BUGA 2021 – Bastionskronenpfad Petersberg – Leistungen Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI

Stadtverwaltung Erfurt, Stabstelle BUGA

Die Stadt Erfurt möchte den Petersberg mit seiner jahrhundertelangen Geschichte als Standort der BUGA 2021 besser erschließen und zugänglich machen. Ein Kernelement der zukünftigen Entwicklung ist neben der barrierefreien Erschließung und der attraktiven Nutzung der zentralen Liegenschaften die Einrichtung von Rundwegen und Führungen über die barocke Festungsanlage. Im Rahmen eines Wege- und Erschließungskonzepts ist die Etablierung eines touristisch hochwertigen Rundweges über bisher wenig erschlossene Teile der Festungsanlage geplant. Der Bastionskronenpfad soll im Bereich der Petersbergstraße beginnen und über die Bastionen Gabriel und Martin bis zur Bastion Kilian führen. Im Bereich der Bastion Gabriel soll er „schwebend“ über den Geschützten Landschaftsbestandteil „Petersberg“ führen. Als Teil des Weges sollen zwei neue Verbindungen (Brücken) über das Lauentor hinweg geschaffen und damit die Bastion Martin in die Wegeführung und als Aussichtspunkt in das Konzept einbezogen werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-06-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-05-09.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-05-09 Auftragsbekanntmachung
2018-06-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-05-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Erfurt möchte den Petersberg mit seiner jahrhundertelangen Geschichte als Standort der BUGA 2021 besser erschließen und zugänglich machen. Ein Kernelement der zukünftigen Entwicklung ist neben der barrierefreien Erschließung und der attraktiven Nutzung der zentralen Liegenschaften die Einrichtung von Rundwegen und Führungen über die barocke Festungsanlage. Im Rahmen eines Wege- und Erschließungskonzepts ist die Etablierung eines touristisch hochwertigen Rundweges über bisher wenig erschlossene Teile der Festungsanlage geplant. Der Bastionskronenpfad soll im Bereich der Petersbergstraße beginnen und über die Bastionen Gabriel und Martin bis zur Bastion Kilian führen. Im Bereich der Bastion Gabriel soll er „schwebend“ über den Geschützten Landschaftsbestandteil „Petersberg“ führen. Als Teil des Weges sollen zwei neue Verbindungen (Brücken) über das Lauentor hinweg geschaffen und damit die Bastion Martin in die Wegeführung und als Aussichtspunkt in das Konzept einbezogen werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Erfurt, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtverwaltung Erfurt, Stabstelle BUGA
Postanschrift: Heinrichstraße 78
Postleitzahl: 99092
Postort: Erfurt
Kontakt
Internetadresse: http://www.erfurt.de 🌏
E-Mail: mail@pad-weimar.de 📧
Telefon: +49 3643420407 📞
Fax: +49 3643420408 📠
URL der Dokumente: http://www.pad-weimar.eu 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-05-09 📅
Einreichungsfrist: 2018-06-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-05-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 090-203543
ABl. S-Ausgabe: 90
Zusätzliche Informationen
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden. Das Bewerbungsformular und ergänzende Unterlagen können ab dem 9.5.2018 im Downloadbereich unter http://www.pad-weimar.eu heruntergeladen werden. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro, ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Die Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „VgV-Verfahren Baumkronenpfad Petersberg“ bei der angeführten Kontaktstelle fristgemäß und vollständig einzureichen. Es werden durch den Auftraggeber keine Unterlagen nachgefordert (§ 56 Satz 2 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Satz 6 VgV). Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beabsichtigt ist die Vergabe von Planungsleistungen nach § 43 HOAI (Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 2-8). Die Beauftragung erfolgt stufenweise in Abhängigkeit von der Bereitstellung von Fördermitteln. Für die Gesamtmaßnahme ist ein Kostenrahmen von 3,2 Mio EUR eingeplant (Kostengruppen 300 und 400). An die Planung werden hohe Anforderungen hinsichtlich Gestaltung, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit gestellt.
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Aus Sicht der Auftraggeberin wird der Konstruktion und Gestaltung der Brückenbauwerke über die Lauentorstraße sowie ihrer städtebaulichen Einbindung eine besondere Bedeutung beigemessen. Aus diesem Grund werden die ausgewählten Bewerber zur Erarbeitung eines Stegreifentwurfs für diesen Kernbereich der Aufgabe gemäß § 76 VgV aufgefordert. Dazu werden Teilleistungen der Leistungsphase 2 nach § 43 HOAI abgefordert: Erarbeitung eines skizzenhaften Planungskonzeptes mit zeichnerischen Darstellungen und schriftlichen Erläuterungen für die Brückenbauwerke bzw. den Bastionskronenpfad unter Beachtung der prägenden Grünstrukturen des Geschützten Landschaftsbestandteils. Die jeweiligen Ergebnisse sind auf max. einem Blatt DIN A0 anonym einzureichen und werden vom Auftraggeber unter Wahrung der Anonymität bewertet. Diese Teilleistung wird gemäß § 77 VgV und §§ 43, 44 HOAI und Anlage 12 mit 10 000 EUR zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer vergütet. Weitere Kosten werden nicht erstattet. Bei einer Beauftragung werden dem ausgewählten Bewerber diese Teilleistungen der Leistungsphase 2 bis zur Höhe der Vergütung Stegreifentwurf nicht erneut vergütet, wenn der Stegreifentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Nach der Bewertung der Stegreifentwürfe werden die ausgewählten Bewerber zu Verhandlungsgesprächen eingeladen. Aufgrund der Spezifik des Vorhabens und der besonderen Aufgabenstellung wird empfohlen, im Rahmen der Bearbeitung des Stegreifentwurfs Fachberater der Bereiche Tragwerksplanung und Landschaftsarchitektur zu konsultieren. Leistungen der Tragwerksplanung und der Objektplanung Freianlagen werden innerhalb dieses Verfahrens nicht vergeben.
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Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Nach Erfordernis
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt in einem ersten Schritt für Leistungsphase 2 (Vorplanung) und Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) nach § 43 HOAI mit dem Ziel einer Kostenberechnung nach DIN 276, um daraus unter Berücksichtigung der Kostendeckung die Leistungsschwerpunkte festlegen zu können. Die Beauftragung der folgenden Leistungsphasen ist beabsichtigt.
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Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Efre
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Petersberg
99092 Erfurt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a. Erklärung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i. V. mit § 122 und § 123 GWB durch Eigenerklärung.
b. Erklärung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i. V. mit § 124 GWB durch Eigenerklärung.
c. Berufsstand: Beratende Ingenieure/Ingenieure (Konstruktiver Ingenieurbau), Architekten.
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens, Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Auftragsfall die Leistung erbringen sollen, Benennung des Projektleiters, Nachweis der beruflichen Qualifikation jeweils durch Nachweis der Berufszulassung; handelt es sich bei dem Bewerber um eine juristische Person, ist eine Kopie des Handelsregisterauszuges einzureichen; Nachweis der Bauvorlageberechtigung.
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d. Erklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Auftragsanteilen nach § 46 (3) Nr. 10 VgV.
e. Bietergemeinschaften werden zugelassen. Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a. Nachweise gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV (Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Einreichung einer Kopie des Versicherungsscheins; Alternativ: Vorlage verbindlicher und unbedingter Erklärungen des Bewerbers und des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin der Bewerber und der Versicherer
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Sich bereit erklären, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen).
b. Nachweise gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV (Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz - das jährliche Gesamthonorar - für entsprechende Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren)
Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung mit den Deckungssummen von 1,50 Mio EUR für Personenschäden sowie 1,00 Mio EUR für sonstige Schäden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a. Angaben nach § 46 (3) Nr. 1 VgV (Eigenerklärungen) – konkret auf die Bewerbung abgestellte Referenzen (vergleichbare Leistungen, in den letzten 10 Jahren): Bezeichnung der Baumaßnahme, Angabe des Bauausführungszeitraums (von-bis), Baukosten Kostengruppen 300 und 400 gemäß DIN 276 (Netto), der erbrachten Leistungsphasen, des Projektleiters sowie des Auftraggebers (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer). Die Referenzprojekte sollen Fachkunde und Erfahrungen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft im Bereich Planung/Gestaltung von Brücken, Stegen, Aussichtsplattformen als Objekte des konstruktiven Ingenieurbaus sowie deren Einfügung in den städtebaulichen bzw. landschaftlichen Kontext dokumentieren. Der Nachweis von Planungen dieser Objekte im denkmalgeschützten Zusammenhang (Denkmalensemble, Einzeldenkmale) bzw. in Verbindung mit historischen Befestigungsanlagen ist von Vorteil. Die fachliche Eignung ist anhand von ausgewählten Referenzprojekten nachzuweisen (grafische und textliche Darstellung von max. 2 Referenzprojekten auf max. 2 Seiten DIN A3, einseitig bedruckt). Auch sind Erfahrungen im Bereich von öffentlich geförderten Baumaßnahmen sowie Erfahrungen interdisziplinärer Zusammenarbeit bei vergleichbaren Projekten durch Nennung von Projektbeispielen darzustellen.
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b. Auskunft nach § 46 (3) Nr. 2 VgV (Eigenerklärung) – Name, berufliche Qualifikation, Art der Berufserfahrung und Berufserfahrung in Jahren der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen
c. Angaben nach § 46 (3) Nr. 3 VgV (Eigenerklärungen) – Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Bewerbers einschließlich IT und Software des Bewerbers (Angaben zur CAD-Ausrüstung sowie Gewährleistung GAEB-Schnittstellen), Fortbildungsnachweise
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d. Angaben nach § 46 (3) Nr. 6 VgV (Eigenerklärungen) – Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin/den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens
e. Angaben nach § 46 (3) Nr. 8 VgV (Eigenerklärungen) – jährliche Anzahl und Zusammensetzung der Beschäftigten der letzten drei Jahre
f. Angaben nach § 46 (3) Nr. 9 VgV (Eigenerklärungen) – Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung
Mindeststandards:
Die vorgelegten Referenzprojekte müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
— Referenzschreiben oder Eigenerklärung über die Referenz liegt vor,
— Abschluss / Fertigstellung innerhalb der letzten 10 Jahre (1.5.2008 bis 30.4.2018),
— mindestens Lph. 2-5 nach § 43 HOAI vollständig erbracht,
— Referenzprojekte wurden von der bewerbenden Niederlassung bearbeitet,
— Referenz ist auf einer DIN A 3 Seite grafisch dargestellt.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Bewerbungen sind zwingend als Bewerbergemeinschaft Beratender Ingenieur bzw. Ingenieur (Konstruktiver Ingenieurbau) / Architekt vorzunehmen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es gelten die HOAI i. d. g. F und dem damit verbundenen Wirkungsbereich, das Haushaltsrecht öffentlicher Körperschaften / Einrichtungen / Institutionen nach BHO und LHO. Die Zahlungsbedingungen richten.
Sich nach den allgemeinen Vertragsbestimmungen der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben.
Des Freistaates Thüringen bzw. der Richtlinien der Fördermittelgeber sowie den Förderbestimmungen beanspruchter Förderprogramme. Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Sämtliche Planungsleistungen sind in deutscher Sprache anzufertigen.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— persönliche Lage gem. III.1.1).
— wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gem. III.1.2).
— technische Leistungsfähigkeit gem. III.1.3).
Der Bewertung der Teilnahmeanträge wird folgende Gewichtung zugrunde gelegt: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit – 10 %, Fachkunde/Erfahrungen bei vergleichbaren Leistungen – 65 %, Personelle Kapazitäten/Mitarbeiterstruktur – 25 %. Die Bewertungsmatrix ist Teil der Vergabeunterlagen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 15:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-06-26 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-10-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bewertung Stegreifentwurf (Einbindung in den Kontext, Funktionalität, Gestaltung, Wirtschaftlichkeit)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 65
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam / Projektorganisation (incl. Termin- und Kostenmanagement)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Örtliche Präsenz / Verfügbarkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Kostenkriterium: Vergütung (Honorarsatz, Stundensätze, Nebenkosten)
Gewichtung der Kosten: 10

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: PAD Baum Freytag Leesch, Graben 1, D-99423 Weimar
Dokumente URL: http://www.pad-weimar.eu 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden. Das Bewerbungsformular und ergänzende Unterlagen können ab dem 9.5.2018 im Downloadbereich unter http://www.pad-weimar.eu heruntergeladen werden. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro, ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen.
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Die Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „VgV-Verfahren Baumkronenpfad Petersberg“ bei der angeführten Kontaktstelle fristgemäß und vollständig einzureichen. Es werden durch den Auftraggeber keine Unterlagen nachgefordert (§ 56 Satz 2 VgV).
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Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Satz 6 VgV). Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Thüringen
Postanschrift: Jorge-Semprun-Platz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 36137737276 📞
E-Mail: nachpruefungsstelle@tlvwa.thueringen.de 📧
Fax: +49 36137739354 📠
Internetadresse: http://www.thueringen.de/de/tlvwa/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs.1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB regelt das Gesetz wie folgt:
Der Antrag ist unzulässig, soweit.
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: siehe Abschnitt I.1)
Postort: Erfurt
Quelle: OJS 2018/S 090-203543 (2018-05-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-06-04)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-06-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-06-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 106-242170
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 090-203543
ABl. S-Ausgabe: 106

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Aus Sicht der Auftraggeberin wird der Konstruktion und Gestaltung der Brückenbauwerke über die Lauentorstraße sowie ihrer städtebaulichen Einbindung eine besondere Bedeutung beigemessen. Aus diesem Grund werden die ausgewählten Bewerber zur Erarbeitung eines Stegreifentwurfs für diesen Kernbereich der Aufgabe gemäß § 76 VgV aufgefordert. Dazu werden Teilleistungen der Leistungsphase 2 nach § 43 HOAI abgefordert: Erarbeitung eines skizzenhaften Planungskonzeptes mit zeichnerischen Darstellungen und schriftlichen Erläuterungen für die Brückenbauwerke bzw. den Bastionskronenpfad unter Beachtung der prägenden Grünstrukturen des Geschützten Landschaftsbestandteils. Die jeweiligen Ergebnisse sind auf max. einem Blatt DIN A0 anonym einzureichen und werden vom Auftraggeber unter Wahrung der Anonymität bewertet. Diese Teilleistung wird gemäß § 77 VgV und §§ 43, 44 HOAI und Anlage 12 mit 10.000,- EUR zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer vergütet. Weitere Kosten werden nicht erstattet. Bei einer Beauftragung werden dem ausgewählten Bewerber diese Teilleistungen der Leistungsphase 2 bis zur Höhe der Vergütung Stegreifentwurf nicht erneut vergütet, wenn der Stegreifentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Nach der Bewertung der Stegreifentwürfe werden die ausgewählten Bewerber zu Verhandlungsgesprächen eingeladen. Aufgrund der Spezifik des Vorhabens und der besonderen Aufgabenstellung wird empfohlen, im Rahmen der Bearbeitung des Stegreifentwurfs Fachberater der Bereiche Tragwerksplanung und Landschaftsarchitektur zu konsultieren. Leistungen der Tragwerksplanung und der Objektplanung Freianlagen werden innerhalb dieses Verfahrens nicht vergeben.
Mehr anzeigen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Petersberg, 99092 Erfurt.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam/Projektorganisation (incl. Termin- und Kostenmanagement)
Örtliche Präsenz/Verfügbarkeit

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: PAD Baum Freytag Leesch, Graben 1, 99423 Weimar
Quelle: OJS 2018/S 106-242170 (2018-06-04)