Vertrag über die Erbringung von Betriebsleistungen für den Buslinienverkehr der DVG
Dessauer Verkehrs GmbH
Durchführung von Betriebsleistungen mit ca. 15 Bussen und ca. 6 Großraumtaxen im Linienverkehr für den Inhaber der Liniengenehmigungen inklusive Rufbus-Leistungen. Dabei werden verschiedene Linien befahren. Die Jahresfahrleistung beträgt ca. 1.000.000 Fahrplankilometer mit Bussen und ca. 530.000 Fahrplankilometer mit Taxen, davon ca. 450.000 km als Rufbus.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2018-01-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-12-28.
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2017-12-28 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2017-12-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Öffentlicher Verkehr (Straße)
Referenznummer: 67-17-0800-RV
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Öffentlicher Verkehr (Straße) 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Öffentlicher Verkehr (Straße) 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dessau-Roßlau, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Dessauer Verkehrs GmbH
Postanschrift: Albrechtstraße 48
Postleitzahl: 06844
Postort: Dessau-Roßlau
Kontakt
Internetadresse: http://www.dvg-dessau.de 🌏
E-Mail: tceglarek@dvv-dessau.de 📧
Telefon: +49 340-8992501 📞
Fax: +49 340-8992599 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=182327 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-28 📅
Einreichungsfrist: 2018-01-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-30 📅
Datum des Beginns: 2018-05-02 📅
Datum des Endes: 2020-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 250-527371
ABl. S-Ausgabe: 250
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden: 3
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 3
Bezeichnung des Loses: Bus Los 1 (Dessau Ost)
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Beschreibung der Verlängerungen:
Bezeichnung des Loses: Bus Los 2 (Dessau Nord und Roßlau)
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Bezeichnung des Loses: Bus Los 3 (Linie 16)
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Bezeichnung des Loses: Taxen/ Kleinbusleistungen
Losnummer: 4
Kurze Beschreibung:
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dessau-Roßlau.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Bedingungen für die Vertragserfüllung: 80 % der Leistungen sind im eigenen Unternehmen zu erbringen (Selbsterbringung).
Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-04-30 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Sektorenauftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Ceglarek
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=182327 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Dessauer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH - DVV - Stadtwerke
Kontaktperson: Hr. Pfefferkorn
Telefon: +49 340-8991195 📞
E-Mail: mpfefferkorn@dvv-dessau.de 📧
Fax: +49 340-8991094 📠
Land: Dessau-Roßlau, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: https://www.dvv-dessau.de/ 🌏
Kontaktperson: Hr. Pfefferkorn, Abt. GKE
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 345-5141536 📞
Fax: +49 345-5141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2017/S 250-527371 (2017-12-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Öffentlicher Verkehr (Straße)
Referenznummer: 67-17-0800-RV
Kurze Beschreibung:
Durchführung von Betriebsleistungen mit ca. 15 Bussen und ca. 6 Großraumtaxen im Linienverkehr für den Inhaber der Liniengenehmigungen inklusive Rufbus-Leistungen. Dabei werden verschiedene Linien befahren. Die Jahresfahrleistung beträgt ca. 1.000.000 Fahrplankilometer mit Bussen und ca. 530.000 Fahrplankilometer mit Taxen, davon ca. 450.000 km als Rufbus.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Öffentlicher Verkehr (Straße) 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Öffentlicher Verkehr (Straße) 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dessau-Roßlau, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Dessauer Verkehrs GmbH
Postanschrift: Albrechtstraße 48
Postleitzahl: 06844
Postort: Dessau-Roßlau
Kontakt
Internetadresse: http://www.dvg-dessau.de 🌏
E-Mail: tceglarek@dvv-dessau.de 📧
Telefon: +49 340-8992501 📞
Fax: +49 340-8992599 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=182327 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-28 📅
Einreichungsfrist: 2018-01-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-30 📅
Datum des Beginns: 2018-05-02 📅
Datum des Endes: 2020-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 250-527371
ABl. S-Ausgabe: 250
Zusätzliche Informationen
1.) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen
Der Auftragnehmer erhält für seine Leistungen ein Entgelt je geleisteten Fahrplankilometer. Ein- und Ausrückfahrten sowie umlaufbedingte Leerkilometer werden nicht vergütet. Das Einnahmerisiko aus dem Verkauf von Fahrscheinen liegt beim Auftraggeber.
2.) Nachauftragnehmer
Der Einsatz von Nachunternehmern ist in einem Umfang von bis zu 20 % der im jeweiligen Kalenderjahr geschuldeten Betriebsleistung zulässig. Der Einsatz von Nachauftragnehmern ist vom Auftraggeber vorab genehmigen zu lassen.
3.) Sonstiges
Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Bezeichnung der an die E-Mail-Adresse mpfefferkorn@dvv-dessau.de zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis zum 22.01.2018, an die unter Ziff. I.3) bezeichnete Stelle eingegangen sind. Mündliche oder verspätete Anfragen werden nicht beantwortet.
Der Auftraggeber ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung eines Bewerbers/einer Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weitere Unterlagen zu verlangen.
Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft der Kontaktaufnahme durch den Auftraggeber zu den jeweiligen Referenzgebern zu.
Der Auftraggeber behält sich in Ansehung der Ergebnisse des Verhandlungsverfahrens (insbesondere kein wirtschaftliches Ergebnis) für jedes einzelne Los vor, die Leistungen in Eigenregie zu erbringen, das Verfahren somit einzustellen.
Bekanntmachung nach Richtlinie 2014/25/EU, auf das Vergabeverfahren findet die SektVO Anwendung.
Die Vergabestelle behält sich unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes eine Nachforderung nach § 51 SektVO vor.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden: 3
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 3
Bezeichnung des Loses: Bus Los 1 (Dessau Ost)
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
In der Schulzeit sowie in den Ferien:
39 Dienste pro Woche. Davon sieben Montag – Freitag, vier am Samstag, sonntags keine.
Diese Dienste befahren hauptsächlich die Linien 13, 14 und 15 in Dessau Ost.
Es ist Linienverkehr mit Standardlinienbussen in Dessau-Roßlau im Auftrag der Dessauer Verkehrs GmbH durchzuführen. 80 % der Busse dürfen während der vorgesehenen Einsatzzeit beim Auftraggeber nicht älter als 12 Jahre sein und haben zum Zeitpunkt ihrer Beschaffung die jeweils geltende Euroabgasnorm mit den niedrigsten Schadstoffgrenzwerten einzuhalten. Es dürfen nur Busse zum Einsatz kommen, die die Anforderung an die Barrierefreiheit erfüllen.
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Für die Busse müssen gültige Zulassungen für den öffentlichen Personenverkehr unter Angabe deren Sitz- und Stehkapazität sowie aktuelle Prüfzertifikate nachgewiesen werden. Jeder Bus muss über einen Mehrzweckbereich für die Mitnahme von Rollstühlen, Kinderwagen u.a. verfügen. In den Bussen muss der Einbauraum für die von der DVG gestellten Komponenten digitale Funktechnik, Verkaufstechnik und ITCS-Technik vorhaben sein. Zur Nutzung auf Mietbasis je Bus werden insoweit überlassen: ein 19-Zoll Baugruppenträger für Bordrechner, ein 19-Zoll Baugruppenträger für Funkgerät, Fahrerbedienteil für Bordrechner, Fahrermikrofon, Funklautsprecher, ELA/Audioverstärker mit Innenlautsprecher, je ein Entwerter pro Tür, maximal 2 Antennen, Fahrgastzählsysteme, Verkabelung. Kostenfrei wird je Bus ein Fahrausweisverkaufsgerät zur Verfügung gestellt.
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Weiterhin werden elektronische Außen- und Innenanzeigen für die Liniennummer und Zielbeschriftung gefordert.
Während der Vertragslaufzeit hat der Auftraggeber das Recht, Zu-, Ab- und Umbestellungen vorzunehmen.
Außerdem kann der Auftraggeber Änderungen der in der Leistungsbeschreibung definierten Qualitätsstandards vorzunehmen, um die Verkehrsbedienung an geänderte Rahmenbedingungen anzupassen. Zudem kann der Auftraggeber verlangen, dass die auf den vertragsgegenständlichen Linien nach der Leistungsbeschreibung einzusetzenden Fahrzeuge soweit technisch machbar mit weiteren Ausstattungsmerkmalen aus- bzw. nachgerüstet werden.
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Näheres zum Vorgenannten regeln die Vergabeunterlagen.
Der Auftraggeber kann den Vertrag einmalig mit einer Frist von 3 Monaten vor dem Auslaufen bis zum 30.04.2021 verlängern. Ein Rechtsanspruch auf eine Vertragsverlängerung entsteht daraus nicht. Der Auftraggeber kann entscheiden, diese Leistungen erneut auszuschreiben.
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Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
In der Schulzeit:
44 Dienste pro Woche. Davon acht Montag – Freitag, zwei am Samstag und zwei am Sonntag.
In den Ferien:
24 Dienste pro Woche mit folgender Verteilung: vier Montag – Freitag, zwei am Samstag und zwei am Sonntag.
Diese Dienste befahren hauptsächlich die Linie 16 zwischen Dessau und Roßlau und die Linien 21 und 22 im nördlichen Stadtgebiet von Dessau-Roßlau.
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
42 Dienste pro Woche. Davon sieben Montag – Freitag, vier am Samstag und drei am Sonntag.
24 Dienste pro Woche mit folgender Verteilung, fünf Montag – Freitag, vier am Samstag und drei am Sonntag.
Diese Dienste befahren hauptsächlich die Linie 16 zwischen Dessau und Roßlau.
Losnummer: 4
Kurze Beschreibung:
Diese Dienste dienen hauptsächlich der Erschließung der frühen Morgenstunden und dem Nachtverkehr und können daher mit Großraumtaxen durchgeführt werden.
Die Teildienste (ca.2-4Std.) verteilen sich wie folgt:
10 am Montag – Samstag und 15 sonntags.
Die Fahrten decken das gesamte Stadtgebiet ab.
Es ist Linienverkehr in Dessau-Roßlau im Auftrag der Dessauer Verkehrs GmbH durchzuführen. Während der Vertragslaufzeit hat der Auftraggeber das Recht, Zu-, Ab- und Umbestellungen vorzunehmen. Außerdem kann der Auftraggeber Änderungen der in der Leistungsbeschreibung definierten Qualitätsstandards vorzunehmen, um die Verkehrsbedienung an geänderte Rahmenbedingungen anzupassen. Zudem kann der Auftraggeber verlangen, dass die auf den vertragsgegenständlichen Linien nach der Leistungsbeschreibung einzusetzenden Fahrzeuge soweit technisch machbar mit weiteren Ausstattungsmerkmalen aus- bzw. nachgerüstet werden. Näheres zum Vorgenannten regeln die Vergabeunterlagen.
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Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dessau-Roßlau.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Die Teilnahmeanträge sind schriftlich, in einem verschlossenen, extra gekennzeichneten Umschlag einzureichen unter Verwendung des Kennzettels, welcher unter der Ziff. I.3.) angegebene Adresse zur Verfügung steht.
b) Der Bewerberbogen (Bewerberbogen: Basisangaben Bewerber) ist ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit den geforderten Anlagen und Nachweisen vorzulegen (Verwendung Anlage A).
c) Hinweise für Bewerber-/Bietergemeinschaften:
Ca) gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter,
Cb) Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerber/Bietergemeinschaft einreichen, unter Angabe der Rechtsform,
cc) zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerber-/Bietergemeinschaft muss eine ausdrückliche schriftliche Erklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft im Original mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft und die jeweils zu erbringende Leistung benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft, welches die Bewerber-/Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Diese Bewerber-/Bietergemeinschaft muss von sämtlichen ihrer Mitglieder rechtsverbindlich im Original unterzeichnet werden und im Original unterzeichnet werden und im Original vorliegen (Verwendung Anlage 19).
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Cd) Der eigentliche Bewerberbogen (B. Bewerberbogen, Basisangaben Bewerber) ist einmal auszufüllen und vom vertretungsbefugtem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen.
Ce) Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise/Erklärungen in Bezug auf Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach den Ziffern III.1.1 bis III.1.3) von jedem Mitglied gesondert vorzulegen.
d) Eignungsleihe:
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen oder der technischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß den Teilnahmebedingungen nach Ziff. III.1.1 und III.1.2 können sich die Bewerber/Bewerbergemeinschaften gemäß § 47 SektVO auf die Kapazitäten anderer Unternehmen oder Mitglieder von Bewerbergemeinschaften stützen.
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Der Bewerber hat folgende Nachweise einzureichen:
e) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älter als 6 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend (zu kennzeichnen als Anlage 1).
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f) nur für Los 1 bis Los 3: Kopie einer gültigen Genehmigungsurkunde für Linienverkehr gemäß § 42 oder § 43 PBefG oder für Gelegenheitsverkehr gemäß §§ 46, 48 oder 49 PBefG oder einer EU-Genehmigung auf Basis der VO (EG) 1073/2009 (zu kennzeichnen als Anlage 2a)
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g) nur für Los 4: Nachweis/ Kopie§§ 47 PBefG (Genehmigungsurkunde Verkehr mit Taxen), (zu kennzeichnen als Anlage 2a)
h) Unterschriebene Eigenerklärung des Unternehmens, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (zu kennzeichnen als Anlage 13)
i) Nur für Los 1 bis 3: Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme je Schadenereignis in Höhe von 100 Mio. Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, hiervon mindestens 15 Mio. Euro pro geschädigter Person (zu kennzeichnen als Anlage 3)
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j) Nur für Los 4: Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme je Schadenereignis in Höhe von 15 Mio. Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, hiervon mindestens 15 Mio. Euro pro geschädigte Person (zu kennzeichnen als Anlage 3)
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k) Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister (zu kennzeichnen als Anlage 4)
l) Darstellung des Unternehmens (Leistungsspektrum und Kerngeschäft des Unternehmens) sowie – falls zutreffend – ausführliche Darstellung der Konzernverbundenheit/-angehörigkeit mit anderen Unternehmen (zu kennzeichnen als Anlage 5).
a) Eigenkapitalbescheinigung (nur für Los 1 bis 3) nach § 2 Abs. 2, Nr. 2, Abs. 3 PBZugV, nicht älter als 1 Jahr. Der Nachweis kann formlos erfolgen, ist jedoch von einem Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater zu bestätigen. (zu kennzeichnen als Anlage 6)
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b) Aktuelle Bankauskunft (Bonitätsnachweis) nicht älter als 3 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge (zu kennzeichnen als Anlage 10).
c) Angabe des Gesamtumsatzes des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren und Angabe des Nettogesamtumsatzes des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren bezogen auf die ausgeschriebene Leistung, Umsatz mit Standardlinienbussen (Anlage 11 zur Verwendung). Bei Bewerbergemeinschaften sind die genannten Werte des einzelnen Mitgliedes nach Anlage 11 zu addieren. Es werden die addierten Beträge der Bewerber-/Bietergemeinschaft gewertet.
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d) Unterschriebene Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine der Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen (zu kennzeichnen als Anlage 13)
e) Eigenerklärung des Bewerbers zur Erfüllung gesetzlicher und gewerblicher Verpflichtungen (Verwendung der Anlage 16)
Nur für Los 1, 2 und 3:
a) Bescheinigung der fachlichen Eignung nach §§ 3 ff PBZugV (zu kennzeichnen als Anlage 7)
b) Angabe von mindestens einer Referenz der in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen in Bezug auf die ausgeschriebene Leistung (Personenbeförderung mit Standardlinienbussen, Verwendung der Anlage 8)
c) Benennung Verkehrsleiter unter Nachweis beruflicher Qualifikation nach VO (EG) 1071/2009 und Berufserfahrung (Verwendung der Anlage 9b)
d) Angaben zur Anzahl und Qualifikation der beim Bewerber beschäftigten Mitarbeiter (Verwendung der Anlage 9a).
e) Eigenerklärung des Bewerbers zu: Abwicklung des Verfahrens und etwaigen Vertragsverhältnissen in deutscher Sprache, Einsatz von Fahrpersonal mit ausreichenden Strecken- und Sprachkenntnissen, (Verwendung der Anlage 15)
f) Angaben zu vorhandenen Fahrzeugen entsprechend den Anforderungen, Verwendung der Anlage 14, (Hinweis für den Zeitraum der Leistungserbringung für Los 1 – 3 : 80 % der eingesetzten Standardlinienbusse dürfen während des Leistungszeitraumes nicht älter als 12 Jahre sein).
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g) Angaben zur Lage und Örtlichkeit der Betriebsstätte, von welcher aus die Leistungen aus erbracht werden sollen bzw. Verpflichtungserklärung soweit Betriebsstätte im Bediengebiet derzeit nicht vorhanden ist. (Verwendung der Anlage 12)
h) Erklärung über die Erfüllung der Mindestanforderungen an die Busse gem. III.2.2) der Bekanntmachung (Verwendung der Anlage 18a)
Nur für Los 4:
a) Angabe von mindestens einer Referenz der in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen in Bezug auf die ausgeschriebene Leistung (Taxen im Linienverkehr, (Verwendung der Anlage 8)
b) Angaben zur Anzahl und Qualifikation der beim Bewerber beschäftigten Mitarbeiter (Verwendung der Anlage 9a).
c) Eigenerklärung des Bewerbers zu: Abwicklung des Verfahrens und etwaigen Vertragsverhältnissen in deutscher Sprache, Einsatz von Fahrpersonal mit ausreichenden Strecken- und Sprachkenntnissen, (Verwendung der Anlage 15)
i) Erklärung zur Lage und Örtlichkeit der Betriebsstätte, von welcher aus die Leistungen aus erbracht werden sollen bzw. Verpflichtungserklärung soweit Betriebsstätte im Bediengebiet derzeit nicht vorhanden ist. (Verwendung der Anlage 12)
j) Erklärung über Erfüllung der Mindestanforderungen an die Taxen/ Kleinbusse
Gem. III. 2.2) a) bis c) der Auftragsbekanntmachung (Verwendung der Anlage 18b.
Mindestanforderungen an die Busse für Los 1 bis Los 3:
a) Einsatz von Stadtlinienbussen mit einem maximalen Alter von 15 Jahren
b) Niederfluranteil mindestens 75 %
c) Hintere Fahrgasttür Doppelbreite Tür Mindestbreite 1.250 mm
d) Einstiegshöhe Kante Fahrzeug maximal 320 mm
e) Absenkvorrichtung Fahrzeug rechts (Kneeling)
f) Rampe hintere Tür mindestens mechanisch, zulässiges Belastungsgewicht mindestens 350 kg
g) Funktionsbereich Abstellung Kinderwagen oder Rollstühle oder Fahrräder Mindestfläche 1,50 m x 0,80 m
h) gute Zugänglichkeit zum Funktionsbereich
i) Sitzplatzanzahl mindestens 32 Sitze, Mindestbreite 500mm
j) Anzahl nachrüstbarer Entwerter 2 Stück, davon Türbereich vorn 1 Türbereich hinten 1
k) Außenanzeigen Linienbus 2 stellige Nummer; Wechseltext vorn, Seite rechts, hinten
l) Nachrüstbarkeit Ausrüstungen DVG mit Bereitstellung durch DVG (Kasse, Bordrechner, Funkanlage, Funklautsprecher, Innenanzeige TFT Bildschirm)
m) Mindestanzahl Haltewunschtaster 10 Stück verteilt über Sitzreihen
n) Haltewunschtaster gesondert am Funktionsbereich (Abstellfläche Rollstuhl)
Mindestanforderungen an die Taxen für Los 4:
a) Funktionsbereich Abstellung Kinderwagen oder Rollstühle oder Fahrräder
b) gute Zugänglichkeit zum Funktionsbereich
c) Nachrüstbarkeit Ausrüstungen DVG mit Bereitstellung durch DVG (Kasse, Bordrechner, Funkanlage, Entwerter, Außenanzeigen)
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Regelungen nach Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr (PBZugV), VO (EG) Nr. 1071/2009.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: 80 % der Leistungen sind im eigenen Unternehmen zu erbringen (Selbsterbringung).
Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-04-30 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Sektorenauftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Ceglarek
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=182327 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Dessauer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH - DVV - Stadtwerke
Kontaktperson: Hr. Pfefferkorn
Telefon: +49 340-8991195 📞
E-Mail: mpfefferkorn@dvv-dessau.de 📧
Fax: +49 340-8991094 📠
Land: Dessau-Roßlau, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: https://www.dvv-dessau.de/ 🌏
Kontaktperson: Hr. Pfefferkorn, Abt. GKE
Referenz
Zusätzliche Informationen
1.) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen
Der Auftragnehmer erhält für seine Leistungen ein Entgelt je geleisteten Fahrplankilometer. Ein- und Ausrückfahrten sowie umlaufbedingte Leerkilometer werden nicht vergütet. Das Einnahmerisiko aus dem Verkauf von Fahrscheinen liegt beim Auftraggeber.
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2.) Nachauftragnehmer
Der Einsatz von Nachunternehmern ist in einem Umfang von bis zu 20 % der im jeweiligen Kalenderjahr geschuldeten Betriebsleistung zulässig. Der Einsatz von Nachauftragnehmern ist vom Auftraggeber vorab genehmigen zu lassen.
3.) Sonstiges
Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Bezeichnung der an die E-Mail-Adresse mpfefferkorn@dvv-dessau.de zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis zum 22.01.2018, an die unter Ziff. I.3) bezeichnete Stelle eingegangen sind. Mündliche oder verspätete Anfragen werden nicht beantwortet.
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Der Auftraggeber ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung eines Bewerbers/einer Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weitere Unterlagen zu verlangen.
Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft der Kontaktaufnahme durch den Auftraggeber zu den jeweiligen Referenzgebern zu.
Der Auftraggeber behält sich in Ansehung der Ergebnisse des Verhandlungsverfahrens (insbesondere kein wirtschaftliches Ergebnis) für jedes einzelne Los vor, die Leistungen in Eigenregie zu erbringen, das Verfahren somit einzustellen.
Bekanntmachung nach Richtlinie 2014/25/EU, auf das Vergabeverfahren findet die SektVO Anwendung.
Die Vergabestelle behält sich unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes eine Nachforderung nach § 51 SektVO vor.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 345-5141536 📞
Fax: +49 345-5141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist ein Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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