17D0619 – Wehrtechnische Dienststelle 41, Trier Grüneberg Neubau Halle Multiaxiales Prüfsystem, Objektplanung Gebäude und Innenräume, gemäß Teil 3 Abschnitt1 HOAI, Lph 8-9

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-,

Die Leistungen des Auftragnehmer (AN) umfassen die Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. Teil 3 Abschn. 1 HOAI für den Neubau einer Halle Multiaxiales Prüfsystem, Leistungsphasen (LPH) 8-9, gem. § 34 HOAI ergänzt durch besondere Leistungen, insbesondere:
— Einarbeitung in dIe vorangegangen Leistungsphasen,
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-06-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-05-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-05-14 Auftragsbekanntmachung
2018-10-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-05-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmer (AN) umfassen die Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. Teil 3 Abschn. 1 HOAI für den Neubau einer Halle Multiaxiales Prüfsystem, Leistungsphasen (LPH) 8-9, gem. § 34 HOAI ergänzt durch besondere Leistungen, insbesondere: — Einarbeitung in dIe vorangegangen Leistungsphasen, — Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Trier, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, NL Trier, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Postanschrift: Paulinenstraße 58
Postleitzahl: 54292
Postort: Trier
Kontakt
Internetadresse: http://www.LBBnet.de 🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 2619701-0 📞
Fax: +49 2619701-444 📠
URL der Dokumente: http://www.LBBnet.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-05-14 📅
Einreichungsfrist: 2018-06-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-05-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 092-208928
ABl. S-Ausgabe: 92
Zusätzliche Informationen
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags: Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmer (AN) umfassen die Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. Teil 3 Abschn. 1 HOAI für den Neubau einer Halle Multiaxiales Prüfsystem, Leistungsphasen (LPH) 8-9, gem. § 34 HOAI ergänzt durch besondere Leistungen, insbesondere:
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— Einarbeitung in dIe vorangegangen Leistungsphasen,
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Auf dem Gelände der WTD 41 soll ein multiaxiales Prüfstandssystem für größere Fahrzeuge errichtet werden. Dieses Prüfstandssystem ist in der Lage, die zu prüfenden Fahrzeuge einer Vielzahl von Belastungen auszusetzen, um die Haltbarkeit und Praxistauglichkeit von Komponenten oder Gesamtsystemen zu ermitteln. Möglich ist beispielsweise die Nachbildung von realen Streckenprofilen auf dem Prüfstand ebenso wie die Ermittlung der Haltbarkeit von Bauteilen bei Vibrationstests und ähnlichem.
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Konstruktion und Abmessungen.
Das zu errichtende Gebäude für den Prüfstand besteht aus der eigentlichen Prüfhallle mit 9,85 m Höhe und einem an zwei Seiten angebauten niedrigerem Gebäudeteil mit 4,00 m Innenhöhe, in dem Büros und Technik untergebracht sind. Ein Teil des Gebäudes ist zudem unterkellert. Dort befinden sich neben dem Betonquader unter der Prüffläche weitere technische Einrichtungen für den Prüfstandsbetrieb und ein großer Löschwasserbehälter. Die wichtigsten Abmessungen sind:
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Breite Gebäude gesamt 27,48 m.
Länge Gebäude gesamt 56,28 m.
Außenhöhe Prüfhalle (von OK Gelände) 11,11 m.
Außenhöhe Büro- und Techniktrakt 5,35 m.
Niveau Kellergeschoß 6,10 bis 6,50 m unter OKF EG.
Bruttorauminhalt BRI ca. 19 000 m
Die Konstruktion des Gebäudes besteht vollständig aus Beton. Dies beinhaltet alle Bodenplatten, Decken, Innen- und Außenwände. Lediglich einige Wandöffnungen werden nach erfolgter Technikinstallation ausgemauert. Die Dachflächen werden als Flachdächer mit Schaumglasdämmung ausgeführt. Auf dem Flachdach der Prüfhalle befinden sich 4 Sheddächer, die zur Belichtung der Halle dienen.
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Alle Außenwandflächen werden mit Wärmedämmung und einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassadenbekleidung aus Aluminiumverbundplatten, die zu Kassetten geformt sind, versehen.
Aufteilung und Nutzung.
Die Prüfhalle besteht aus 2 Teilen. Im vorderen Teil, hinter dem Einfahrtstor, befindet sich eine Rüstfläche mit Hubbühne, die zur Vorbereitung der zu prüfenden Fahrzeuge dient. Daran schließt sich die eigentliche Prüffläche an.
Diese besteht aus einer 12 x 18 m großen und 30 cm dicken Stahlplatte, die beliebig mit Hydraulikzylindern und Halterungen für die Prüffahrzeugen bestückt werden kann. Zur Tilgung der während der Prüfzyklen auftretenden Vibrationen liegt die Prüffläche vollflächig auf einem massigen, 3,75 m dicken Betonquader auf, der seinerseits komplett auf einer Luftfederung gebettet ist. Diese Konstruktion hat die Aufgabe, die Übertragung der teilweise sehr starken Vibrationen auf das Gebäude zu verhindern. Die Steuerung der Prüfzyklen und der Messtechnik erfolgt über einen Kontrollraum, der an den Prüfstand angrenzt.
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Die zu prüfenden Fahrzeuge werden nach erfolgter Vorbereitung mit einem über die ganze Hallenlänge laufenden Brückenkran auf der Prüffläche abgesetzt und nach Abschluss der Prüfung auch wieder per Kran abtransportiert.
Im EG befinden sich, angrenzend an den Mess- und Kontrollbereich, Büroräume, Umkleiden und WCs für die im Gebäude tätigen Mitarbeiter, sowie eine Elektrowerkstatt mit direktem Zugang zur Prüfhalle.
Im hinteren Teil des Erdgeschosses sind Technikräume für Mittel- und Niederspannung, Trafos, sowie eine Technikzentrale für Heizung und Kühlung untergebracht. Ein großer Teil der Lüftungstechnik wird zudem auf dem Flachdach des niedrigen Gebäudeteils untergebracht.
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Alle Technikräume im EG verfügen, ebenso wie die Messräume und der Bürobereich über direkte Zugänge von außen.
Baubeginn: 08.2018.
Bauende: 04.2021.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 250 000 EUR 💰
Dauer: 32 Monate
Zusätzliche Informationen:
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Trier

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
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Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung aus dem Jahr 2018 oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als 2 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
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Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
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Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
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Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 € für Personenschäden und von mind. 2 000 000 € für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
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Der allgemeine Jahresumsatz brutto (Objektplanung Gebäude u. Innenräume) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 285 000 € pro Jahr betragen und der spezifischen Jahresumsatz brutto in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (Objektplanung Gebäude u. Innenräume im Bereich Umbau oder Modernisierung von Gebäuden) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss muss im Durchschnitt mind. 190 000 € pro Jahr betragen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nr.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter,
— der Bauleiter.
Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
Für den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen. Referenzobjekte des Bewerbers/des Unternehmens und des Projektleiters finden nur insoweit Berücksichtigung als mit der LPH 3 nach dem 1.1.2008 begonnen wurde und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung abgeschlossen ist. Referenzobjekte des Bauleiters finden nur insoweit Berücksichtigung als mit der LPH 6 nach dem 1.1.2008 begonnen wurde und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung abgeschlossen ist.
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Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme;
b) Auftraggeber mit Name und Anschrift;
c) Brutto-Grundfläche der Maßnahme (BGF nach DIN 277);
d) erbrachte Leistungsphasen;
e) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis);
f) Rechnungswert (Honorar, netto).
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der Fachrichtung Objektplanung Gebäude ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
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Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV). Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.
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Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
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Mindeststandards:
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Objektplanung Gebäude oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in der genannten Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
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Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Objektplanung Gebäude oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung in der Bauleitung von mind. 3 Jahren in der genannten Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
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Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
1. Projektleiter
Mind. 1 Referenzen über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 3-8 § 34 HOAI) für den Neubau eines eingeschossigen Gebäudes, einschl. Unterkellerung der Honorarzone III, nach 10.2 der Objektliste Gebäude (HOAI), mit mind. 3 000 m
2. Bauleiter
Mind. 1 Referenzen über die Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 6-8 § 34 HOAI) für den Neubau eines eingeschossigen Gebäudes, einschl. Unterkellerung der Honorarzone III, nach 10.2 der Objektliste Gebäude (HOAI), mit mind. 3 000 m
Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten drei Jahren muss mind. 3 Beschäftigte betragen.
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Objektplanung Gebäude in den letzten drei Jahren muss mind. 2 Beschäftigte betragen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden und eine Bauvorlageberechtigung nach § 64 Abs. 2 LBauO Rheinland-Pfalz besitzen. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
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Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen u. sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
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Die Bauarbeiten werden in einem militär. Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer am Wettbewerb teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben. Besucher aus Staaten mit bes. Sicherheitsrisiken haben grunds. keinen Zutritt zu militär. Sicherheitsbereichen (ZDv A-1130/1 „Anlage Staatenliste“). Die Staatenliste im Sinne von § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Innern.
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Innerhalb der militärischen Liegenschaft sind die jeweiligen Zugangsbestimmungen, Sicherheits- und Ordnungsvorschriften der Streitkräfte einzuhalten.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Objektplanung Gebäude, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
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Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Angebosabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Angebotseinholung.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Dokumente URL: http://www.LBBnet.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Bewerbergemeinschaften
Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.
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Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) oder ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
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Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen;
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden soll, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen;
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3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern und dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen;
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4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden und in Schriftform (§ 126 BGB) in einem verschlossenen und gekennzeichneten Umschlag bei der unter Ziffer I.1) angegebenenen Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen ist an der dafür vorgesehenen Stelle durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
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Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen und Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
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Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in elektronischer Form eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen;
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5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2)) heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes – Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften,
1) die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;
2) die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Amt für Bundesbau -ABB-
Postanschrift: Wallstraße 1
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55122
Telefon: +49 6131140880 📞
E-Mail: postfach@abb-rlp.de 📧
Fax: +49 61311408810 📠
Internetadresse: http://www.abb-rlp.de 🌏
Quelle: OJS 2018/S 092-208928 (2018-05-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-10-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmer (AN) umfassen die Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. Teil 3 Abschn. 1 HOAI für den Neubau einer Halle Multiaxiales Prüfsystem, Leistungsphasen (LPH) 8-9, gem. § 34 HOAI ergänzt durch besondere Leistungen, insbesondere: — Einarbeitung in die vorangegangen Leistungsphasen, — Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
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Gesamtwert des Auftrags: 212 474 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-10-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-10-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 192-434733
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 092-208928
ABl. S-Ausgabe: 192
Zusätzliche Informationen
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags: Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Einarbeitung in die vorangegangen Leistungsphasen,
Konstruktion und Abmessungen
Das zu errichtende Gebäude für den Prüfstand besteht aus der eigentlichen Prüfhallle mit 9,85 m Höhe und einem an zwei Seiten angebauten niedrigerem Gebäudeteil mit 4,00 m Innenhöhe, in dem Büros und Technik untergebracht sind.. Ein Teil des Gebäudes ist zudem unterkellert. Dort befinden sich neben dem Betonquader unter der Prüffläche weitere technische Einrichtungen für den Prüfstandsbetrieb und ein großer Löschwasserbehälter. Die wichtigsten Abmessungen sind:
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Breite Gebäude gesamt 27,48 m
Länge Gebäude gesamt 56,28 m
Außenhöhe Prüfhalle (von OK Gelände) 11,11 m
Außenhöhe Büro- und Techniktrakt 5,35 m
Niveau Kellergeschoß 6,10 bis 6,50 m unter OKF EG
Bruttorauminhalt BRI ca. 19.000 m3
Die Konstruktion des Gebäudes besteht vollständig aus Beton. Dies beinhaltet alle Bodenplatten, Decken, Innen- und Außenwände. Lediglich einige Wandöffnungen werden nach erfolgter Technikinstallation ausgemauert. Die Dachflächen werden als Flachdächer mit Schaumglasdämmung ausgeführt. Auf dem Flachdach der Prüfhalle befinden sich vier Sheddächer, die zur Belichtung der Halle dienen.
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Aufteilung und Nutzung
Die Prüfhalle besteht aus zwei Teilen. Im vorderen Teil, hinter dem Einfahrtstor, befindet sich eine Rüstfläche mit Hubbühne, die zur Vorbereitung der zu prüfenden Fahrzeuge dient. Daran schließt sich die eigentliche Prüffläche an.
Baubeginn: 8.2018
Bauende: 4.2021
Zusätzliche Informationen:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-10-01 📅
Name: Merwald + Partner mbB – Architekten Ingenieure Sachverständige
Postort: Koblenz
Land: Deutschland 🇩🇪
Koblenz, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 212 474 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bewerbergemeinschaften
Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen.
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden soll, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern und dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in elektronischer Form eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Die Feststellung der Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Abs. 1 GWB ist gem. § 135 Abs. 2 GWB in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union geltend zu machen.
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Quelle: OJS 2018/S 192-434733 (2018-10-04)