2019_GPL_Sanierung_Planetensiedlung_Neukölln

Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH

Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen für die Umsetzung von Instandsetzungsmaßnahmen im Bereich der „Planetensiedlung“ in Berlin-Neukölln. Die „Planetensiedlung“ liegt im Bezirk Neukölln, in der „Köllnischen Heide“ zwischen den Hauptstraßen Sonnenallee und Neuköllnische Allee. Das gewachsene Wohngebiet im Siedlungscharakter umfasst im Bestand der Stadt und Land insgesamt 994 Mieteinheiten (vorrangig Wohnungsnutzung zzgl. 21 Gewerbeeinheiten) eine komplette, kleine Ladenzeile sowie ein Ärztehaus ergänzen die ansonsten reine Wohnungsnutzung. Die Bebauungen sind in meist straßenbegleitenden Zeilen sowie teilweise giebelseitig zur Straße angeordnet. Die Gebäude (Baujahr 1938) haben jeweils 3 Vollgeschosse zuzüglich ein ca. 1995 als Wohnraum neu aufgesetztes Dachgeschoss (Staffelgeschoss) in Holzständerbauweise. Weitere Ausführungen sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-01-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-11-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-11-29 Auftragsbekanntmachung
2019-05-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-11-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen für die Umsetzung von Instandsetzungsmaßnahmen im Bereich der „Planetensiedlung“ in Berlin-Neukölln. Die „Planetensiedlung“ liegt im Bezirk Neukölln, in der „Köllnischen Heide“ zwischen den Hauptstraßen Sonnenallee und Neuköllnische Allee. Das gewachsene Wohngebiet im Siedlungscharakter umfasst im Bestand der Stadt und Land insgesamt 994 Mieteinheiten (vorrangig Wohnungsnutzung zzgl. 21 Gewerbeeinheiten) eine komplette, kleine Ladenzeile sowie ein Ärztehaus ergänzen die ansonsten reine Wohnungsnutzung. Die Bebauungen sind in meist straßenbegleitenden Zeilen sowie teilweise giebelseitig zur Straße angeordnet. Die Gebäude (Baujahr 1938) haben jeweils 3 Vollgeschosse zuzüglich ein ca. 1995 als Wohnraum neu aufgesetztes Dachgeschoss (Staffelgeschoss) in Holzständerbauweise. Weitere Ausführungen sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH
Postanschrift: Werbellinstraße 12
Postleitzahl: 12053
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtundland.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@stadtundland.de 📧
Fax: +49 3068926467 📠
URL der Dokumente: http://www.berlin.de/vergabeplattform/ 🌏
URL der Teilnahme: http://www.berlin.de/Vergabeplattform/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-11-29 📅
Einreichungsfrist: 2019-01-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-12-01 📅
Datum des Beginns: 2019-05-01 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 232-530474
ABl. S-Ausgabe: 232
Zusätzliche Informationen
— Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123,124 GWB, — BVB Tariftreue und Mindestentlohnung, — BVB Frauenförderung, — Selbstauskunft der Firma, — Erklärung zu Bietergemeinschaften, — Erklärung zu Nachunternehmern, — Erklärung zur Vereinbarung der Auftragsverarbeitung inkl. Anlagen 1 und TOM. Die Formulare werden über die Berliner Vergabeplattform durch die Stadt und Land zur Verfügung gestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 500 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Seit 1924 steht die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH für Seriosität und Kompetenz auf dem Berliner Immobilienmarkt. Die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH ist eines der größten kommunalen Wohnungsbauunternehmen im Eigentum des Landes Berlin mit rund 43 000 eigenen Wohnungen, etwa 770 Gewerbeeinheiten und ca. 9 000 für Dritte verwaltete Mieteinheiten in den Bezirken Neukölln, Treptow-Köpenick, Tempelhof-Schöneberg, Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf und Marzahn-Hellersdorf sowie in Neuenhagen und Fredersdorf im Land Brandenburg. Die Stadt und Land bewirtschaftet ihre Bestände wirtschaftlich, sozial ausgewogen und ökologisch. Sie übernimmt als kommunales Unternehmen Verantwortung für eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung großer Quartiere und Stadtteile Berlins.
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Leistungsgegenstand
Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen für die Umsetzung von Instandsetzungsmaßnahmen im Bereich der „Planetensiedlung“ in Berlin-Neukölln. Die „Planetensiedlung“ liegt im Bezirk Neukölln, in der „Köllnischen Heide“ zwischen den Hauptstraßen Sonnenallee und Neuköllnische Allee. Das gewachsene Wohngebiet im Siedlungscharakter umfasst im Bestand der Stadt und Land 4 Wirtschaftseinheiten mit insgesamt 994 Mieteinheiten (vorrangig Wohnungsnutzung zzgl. 21 Gewerbeeinheiten) eine komplette, kleine Ladenzeile sowie ein Ärztehaus ergänzen die ansonsten reine Wohnungsnutzung. Die Bebauungen sind in meist straßenbegleitenden Zeilen mit N/W und S/O Ausrichtung sowie teilweise giebelseitig zur Straße angeordnet. Die Gebäude (Baujahr 1938) haben jeweils 3 Vollgeschosse zuzüglich ein ca. 1995 als Wohnraum neu aufgesetztes Dachgeschoss (Staffelgeschoss) in Holzständerbauweise, welches mit farblich gestalteten Fassadenplatten verkleidet und mit einem Ziegeldach abgedeckt ist. Sieben Giebelseiten zur Sonnenallee, Jupiterstr. und Neuköllnische Allee wurden im Jahr 2011 mit Kunstmalerei der Künstlergemeinschaft „Dekorative City GmbH“ gestaltet. Die Aufgabenstellung für das Bauprojekt umfasst u. a. folgende Maßnahmen: Austausch von Abwasserleitungen im Dachgeschoss, Erneuerungsanstrich an allen Holzfenstern und Schaufensteranlagen, tischlermäßige Überarbeitung, malermäßige Instandsetzung der Treppenhäuser. Die Bauausführungen sind in Jahresscheiben gem. Bauplan vorgesehen. Die Beauftragung der LP 1-7 HOAI wird komplett in 2019 erfolgen, die LP 8-9 HOAI in Jahresscheiben gemäß Budgetfreigabe ab 2020.
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Weitere Ausführungen sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 500 000 EUR 💰
Zusätzliche Informationen:
— Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123,124 GWB,
— BVB Tariftreue und Mindestentlohnung,
— BVB Frauenförderung,
— Selbstauskunft der Firma,
— Erklärung zu Bietergemeinschaften,
— Erklärung zu Nachunternehmern,
— Erklärung zur Vereinbarung der Auftragsverarbeitung inkl. Anlagen 1 und TOM.
Die Formulare werden über die Berliner Vergabeplattform durch die Stadt und Land zur Verfügung gestellt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Eintragung in das Berufsregister (z. B. Handelsregister, Architektenkammer). Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Berufshaftpflichtversicherung: Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 2,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden. Dieser Versicherungsnachweis ist für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. für als Nachunternehmer vorgesehenen Partner einzureichen. Form des Nachweises: Kopie der Versicherungspolice (diese nicht älter als 6 Monate)
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Nachweis über mindestens fünf Mitarbeiter (Ingenieure, Architekten, Fachplaner). Form des Nachweises: Eigenerklärung. Anzugeben sind in tabellarischer Form die berufliche Qualifikation der Mitarbeiter und (in vollendeten Jahren) die Berufserfahrung. Die Qualifikation ist nachzuweisen. Erwartet werden Mitarbeiter mit mehr als 3 Jahren Berufserfahrung;
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2) Mindestens 2 Referenzen des Planungsbüros/GPL aus den letzten 3 Jahren (2016 – 2018) zu vergleichbaren realisierten Projekten zur Instandsetzung/Sanierung von Bädern im bewohnten Zustand. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen;
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3) Mindestens eine Referenz des Planungsbüros/GPL aus den letzten 3 Jahren (2016 – 2018) zu vergleichbaren realisierten Projekten für die Erbringung von außenseitigem Erneuerungsanstrich an Fenstern. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Es ist vorgesehen, ein 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem TNW durchzuführen. Dazu wird in der 1. Stufe eine Abschichtung anhand festgelegter Kriterien erfolgen. Die geplante Zulassung der Wirtschaftsteilnehmer im Verhandlungsverfahren wird damit auf 3 festgelegt. Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in 3 Stufen:
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1) Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen;
2) Stufe: Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen;
3) Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen Leistung.
Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als 3 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so ermittelt die Vergabestelle die maximal fünf zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber nach folgenden Kriterien, wobei die erzielten Punkte addiert werden.
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1) Mindestens 2 Referenzen des Planungsbüros/GPL aus den letzten 3 Jahren (2016 – 2018) zu vergleichbaren realisierten Projekten zur Instandsetzung/Sanierung von Bädern im bewohnten Zustand. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen.
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— 15 Punkte für mehr Nachweise,
— 10 Punkte für 3 Nachweise,
— 5 Punkte für 2 Nachweise,
— 0 Punkte, wenn kein Nachweis erbracht wird.
2) Mindestens eine Referenz des Planungsbüros/GPL aus den letzten 3 Jahren (2016 – 2018) zu vergleichbaren realisierten Projekten für die Erbringung von außenseitigem Erneuerungsanstrich an Fenstern. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen.
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— 10 Punkte für 2 Nachweise,
— 5 Punkte für 1 Nachweis,
Weitere 10 Punkte können zusätzlich vergeben werden, wenn der Nachweis der Tätigkeit für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht wird. Eine Höchstpunktzahl ist nicht festgelegt.
Alle Bewerber können über die Mindestanforderung hinaus Referenzen abgeben und erhalten wie oben benannt dafür Punkte. Die besten 3 bis fünf Bieter, ermittelt aus der Gesamtpunktzahl der abgegebenen Referenzen kommen in die 2. Runde.
Der Auftraggeber behält sich jedoch ausdrücklich vor, über die 3 besten Bewerber hinaus weitere 2 Wirtschaftsteilnehmer zur Angebotsabgabe aufzufordern, wenn diese ebenfalls insgesamt gute bis sehr gute Referenzen nachgewiesen haben und eine Angebotsaufforderung im Interesse eines breiteren Wettbewerbes sinnvoll erscheint. Ist zwischen gleichwertigen Teilnahmeanträgen eine Auswahl notwendig, entscheidet das Los.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-01-25 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: GmbH
Kontakt
Kontaktperson: Strategischer Einkauf
Internetadresse: www.stadtundland.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://www.berlin.de/vergabeplattform/ 🌏
Dokumente URL: http://www.berlin.de/vergabeplattform/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III.1 genannten Teilnahmen-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der Nachweis in geeigneter nachvollziehbarer Form, vollständig und fristgerecht bei der unter I.1 genannten Stelle eingeht.
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Die Bewerbung muss elektronisch erfolgen, die Papierform wird nicht zugelassen;
2) Die Vergabestelle behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter von den Bewerbern, die nach der Wertung in der engeren Wahl sind, belegen zu lassen. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene oder fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf eine derartige Handhabung besteht jedoch nicht. Insbesondere kann die Vergabestelle aus Gründen der Gleichbehandlung und/oder aus zeitlichen Gründen unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen. Darüber hinaus behält sich die Vergabestelle vor, weitergehende Nachweise, insbesondere zur Eignung der Bieter oder der Nachunternehmer nachzufordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. Ein solcher entsprechender Nachweis könnte etwa ein Bundes- oder Gewerbezentralregisternachweis sein. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten und ggf. nachgeforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht gewünscht.
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Der Auftraggeber stellt Interessenten unter der Internetadresse http.//www.berlin.de/vergabeplattform die Formulare zum Teilnahmeantrag zur Verfügung.
Die Bewerbungsunterlagen sind zum Nachweis der Einhaltung der Teilnahmebedingungen der Bekanntmachung vom Bewerber auszufüllen und mit dem Teilnahmeantrag vom Auftraggeber einzureichen. Der Antrag ist in der wie folgt bezeichneten Reihenfolge einzureichen:
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1) ausgefüllte und unterschriebener Bewerberbogen;
2) Erklärung Bietergemeinschaft, sofern relevant;
3) Nachweise/Eigenerklärungen zur persönlichen Leistungsfähigkeit;
4) Nachweise/Eigenerklärungen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit;
5) Nachweise/Eigenerklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit;
6) Versicherungsnachweise.
Der Bewerberbogen ist als offene Excel-Datei mitzuliefern.
Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Nachunternehmer vorzusehen, so ist der auf den Nachunternehmer entfallende Leistungsanteil zu benennen. Der Nachweis der Eignung ist für die Nachunternehmer ebenfalls zu erbringen. Je NU ist ein Bewerberbogen einzureichen. Je Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein Bewerberbogen einzureichen.
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Der Bewerberbogen ist als zentrales Dokument anzusehen und zwingend einzureichen. Von Nachforderungen des Bewerberbogens wird abgesehen. Liegt der Bewerberbogen nicht vor, gilt der Teilnahmeantrag als unvollständig.
Die Angebote sind elektronisch einzureichen.
Die elektronischen Angebotsabgabe kann elektronisch in Textform nach BGB, mit Signatur oder im Mantelbogenverfahren erfolgen.
Teilnahmeanträge/Angebote in Papierform werden nicht gewertet.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB).
Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gem. § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU vergeben hat, ohne dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist 30 Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 GWB).
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 232-530474 (2018-11-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-05-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2018-180118
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen für die Umsetzung von Instandsetzungsmaßnahmen im Bereich der „Planetensiedlung“ in Berlin-Neukölln. Die „Planetensiedlung“ liegt im Bezirk Neukölln, in der „Köllnischen Heide“ zwischen den Hauptstraßen Sonnenallee und Neuköllnische Allee. Das gewachsene Wohngebiet im Siedlungscharakter umfasst im Bestand der Stadt und Land 4 Wirtschaftseinheiten mit insgesamt 994 Mieteinheiten (vorrangig Wohnungsnutzung zzgl. 21 Gewerbeeinheiten) eine komplette, kleine Ladenzeile sowie ein Ärztehaus ergänzen die ansonsten reine Wohnungsnutzung.
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Gesamtwert des Auftrags: 300 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 093-225337
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 232-530474
ABl. S-Ausgabe: 93

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen für die Umsetzung von Instandsetzungsmaßnahmen im Bereich der „Planetensiedlung“ in Berlin-Neukölln. Die „Planetensiedlung“ liegt im Bezirk Neukölln, in der „Köllnischen Heide“ zwischen den Hauptstraßen Sonnenallee und Neuköllnische Allee. Das gewachsene Wohngebiet im Siedlungscharakter umfasst im Bestand der Stadt und Land 4 Wirtschaftseinheiten mit insgesamt 994 Mieteinheiten (vorrangig Wohnungsnutzung zzgl. 21 Gewerbeeinheiten) eine komplette, kleine Ladenzeile sowie ein Ärztehaus ergänzen die ansonsten reine Wohnungsnutzung. Die Bebauungen sind in meist straßenbegleitenden Zeilen mit N/W und S/O Ausrichtung sowie teilweise giebelseitig zur Straße angeordnet. Die Gebäude (Baujahr 1938) haben jeweils 3 Vollgeschosse zuzüglich ein ca. 1995 als Wohnraum neu aufgesetztes Dachgeschoss (Staffelgeschoss) in Holzständerbauweise, welches mit farblich gestalteten Fassadenplatten verkleidet und mit einem Ziegeldach abgedeckt ist. Sieben Giebelseiten zur Sonnenallee, Jupiterstr. und Neuköllnische Allee wurden im Jahr 2011 mit Kunstmalerei der Künstlergemeinschaft „Dekorative City GmbH“ gestaltet. Die Aufgabenstellung für das Bauprojekt umfasst u. a. folgende Maßnahmen: Austausch von Abwasserleitungen im Dachgeschoss, Erneuerungsanstrich an allen Holzfenstern und Schaufensteranlagen, tischlermäßige Überarbeitung, malermäßige Instandsetzung der Treppenhäuser. Die Bauausführungen sind in Jahresscheiben gem. Bauplan vorgesehen. Die Beauftragung der LP 1 – 7 HOAI wird komplett in 2019 erfolgen, die LP 8 – 9 HOAI in Jahresscheiben gemäß Budgetfreigabe ab 2020.
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Weitere Ausführungen sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation und Problemlösungskompentenz
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Preis (Gewichtung): 70

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-04-29 📅
Name: ECOPlan GmbH Planungsbüro & Beratende Ingenieure
Postanschrift: Karlsbader Str. 3
Postort: Berlin
Postleitzahl: 14193
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gem. § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU vergeben hat, ohne dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist 30 Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 GWB).
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Quelle: OJS 2019/S 093-225337 (2019-05-10)