Vergabeverfahren zur Findung eines Landschaftsarchitekturbüros in Arbeitsgemeinschaft mit einem beratenden Ingenieur zur Realisierung des Konzeptes „Kneipp-Erlebnispark“ in Olsberg
Die Stadt Olsberg im Hochsauerlandkreis – Kneipp-Heilbad und ältester Kneipp-Ort in Nordrhein-Westfalen – besitzt eine naturräumlich gute Lage und verfügt über eine Historie als Gesundheits- und Tourismusstandort, die bis 1895 zurückreicht. Das wesentliche naturräumliche Potential der Stadt Olsberg liegt in der erlebbaren Natur mit den gut ausgebauten, thematisierten Wander- und Radwegen. Hinzu kommt eine gute gesundheitstouristische Infrastruktur mit dem AquaOlsberg und fünf Fachkliniken. Trotz dieser guten Voraussetzungen ist es nicht ausreichend gelungen, die Verbindungen zwischen den Naturpotenzialen, der touristischen Angebotsstruktur und der medizinisch-therapeutischen Infrastruktur herzustellen und für den Gast sichtbar bzw. erlebbar zu machen. Im Speziellen fehlen die Erlebbarkeit der Kneipp-Historie und Anwendungsmöglichkeiten für Gäste / Patienten und Einheimische zur aktiven Gesundheitsförderung in den Grünflächen entlang der Ruhr. Diese Grünachse verbindet die Ortsteile Olsberg und Bigge sowie das AquaOlsberg und das Haus des Gastes / Konzerthalle mit dem Kurpark Dr. Grüne. Das benannte Defizit soll durch die Umsetzung des innerstädtischen „Kneipp Erlebnisparks“ und der touristischen Inwertsetzung behoben werden. Hauptziel des Konzeptes „Kneipp-Erlebnispark“ ist die Schaffung einer barrierefreien, erlebnisorientierten „Grünachse“, die die kurörtlichen Attraktionen und Grünflächen entlang der Ruhr miteinander verbindet. Dabei soll eine räumliche und thematische Verbindung einzelner Grün- und Schwerpunktflächen hergestellt werden, die thematisch mittels der fünf Kneippelemente Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter und Balance im Mittelpunkt inwert gesetzt werden. Dadurch sollen attraktive Verweil- und Erlebnisangebote geschaffen werden. Das Konzept verfolgt das Ziel, wesentlich zur Stärkung des gesundheits-touristischen Profils und einer spezifischen Zielgruppenansprache beizutragen. Auf der Grundlage der fünf Kneippelemente zielt das Konzept auf die Optimierung und Verbindung wesentlicher kurörtlicher Grünflächen und Attraktionspunkte entlang der Gewässer Ruhr, Gierskopp und Sitterbach ab. Die damit verbundene Schaffung neuer innovativer Angebote und die Erlebbarmachung der Naturpotentiale mit neuen Stationen mit jeweils unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten dient einerseits der Stärkung des gesundheitstouristischen Ortsprofils „Kneipp modern – natürliches Kneipperlebnis“ und andererseits zur zielgruppenspezifischen Ansprache mit dem Schwerpunkt „Best Ager“, erwachsenen Paaren sowie Familien. Einige Stationen wurden in den vergangenen Jahren bereits durch Städtebaufördermittel und private Investitionen realisiert. Station 1: Generationenpark Der Generationenpark steht für den Themenkomplex „Bewegung“ in der Kneipp-Philosophie. Diese Station wurde im Jahr 2015 realisiert. Station 2: Auftakt Kneipp-Aktivweg und Wassertreppe Dieser Ort soll der Kommunikation und der Information über das touristische Angebot dienen und ist der Einstieg in den Kneipp-Erlebnispark. Station 3 und 4: Sprung über das Wasser und über die Landschaftsspitze Station 5: Lernort Kneipp mit Schwerpunkt Heilkräuter und Ernährung Station 6: Kneipp-Park Dr. Grüne mit Sommerterrasse Errichtung eines zentralen Kneipp-Parks mit den Schwerpunktthemen Wasser, Balance / Ordnungstherapie und Bewegung. Station 7: Beobachtungsstation an der Ruhraue Schaffung einer punktuellen Annäherung ans Wasser über eine Brücke mit Beobachtungsplattform. Station 8: Lebensgarten – Ein Ort der Erinnerung Der Lebengarten ist ein Ort der Erinnerung, des Gedenkens und der Begegnung (Thema „Balance“). Er wurde 2016 durch Privatinvestitionen realisiert. Station 9: Skulpturenpark „Olsberg Kneipp Figuren“ Zum Thema „Balance“ werden innerhalb des Erlebnisparks mehrere Standorte für Kunst vorgesehen. Die hier genannten Maßnahmen, die noch nicht realisiert sind, sollen 2018 und 2019 umgesetzt werden. Zur Vernetzung der Stationen soll ein Kneipp-Aktivweg mit einem Leitsystem als innerörtlicher, erlebnisorientierter Themenrundweg etabliert werden. Das einheitliche Beschilderungssystem soll Bewohner und Besucher lenken und so eine verbindendende Wirkung haben. Der Rundweg soll barrierefrei ausgebaut werden. Er stellt durch besonders gestaltete Eingänge und dem Leitsystem eine Anbindung an die regionalen und überregionalen Wanderwege her. Im Rahmen eines Vergabeverfahrens sucht die Stadt Olsberg ein Landschaftsarchitekturbüro als Partner, mit dem die Realisierung der einzelnen Stationen des „Kneipp-Erlebnisparks“ in den folgenden Jahren stufenweise gelingen kann. Für die Umsetzung einer Fußgängerbrücke über die Ruhr „Beobachtungsstation an der Ruhraue“ sucht die Stadt Olsberg einen beratenden Ingenieur. Das Landschaftsarchitekturbüro soll für die Bewerbung und das Vergabeverfahren eine Arbeitsgemeinschaft mit einem beratenden Ingenieur eingehen. Voraussichtliche Zeitschiene 17.07. – 18.08.2017 Bewerbungszeitraum 30.08.2017 Auswahltermin 06.10.2017 Abgabe: Angebot und Arbeitsprobe 18.10.2017 Vergabegespräche 10.11.2017 Abgabe: überarbeitete Angebote 16.11.2017 Termin: Sichtung überarbeitete Angebote.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-08-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-07-14.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-07-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Landschaftsgestaltung
Menge oder Umfang:
Die Stadt Olsberg beabsichtigt, im Anschluss an die Zuschlagserteilung, den mit dem Zuschlag erhaltenen Teilnehmer mit der weiteren Bearbeitung der Planung und Realisierung des „Kneipp-Erlebnisparks“ zu beauftragen. Es ist vorgesehen die Planungsleistungen nach HOAI § 39 Leistungsphasen 2 – 8 an den Landschaftsarchitekten und die Planungsleistungen nach HOAI § 43 Leistungsphasen 2 – 8 an den Beratenden Ingenieur zu vergeben. Die Beauftragung soll stufenweise an einen Bieter erfolgen. Die Umsetzung der einzelnen Bausteine ist für den Zeitraum von 2018 und 2019 vorgesehen.
Die Stadt Olsberg beabsichtigt, im Anschluss an die Zuschlagserteilung, den mit dem Zuschlag erhaltenen Teilnehmer mit der weiteren Bearbeitung der Planung und Realisierung des „Kneipp-Erlebnisparks“ zu beauftragen. Es ist vorgesehen die Planungsleistungen nach HOAI § 39 Leistungsphasen 2 – 8 an den Landschaftsarchitekten und die Planungsleistungen nach HOAI § 43 Leistungsphasen 2 – 8 an den Beratenden Ingenieur zu vergeben. Die Beauftragung soll stufenweise an einen Bieter erfolgen. Die Umsetzung der einzelnen Bausteine ist für den Zeitraum von 2018 und 2019 vorgesehen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Landschaftsgestaltung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Olsberg
Postanschrift: Bigger Platz 6
Postleitzahl: 59939
Postort: Olsberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.olsberg.de🌏
Einer der max. 5 Teilnehmer wurde durch die Stadt Olsberg bereits ausgewählt:
Planergruppe Oberhausen, Oberhausen
Nähere Informationen zu dem sich anschließenden Vergabeverfahren können dem Exposé zum Vergabeverfahren und dem Formblatt zum Vergabeverfahren entnommen werden (herunterzuladen unter www.wollterspartner.de).
Einer der max. 5 Teilnehmer wurde durch die Stadt Olsberg bereits ausgewählt:
Planergruppe Oberhausen, Oberhausen
Nähere Informationen zu dem sich anschließenden Vergabeverfahren können dem Exposé zum Vergabeverfahren und dem Formblatt zum Vergabeverfahren entnommen werden (herunterzuladen unter www.wollterspartner.de).
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Olsberg im Hochsauerlandkreis – Kneipp-Heilbad und ältester Kneipp-Ort in Nordrhein-Westfalen – besitzt eine naturräumlich gute Lage und verfügt über eine Historie als Gesundheits- und Tourismusstandort, die bis 1895 zurückreicht. Das wesentliche naturräumliche Potential der Stadt Olsberg liegt in der erlebbaren Natur mit den gut ausgebauten, thematisierten Wander- und Radwegen. Hinzu kommt eine gute gesundheitstouristische Infrastruktur mit dem AquaOlsberg und fünf Fachkliniken. Trotz dieser guten Voraussetzungen ist es nicht ausreichend gelungen, die Verbindungen zwischen den Naturpotenzialen, der touristischen Angebotsstruktur und der medizinisch-therapeutischen Infrastruktur herzustellen und für den Gast sichtbar bzw. erlebbar zu machen.
Die Stadt Olsberg im Hochsauerlandkreis – Kneipp-Heilbad und ältester Kneipp-Ort in Nordrhein-Westfalen – besitzt eine naturräumlich gute Lage und verfügt über eine Historie als Gesundheits- und Tourismusstandort, die bis 1895 zurückreicht. Das wesentliche naturräumliche Potential der Stadt Olsberg liegt in der erlebbaren Natur mit den gut ausgebauten, thematisierten Wander- und Radwegen. Hinzu kommt eine gute gesundheitstouristische Infrastruktur mit dem AquaOlsberg und fünf Fachkliniken. Trotz dieser guten Voraussetzungen ist es nicht ausreichend gelungen, die Verbindungen zwischen den Naturpotenzialen, der touristischen Angebotsstruktur und der medizinisch-therapeutischen Infrastruktur herzustellen und für den Gast sichtbar bzw. erlebbar zu machen.
Im Speziellen fehlen die Erlebbarkeit der Kneipp-Historie und Anwendungsmöglichkeiten für Gäste / Patienten und Einheimische zur aktiven Gesundheitsförderung in den Grünflächen entlang der Ruhr. Diese Grünachse verbindet die Ortsteile Olsberg und Bigge sowie das AquaOlsberg und das Haus des Gastes / Konzerthalle mit dem Kurpark Dr. Grüne. Das benannte Defizit soll durch die Umsetzung des innerstädtischen „Kneipp Erlebnisparks“ und der touristischen Inwertsetzung behoben werden.
Im Speziellen fehlen die Erlebbarkeit der Kneipp-Historie und Anwendungsmöglichkeiten für Gäste / Patienten und Einheimische zur aktiven Gesundheitsförderung in den Grünflächen entlang der Ruhr. Diese Grünachse verbindet die Ortsteile Olsberg und Bigge sowie das AquaOlsberg und das Haus des Gastes / Konzerthalle mit dem Kurpark Dr. Grüne. Das benannte Defizit soll durch die Umsetzung des innerstädtischen „Kneipp Erlebnisparks“ und der touristischen Inwertsetzung behoben werden.
Hauptziel des Konzeptes „Kneipp-Erlebnispark“ ist die Schaffung einer barrierefreien, erlebnisorientierten „Grünachse“, die die kurörtlichen Attraktionen und Grünflächen entlang der Ruhr miteinander verbindet. Dabei soll eine räumliche und thematische Verbindung einzelner Grün- und Schwerpunktflächen hergestellt werden, die thematisch mittels der fünf Kneippelemente Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter und Balance im Mittelpunkt inwert gesetzt werden. Dadurch sollen attraktive Verweil- und Erlebnisangebote geschaffen werden. Das Konzept verfolgt das Ziel, wesentlich zur Stärkung des gesundheits-touristischen Profils und einer spezifischen Zielgruppenansprache beizutragen.
Hauptziel des Konzeptes „Kneipp-Erlebnispark“ ist die Schaffung einer barrierefreien, erlebnisorientierten „Grünachse“, die die kurörtlichen Attraktionen und Grünflächen entlang der Ruhr miteinander verbindet. Dabei soll eine räumliche und thematische Verbindung einzelner Grün- und Schwerpunktflächen hergestellt werden, die thematisch mittels der fünf Kneippelemente Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter und Balance im Mittelpunkt inwert gesetzt werden. Dadurch sollen attraktive Verweil- und Erlebnisangebote geschaffen werden. Das Konzept verfolgt das Ziel, wesentlich zur Stärkung des gesundheits-touristischen Profils und einer spezifischen Zielgruppenansprache beizutragen.
Auf der Grundlage der fünf Kneippelemente zielt das Konzept auf die Optimierung und Verbindung wesentlicher kurörtlicher Grünflächen und Attraktionspunkte entlang der Gewässer Ruhr, Gierskopp und Sitterbach ab. Die damit verbundene Schaffung neuer innovativer Angebote und die Erlebbarmachung der Naturpotentiale mit neuen Stationen mit jeweils unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten dient einerseits der Stärkung des gesundheitstouristischen Ortsprofils „Kneipp modern – natürliches Kneipperlebnis“ und andererseits zur zielgruppenspezifischen Ansprache mit dem Schwerpunkt „Best Ager“, erwachsenen Paaren sowie Familien.
Auf der Grundlage der fünf Kneippelemente zielt das Konzept auf die Optimierung und Verbindung wesentlicher kurörtlicher Grünflächen und Attraktionspunkte entlang der Gewässer Ruhr, Gierskopp und Sitterbach ab. Die damit verbundene Schaffung neuer innovativer Angebote und die Erlebbarmachung der Naturpotentiale mit neuen Stationen mit jeweils unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten dient einerseits der Stärkung des gesundheitstouristischen Ortsprofils „Kneipp modern – natürliches Kneipperlebnis“ und andererseits zur zielgruppenspezifischen Ansprache mit dem Schwerpunkt „Best Ager“, erwachsenen Paaren sowie Familien.
Einige Stationen wurden in den vergangenen Jahren bereits durch Städtebaufördermittel und private Investitionen realisiert.
Station 1: Generationenpark
Der Generationenpark steht für den Themenkomplex „Bewegung“ in der Kneipp-Philosophie. Diese Station wurde im Jahr 2015 realisiert.
Station 2: Auftakt Kneipp-Aktivweg und Wassertreppe
Dieser Ort soll der Kommunikation und der Information über das touristische Angebot dienen und ist der Einstieg in den Kneipp-Erlebnispark.
Station 3 und 4: Sprung über das Wasser und über die Landschaftsspitze
Station 5: Lernort Kneipp mit Schwerpunkt Heilkräuter und Ernährung
Station 6: Kneipp-Park Dr. Grüne mit Sommerterrasse
Errichtung eines zentralen Kneipp-Parks mit den Schwerpunktthemen Wasser, Balance / Ordnungstherapie und Bewegung.
Station 7: Beobachtungsstation an der Ruhraue
Schaffung einer punktuellen Annäherung ans Wasser über eine Brücke mit Beobachtungsplattform.
Station 8: Lebensgarten – Ein Ort der Erinnerung
Der Lebengarten ist ein Ort der Erinnerung, des Gedenkens und der Begegnung (Thema „Balance“). Er wurde 2016 durch Privatinvestitionen realisiert.
Station 9: Skulpturenpark „Olsberg Kneipp Figuren“
Zum Thema „Balance“ werden innerhalb des Erlebnisparks mehrere Standorte für Kunst vorgesehen.
Die hier genannten Maßnahmen, die noch nicht realisiert sind, sollen 2018 und 2019 umgesetzt werden.
Zur Vernetzung der Stationen soll ein Kneipp-Aktivweg mit einem Leitsystem als innerörtlicher, erlebnisorientierter Themenrundweg etabliert werden. Das einheitliche Beschilderungssystem soll Bewohner und Besucher lenken und so eine verbindendende Wirkung haben. Der Rundweg soll barrierefrei ausgebaut werden. Er stellt durch besonders gestaltete Eingänge und dem Leitsystem eine Anbindung an die regionalen und überregionalen Wanderwege her.
Zur Vernetzung der Stationen soll ein Kneipp-Aktivweg mit einem Leitsystem als innerörtlicher, erlebnisorientierter Themenrundweg etabliert werden. Das einheitliche Beschilderungssystem soll Bewohner und Besucher lenken und so eine verbindendende Wirkung haben. Der Rundweg soll barrierefrei ausgebaut werden. Er stellt durch besonders gestaltete Eingänge und dem Leitsystem eine Anbindung an die regionalen und überregionalen Wanderwege her.
Im Rahmen eines Vergabeverfahrens sucht die Stadt Olsberg ein Landschaftsarchitekturbüro als Partner, mit dem die Realisierung der einzelnen Stationen des „Kneipp-Erlebnisparks“ in den folgenden Jahren stufenweise gelingen kann.
Für die Umsetzung einer Fußgängerbrücke über die Ruhr „Beobachtungsstation an der Ruhraue“ sucht die Stadt Olsberg einen beratenden Ingenieur.
Das Landschaftsarchitekturbüro soll für die Bewerbung und das Vergabeverfahren eine Arbeitsgemeinschaft mit einem beratenden Ingenieur eingehen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Dem Vergabeverfahren ist ein Bewerbungsverfahren vorgeschaltet. Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren sind ausschließlich postalische oder persönlich abgegebene Bewerbungen zugelassen. Das Bewerbungsformular steht in der Zeit vom 17.07.2017 bis zum 18.08.2017 unter www.wolterspartner.de unter Aktuelles zur Verfügung und muss bis zum 18.08.2017, 12.00 Uhr im Büro Wolters Partner, Daruper Straße 15, 48653 Coesfeld, Deutschland eingereicht werden. Als Zeitpunkt der Abgabe gilt im Falle der Einlieferung per Post oder anderer Transportunternehmen der Tagesstempel, unabhängig von der Uhrzeit. Der Umschlag der einzureichenden Unterlagen ist mit der Aufschrift „Bewerbung – Verhandlungsverfahren – Olsberg – Kneipp Erlebnispark“ zu versehen. Einsendungen der Bewerbungsunterlagen per Fax oder E-Mail sind nicht zugelassen. Die Verfahrenssprache ist deutsch.
Dem Vergabeverfahren ist ein Bewerbungsverfahren vorgeschaltet. Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren sind ausschließlich postalische oder persönlich abgegebene Bewerbungen zugelassen. Das Bewerbungsformular steht in der Zeit vom 17.07.2017 bis zum 18.08.2017 unter www.wolterspartner.de unter Aktuelles zur Verfügung und muss bis zum 18.08.2017, 12.00 Uhr im Büro Wolters Partner, Daruper Straße 15, 48653 Coesfeld, Deutschland eingereicht werden. Als Zeitpunkt der Abgabe gilt im Falle der Einlieferung per Post oder anderer Transportunternehmen der Tagesstempel, unabhängig von der Uhrzeit. Der Umschlag der einzureichenden Unterlagen ist mit der Aufschrift „Bewerbung – Verhandlungsverfahren – Olsberg – Kneipp Erlebnispark“ zu versehen. Einsendungen der Bewerbungsunterlagen per Fax oder E-Mail sind nicht zugelassen. Die Verfahrenssprache ist deutsch.
Folgende Bewerbungsunterlagen sind einzureichen:
a. Unterschriebene Bewerbung (Verwendung des Bewerbungsformulars, herunterzuladen unter www.wollterspartner.de)
b. Verbindliche Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien Gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen (Verwendung des Bewerbungsformulars, herunterzuladen unter www.wollterspartner.de)
c. Nachweis der Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“ bzw. „Beratender Ingenieur“ gemäß § 46 (3) Nr. 6 VgV (Nummer der Eintragungsurkunde oder der letzten Beitragsrechnung oder bei ausländischen Bewerbern ein Befähigungsnachweis entsprechend der EG-Richtlinie).
c. Nachweis der Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“ bzw. „Beratender Ingenieur“ gemäß § 46 (3) Nr. 6 VgV (Nummer der Eintragungsurkunde oder der letzten Beitragsrechnung oder bei ausländischen Bewerbern ein Befähigungsnachweis entsprechend der EG-Richtlinie).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Unterlagen sind einzureichen:
a. Nachweis jedes Mitgliedes der Arbeitsgemeinschaft (gemäß § 45 (4) Nr. 2 VgV) über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 750.000 EUR für Personenschäden und 2 Mio. EUR für Sachschäden. (Mindestanforderung: Eine Erklärung (Eigenerklärung) über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Falle einer späteren Beauftragung).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a. Nachweis jedes Mitgliedes der Arbeitsgemeinschaft (gemäß § 45 (4) Nr. 2 VgV) über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 750.000 EUR für Personenschäden und 2 Mio. EUR für Sachschäden. (Mindestanforderung: Eine Erklärung (Eigenerklärung) über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Falle einer späteren Beauftragung).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Unterlagen sind einzureichen:
a. Referenzen gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV
Referenzblatt Landschaftsarchitekt:
Nachweis eines realisierten Referenzprojektes mit dem die Erfahrung in der Planung und Realisierung eines vergleichbaren freiraumplanerischen Projektes im öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand nachgewiesen wird; Bearbeitung der Leistungsphasen 2 – 8 gem. § 38 HOAI.
Nachweis eines realisierten Referenzprojektes mit dem die Erfahrung in der Planung und Realisierung eines vergleichbaren freiraumplanerischen Projektes im öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand nachgewiesen wird; Bearbeitung der Leistungsphasen 2 – 8 gem. § 38 HOAI.
Referenzblatt beratender Ingenieur:
Nachweis eines realisierten Referenzprojektes mit dem die Erfahrung in der Planung und Realisierung eines Brückenbauwerks in vergleichbarer Größenordnung in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand nachgewiesen wird; Bearbeitung der Leistungsphasen 2 – 8 gem. § 43 HOAI.
Nachweis eines realisierten Referenzprojektes mit dem die Erfahrung in der Planung und Realisierung eines Brückenbauwerks in vergleichbarer Größenordnung in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand nachgewiesen wird; Bearbeitung der Leistungsphasen 2 – 8 gem. § 43 HOAI.
Alle Teilnehmer, die ihre Bewerbungsunterlagen fristgerecht eingereicht haben und deren Unterlagen vollständig vorliegen, sind für die Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren geeignet. Falls mehr als 4 Bewerbungen die genannten Anforderungen erfüllen, wird per Losverfahren entschieden. Die ausgewählten Teilnehmer werden umgehend im Anschluss an den Lostermin benachrichtigt.
Alle Teilnehmer, die ihre Bewerbungsunterlagen fristgerecht eingereicht haben und deren Unterlagen vollständig vorliegen, sind für die Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren geeignet. Falls mehr als 4 Bewerbungen die genannten Anforderungen erfüllen, wird per Losverfahren entschieden. Die ausgewählten Teilnehmer werden umgehend im Anschluss an den Lostermin benachrichtigt.
Nähere Informationen zu dem sich anschließenden Verhandlungsverfahren werden den ausgewählten Teilnehmern im Anschluss an den Auswahltermin mitgeteilt und können dem Exposé zum Verhandlungsverfahren entnommen werden (herunterzuladen unter www.wollterspartner.de).
Nähere Informationen zu dem sich anschließenden Verhandlungsverfahren werden den ausgewählten Teilnehmern im Anschluss an den Auswahltermin mitgeteilt und können dem Exposé zum Verhandlungsverfahren entnommen werden (herunterzuladen unter www.wollterspartner.de).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Gemäß § 45 (4) Nr. 2 VgV
Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung:
Für Personenschäden: 2 Mio. EUR
Für Sachschäden: 750.000 EUR
Ein Nachweis über die geforderte Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherten zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfalle muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen (s. Bewerbungsformular unter www.wolterspartner.de).
Ein Nachweis über die geforderte Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherten zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfalle muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen (s. Bewerbungsformular unter www.wolterspartner.de).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß HOAI 2013.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt ist, wer nach dem Gesetz der Länder (in den EWR-Mitgliedsstaaten und der Schweiz), berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“ bzw. „Beratender Ingenieur“ zu tragen oder nach den einschlägigen EG-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Landschaftsarchitekt tätig zu werden. Juristische Personen sind zuzulassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen Verantwortlichen mit entsprechender Qualifikation benennen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Teilnahmeberechtigt ist, wer nach dem Gesetz der Länder (in den EWR-Mitgliedsstaaten und der Schweiz), berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“ bzw. „Beratender Ingenieur“ zu tragen oder nach den einschlägigen EG-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Landschaftsarchitekt tätig zu werden. Juristische Personen sind zuzulassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen Verantwortlichen mit entsprechender Qualifikation benennen.
Die Verfahrenssprache ist deutsch.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-08-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Einer der max. 5 Teilnehmer wurde durch die Stadt Olsberg bereits ausgewählt:
Planergruppe Oberhausen, Oberhausen
Nähere Informationen zu dem sich anschließenden Vergabeverfahren können dem Exposé zum Vergabeverfahren und dem Formblatt zum Vergabeverfahren entnommen werden (herunterzuladen unter www.wollterspartner.de).
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-06-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 2017 / S 136-280078
Kurze Beschreibung:
Vergabeverfahren zur Findung eines Landschaftsarchitekturbüros in Arbeitsgemeinschaft mit einem beratenden Ingenieur zur Realisierung des Konzeptes „Kneipp-Erlebnispark“ in Olsberg.
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vergabeverfahren zur Findung eines Landschaftsarchitekturbüros in Arbeitsgemeinschaft mit einem beratenden Ingenieur zur Realisierung des Konzeptes „Kneipp-Erlebnispark“ in Olsberg
Postort: Stadt Olsberg
Die Stadt Olsberg im Hochsauerlandkreis – Kneipp-Heilbad und ältester Kneipp-Ort in Nordrhein-Westfalen – besitzt eine naturräumlich gute Lage und verfügt über eine Historie als Gesundheits- und Tourismusstandort, die bis 1895 zurückreicht. Trotz dieser Voraussetzungen ist es nicht ausreichend gelungen, die Verbindungen zwischen den Naturpotenzialen, der touristischen Angebotsstruktur und der medizinisch-therapeutischen Infrastruktur herzustellen und für den Gast sichtbar bzw. erlebbar zu machen.
Die Stadt Olsberg im Hochsauerlandkreis – Kneipp-Heilbad und ältester Kneipp-Ort in Nordrhein-Westfalen – besitzt eine naturräumlich gute Lage und verfügt über eine Historie als Gesundheits- und Tourismusstandort, die bis 1895 zurückreicht. Trotz dieser Voraussetzungen ist es nicht ausreichend gelungen, die Verbindungen zwischen den Naturpotenzialen, der touristischen Angebotsstruktur und der medizinisch-therapeutischen Infrastruktur herzustellen und für den Gast sichtbar bzw. erlebbar zu machen.
Im Speziellen fehlen die Erlebbarkeit der Kneipp-Historie und Anwendungsmöglichkeiten für Gäste/Patienten und Einheimische zur aktiven Gesundheitsförderung in den Grünflächen entlang der Ruhr. Diese Grünachse verbindet die Ortsteile Olsberg und Bigge sowie das Aqua Olsberg und das Haus des Gastes/Konzerthalle mit dem Kurpark Dr. Grüne. Das benannte Defizit soll durch die Umsetzung des innerstädtischen „Kneipp Erlebnisparks“ behoben werden.
Im Speziellen fehlen die Erlebbarkeit der Kneipp-Historie und Anwendungsmöglichkeiten für Gäste/Patienten und Einheimische zur aktiven Gesundheitsförderung in den Grünflächen entlang der Ruhr. Diese Grünachse verbindet die Ortsteile Olsberg und Bigge sowie das Aqua Olsberg und das Haus des Gastes/Konzerthalle mit dem Kurpark Dr. Grüne. Das benannte Defizit soll durch die Umsetzung des innerstädtischen „Kneipp Erlebnisparks“ behoben werden.
Hauptziel des Konzeptes „Kneipp-Erlebnispark“ ist die Schaffung einer barrierefreien, erlebnisorientierten „Grünachse“. Dabei soll eine räumliche und thematische Verbindung einzelner Grün- und Schwerpunktflächen hergestellt werden, die mittels der 5 Kneippelemente Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter und Balance im Mittelpunkt in Wert gesetzt werden. Auf der Grundlage der 5 Kneippelemente zielt das Konzept auf die Optimierung und Verbindung wesentlicher kurörtlicher Grünflächen und Attraktionspunkte entlang der Gewässer Ruhr, Gierskopp und Sitterbach ab. Die damit verbundene Schaffung neuer Angebote und die Erlebbarmachung der Naturpotentiale mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten dient einerseits der Stärkung des gesundheitstouristischen Ortsprofils „Kneipp modern – natürliches Kneipperlebnis“ und andererseits zur zielgruppenspezifischen Ansprache mit dem Schwerpunkt „Best Ager“, erwachsenen Paaren sowie Familien. Einige Stationen wurden in den vergangenen Jahren bereits durch Städtebaufördermittel und private Investitionen realisiert.
Hauptziel des Konzeptes „Kneipp-Erlebnispark“ ist die Schaffung einer barrierefreien, erlebnisorientierten „Grünachse“. Dabei soll eine räumliche und thematische Verbindung einzelner Grün- und Schwerpunktflächen hergestellt werden, die mittels der 5 Kneippelemente Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter und Balance im Mittelpunkt in Wert gesetzt werden. Auf der Grundlage der 5 Kneippelemente zielt das Konzept auf die Optimierung und Verbindung wesentlicher kurörtlicher Grünflächen und Attraktionspunkte entlang der Gewässer Ruhr, Gierskopp und Sitterbach ab. Die damit verbundene Schaffung neuer Angebote und die Erlebbarmachung der Naturpotentiale mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten dient einerseits der Stärkung des gesundheitstouristischen Ortsprofils „Kneipp modern – natürliches Kneipperlebnis“ und andererseits zur zielgruppenspezifischen Ansprache mit dem Schwerpunkt „Best Ager“, erwachsenen Paaren sowie Familien. Einige Stationen wurden in den vergangenen Jahren bereits durch Städtebaufördermittel und private Investitionen realisiert.
Errichtung eines zentralen Kneipp-Parks mit den Schwerpunktthemen Wasser, Balance/Ordnungstherapie und Bewegung.
Zur Vernetzung der Stationen soll ein Kneipp-Aktivweg mit einem Leitsystem etabliert werden. Das einheitliche Beschilderungssystem soll Bewohner und Besucher lenken und so eine verbindende Wirkung haben.
Im Rahmen eines Vergabeverfahrens sucht die Stadt Olsberg ein Landschaftsarchitekturbüro als Partner, mit dem die Realisierung der einzelnen Stationen des „Kneipp-Erlebnisparks“ in den folgenden Jahren stufenweise gelingen kann. Für die Umsetzung einer Fußgängerbrücke über die Ruhr „Beobachtungsstation an der Ruhraue“ sucht die Stadt Olsberg einen beratenden Ingenieur.
Im Rahmen eines Vergabeverfahrens sucht die Stadt Olsberg ein Landschaftsarchitekturbüro als Partner, mit dem die Realisierung der einzelnen Stationen des „Kneipp-Erlebnisparks“ in den folgenden Jahren stufenweise gelingen kann. Für die Umsetzung einer Fußgängerbrücke über die Ruhr „Beobachtungsstation an der Ruhraue“ sucht die Stadt Olsberg einen beratenden Ingenieur.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Olsberg
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-12-14 📅
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
Kontakt
Kontaktperson: Weitere Auskünfte erteilen: WoltersPartner Architekten & Stadtplaner GmbH
Ergänzende Informationen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2018/S 116-264225 (2018-06-19)