Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH plant unter dem Projektnamen „Q218“ auf dem Grundstück Frankfurter Allee 216/218 in 10365 Berlin die Errichtung eines Wohnhochhauses mit ergänzenden Gewerbeflächen. Mit dem Projekt „Q218“ verbindet die HOWOGE das Ziel, einerseits den Stadtteil Lichtenberg in städtebaulicher Hinsicht weiter zu entwickeln und andererseits einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung der Vorgaben des Landes Berlin, der Schaffung von kosten- und preisgünstigen Mietwohnungen, zu leisten. Auf dem rd. 4 600 qm großen Grundstück soll auf Basis des vorliegenden Bauvorbescheids ein Wohnhochhaus mit ca. 64 m Höhe, bis zu 34 000 qm BGF und einer hohen Flächeneffizienz entstehen. Angestrebt werden ca. 390 Wohneinheiten, vor allem 1- und 2- Zimmer- Wohnungen. Im Erdgeschoss sind Gewerbeeinheiten mit insgesamt ca. 600 qm vorgesehen. Weitere Angaben enthält das Projektdatenblatt, das den Bewerbungsunterlagen beiliegt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-02-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-12-29.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-10-09) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Postanschrift: Ferdinand-Schultze-Straße 71
Postort: Berlin
Postleitzahl: 13055
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Herr Jens Mutscher
Telefon: +49 30-5464-2392📞
E-Mail: jens.mutscher@howoge.de📧
Fax: +49 30-5464-2393 📠
Region: Berlin🏙️
URL: www.howoge.de🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere Art: landeseigenes Unternehmen
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Wohnhochhaus Q218
VG-205-17
Produkte/Dienstleistungen: Bau kompletter Wohnhäuser📦
Kurze Beschreibung:
“Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH plant unter dem Projektnamen „Q218“ auf dem Grundstück Frankfurter Allee 216/218 in 10365 Berlin die Errichtung eines...”
Kurze Beschreibung
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH plant unter dem Projektnamen „Q218“ auf dem Grundstück Frankfurter Allee 216/218 in 10365 Berlin die Errichtung eines Wohnhochhauses mit ergänzenden Gewerbeflächen. Mit dem Projekt „Q218“ verbindet die HOWOGE das Ziel, einerseits den Stadtteil Lichtenberg in städtebaulicher Hinsicht weiter zu entwickeln und andererseits einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung der Vorgaben des Landes Berlin, der Schaffung von kosten- und preisgünstigen Mietwohnungen, zu leisten. Auf dem rd. 4 600 qm großen Grundstück soll auf Basis des vorliegenden Bauvorbescheids ein Wohnhochhaus mit ca. 64 m Höhe, bis zu 34 000 qm BGF und einer hohen Flächeneffizienz entstehen. Angestrebt werden ca. 390 Wohneinheiten, vor allem 1- und 2- Zimmer- Wohnungen. Im Erdgeschoss sind Gewerbeeinheiten mit insgesamt ca. 600 qm vorgesehen. Weitere Angaben enthält das Projektdatenblatt, das den Bewerbungsunterlagen beiliegt.
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 1 💰
1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Bauleistungen im Hochbau📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Ort der Leistung: Berlin🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 10365 Berlin
Beschreibung der Beschaffung:
“Die zu vergebenden Leistungen betreffen die schlüsselfertige Erstellung des Bauvorhabens durch einen Generalübernehmer im Rahmen eines Partnering-Modells....”
Beschreibung der Beschaffung
Die zu vergebenden Leistungen betreffen die schlüsselfertige Erstellung des Bauvorhabens durch einen Generalübernehmer im Rahmen eines Partnering-Modells. Die Festlegung auf einen Bieter und der Abschluss des Partnering-Vertrages sollen schon in einem frühen Planungsstadium erfolgen, um gemeinsam mit dem erfolgreichen Bieter die bestmögliche Lösung zu entwickeln und einen wirtschaftlichen Preis zu erreichen. Das Bauvorhaben unterliegt aufgrund der Besonderheiten eines Wohnturms, der exponierten Lage und der Größe des Projektgrundstücks sowie den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (hoher Anteil von kleinen Wohnungen im Niedrigpreissegment) besonderen Anforderungen und Zielkonflikten, die im Rahmen einer Innovationspartnerschaft gelöst werden sollen. Nachgefragt werden innovative Planungs- und Bauleistungen, die eine Lösung unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Projekts entwickeln. Die Herausforderung besteht darin, einen Wohnturm mit ca. 64 m Höhe im sozialen Wohnungsneubau zu realisieren. Dazu ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Gebäudeeffizienz und Wirtschaftlichkeit herzustellen. Im Vergabeverfahren entwickeln die Bieter innovative Entwurfsstudien für ein Wohnhochhaus mit Kostenindikationen. Die Erstellung der Entwurfsstudien wird jeweils mit 20 000 EUR inkl. USt. vergütet, soweit die Entwurfsstudien den Vorgaben der Vergabeunterlagen entsprechen. Auf dieser Basis wird der zu vergebende Partnering-Vertrag mit einem Generalübernehmer geschlossen. Im Partnering-Vertrag konkret vereinbart werden lediglich die in einer ersten Phase (Entwicklungsphase) zu erbringenden Planungsleistungen. Sie beinhalten aufsetzend auf der im Vergabeverfahren zu entwickelnden Entwurfsstudie deren Weiterentwicklung und Optimierung im partnerschaftlichen Verfahren hin zu den vom Auftraggeber angestrebten Qualitäten, Quantitäten und Kosten. Dabei wird die konkrete Leistungsbeschreibung für die Bauphase (Leistungsphase) erst in der Entwicklungsphase abschließend erstellt und dann ggf. umgesetzt. Soweit im Ergebnis die Zielvorgaben des Auftraggebers erreicht werden, schließt sich in der zweiten Phase (Leistungsphase) die Realisierung des Bauvorhabens durch den Auftragnehmer als Generalübernehmer an. Bestandteil der Generalübernehmerleistung sind sowohl sämtliche zur vollständigen Errichtung des Wohnhochhauses erforderlichen hochbaulichen, fachtechnischen und garten- und landschaftsbaulichen Bauleistungen als auch sämtliche Planungsleistungen für die Objektplanung, die Technische Ausrüstung, die Tragwerksplanung und die Freianlagenplanung. Anzubieten ist die gesamte Planung in allen betroffenen Leistungsbildern nach HOAI einschließlich aller Gutachter- und Sachverständigenleistungen und die Herbeiführung aller notwendigen Genehmigungen sowie die schlüssel- und bezugsfertige Errichtung des Wohnhochhauses, d. h. Gebäude, Außenanlagen, Platzflächen und Erschließungsflächen. Building Information Modeling (BIM) soll zur Anwendung kommen, d.h. entsprechende Expertise sollte bei den Bietern vorhanden sein. Wesentliche Qualitätsmerkmale sollen sich an den Vorgaben einer NaWoh-Zertifizierung orientieren. Die Umsetzung des KfW55-Standard ist vorgesehen. Weitere Angaben enthält das Projektdatenblatt, das den Bewerbungsunterlagen beiliegt.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fläche
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Wohnungen
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Innovationspotential
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Jury Bewertung
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 30
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen: Siehe Vergabeunterlagen
Verfahren Art des Verfahrens
Partnerschaft für Innovation
Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2017/S 250-526411
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel: Wohnhochhaus Q218
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-10-07 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: PORR Deutschland GmbH
Postanschrift: Valeska-Gert-Straße 1
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10243
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Berlin🏙️
URL: www.porr.de🌏
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 1 💰
Informationen über die Vergabe von Unteraufträgen
Der Auftrag wird wahrscheinlich an Unterauftragnehmer vergeben
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
URL: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/🌏 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: entfällt
Postort: entfällt
Land: Deutschland 🇩🇪 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber der Vergabestelle binnen 10 Kalendertagen zu rügen, § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB. Bei Verstößen, die...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber der Vergabestelle binnen 10 Kalendertagen zu rügen, § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB. Bei Verstößen, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, hat die Rüge gegenüber der Vergabestelle bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist zu erfolgen (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt die Vergabestelle mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der oben genannten Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§§ 160 Abs. 3 Nr. 4, 161 Abs. 1 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Nachprüfungsantrag der Vergabestelle erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronisch) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 Abs. 2 GWB).