18 D 0511 – Burgruine Burgschwalbach, Bauliche Umsetzung eines Gastrokonzepts u. Revitalisierung der Burganlage, Fachplanung Technische Ausrüstung, Anl.Gr. 1-3 u. 7 gem.Teil 4 Abschn. 2 HOAI

Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetr

Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-3 u. 7 gemäß Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für die baul. Umsetzung eines Gastronomiekonzeptes u. die Revitalisierung der Burganlage, Leistungsphasen (LPH) 2-9 (aufgr. von Eigenleistungen des Auftraggebers (AG) in Teilbereichen Wegfall von Teilleistungen von Grundleistungen, LPH 4 nur für Anl.Gr. 3) gem. § 55 HOAI ergänzt durch Besondere Leistungen, insbes.:
— Leerrohrplanung mit bes. Aufwand: Denkmalschutz/Außenbereich,
— Mitwirkung bei Detailplanungen mit bes. Aufwand, z. B. Darstellung von Wandabwicklungen in hochinstallierten Bereichen z. B. Küche,
— Prüfen u. Werten von Nebenangeboten,
— Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftl. begründeten Angeboten,
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerh. der Verjährungsfristen.
Die Leistungsphasen 2-3 bzw. 4 werden direkt vergeben. Die Beauftragung der LPH 5-9 erfolgt optional (siehe Ziffer II.2.11)

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-01-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-11-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-11-27 Auftragsbekanntmachung
2019-05-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-11-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-3 u. 7 gemäß Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für die baul. Umsetzung eines Gastronomiekonzeptes u. die Revitalisierung der Burganlage, Leistungsphasen (LPH) 2-9 (aufgr. von Eigenleistungen des Auftraggebers (AG) in Teilbereichen Wegfall von Teilleistungen von Grundleistungen, LPH 4 nur für Anl.Gr. 3) gem. § 55 HOAI ergänzt durch Besondere Leistungen, insbes.: — Leerrohrplanung mit bes. Aufwand: Denkmalschutz/Außenbereich, — Mitwirkung bei Detailplanungen mit bes. Aufwand, z. B. Darstellung von Wandabwicklungen in hochinstallierten Bereichen z. B. Küche, — Prüfen u. Werten von Nebenangeboten, — Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftl. begründeten Angeboten, — Überwachen der Mängelbeseitigung innerh. der Verjährungsfristen. Die Leistungsphasen 2-3 bzw. 4 werden direkt vergeben. Die Beauftragung der LPH 5-9 erfolgt optional (siehe Ziffer II.2.11)
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rhein-Lahn-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Diez, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Postanschrift: Goethestraße 9
Postleitzahl: 65582
Postort: Diez
Kontakt
Internetadresse: http://www.LBBnet.de 🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 2619701-0 📞
Fax: +49 2619701-444 📠
URL der Dokumente: http://www.vergabe.rlp.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.vergabe.rlp.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-11-27 📅
Einreichungsfrist: 2019-01-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-11-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 231-527969
ABl. S-Ausgabe: 231
Zusätzliche Informationen
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags: Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-3 u. 7 gemäß Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für die baul. Umsetzung eines Gastronomiekonzeptes u. die Revitalisierung der Burganlage, Leistungsphasen (LPH) 2-9 (aufgr. von Eigenleistungen des Auftraggebers (AG) in Teilbereichen Wegfall von Teilleistungen von Grundleistungen, LPH 4 nur für Anl.Gr. 3) gem. § 55 HOAI ergänzt durch Besondere Leistungen, insbes.:
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— Leerrohrplanung mit bes. Aufwand: Denkmalschutz/Außenbereich,
— Mitwirkung bei Detailplanungen mit bes. Aufwand, z. B. Darstellung von Wandabwicklungen in hochinstallierten Bereichen z. B. Küche,
— Prüfen u. Werten von Nebenangeboten,
— Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftl. begründeten Angeboten,
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerh. der Verjährungsfristen.
Die Leistungsphasen 2-3 bzw. 4 werden direkt vergeben. Die Beauftragung der LPH 5-9 erfolgt optional (siehe Ziffer II.2.11)
Die Burgruine Burgschwalbach liegt oberhalb des Örtchens Burgschwalbach (Rhein-Lahn-Kreis). Die Burganlage aus dem 14. Jahrhundert wurde bis in die 1730er Jahre genutzt, danach dem Verfall preisgegeben. Mitte des 19. Jahrhunderts begann die touristische Nutzung der Anlage mit Instandsetzungsarbeiten und dem Betrieb einer Gastronomie. Die letzten größeren Umbaumaßnahmen wurden in den 1980er Jahren durchgeführt. Gegenwärtig ruht der Gastronomiebetrieb, an der Bausubstanz werden Instandsetzungs- und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt.
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Künftig soll in der Burganlage wieder eine Gastronomie betrieben werden. Im Rahmen eines Gutachtens wurden als Nutzungskonzept eine kleine Tages- und Ausflugsgastronomie sowie flexibel nutzbare Veranstaltungsräume vorgeschlagen. Auch Teile der Außenbereiche sollen für eine gastronomische Bewirtschaftung entwickelt werden.
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Das Land Rheinland-Pfalz hat einen architektonischen Planungswettbewerb ausgelobt, in dem konkrete Vorschläge für eine architektonische Umsetzung des Nutzungskonzepts erarbeitet und zugleich Aussagen für die Gestaltung der Freiflächen innerhalb der Burg getroffen werden sollen. Ziel ist insgesamt die Schaffung eines attraktiven und qualitätsvollen touristischen Anziehungspunktes im nördlichen Rheinland-Pfalz, der zugleich der Geschichte und historischen Bedeutung der Burganlage Rechnung trägt.
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Baumaßnahmen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung, Anl.Gr. 1-3 u. 7:
— Rückbau der kompletten, abgängigen Bestands-Installationen Heizung, Lüftung, Sanitär
— Rückbau der kompletten küchentechnischen Anlagen inkl. der zugehörigen Kälteanlagen, Kühlräume, Kühlzellen
— Technische Ausrüstung – komplette Neuinstallation Heizung, Lüftung, Sanitär und nutzungsspezifische Anlagen unter Beachtung der weiteren Neuinstallationen (insbesondere im Bereich Elektrotechnik) sowie den besonderen Anforderungen an den Denkmalschutz.
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Der AN stellt gem. RLBau Abschnitt F eine Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) auf.
Nach Freigabe der HU-Bau erstellt der AN insbesondere die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6), wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7), übernimmt die Bauüberwachung und Dokumentation während der Ausführung (LPH 8) sowie die Objektbetreung (LPH 9).
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Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung sind die gültigen Gesetze u. Vorschriften nach dem Stand der Technik und die Regelungen der RLBau zu beachten.
Darüber hinaus sind bei Planung, Ausschreibung und Bauausführung die besonderen Anforderungen an den Denkmalschutz zwingend zu beachten. Historisch überkommene Bauteile dürfen durch die Baumaßnahme nicht beeinträchtigt werden. Neuzeitliche Ergänzungen des 19. und 20. Jahrhundert dürfen jedoch überplant werden. Dies bedeutet unter anderem eine erhöhte Sorgfalt bei Planung, Ausschreibung und Bauausführung sowie Abstimmung mit den anderen Beteiligten (z.B. Architekt und andere Fachplaner sowie Behörden) bzgl. des Denkmalschutzes.
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Die geschätzten Gesamtbaukosten (KG 200-600 DIN 276) betragen ca. 2 800 000 EUR brutto, davon KG 400 ca. 960 000 EUR brutto.
Zusammenstellung der terminlichen Vorgaben:
Vorlage Bauunterlage: Januar 2020
Bauausführung: März 2021 – Oktober 2023
Dauer: 48 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen nach § 55 HOAI gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1 (LPH 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (LPH 5 und 6), Leistungsstufe 3 (LPH 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
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Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
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Zusätzliche Informationen:
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Burgschwalbach

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
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Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als 2 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
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Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
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Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den Jahresumsatz im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung, Anl.Gr. 1-3 u. 7. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
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Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden und von mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
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Der allgemeine Jahresumsatz brutto im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung, Anl.Gr. 1-3 u. 7 der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 100 000 EUR pro Jahr betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter,
— der Bauleiter.
Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen. Referenzobjekte des Bewerbers/des Unternehmens und des Projektleiters finden nur insoweit Berücksichtigung als mit der LPH 3 nach dem 1.12.2008 begonnen wurde und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung abgeschlossen ist. Referenzobjekte des Bauleiters finden nur insoweit Berücksichtigung als mit der LPH 6 nach dem 1.12.2008 begonnen wurde und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung abgeschlossen ist.
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Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme;
b) Auftraggeber mit Name und Anschrift;
c) Nutzfläche der Maßnahme (NF nach DIN 277);
d) erbrachte Leistungsphasen;
e) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis);
f) Rechnungswert (Honorar, netto).
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der Fachrichtung Fachplanung Versorgungstechnik ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
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Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV)
Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
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Mindeststandards:
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) oder eine vergleichbare Berufszulassung in der Fachrichtung Versorgungstechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren nach Studienabschluss in der genannten Fachrichtung nachweisen.
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Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) oder mind. einen Abschluss als staatlich geprüfter Techniker oder eine vergleichbare Berufszulassung in der Fachrichtung Versorgungstechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung und eine Berufserfahrung in der Bauleitung (Baustellenpraxis) von mind. 3 Jahren nach Studien-/Berufsabschluss in der genannten Fachrichtung nachweisen.
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Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
1) Bewerber/das Unternehmen
Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung der versorgungstechnischen Anlagen (LPH 3 u. 5-8 gem. § 55 HOAI) für den Umbau und/oder die Modernisierung eines historischen Gebäudes bzw. eines Gebäudeteils mit historischer Bausubstanz. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass das Referenzgebäude unter Denkmalschutz steht;
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2) Projektleiter
3) Bauleiter
Mind. 1 Referenzen über die Ausschreibung und Objektüberwachung der versorgungstechnischen Anlagen (LPH 6-8 gem. § 55 HOAI) für den Umbau und/oder die Modernisierung eines historischen Gebäudes bzw. eines Gebäudeteils mit historischer Bausubstanz. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass das Referenzgebäude unter Denkmalschutz steht.
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Die Referenzen des Büros, des Projektleiters und des Bauleiters dürfen identisch sein.
Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 2 Beschäftigte betragen.
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Versorgungstechnik in den letzten 3 Jahren muss mind. 2 Beschäftigte betragen.
Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind nach § 75 VgV natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
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Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist. Sofern die Anerkennung der Berufsqualifikation nicht in der vorgenannten Richtlinie geregelt ist, muss eine Bescheinigung einer autorisierte Stelle über die Anerkennung in Deutschland vorgelegt werden
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung Anl.Gr. 1-3 u. 7, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Versorgungstechnik, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
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Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Dokumente URL: http://www.vergabe.rlp.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Bewerbergemeinschaften (BGen)
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BGen sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen.
Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
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Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) www.vergabe.rlp.de einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge“ hochzuladen.
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Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
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Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP www.vergabe.rlp.de zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.
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6) Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP www.vergabe.rlp.de

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131162234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 6131162113 📠
Internetadresse: http://www.mwvlw.rlp.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.Verstöße gegen Vergabevorschriften,
1) die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;
2) die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Quelle: OJS 2018/S 231-527969 (2018-11-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-05-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-3 u. 7 gemäß Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für die baul. Umsetzung eines Gastronomiekonzeptes u. die Revitalisierung der Burganlage, Leistungsphasen (LPH) 2-9 (aufgr. von Eigenleistungen des Auftraggebers (AG) in Teilbereichen Wegfall von Teilleistungen von Grundleistungen, LPH 4 nur für Anl.Gr. 3) gem. § 55 HOAI ergänzt durch Besondere Leistungen, insbes.: — Leerrohrplanung mit bes. Aufwand: Denkmalschutz/Außenbereich, — Mitwirkung bei Detailplanungen mit bes. Aufwand, z. B. Darstellung von Wandabwicklungen in hochinstallierten Bereichen z. B. Küche, — Prüfen u. Werten von Nebenangeboten, — Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftl. begründeten Angeboten, — Überwachen der Mängelbeseitigung innerh. der Verjährungsfristen. Die Leistungsphasen 2-3 bzw. 4 werden direkt vergeben. Die Beauftragung der LPH 5-9 erfolgt optional (siehe Ziffer II.2.11).
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Gesamtwert des Auftrags: 199133.03 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 094-227948
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 231-527969
ABl. S-Ausgabe: 94
Zusätzliche Informationen
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags: Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungsphasen 2-3 bzw. 4 werden direkt vergeben. Die Beauftragung der LPH 5-9 erfolgt optional (siehe Ziffer II.2.11).
Baumaßnahmen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung, Anl. Gr. 1-3 u. 7:
— Rückbau der kompletten, abgängigen Bestands-Installationen Heizung, Lüftung, Sanitär,
— Rückbau der kompletten küchentechnischen Anlagen inkl. der zugehörigen Kälteanlagen, Kühlräume, Kühlzellen,
— technische Ausrüstung – komplette Neuinstallation Heizung, Lüftung, Sanitär und nutzungsspezifische Anlagen unter Beachtung der weiteren Neuinstallationen (insbesondere im Bereich Elektrotechnik) sowie den besonderen Anforderungen an den Denkmalschutz.
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Nach Freigabe der HU-Bau erstellt der AN insbesondere die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6), wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7), übernimmt die Bauüberwachung und Dokumentation während der Ausführung (LPH 8) sowie die Objektbetreuung (LPH 9).
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Darüber hinaus sind bei Planung, Ausschreibung und Bauausführung die besonderen Anforderungen an den Denkmalschutz zwingend zu beachten. Historisch überkommene Bauteile dürfen durch die Baumaßnahme nicht beeinträchtigt werden. Neuzeitliche Ergänzungen des 19. und 20. Jahrhundert dürfen jedoch überplant werden. Dies bedeutet unter anderem eine erhöhte Sorgfalt bei Planung, Ausschreibung und Bauausführung sowie Abstimmung mit den anderen Beteiligten (z. B. Architekt und andere Fachplaner sowie Behörden) bzgl. des Denkmalschutzes.
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Vorlage Bauunterlage: Januar 2020.
Bauausführung: März 2021 – Oktober 2023.
Zusätzliche Informationen:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung u. konzeptionellen Vorgehensweise, vertiefende Angaben des Bewerbers zu techn. Belangen bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Kostenkriterium (Name): Honorare
Kostenkriterium (Gewichtung): 15

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-05-07 📅
Name: Kocks Consult GmbH
Postanschrift: Stegemannstr. 32-38
Postort: Koblenz
Postleitzahl: 56068
Land: Deutschland 🇩🇪
Koblenz, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 199133.03 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Bewerbergemeinschaften (BGen):
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV):
3) Unteraufträge (§ 36 VgV):
4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb:
6) Kommunikation:
Quelle: OJS 2019/S 094-227948 (2019-05-14)