Vergabeverfahren PMGA
Die Kliniken für Forensische Psychiatrie in Erlangen (kurz Forensik Erlangen) und Ansbach (Standort Ansbach) des Auftraggebers sind Maßregelvollzugseinrichtungen. Die Patienten werden von der Justiz in die Kliniken zur Behandlung eingewiesen. In der jeweiligen Klinik werden Störungen und fehlerhaft ausgeprägte Verhaltensweisen diagnostiziert und behandelt. Momentan erfolgt die komplette Erfassung, Abarbeitung und Überwachung von Vorgängen an beiden Standorten manuell. Folgende Vorgänge gibt es:
— Ausgang (Sicherheitsstufen 1 – 7) – muss flexibel erweiterbar sein;
— Behandlungen;
— Arbeitstherapien (Gärtnerei, Küche, etc.) – muss flexibel erweiterbar sein.
Hierbei zu berücksichtigen sind:
Allgemeine Patienten- Flags (z. B. Ausgangsverbot) – muss flexibel erweiterbar sein, und allgemeingültige Ereignisse (z. B. maximal 3 Ausgänge an diesem Tag) – müssen flexibel definierbar sein.
Diese Prozesse sind anhand der gegenwärtigen Anforderungen und Prozesse, die in den Vergabeunterlagen näher erläutert sind, vom Auftragnehmer zu digitalisieren und zu automatisieren und in diesem Zusammenhang eine deutliche Reduktion des administrativen Aufwands sowie eine Erhöhung der Sicherheit (insbesondere durch Ermöglichung einer kurzfristigen Standortbestimmung des Patienten) zu erreichen. Dazu ist die Wartung anzubieten. Dabei ist durch den Einsatz von Selbstbedienstationen dem therapeutischen Gedanken, den Patienten mit in die Verbesserung der Prozesse einzubinden, Rechnung zu tragen.
Die Forensik setzt strategische Plattformen zum Betrieb von Servern, Clients und Datenbanken ein. Diese sind von der Applikation zu unterstützen. Eine Datenbank ist vom Auftraggeber auf Anforderung mitzuliefern.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-02-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-01-16.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2017-01-16
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Auftragsbekanntmachung
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2018-04-30
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Ergänzende Angaben
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