SGB-272102: Architektenleistungen – Objektplanung: Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI, Grundleistungen der Lph. 1-9 (stufenweise Beauftragung) für den Neubau einer Grundschule mit Einfachturnhalle in Bonn-Buschdorf. Zunächst wird die Grundlagenplanung und Vorplanung beauftragt. Für die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht kein Rechtsanspruch. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine weitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadenersatzansprüche ableiten. Besondere Leistung: Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-08-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-07-04.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2018-07-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: SGB-272102
Kurze Beschreibung:
SGB-272102: Architektenleistungen – Objektplanung: Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI,
Grundleistungen der Lph. 1-9 (stufenweise Beauftragung) für den Neubau einer Grundschule mit Einfachturnhalle in Bonn-Buschdorf.
Zunächst wird die Grundlagenplanung und Vorplanung beauftragt. Für die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht kein Rechtsanspruch. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine weitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadenersatzansprüche ableiten.
Besondere Leistung: Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
SGB-272102: Architektenleistungen – Objektplanung: Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI,
Grundleistungen der Lph. 1-9 (stufenweise Beauftragung) für den Neubau einer Grundschule mit Einfachturnhalle in Bonn-Buschdorf.
Zunächst wird die Grundlagenplanung und Vorplanung beauftragt. Für die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht kein Rechtsanspruch. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine weitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadenersatzansprüche ableiten.
Besondere Leistung: Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Bonn, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
SGB-272102: Architektenleistungen – Objektplanung: Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI,
Grundleistungen der Lph. 1-9 (stufenweise Beauftragung) für den Neubau einer Grundschule mit Einfachturnhalle in Bonn-Buschdorf.
Zunächst wird die Grundlagenplanung und Vorplanung beauftragt. Für die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht kein Rechtsanspruch. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine weitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadenersatzansprüche ableiten.
Zunächst wird die Grundlagenplanung und Vorplanung beauftragt. Für die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht kein Rechtsanspruch. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine weitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadenersatzansprüche ableiten.
Besondere Leistung: Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Architektenleistungen – Objektplanung Gebäude und Innenräume:
Angesichts der prognostizierten Schülerzahlenentwicklungen ist in Reaktion auf starke Zuzüge aufgrund diverser Neubauvorhaben zur Entlastung der Grundschulen im Bonner Norden die Schaffung eines neuen Schulstandortes im Ortsteil Buschdorf geplant.
Hierfür ist ein ca. 1,9 ha großes städtisches Grundstück zwischen Schlesienstraße und dem Wohngebiet an der Peter-Klein-Straße vorgesehen. Das Planungsgebiet ist unbebaut und liegt im Bereich eines rechtsverbindlichen Bebauungsplans, welcher ein Mischgebiet für die Fläche vorsieht.
Hierfür ist ein ca. 1,9 ha großes städtisches Grundstück zwischen Schlesienstraße und dem Wohngebiet an der Peter-Klein-Straße vorgesehen. Das Planungsgebiet ist unbebaut und liegt im Bereich eines rechtsverbindlichen Bebauungsplans, welcher ein Mischgebiet für die Fläche vorsieht.
Für den Neubau der Grundschule ist der nördliche Bereich des Grundstücks, angrenzend an das Gewerbegrundstück im Nord-Westen, vorgesehen. Im Zuge der Planung ist ggf. die Möglichkeit einer Überschreitung der baurechtlich festgelegten Baugrenze abzustimmen.
Für den Neubau der Grundschule ist der nördliche Bereich des Grundstücks, angrenzend an das Gewerbegrundstück im Nord-Westen, vorgesehen. Im Zuge der Planung ist ggf. die Möglichkeit einer Überschreitung der baurechtlich festgelegten Baugrenze abzustimmen.
Städteplanerisch wird von einer 2-3 geschossigen Bebauung ausgegangen. Hinsichtlich der Ausrichtung des Neubaus wird eine Orientierung des zukünftigen Schulhofs und Haupteingangs sowie die fußläufige Erschließung zum Wohngebiet (Peter-Klein-Straße) hin bevorzugt. Aus verkehrsplanerischer Sicht wird außerdem eine Zufahrtsmöglichkeit von der Schlesienstraße aus vorgeschlagen und ist im Rahmen der Neubauplanung zu prüfen.
Städteplanerisch wird von einer 2-3 geschossigen Bebauung ausgegangen. Hinsichtlich der Ausrichtung des Neubaus wird eine Orientierung des zukünftigen Schulhofs und Haupteingangs sowie die fußläufige Erschließung zum Wohngebiet (Peter-Klein-Straße) hin bevorzugt. Aus verkehrsplanerischer Sicht wird außerdem eine Zufahrtsmöglichkeit von der Schlesienstraße aus vorgeschlagen und ist im Rahmen der Neubauplanung zu prüfen.
Das Planungsgebiet ist derzeit stark bewachsen und als schutzwürdiges Biotop klassifiziert. Dies ist bei der Planung sowie Bauausführung zu berücksichtigen. Beispielsweise ist ein Grün-/Wanderkorridor auf dem Grundstück zu erhalten, da vom Vorkommen von Brutvögeln und anderer Schutzwürdiger Arten auszugehen ist, und die Vorgehensweise zur Rodung des Grundstücks unterliegt gewissen Einschränkungen.
Das Planungsgebiet ist derzeit stark bewachsen und als schutzwürdiges Biotop klassifiziert. Dies ist bei der Planung sowie Bauausführung zu berücksichtigen. Beispielsweise ist ein Grün-/Wanderkorridor auf dem Grundstück zu erhalten, da vom Vorkommen von Brutvögeln und anderer Schutzwürdiger Arten auszugehen ist, und die Vorgehensweise zur Rodung des Grundstücks unterliegt gewissen Einschränkungen.
Aufgrund des hohen prognostizierten Schulplatzbedarfs wurde bereits im Sommer 2017 eine Containeranlage als Provisorium im zentralen Bereich des Grundstücks errichtet, in dem 4 Klassen und 3 OGS Gruppen untergebracht sind. Auf eine möglichst geringe Beeinträchtigung des laufenden Betriebs dieser Anlage ist bei der Planung der Baustelleneinrichtung und der Bauausführung des Neubaus zu achten. Nach dessen Fertigstellung wird die Containeranlage zurück gebaut (nicht Bestandteil des ausgeschriebenen Planungsauftrags). Der bereits angelegte Schulhof soll erhalten und an den Außenbereich des Neubaus angebunden werden.
Aufgrund des hohen prognostizierten Schulplatzbedarfs wurde bereits im Sommer 2017 eine Containeranlage als Provisorium im zentralen Bereich des Grundstücks errichtet, in dem 4 Klassen und 3 OGS Gruppen untergebracht sind. Auf eine möglichst geringe Beeinträchtigung des laufenden Betriebs dieser Anlage ist bei der Planung der Baustelleneinrichtung und der Bauausführung des Neubaus zu achten. Nach dessen Fertigstellung wird die Containeranlage zurück gebaut (nicht Bestandteil des ausgeschriebenen Planungsauftrags). Der bereits angelegte Schulhof soll erhalten und an den Außenbereich des Neubaus angebunden werden.
Der südliche Bereich des Grundstücks ist für eine spätere Nachverdichtung der Wohnbebauung vorgesehen und ist daher nicht Bestandteil des Planungsgebiets.
Das Raumprogramm des Neubaus entspricht den Anforderungen einer dreizügigen Grundschule.
Es sind 13 Klassenräume, Verfügungs- sowie Differenzierungsräume, Verwaltungsbereiche mit Lehrerzimmer, eine multifunktional nutzbare Mensa mit ca. 90 Sitzplätzen (keine Versammlungsstätte) sowie Ausgabeküche (Warmanlieferung) mit separater Spülküche einzuplanen. Außerdem soll die Neubauplanung eine Einfachturnhalle gem. DIN 18032 für Schul- und ggf. Vereinssport als vielfältig nutzbare Versammlungsstätte umfassen.
Es sind 13 Klassenräume, Verfügungs- sowie Differenzierungsräume, Verwaltungsbereiche mit Lehrerzimmer, eine multifunktional nutzbare Mensa mit ca. 90 Sitzplätzen (keine Versammlungsstätte) sowie Ausgabeküche (Warmanlieferung) mit separater Spülküche einzuplanen. Außerdem soll die Neubauplanung eine Einfachturnhalle gem. DIN 18032 für Schul- und ggf. Vereinssport als vielfältig nutzbare Versammlungsstätte umfassen.
Insgesamt wird von einer Nutzfläche von ca. 2.860 m
Das detaillierte Raumprogramm ist beigefügt.
Für den Neubau ist ein erhöhter Energiestandard, angelehnt an den KfW55-Standard mit Passivhauskomponenten, umzusetzen.
Im Rahmen der Planung ist zu prüfen, ob der Neubau wirtschaftlich sinnvoll in monolithischer Bauweise errichtet werden kann.
Das Gebäude ist barrierefrei gem. 18040-1 zu planen.
Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie über ausreichende Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit verfügen, um die anstehende Planungsaufgabe in hoher gestalterisch-funktionaler Qualität im vorgegebenen Zeitrahmen bearbeiten zu können. Ständige Erreichbarkeit und regelmäßige auch kurzfristige Präsenz an der Baustelle wird spätestens ab LPH 8 voraus gesetzt. Erwartet wird, dass die Bewerber vergleichbare Projekte realisiert haben. Erwartet wird darüber hinaus die Erfahrung in der Abwicklung öffentlicher Bauvorhaben sowie bei der Planung von Gebäuden mit erhöhtem Energiestandard.
Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie über ausreichende Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit verfügen, um die anstehende Planungsaufgabe in hoher gestalterisch-funktionaler Qualität im vorgegebenen Zeitrahmen bearbeiten zu können. Ständige Erreichbarkeit und regelmäßige auch kurzfristige Präsenz an der Baustelle wird spätestens ab LPH 8 voraus gesetzt. Erwartet wird, dass die Bewerber vergleichbare Projekte realisiert haben. Erwartet wird darüber hinaus die Erfahrung in der Abwicklung öffentlicher Bauvorhaben sowie bei der Planung von Gebäuden mit erhöhtem Energiestandard.
Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Der Auftrag kann verlängert werden bis zum Abschluss der Gesamtbaumaßnahmen.
Zusätzliche Informationen: Ausführungszeitraum voraussichtlich Frühjahr 2020 – Ende 2021
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bitte laden Sie sich zur Teilnahme den unter www.vmp-rheinland.de vorbereiteten Teilnahmeantrag herunter. Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen: Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, Erklärung zu Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen und deren berufliche Qualifikation, Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen.
Bitte laden Sie sich zur Teilnahme den unter www.vmp-rheinland.de vorbereiteten Teilnahmeantrag herunter. Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen: Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, Erklärung zu Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen und deren berufliche Qualifikation, Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Bitte laden Sie sich zur Teilnahme den unter www.vmp-rheinland.de vorbereiteten Teilnahmeantrag herunter. Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen: Erklärung zur bestehenden Berufshaftpflichtversicherung oder der Bestätigung dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird und eine Erklärung über den gemittelten Jahresumsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen in den Geschäftsjahren 2015, 2016, 2017.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bitte laden Sie sich zur Teilnahme den unter www.vmp-rheinland.de vorbereiteten Teilnahmeantrag herunter. Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen: Erklärung zur bestehenden Berufshaftpflichtversicherung oder der Bestätigung dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird und eine Erklärung über den gemittelten Jahresumsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen in den Geschäftsjahren 2015, 2016, 2017.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Bitte laden Sie sich zur Teilnahme den unter www.vmp-rheinland.de vorbereiteten Teilnahmeantrag herunter. Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen:
— Erklärungen über vergleichbare Leistungen
Eine Liste der wesentlichen in den Jahren 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 erbrachten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind: Erläuterung der Aufgabenstellung, Angabe des Energiestandards, Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit, der bearbeiteten Leistungsphasen, sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers der Dienstleistung mit Kontaktdaten. Separate Darstellung der Referenzprojekte auf je einem DIN A4 Blatt (Pläne, Bilder, Text).
Eine Liste der wesentlichen in den Jahren 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 erbrachten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind: Erläuterung der Aufgabenstellung, Angabe des Energiestandards, Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit, der bearbeiteten Leistungsphasen, sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers der Dienstleistung mit Kontaktdaten. Separate Darstellung der Referenzprojekte auf je einem DIN A4 Blatt (Pläne, Bilder, Text).
— Erklärung über die Technische Projektleitung
Eine Erklärung mit Angaben über die Technische Projektleitung und deren Qualifikation in Form eines fachlichen Lebenslaufs mit Angabe der Berufserfahrung in Jahren sowie Referenzen vergleichbarer Dienstleistungen in der Funktion der technischen Projektleitung mit Erläuterung der Aufgabenstellung, Angabe der bearbeiteten Leistungsphasen und der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistung.
Eine Erklärung mit Angaben über die Technische Projektleitung und deren Qualifikation in Form eines fachlichen Lebenslaufs mit Angabe der Berufserfahrung in Jahren sowie Referenzen vergleichbarer Dienstleistungen in der Funktion der technischen Projektleitung mit Erläuterung der Aufgabenstellung, Angabe der bearbeiteten Leistungsphasen und der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistung.
— Erklärung zu Beschäftigten und Führungskräften
Eine Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den Jahren 2015, 2016, 2017 Beschäftigten sowie die Anzahl der Führungskräfte in den Jahren 2015, 2016, 2017 ersichtlich ist.
— Erklärung zur technischen Ausstattung
Eine Erklärung zur technischen Ausstattung, die für die Dienstleistung zur Verfügung steht. Angabe der im Büro verwendeten Planungs- und Berechnungssoftware, Angaben über möglichen Datenaustausch mittels dxf-Schnittstelle (oder entsprechend kompatibel), Angaben zu GAEB- Schnittstellen und Angabe der vorhandenen Hardware.
Eine Erklärung zur technischen Ausstattung, die für die Dienstleistung zur Verfügung steht. Angabe der im Büro verwendeten Planungs- und Berechnungssoftware, Angaben über möglichen Datenaustausch mittels dxf-Schnittstelle (oder entsprechend kompatibel), Angaben zu GAEB- Schnittstellen und Angabe der vorhandenen Hardware.
— Erklärung zur Gewährleistung der Qualität der Dienstleistung
Eine Erklärung über die Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität der Dienstleistung.
— Erklärung zu eventuellem Unterauftrag
Eine Erklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt.
Mindeststandards:
Mindestens ein Referenzobjekt muss für einen kommunalen Auftraggeber ausgeführt worden sein. Mindestens 1 Referenzprojekt muss der Kategorie a) gem. Bewertungsmatrix Eignungskriterien entsprechen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Vorbehalt für den Berufsstand Architekt /-in. Wird als Berufsqualifikation der Beruf des Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten oder Stadtplaners gefordert, so ist zuzulassen, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Vorbehalt für den Berufsstand Architekt /-in. Wird als Berufsqualifikation der Beruf des Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten oder Stadtplaners gefordert, so ist zuzulassen, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1) Teilnahmeber. sind in den EWR-/WTO/GPA-Staaten ansässige nat. Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht befugt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als solcher tätig zu werden. Jur. Personen sind als Bewerber zuzulassen, wenn Sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach der o. g. Voraussetzung benennen können (§ 75 VgV).
1) Teilnahmeber. sind in den EWR-/WTO/GPA-Staaten ansässige nat. Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht befugt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als solcher tätig zu werden. Jur. Personen sind als Bewerber zuzulassen, wenn Sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach der o. g. Voraussetzung benennen können (§ 75 VgV).
2) Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn bei jedem Mitglied die in Ziffer 1.) genannte Anforderung für den jeweiligen Leistungsbereich erfüllt ist.
3) Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrags anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeber., wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Vorauss. nach Ziffer 1.) und 2.) erfüllen und ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 VgV). Die Gewährleistung der gesamtschuldnerischen Haftung auch über die Auflösung der ARGE hinaus ist durch eine verb. Erklärung nachzuweisen.
3) Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrags anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeber., wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Vorauss. nach Ziffer 1.) und 2.) erfüllen und ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 VgV). Die Gewährleistung der gesamtschuldnerischen Haftung auch über die Auflösung der ARGE hinaus ist durch eine verb. Erklärung nachzuweisen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
a) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Gewichtung 10 %: Gemittelter Jahresumsatz für entsprechende Dienstleistungen aus den Jahren 2015, 2016 und 2017; vgl. Anlage zu Ziffer 2.2 des Teilnahmeantrags.
b) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 90 %, unterteilt in:
— Gewichtung 55 %:
Referenzen Neubaumaßnahmen aus den Jahren 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 von ausgeführten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind:
Kategorie a)
2 Punkte pro nachgewiesenem Referenzprojekt, welches bezüglich der Aufgabenstellung vergleichbare Komplexitäts- und Qualitätsanforderungen aufweist, u.a. durch Umsetzung eines erhöhten Energiestandards, und bei dem die LPH 1-8 gem. HOAI erarbeitet wurden. Der Abschluss der Leistungen (Abschluss LPH 8) muss innerhalb des Betrachtungszeitraums liegen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
2 Punkte pro nachgewiesenem Referenzprojekt, welches bezüglich der Aufgabenstellung vergleichbare Komplexitäts- und Qualitätsanforderungen aufweist, u.a. durch Umsetzung eines erhöhten Energiestandards, und bei dem die LPH 1-8 gem. HOAI erarbeitet wurden. Der Abschluss der Leistungen (Abschluss LPH 8) muss innerhalb des Betrachtungszeitraums liegen.
Kategorie b)
1 Punkt pro nachgewiesenem Referenzprojekt, welches bezüglich der Aufgabenstellung vergleichbare Komplexitäts- und Qualitätsanforderungen aufweist, bei dem aber nur teilweise Leistungsphasen erarbeitet wurden oder bei dem die Leistungen derzeit noch nicht abgeschlossen sind (LPH 8), sowie Referenzen, die nicht ohne weiteres vergleichbar sind, und/oder Projekte, die keinen erhöhten Energiestandard aufweisen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
1 Punkt pro nachgewiesenem Referenzprojekt, welches bezüglich der Aufgabenstellung vergleichbare Komplexitäts- und Qualitätsanforderungen aufweist, bei dem aber nur teilweise Leistungsphasen erarbeitet wurden oder bei dem die Leistungen derzeit noch nicht abgeschlossen sind (LPH 8), sowie Referenzen, die nicht ohne weiteres vergleichbar sind, und/oder Projekte, die keinen erhöhten Energiestandard aufweisen.
Die Vergleichbarkeit ist unabhängig von der Nutzungsart.
In die Bewertung fließen max. 5 Referenzen ein.
Maximale Punktzahl (max. Erreichungsgrad) von 10 Punkten bei Nachweis von = 5 Projekten der Kategorie a).
Mindestbedingungen:
1) mindestens ein Referenzobjekt muss der Kategorie a) entsprechen;
2) mindestens ein Referenzobjekt muss für einen kommunalen Auftraggeber ausgeführt worden sein.
Bei Nicht-Erfüllung der Mindestkriterien wird das Kriterium Referenzen mit 0 Punkten bewertet.
— Gewichtung 10 %:
Qualifikation Technische/r Projektleiter/in, der/die das Projekt durchführt, mit fachl. Lebenslauf und Referenzen; Bewertung: max. 2 Punkte pro nachgewiesene Referenz vergleichbarer Projekte;
Die max. Punktzahl (max. Erreichungsgrad) von 10 Punkten wird erreicht bei Nachweis von = 5 vergleichbaren Referenzprojekten der Kategorie a) (s. oben) in der Funktion der technischen Projektleitung; Teilpunkte entsprechend Kategorie b).
— Gewichtung 5 %: Berufserfahrung Technische/r Projektleiter/in, der/die das Projekt durchführt.
Bewertung: Die maximale Punktzahl (max. Erreichungsgrad) von 10 Punkten wird erreicht bei Anzahl Berufsjahre = 15 Jahre.
— Gewichtung 10 %: Anzahl der Mitarbeiter und Führungskräfte in den Jahren 2015, 2016 und 2017 (Durchschnitt gemittelt).
Bewertung: Die maximale Punktzahl (max. Erreichungsgrad) von 10 Punkten wird erreicht bei Anzahl Mitarbeiter = 15.
— Gewichtung 10 %: Beschreibung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität der Dienstleistung.
Bewertung: Die maximale Punktzahl (max. Erreichungsgrad) von 10 Punkten wird erreicht bei Nachweis eines zertifizierten QM-Systems oder alternativ konkreten Aussagen zur Projekt- und Prozessorganisation sowie Qualitätskontrolle.
Der Erreichungsgrad wird mit den Punktzahlen 0 (niedrigste Bewertung) bis 10 (höchste Bewertung) bewertet unter Beachtung der jeweiligen prozentualen Gewichtung die anteilige Bewertungszahl berechnet. Die Einzelergebnisse (anteilige Bewertungssummen) werden addiert und auf Grundlage der Gesamtsumme die Bewerberfolge ermittelt.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Der Erreichungsgrad wird mit den Punktzahlen 0 (niedrigste Bewertung) bis 10 (höchste Bewertung) bewertet unter Beachtung der jeweiligen prozentualen Gewichtung die anteilige Bewertungszahl berechnet. Die Einzelergebnisse (anteilige Bewertungssummen) werden addiert und auf Grundlage der Gesamtsumme die Bewerberfolge ermittelt.
Die 3 bzw. 5 Bewerber mit den höchsten Bewertungssummen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los.
Grundsätzliche Kriterien:
1) Die maximale Anzahl der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft ist auf 2 begrenzt;
2) Die Anzahl der Unterauftragnehmer ist auf 1 begrenzt.
Bewerber, die die v. g. grundsätzlichen Kriterien nicht erfüllen, werden aus dem Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen.
Gesetzliche Grundlagen bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.
Weiteres siehe Wertungsmatrix Eignungskriterien.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
a) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der im Teilnahmeantrag vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt des Teilnahmeantrags notwendig.
b) Die Bewerbung ist in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs mithilfe elektronischer Mittel nach § 10 Vergabeverordnung, postalisch oder direkt zu übermitteln. Bei postalischer oder direkter Übermittlung ist diese in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber einzureichen (VgV § 53). Zur Kennzeichnung ist der im Teilnahmeantrag zur Verfügung gestellte Aufkleber zu verwenden.
b) Die Bewerbung ist in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs mithilfe elektronischer Mittel nach § 10 Vergabeverordnung, postalisch oder direkt zu übermitteln. Bei postalischer oder direkter Übermittlung ist diese in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber einzureichen (VgV § 53). Zur Kennzeichnung ist der im Teilnahmeantrag zur Verfügung gestellte Aufkleber zu verwenden.
c) Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber eingereicht wurden. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurück gegeben.
d) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist, nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
d) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist, nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Hinsichtlich der Fristen zur Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verwiesen.
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 128-292106 (2018-07-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-03-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Insgesamt wird von einer Nutzfläche von ca. 2 860 m
Zusätzliche Informationen: Ausführungszeitraum voraussichtlich Frühjahr 2019 – Ende 2021
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der zu erwartenden Leistung / Projektumsetzung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 80
Preis (Gewichtung): 20
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-02-26 📅
Name: Fischer I Summerer Architekten
Postanschrift: An der Esche 26
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53111
Land: Deutschland 🇩🇪 Bonn, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen zur Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)verwiesen.
§ 160 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,