Beschreibung der Beschaffung
Die hohen Anpassungsaufwände in der bisherigen dreiartigen Data Mart Struktur (für das Melde-, Risiko- und Förderberichtswesen), die teils dadurch unterschiedliche und redundante Berechnung von Auswertungen in den einzelnen Data Marts sowie den damit verbundenen Ressourcenbedarf beim Aufbau und der Abfrage der Datamarts, war der Grund die dispositive Datenlandschaft der SAB zu überdenken.
Ziel der SAB ist es ein Datawarehouse aufzubauen, welches
— flexibel auf die hohen Anpassungsbedarfe reagieren kann,
— Berechnungen von Kennzahlen im dafür selben fachlichen Kontext durchführt,
— hoch performant und optimiert für Auswertungen zur Verfügung steht,
— einzelne Sequenzen bei Abbruch ohne Impact nachgeladen werden können,
— klar die Fachlichkeit, sowie die technische Umsetzung dokumentiert,
— stabil und wartbar auf der vorhandenen Oracle Technologie (ODI) aufbaut,
— die vorhandenen Datenkonsumenten (Abnehmerschicht) versorgt,
— Technische Sichten intern für die Auswertung in Businesssichten übersetzt.
Aus den Zielen des Vorhabens wurden konkrete Auftragsziele abgeleitet:
— Vereinheitlichung von Kennzahlen und anderer Informationen und Zusammenführung in einem zentralen Datawarehouse – Zentralisierungsansatz,
— Verlagerung von komplexen Berechnungen in die Vorsysteme – Originäritätsansatz,
— Reduzierung der Durchlaufzeiten für den DWH-Aufbau – Parallelisierungsansatz,
— Vereinheitlichung der Logik zur Datenbeladung in ein zentrales Datawarehouse – Repository-Ansatz,
— zentralisierte Qualitätssicherung (Vereinheitlichung der Plausibilitätskontrollen) – Repository-Ansatz,
— zentralisierte und transparente Dokumentation (inkl. Kennzahlenglossar mit Darstellung deren fachlicher und technischer Struktur über BDI und TDI) – Datalineage,
— zeitgemäße und flexible Auswertungsschicht – Data Vault.
Prämissen:
— Die Lieferstruktur der Daten bleibt unverändert. Konsumenten und IDV werden nicht angepasst,
— Oracle als Plattform.