Büdingen, Metallverarbeitung Fa. Linn und Lange

HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung – HIM-ASG –

Die Vergabe erfolgt für Ingenieur- sowie fachgutachterliche Leistungen zur Begleitung und Überwachung der laufenden Bodenluft- und Grundwassersanierung.
Die ehem. Firma Linn und Lange setzte bei der Metallverarbeitung in größerem Umfang Entfettungsmittel (LHKW) ein. Durch diesen Umgang kam es zu erheblichen Boden-, Bodenluft- sowie Grundwasserbelastungen. Hierbei wurden LHKW sowohl in einen quartären (oberen) als auch in einem darunter angeordneten permischen Kluftgrundwasserleiter eingetragen. In 2001 erfolgte eine Quellensanierung durch Bodenaustausch. Auf eine folgende Grundwassersanierung konnte dennoch nicht verzichtet werden, da unterstromig der Haupteintragszone im Grundwasserleiter große Mengen an retardierten LHKW vorlagen. Die aktuelle Kontaminationssituation zeigt LHKW Belastungen im Boden bis 2.500 mg/kg, in der Bodenluft bis 74.000 mg/m und im Grundwasser bis 90 mg/l.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-08-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-07-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-07-09 Auftragsbekanntmachung
2019-01-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-07-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: ASG/99/251
Kurze Beschreibung:
Die Vergabe erfolgt für Ingenieur- sowie fachgutachterliche Leistungen zur Begleitung und Überwachung der laufenden Bodenluft- und Grundwassersanierung. Die ehem. Firma Linn und Lange setzte bei der Metallverarbeitung in größerem Umfang Entfettungsmittel (LHKW) ein. Durch diesen Umgang kam es zu erheblichen Boden-, Bodenluft- sowie Grundwasserbelastungen. Hierbei wurden LHKW sowohl in einen quartären (oberen) als auch in einem darunter angeordneten permischen Kluftgrundwasserleiter eingetragen. In 2001 erfolgte eine Quellensanierung durch Bodenaustausch. Auf eine folgende Grundwassersanierung konnte dennoch nicht verzichtet werden, da unterstromig der Haupteintragszone im Grundwasserleiter große Mengen an retardierten LHKW vorlagen. Die aktuelle Kontaminationssituation zeigt LHKW Belastungen im Boden bis 2.500 mg/kg, in der Bodenluft bis 74.000 mg/m
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Umwelttechnische Beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Wetteraukreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung – HIM-ASG –
Postanschrift: Waldstraße 11
Postleitzahl: 64584
Postort: Biebesheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.him-asg.de 🌏
E-Mail: anja.wolf@him.de 📧
Telefon: +49 62588953719 📞
Fax: +49 62588953322 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=3917-83 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-07-09 📅
Einreichungsfrist: 2018-08-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-07-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 132-300692
ABl. S-Ausgabe: 132

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Vergabe erfolgt für Ingenieur- sowie fachgutachterliche Leistungen zur Begleitung und Überwachung der laufenden Bodenluft- und Grundwassersanierung.
Die ehem. Firma Linn und Lange setzte bei der Metallverarbeitung in größerem Umfang Entfettungsmittel (LHKW) ein. Durch diesen Umgang kam es zu erheblichen Boden-, Bodenluft- sowie Grundwasserbelastungen. Hierbei wurden LHKW sowohl in einen quartären (oberen) als auch in einem darunter angeordneten permischen Kluftgrundwasserleiter eingetragen. In 2001 erfolgte eine Quellensanierung durch Bodenaustausch. Auf eine folgende Grundwassersanierung konnte dennoch nicht verzichtet werden, da unterstromig der Haupteintragszone im Grundwasserleiter große Mengen an retardierten LHKW vorlagen. Die aktuelle Kontaminationssituation zeigt LHKW Belastungen im Boden bis 2.500 mg/kg, in der Bodenluft bis 74.000 mg/m
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Ausgeschrieben werden Ingenieur- sowie fachgutachterliche Leistungen zur Begleitung und Überwachung der laufenden Bodenluft- und Grundwassersanierung im Innen- und Außendienst einschließlich der dazugehörigen Auswertungen und Dokumentationen.
Die zu erbringende Gesamtleistung gliedert sich in die folgenden wesentlichen Teilleistungen: Einarbeitung in das bestehende Projekt und die Projektunterlagen inkl. Ortstermine, Zusammenfassen des Kenntnisstandes in einem Einarbeitungsbericht, Beurteilung der bisherigen Arbeiten hinsichtlich erforderlicher Optimierungsmaßnahmen bzw. des Datenbestandes (inkl. Datenbank-Bestände). Überprüfung der Arbeitssicherheit inkl. sicherheitstechnischer Zustandskontrollen. Ausführung qualitätssichernder Maßnahmen. Organisation und Teilnahme an regelmäßigen Besprechungen und Ortsterminen. Unterstützung des AG bei der Öffentlichkeitsarbeit, Termin- und Kostenplanung sowie -Nachverfolgung. Datenmanagement. Mitwirkung bei der Vorbereitung und Vergabe von Laborleistungen sowie von Betriebs- und Wartungsleistungen im Zuge der bereits laufenden Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen.
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Überprüfung des Brunnen- / Grundwassermessstellenzustandes und der Funktionsfähigkeit / des sicherheitstechnischen Zustands / der Verkehrssicherheit der Messstellen, Brunnen und Bodenluft-Absaugpegel.
Leistungen zur Sanierungsmaßnahme: Überwachung, Datenaufnahme und Koordination des ordnungsgemäßen Betriebs der Bodenluft- und Wasseraufbereitungsanlage (WAA) im Sinne einer fachgutachterlichen Fremdüberwachung (inkl. Durchführung von Vorort-Kontrollen). Veranlassen, Koordinieren und Überwachen von Betriebs-, Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten an der WAA und der Bodenluftreinigungsanlage (die technische Ausführung erfolgt durch einen von der HIM-ASG beauftragten Betreiber). Veranlassen, Koordinieren und Überwachen der Probenahmen an WAA und Bodenluftanlage (die Probenahme erfolgt durch ein von der HIM-ASG beauftragtes Labor). Einholen, Übernehmen und Verarbeiten von Anlagen- bzw. Betriebsdaten des benachbarten Projektes. Jährliche Bewertung und Dokumentation des gesamten Sicherungs- bzw. Sanierungsbetriebs für den Bodenluft- und Grundwasserpfad und Ausarbeitung von Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise.
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Leistungen zu den Monitoringmaßnahmen: Planung und Konzeption der erforderlichen Monitoring-Untersuchungen für die Medien Grundwasser und Bodenluft. Veranlassen, Koordinieren und Überwachen der Probenahmen an Grundwassermessstellen (die Probenahme erfolgt durch ein von der HIM-ASG beauftragtes Labor). Einholen, Übernehmen und Verarbeiten von GW-Monitoringdaten des benachbarten Projektes. Aufstellen eines instationären, dreidimensionalen GW-Strömungsmodells zur Abbildung der Stockwerksgliederung und der Aquifer-Interaktionen (oberer quartärer Porengrundwasserleiter und unterer permischer Kluftgrundwasserleiter). Pflege des 3-D-GW-Strömungsmodells und Modellberechnungen. Bewertung und Dokumentation der Belastungssituation und des Sanierungsfortschritts für den Bodenluft- und Grundwasserpfad und Ausarbeitung von Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise, inkl. Beurteilung der Belastungssituation auf Basis der Vorgaben im Handbuch des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) Band 3 Teil 7.
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Optionale Leistungen: Mitwirkung bei der Vorbereitung und Vergabe von Brunnenbauarbeiten. Überwachung und Koordination im Rahmen der Brunnenbauarbeiten. Planung und Ausführung von Pumpversuchen zur ergänzenden Fahnenabgrenzung bzw. zur Erfassung von Aquiferkenndaten für die Aufstellung bzw. Validierung des Grundwasserströmungsmodells. Auswertung und Dokumentation der Bohr-, Brunnenbau- und Pumpversuchsergebnisse.
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Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Option der Verlängerung um ein weiteres Jahr
Beschreibung der Optionen: Verlängerung um ein weiteres Jahr
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Industriestraße, 63654 Büdingen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der vorgegebenen Bewerbungsformulare zu erfolgen. Es ist der aktuelle Nachweis nach § 44 Abs. 1 VgV über die Eintragung des Bewerbers in ein Berufs- oder Handelsregister vorzulegen sowie die Eigenerklärung mit rechtsverbindlicher Unterschrift zum Nachweis der Befähigung (Ingenieur oder Naturwissenschaftler mit Hochschulausbildung im Diplom-, Master- oder Bachelorstudiengang) der für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Führungskräfte (Geschäftsführer, Prokurist) nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV.
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Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unter den Ziffern III.1.2 und III.1.3 genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis einer gültigen Berufshaftpflicht nach § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV, Deckungssumme mindestens 2,5 Mio € für Personenschäden sowie 2,5 Mio € für Sach- und Vermögensschäden; Eigenerklärungen nach § 123 Abs. 1 und 4 GWB sowie § 124 Abs 1 und 2 GWB, Nachweis des Gesamtumsatzes des Bewerbers der letzten 3 Jahre (2015, 2016, 2017) nach § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung für den Fall, dass eine solche gebildet wird. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt für Nachunternehmer. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern geplant ist, muss bereits mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Hierfür ist eine den Bewerbungsunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung vom Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben. Eine Bewerber/Bietergemeinschaft erklärt sich gesamtschuldnerisch haftend. Die Benennung des bevollmächtigten Vertreters ist erforderlich. Eine Vorlage für die Bietergemeinschaftserklärung ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden. Für die Mindestanforderung in Bezug auf den Umsatz und die Anzahl der Referenzen wird auf die Teilnahmunterlagen verwiesen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Liste der wesentlichen in den letzten 3 bzw. 5 Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen des Bewerbers mit Angabe des Wertes, des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Als vergleichbar werden Referenzprojekte angesehen für:
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a) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Begleitung und Überwachung von Sanierungsanlagen zum Reinigen von LHKW aus Bodenluft und/oder Grundwasser;
b) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Betriebs- und Wartungsleistungen einer Wasseraufbereitungsanlage;
c) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Erstellung und Anwendung von numerischen Grundwasserströmungs und -transportmodellen.
Sofern nicht für jeden der Punkte a) bis c) jeweils mindestens eine Referenz vorgelegt werden kann, erfolgt der Ausschluss.
Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen der Projektleitung mit Angabe des Wertes, des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Als vergleichbar werden Referenzprojekte angesehen für:
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d) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Begleitung und Überwachung von Sanierungsanlagen zum Reinigen von LHKW aus Bodenluft und/oder Grundwasser;
e) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Erstellung und Anwendung von numerischen Grundwasserströmungs und -transportmodellen.
Sofern nicht für jeden der Punkte d) bis e) jeweils mindestens eine Referenz vorgelegt werden kann, erfolgt der Ausschluss.
Selbstauskunft zum Qualitätsmanagement (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV): QM-System akkreditiert nach ISO 9001 oder eigenes QM-System (nicht akkreditiert).
Selbstauskunft zum Datenmanagement (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV).
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den unter den Ziffern III.1.2) und III.1.3) genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
A) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0 - 50
— Mindest-Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre nach § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Wichtung 10, Bewertungszahl 0 - 50;
B) Technische Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0 - 450:
— Liste der wesentlichen in den letzten drei bzw. 5 Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen des Bewerbers mit Angabe des Wertes, des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Wichtung 30, Bewertungszahl 0 - 150,
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— Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen der Projektleitung mit Angabe des Wertes, des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Wichtung 40, Bewertungszahl 0 - 200,
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— Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Arbeit. Wichtung 10, Bewertungszahl 0 - 50,
— Selbstauskunft zum Datenmanagement des Bewerbers. Wichtung 10, Bewertungszahl 0-50.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-08-23 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-12-28 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Öffentlicher Auftraggeber nach § 98 GWB
Kontakt
Dokumente URL: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=3917-83 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: IGB Rhein-Neckar Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Heinigstraße 26
Postort: Ludwigshafen
Postleitzahl: 67059
Telefon: +49 62167196117 📞
E-Mail: storz@igb-ingenieure.de 📧
Fax: +49 62167196129 📠
Land: Ludwigshafen am Rhein, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: http://www.igb-ingenieure.de 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung – HIM-ASG —
Land: Groß-Gerau 🏙️

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Internetadresse: http://www.him.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit:
1) der Antragssteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).
Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
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GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das durch Artikel 2 Absatz 2 des Gesetzes vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2739) geändert worden ist.
Quelle: OJS 2018/S 132-300692 (2018-07-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-01-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Vergabe erfolgte für Ingenieur- sowie fachgutachterliche Leistungen zur Begleitung und Überwachung der laufenden Bodenluft- und Grundwassersanierung. Die ehem. Firma Linn und Lange setzte bei der Metallverarbeitung in größerem Umfang Entfettungsmittel (LHKW) ein. Durch diesen Umgang kam es zu erheblichen Boden-, Bodenluft- sowie Grundwasserbelastungen. Hierbei wurden LHKW sowohl in einen quartären (oberen) als auch in einem darunter angeordneten permischen Kluftgrundwasserleiter eingetragen. In 2001 erfolgte eine Quellensanierung durch Bodenaustausch. Auf eine folgende Grundwassersanierung konnte dennoch nicht verzichtet werden, da unterstromig der Haupteintragszone im Grundwasserleiter große Mengen an retardierten LHKW vorlagen. Die aktuelle Kontaminationssituation zeigt LHKW Belastungen im Boden bis 2 500 mg/kg, in der Bodenluft bis 74 000 mg/m
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Gesamtwert des Auftrags: 195 325 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung – HIM-ASG

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-01-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-01-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 013-026711
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 132-300692
ABl. S-Ausgabe: 13
Zusätzliche Informationen
Die Option der Verlängerung um ein weiteres Jahr sowie die zusätzlichen optionalen Leistungen werden vorerst nicht beauftragt.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Vergabe erfolgte für Ingenieur- sowie fachgutachterliche Leistungen zur Begleitung und Überwachung der laufenden Bodenluft- und Grundwassersanierung.
Die ehem. Firma Linn und Lange setzte bei der Metallverarbeitung in größerem Umfang Entfettungsmittel (LHKW) ein. Durch diesen Umgang kam es zu erheblichen Boden-, Bodenluft- sowie Grundwasserbelastungen. Hierbei wurden LHKW sowohl in einen quartären (oberen) als auch in einem darunter angeordneten permischen Kluftgrundwasserleiter eingetragen. In 2001 erfolgte eine Quellensanierung durch Bodenaustausch. Auf eine folgende Grundwassersanierung konnte dennoch nicht verzichtet werden, da unterstromig der Haupteintragszone im Grundwasserleiter große Mengen an retardierten LHKW vorlagen. Die aktuelle Kontaminationssituation zeigt LHKW Belastungen im Boden bis 2 500 mg/kg, in der Bodenluft bis 74 000 mg/m
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Ausgeschrieben wurden Ingenieur- sowie fachgutachterliche Leistungen zur Begleitung und Überwachung der laufenden Bodenluft- und Grundwassersanierung im Innen- und Außendienst einschließlich der dazugehörigen Auswertungen und Dokumentationen.
Die zu erbringende Gesamtleistung gliedert sich in die folgenden wesentlichen Teilleistungen: Einarbeitung in das bestehende Projekt und die Projektunterlagen inkl. Ortstermine, Zusammenfassen des Kenntnisstandes in einem Einarbeitungsbericht, Beurteilung der bisherigen Arbeiten hinsichtlich erforderlicher Optimierungsmaßnahmen bzw. des Datenbestandes (inkl. Datenbank-Bestände). Überprüfung der Arbeitssicherheit inkl. sicherheitstechnischer Zustandskontrollen. Ausführung qualitätssichernder Maßnahmen. Organisation und Teilnahme an regelmäßigen Besprechungen und Ortsterminen. Unterstützung des AG bei der Öffentlichkeitsarbeit, Termin- und Kostenplanung sowie –Nachverfolgung. Datenmanagement. Mitwirkung bei der Vorbereitung und Vergabe von Laborleistungen sowie von Betriebs- und Wartungsleistungen im Zuge der bereits laufenden Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen.
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Optionale Leistungen: Mitwirkung bei der Vorbereitung und Vergabe von Brunnenbauarbeiten. Überwachung und Koordination im Rahmen der Brunnenbauarbeiten. Planung und Ausführung von Pumpversuchen zur ergänzenden Fahnenabgrenzung bzw. zur Erfassung von Aquiferkenndaten für die Aufstellung bzw. Validierung des Grundwas-serströmungsmodells. Auswertung und Dokumentation der Bohr-, Brunnenbau- und Pumpversuchsergebnisse.
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Beschreibung der Optionen: Zusätzliche optionale Leistungen, optionale Verlängerung um ein weiteres Jahr.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Industriestraße
63654 Büdingen

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): im Verhandlungsgespräch: Herangehensweise an die gestellte Aufgabe zur Begleitung und Überwachung von Sanierungsanlagen zum Reinigen von LHKW aus Bodenluft und/oder GW inkl. Grundwassermodell
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): im Verhandlungsgespräch: Vorstellung interessanter Ideen bei der Begleitung und Überwachung von Sanierungsanlagen zum Reinigen von LHKW aus Bodenluft und/oder Grundwasser
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): im Verhandlungsgespräch: Personaleinsatzplan des Projektteams
im Verhandlungsgespräch: Terminmanagement
im Verhandlungsgespräch: Sicherstellung der Steuerungsfähigkeit von Personal und Maßnahmen vor Ort
im Verhandlungsgespräch: Gewährleistung des Datenmanagements via GW-Manager der HIM-ASG
Preis (Gewichtung): 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-12-06 📅
Name: GEO-CONSULT Ingenieurgesellschaft für Geotechnik Dr. Fechner mbH
Postanschrift: Reichardsweide 17
Postort: Büdingen
Postleitzahl: 63654
Land: Deutschland 🇩🇪
Wetteraukreis 🏙️
Internetadresse: www.geo-consult.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 147572.50 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) der Antragssteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht Innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).
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GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das durch Artikel 2 Absatz 2 des gesetzes vom 18.7.2017 (BGBl. I S. 2739) geändert worden ist.
Quelle: OJS 2019/S 013-026711 (2019-01-15)