsumfanges, nachzuweisen durch ein Schreiben des Auftraggebers (Referenzschreiben),
4. Projektbeschreibung in Wort und Bild digital (pdf- Format) ist beizulegen (je Projekt max. 2 DIN A4 Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen).
(6) Nachweis von Erfahrungen mit Building Information Modeling (BIM)-Leistungen und -Methodik in der Fachplanung der Tragwerksplanung
Für die Prüfung der Referenzobjekte gemäß Ziffer III.1.3 (6) sind folgende Nachweise bzw. Angaben zwingend erforderlich:
1. Projektangaben (Projektname, Projektadresse, Projektart/Segment, Herstellkosten)
2. Auftraggeber (Name, Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer),
3. Angaben zu erbrachten Leistungen BIM im Projekt (Organisation BIM-Management, Ansprechpartner BIM-Management, BIM-Anwendungen in der Planung, BIM-Anwendungen in der Bauausführung, BIM-Anwendungen im Betrieb),
Über die Anzahl von drei Referenzen je geforderter Mindestreferenz hinausgehende Referenzen sind nicht erwünscht.
Mindeststandards:
Zu (3) Vorlage einer Referenz über die Erbringung von Leistungen der Fachplanung der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 2 – 6 gemäß § 51 HOAI, in den letzten 8 Jahren im Gesundheitswesen bei einem Krankenhaus-Funktionsneubau, mit mindestens OP-Trakt und Radiologie im Neubau, mit anrechenbaren Herstellkosten der Tragwerksplanung von mindestens 40 000 000 EUR brutto. Es muss mindestens ein Leistungsstand gemäß Leistungsphase 5 gemäß § 51 HOAI, Ausführungsplanung, erreicht sein, der Baubeginn muss ab dem 1.1.2009 erfolgt sein.
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zu (4) Vorlage einer Referenz über die Erbringung von Leistungen in der Fachplanung der Tragwerksplanung eines Hubschrauberlandeplatz.
zu (5) Vorlage einer Referenz über die Erbringung von Leistungen in der Fachplanung der Tragwerksplanung einer Tiefgarage mit mindestens 300 Stellplätzen.
zu (6) Nachweis von Erfahrungen mit (BIM)-Leistungen und -Methodik in der Fachplanung der Tragwerksplanung. Hierzu sind die im Teilnahmeantrag aufgeführten Fragen zu beantworten. Für den Fall, dass eine Frage mit Nein beantwortet wird, gilt dieses Mindestkriterium als nicht erfüllt. Der Bewerber muss mindestens ein Referenzprojekt benennen, bei dem jeweils die Nachweise gemäß Ziffer 2.1 bis 2.5 (Teilnahmeformular, Nachweis der BIM-Kompetenzabfrage) erfüllt sein müssen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in folgendem Verfahren. Zunächst wird 1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf.erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird 2.) beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird 3.) anhand der Referenzen gem. Ziffer III.1.3 (3) bis (6) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Dabei wird die Mindestreferenz BIM-Leistung gemäß Ziffer III.1.3 (6) mit 25 % gewichtet. Die vorgelegten Referenzen „Fachplanung Tragwerksplanung“ gemäß Ziffer III.1.3 (3) werden mit 50 % gewichtet und die Referenzen „Tragwerksplanung Hubschrauberlandeplatz“ gemäß Ziffer III.1.3 (4) sowie „Tragwerksplanung Tiefgarage“ gemäß Ziffer III.1.3 (5) werden mit je 12,5 % gewichtet.
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Hierbei wird zur Bewertung der Referenzen „Fachplanung Tragwerksplanung“ gemäß Ziffer III.1.3 (3) die Anzahl der Funktionsbereiche im Primär-/Sekundärbereich betrachtet, bei der Bewertung der Referenzen „Tragwerksplanung Hubschrauberlandeplatz“ werden Dachkonstruktionen besser bewertet als Bodenlandeplätze, bei der Bewertung „Tragwerksplanung Tiefgarage“ wird die Zahl der Untergeschosse bei der Tragwerksplanung einer Tiefgarage betrachtet. Bei der Bewertung der Mindestreferenz „BIM-Leistung“ gemäß Ziffer III.1.3 (6) werden Referenzen im Bereich Krankenhaus/Gesundheitswesen besser bewertet als BIM-Referenzen in anderen Hoch- bzw. Tiefbaubereichen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum
Kontakt
Kontaktperson: Herr Harald Schäfer
Internetadresse: www.klinikverbund-suedwest.de 🌏
Dokumente URL: https://MBcon.menoldbezler.de/public_links/nkw2OCmKAVZd7HjXi-03_Q 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Herr Dr. Frank Meininger
Telefon: +49 7118604000 📞
Fax: +49 71186040-550 📠
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: http://www.menoldbezler.de 🌏
Land: Ortenaukreis 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zu Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
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2. Zur Abgabe des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle hierzu zur Verfügung gestellten Teilnahmeformulare zu verwenden. Diese sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Dort sind ebenfalls weitere Informationen zum Verfahren sowie zu der ausgeschriebenen Leistung abzurufen. Unter dieser Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Bewerber müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Kappellenstraße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219260 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung vom 17. Februar 2016.
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt:
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Quelle: OJS 2017/S 059-109824 (2017-03-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-10-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens war die Vergabe von Leistungen der Fachplanung der Tragwerksplanung nach HOAI § 51 i. V. m. Anlage 14, Leistungsphasen 1 bis 3, optional 4 bis 8, für das Neubauprojekt „Flugfeldklinikum“.
Gesamtwert des Auftrags: 10 000 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 209-434288
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 059-109824
ABl. S-Ausgabe: 209
Zusätzliche Informationen
Bei den Angaben unter den Ziffern II.1.7) und V.2.4) handelt es sich um auszufüllende Pflichtfelder. Aus Gründen der Geheimhaltung sind hier fiktive Werte eingetragen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Böblingen als Gesellschafter der Kreiskliniken Böblingen gGmbH plant, die beiden getrennten Klinikstandorte Böblingen und Sindelfingen durch ein gemeinsames Klinikum mit ca. 700 Betten auf dem Standort Flugfeld zwischen den Städten Böblingen und Sindelfingen liegend zu ersetzen (Flugfeldklinikum). Das Flugfeldklinikum übernimmt eine zentrale Versorgungsaufgabe für den gesamten Landkreis und verfügt über die dafür erforderlichen medizinischen Fachbereiche mit der notwendigen Ausstattung, insbesondere im Operativen Bereich, Konservativen Bereich, Notfallmedizin, Intensivmedizin, Mutter-Kind-Bereich, diagnostische Verfahren, sekundäre und tertiäre Dienstleistungs- und Servicebereichen. Die prognostizierten Projektkosten (Kostengruppen 200 – 700) liegen bei ca. brutto 381,2 Millionen Euro (mit einer Tiefgarage). Die Kreiskliniken Böblingen gGmbH sind als Bauherr und Gesamtprojektleitung vom Landkreis Böblingen mit der Projektdurchführung des Neubaus Flugfeldklinikum beauftragt. Der zu planende Neubau wird voraussichtlich eine Nutzfläche von ca. 51 000 m² (Stand 25.4.2017) umfassen. Das Flugfeldklinikum wird alle wesentlichen Funktionen eines Zentralversorgungskrankenhauses und der damit verbundenen sekundären und tertiären Versorgungsbereiche enthalten. Nach aktuellem Stand ist eine Aufnahme des Klinikbetriebes bis zum Jahre 2024 geplant.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzeptionelle Herangehensweise an die Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 160 Punkte
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 120 Punkte
Gewichtung des Preises: 120 Punkte

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-08-14 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Telefon: +49 7219260 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Quelle: OJS 2017/S 209-434288 (2017-10-27)