Beschreibung der Beschaffung
Auf dem Gelände der ehem. WASAG – und damit im Bereich der geplanten Autobahntrasse – wurden Boden- und Bauwerksverunreinigungen mit Sprengstofftypischen Verbindungen (STV) und Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nachgewiesen. Im Vorfeld des Autobahnbaus ist eine Sanierung der Verunreinigten Bereiche erforderlich. Aufgrund der zum Teil sehr hohen Konzentrationen von PAK sowie STV sind der vollständige Rückbau der Bestandsgebäude sowie Bodensanierungen erforderlich. Die Füllgruppe II umfasst im Wesentlichen:
— Vollständiger Rückbau/Abbruch von Altgebäuden einschließlich aller im Erdreich befindlichen (Gründungs-) Bauteile,
—— Schmelz-, Misch- und Gießhäuser,
—— Hexa-Häuser,
—— Laboriergebäude,
—— Lager für Aluminium,
—— Lager für Packgefäße,
—— Lager für Dinitrodiphenylamin,
—— Lagerbunker für Munition.
— Rückbau/Abbruch/Verdämmung der vorhandenen Altkanalisation,
— Sanierung verunreinigter Böden mittels Bodenaushub,
— Rückverfüllung der Aushubbereiche und abschließende Geländeprofilierung,
— Wiederherstellung von Einfriedungen und Wegen,
— Ersatzwasserversorgung.
Mit folgenden Hauptmassen:
Ca. 55 000 m Geophysikalische Kampfmittelsondierung,
Ca. 9 St Rückbau Bestandsgebäuden,
Ca. 10 000 Abtrag von Boden-/Bauschutthalden (inkl. sortenreine Materialtrennung),
Ca. 2 500 m Bodensanierung mittels Bodenaushub,
Ca. 500 m Reinigung und anschließender Rückbau von Kanalleitungen,
Ca. 25 St Rückbau von Kanalschächten bis 5 m Tiefe,
Rückverfüllung der Aushubbereiche mit Rückbau- und Lieferböden,
Ca. 35 000 t Transport und Entsorgung von verunreinigtem Boden und Bauschutt,
Ca. 410 m Ersatzwasserversorgung PE-HD.