Bundesstadt Bonn: SGB-279719: Planung des Neubaus des Schulzentrum Tannenbusch – Architektenleistungen

Bundesstadt Bonn

SGB-279719: Architektenleistungen – Objektplanung, Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. §34 HOAI, Grundleistungen der Lph. 1-9 (stufenweise Beauftragung) – Neubau des Schulzentrums Tannenbusch, bestehend aus Freiherr-vom-Stein Realschule und Tannenbusch Gymnasium, Bonn -Tannenbusch;
Zunächst wird die Grundlagenplanung und Vorplanung beauftragt. Für die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht kein Rechtsanspruch. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine weitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadenersatzansprüche ableiten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-01-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-11-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-11-28 Auftragsbekanntmachung
2019-07-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-11-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: SGB-279719
Kurze Beschreibung:
SGB-279719: Architektenleistungen – Objektplanung, Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. §34 HOAI, Grundleistungen der Lph. 1-9 (stufenweise Beauftragung) – Neubau des Schulzentrums Tannenbusch, bestehend aus Freiherr-vom-Stein Realschule und Tannenbusch Gymnasium, Bonn -Tannenbusch; Zunächst wird die Grundlagenplanung und Vorplanung beauftragt. Für die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht kein Rechtsanspruch. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine weitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadenersatzansprüche ableiten.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesstadt Bonn
Postanschrift: Berliner Platz 2
Postleitzahl: 53111
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bonn.de 🌏
E-Mail: referatvergabedienste@bonn.de 📧
Telefon: +49 22877-4343 📞
Fax: +49 22877-3602 📠
URL der Dokumente: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYYFYXAA/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYYFYXAA 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-11-28 📅
Einreichungsfrist: 2019-01-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-12-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 232-530347
ABl. S-Ausgabe: 232
Zusätzliche Informationen
Ergänzend zur Laufzeit des Vertrags: — Beginn: Frühjahr 2019, — Ende: Frühjahr 2023.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
SGB-279719: Architektenleistungen – Objektplanung, Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. §34 HOAI, Grundleistungen der Lph. 1-9 (stufenweise Beauftragung) – Neubau des Schulzentrums Tannenbusch, bestehend aus Freiherr-vom-Stein Realschule und Tannenbusch Gymnasium, Bonn -Tannenbusch;
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Zunächst wird die Grundlagenplanung und Vorplanung beauftragt. Für die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht kein Rechtsanspruch. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine weitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadenersatzansprüche ableiten.
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SGB-279719: Architektenleistungen – Objektplanung für den Neubau des Schulzentrums Tannenbusch, bestehend aus Freiherr-vom-Stein Realschule und Tannenbusch Gymnasium, Bonn -Tannenbusch:
Für die vierzügige Realschule und für das zukünftig in der Sekundarstufe I vierzügige und in der Sekundarstufe II 6 zügig gegliederte Gymnasium ist ein gemeinsamer Neubau zu planen. Weitere organisatorische Merkmale sind der Wechsel von G8 zu G9. Beachtet werden sollen auch die besonderen Profile der Schulen (Freiherr-vom-Stein Realschule: Schülerschaft aus über 30 Nationen, auch Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf; Tannenbusch Gymnasium: A-Klasse mit vielseitig interessierten Schülerinnen mit Universitätsbezug, Sport-Klasse als Eliteschule des Sports NRW und Musik-Klasse) Weiterhin ist das gemeinsame Lernen vor allem in Form der Inklusion zu berücksichtigen. Auch die Ganztagskonzepte, die Übermittagbetreuung als offenes Angebot der Realschule für die 5er und 6er Jahrgänge und die Einführung des gebundenen Ganztags des Gymnasiums sollen Berücksichtigung finden.
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a) Gebäude / Raumprogramm
Derzeit besteht das Schulgebäude aus einem heterogenen, zweigeschossigen Gebäude des Baujahres 1976/77, das an den Schulhof angrenzt. Auf dem benachbarten Schulgelände befinden sich viele Einzelgebäude (große Dreifachturnhalle, zukünftige Einfeldturnhalle, gemeinsame Mensa in der Carl-Schurz-Schule, etc.). Aufgrund des sehr hohen Sanierungsbedarfes wurde entschieden einen Neubau auf dem Gelände des derzeitigen Schulhofs und der Lehrerparkplätze zu bauen und den Altbau erst nach Beendigung des Neubaus in einer gesonderten Maßnahme abzubrechen. Es sind keine weiteren Einzelgebäude gewünscht, sondern ein gemeinschaftliches Schulgebäude. Beide Schulen erhalten ihre eigene Identität und sind für sich, mit ihrem Profil in einem eigenen Trakt erkennbar. Das bedeutet für beide Schulen, dass sie sich als eine Gemeinschaft in einem Gebäudetrakt mit ihren eigenen Funktionsbereichen identifizieren und organisieren können.
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Das Gebäude soll die Unterrichtung und Betreuung von ca. 1692 Schülerinnen durch 220 Personen ermöglichen. Dabei soll auf Synergieeffekte als Schulzentrum in Bezug auf sinnvolle Nachbarschaften von Funktionsbereichen und gemeinschaftlichen bis hin zu öffentlichen Nutzungsbereichen geachtet werden.
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Es sollen für beide Schulen jeweils Cluster entstehen mit jeweils 24 Klassenräumen, je 6 Clustermitten/ Lernateliers, je 6 Differenzierungsräume zur individuellen Förderung, sowie je 6 Räume für Material, Medien, Arbeitsnischen und Lernmittel.
Für die Sekundarstufe II des Gymnasiums soll ein Fachcluster und ein Oberstufenzentrum geplant werden. Der Fachcluster soll aus neun großen und 6 kleineren Kursräumen, 2 Klausurräumen / zusätzlichen Kursräumen, 3 Clustermitten / Selbstlernzentrum und 3 Differenzierungs-, Besprechungsräumen zur individuellen Förderung sowie 3 Räumen für Material, Medien, Arbeitsnische / Lehrmittel bestehen. Das Oberstufenzentrum soll aus einem Aufenthaltsraum, dem Selbstlernzentrum / Aufenthalt, der Schülervertretung und einem Besprechungsraum gebildet werden.
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Der naturwissenschaftliche Bereich der Freiherr-vom-Stein Realschule wird aus 3 Räumen für Physik/ Chemie/ Biologie, einem Praktikumsraum, einer Clustermitte/ Experimentierfläche / Schülersammlung, einem Raum für Material, Medien, Arbeitsnische / Lehrersammlung sowie einem gemeinsam mit dem Tannenbuschgymnasium genutzten Auditorium gebildet werden.
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Der naturwissenschaftliche Bereich des Tannenbusch Gymnasium soll acht Räume für Physik/ Chemie/ Biologie, 2 Clustermitten/ Experimentierflächen / Schülerversammlungsräume, 2 Räumen Material, Medien, Arbeitsnische / Lehrersammlung mit dem bereits erwähnten gemeinschaftlich genutzten Auditorium geplant werden.
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Der künstlerische Bereich der Realschule soll aus einem Kunst-, 2 Werk- und Technikräumen, einem Raum für textiles Gestalten, 2 kleinen und einem großen Nebenraum bestehen. Der musische Bereich der Realschule entsteht aus einem Musiksaal und einem angrenzenden Instrumentenlager. Der künstlerische Bereich des Gymnasiums soll aus 2 Kunstsälen mit großen Nebenräumen gebildet werden. Der musikalische Bereich gliedert sich in einen großen und einen kleinen Musiksaal, ein Instrumentenlager, vier Übungszellen einem Tonstudio und einen Raum zur Lagerung des Flügels. Für die Realschule ist ein Hauswirtschaftsraum mit Essraum vorgesehen. Mit dem in räumlicher Nähe anzusiedelnden
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„Schülerbistro" für die älteren Schülerinnen soll die Verpflegungssituation der 1692 Schüler*innen vervollständigt und mögliche Synergien genutzt werden. Beide Schulen sollen je einen Raum für Ganztags- / Freizeitbereich sowie einen Klausurraum erhalten. Für beide Schulen soll jeweils eine eigene Aula vorgesehen werden, wobei die Aula des Gymnasiums teilbar sein soll.
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Für die Schulsozialarbeit sind jeweils 3 Räume für Beratung / Büro, ein gemeinschaftlich genutzter Mehrzweckraum mit Lager sowie je ein Raum für Streitschlichter und ein Raum für die Schülervertretung der Realschule vorzuhalten.
Es ist jeweils ein Schulsanitätsdienstraum und je ein Therapie- /Pflegeraum einzuplanen. Ein gemeinschaftlich genutzter Außengeräteraum soll entstehen. Darüber hinaus ist für Lehrer und Mitarbeiter jeweils ein zentraler Lehrerbereich zur Kommunikation und zum Arbeiten für beide Schulen notwendig. Die notwendigen Verwaltungsräume sind der Anlage zu entnehmen. Die Teeküche ist als gemeinschaftliche Einrichtung gedacht.
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Als Wirtschaftsflächen sind der jeweils 2 Verwaltungslager / Serverräume pro Schule, der Hausmeisterraum (gemeinschaftlich) und je ein Raum für benzinbetriebene Geräte (außerhalb des Gebäudes) vorzusehen.
Für den Neubau wird insgesamt von einer Nutzfläche von ca. 10 647 m
Darüber hinaus sind Sanitärräume in ausreichender Anzahl und Größe für Schüler und Lehrer sowie Putzmittelräume erforderlich.
Der Neubau ist barrierefrei gem. DIN 18040-1 zu planen.
Er soll im KfW 55 Standard mit Passivhauskomponenten geplant werden. Die Ausführung der Baumaßnahme muss im laufenden Schul-Betrieb erfolgen. Für das Bestandsgebäude besteht kein Denkmalschutz.
Die Planungsleistungen für erforderliche Abbruchmaßnahmen sind nicht Gegenstand der Ausschreibung und werden ggfs. später nachbeauftragt.
b) Städtebauliche Situation und Anforderungen für den zukünftigen Neubau:
Das Schulzentrum Tannenbusch ist am Zentrum des Stadtteils Tannenbusch verortet, jedoch wendet sich das Bestandsgebäude und dessen Haupteingang mit der Adresse Hirschberger Straße vom Stadtteilkern ab. Die fußläufige Zuwegung vom Zentrum sowie von der Haltestelle der Linie 16 erfolgt durch eine Brücke über die Agnetendorfer Straße. Die bedeutsame Funktion des Schulzentrums für den Stadtteil erfordert städtebaulich eine unmittelbare Ausrichtung, Zuwegung und Anbindung an das Zentrum sowie eine stärkere Vernetzung mit den sozialen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen und außerschulischen Lernorten. Es ist erforderlich die Adresse zur Agnetendorfer Straße auszubilden, Auffindbarkeit und Erreichbarkeit des Schulzentrums zu ordnen und Räume mit unklarer Zuordnung zu vermeiden. Es sind eine klare Wegeführung und gute Beleuchtung vorzusehen. Darüber hinaus ist eine eindeutige, städtebaulich wirksame Eingangssituation zum Schulgebäude an der Agnetendorfer Straße herzustellen. Zusätzlich gibt es bereits eine Vorplanung zur Umgestaltung des Straßenraumes der Agnetendorfer Staße, die im Zuge des Neubaus reaktiviert werden kann.
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Eine großzügige Anbindung für Fußgänger und Radfahrer ist von der Agnetendorfer Straße aus vorzusehen. Es sind großzügige, überdachte Fahrradabstellanlagen in ausreichender Zahl und gut erreichbar einzuplanen. Entlang der Agnetendorfer Straße ist eine räumlich wirksame Adressbildung vorzusehen. Der Haupteingang zum Schulgelände und der Haupteingang bzw. die Haupteingänge zu den Schulen müssen gut auffindbar zur Agnetendorfer Straße hin orientiert sein.
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Da zwischen der Agnetendorfer Straße und dem neuen Schulgebäude der Schulhof liegen wird, soll der gesamte Lieferverkehr / Müllfahrzeuge etc. von der Hirschberger Straße erfolgen, ebenso die Zufahrt zu den Lehrerparkplätzen.
Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie über ausreichende Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit verfügen, um die anstehende Planungsaufgabe in hoher gestalterisch-funktionaler Qualität im vorgegebenen Zeitrahmen bearbeiten zu können. Ständige Erreichbarkeit und regelmäßige auch kurzfristige Präsenz an der Baustelle wird spätestens ab LPH 7 vorausgesetzt. Erwartet wird, dass die Bewerber vergleichbare Projekte realisiert haben. Erwartet wird darüber hinaus die Erfahrung in der Abwicklung öffentlicher Bauvorhaben sowie Erfahrung bei der Planung von Gebäuden mit erhöhtem Energiestandard.
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Dauer: 48 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Der Auftrag kann verlängert werden bis zum Abschluss der Gesamtbaumaßnahmen.
Zusätzliche Informationen:
Ergänzend zur Laufzeit des Vertrags:
— Beginn: Frühjahr 2019,
— Ende: Frühjahr 2023.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bitte laden Sie sich zur Teilnahme den unter www.vmp-rheinland.de vorbereiteten Teilnahmeantrag herunter. Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen: Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, Erklärung zu Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen und deren berufliche Qualifikation, Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Bitte laden Sie sich zur Teilnahme den unter www.vmp-rheinland.de vorbereiteten Teilnahmeantrag herunter. Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen: Erklärung zur bestehenden Berufshaftpflichtversicherung oder der Bestätigung dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird und eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen in den Geschäftsjahren 2015, 2016, 2017.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Bitte laden Sie sich zur Teilnahme den unter www.vmp-rheinland.de vorbereiteten Teilnahmeantrag herunter.
Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen:
— Erklärungen über vergleichbare Leistungen:
Eine Liste der wesentlichen in den Jahren 2013, 2014, 2015, 2016, 2017 und 2018 erbrachten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind:
Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit der erbrachten Dienstleistung, sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers der Dienstleistung mit Kontaktdaten,
— Erklärung über die Technische Projektleitung:
Eine Erklärung mit Angaben über die Technische Projektleitung und deren Qualifikation in Form eines fachlichen Lebenslaufs mit Referenzen vergleichbarer Dienstleistungen aus den Jahren 2014, 2015, 2016 und 2017 sowie Angaben über die Berufserfahrung in Jahren,
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— Erklärung zu Beschäftigten und Führungskräften:
Eine Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den Jahren 2015, 2016, 2017 Beschäftigten sowie die Anzahl der Führungskräfte in den Jahren 2015, 2016, 2017 ersichtlich ist,
— Erklärung zur technischen Ausstattung:
Eine Erklärung zur technischen Ausstattung, die für die Dienstleistung zur Verfügung steht. Angabe der im Büro Verwendeten Planungs- und Berechnungssoftware, Angaben über möglichen Datenaustausch mittels dxf-Schnittstelle (oder Entsprechend kompatibel), Angaben zu GAEB-Schnittstellen und Angabe der vorhandenen Hardware,
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— Erklärung zur Gewährleistung der Qualität der Dienstleistung:
Eine Erklärung über die Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität der Dienstleistung,
— Erklärung zu eventuellem Unterauftrag:
Eine Erklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Vorbehalt für den Berufsstand Architekt /-in. Wird als Berufsqualifikation der Beruf des Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten oder Stadtplaners gefordert, so ist zuzulassen, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zutragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1) Teilnahmeber. sind in den EWR-/WTO/GPA-Staaten ansässige nat. Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht befugt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der BRD als solcher tätig zu werden. Jur. Personen sind als Bewerber zuzulassen, wenn Sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantw. Berufsangehörigen nach der o.g. Voraussetzung benennen können (§ 75 VgV);
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2) BG sind zugelassen, wenn bei jedem Mitglied die in Ziffer 1.) genannte Anforderung für den jew. Leistungsbereich erfüllt ist;
3) Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrags anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzungen nach Ziffer 1.+2. erfüllen und ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 VgV). Die Gewährleistung der gesamtschuldnerischen Haftung auch über die Auflösung der ARGE hinaus ist durch eine verbindliche Erklärung nachzuweisen. Mehrfachbew. werden ausgeschlossen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
a) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Gewichtung 10 %: Gemittelter Jahresumsatz für entsprechende Dienstleistungen aus den Jahren 2015, 2016und 2017.
b) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 90 %, unterteilt in:
— Gewichtung 55 %:
Referenzen Neubaumaßnahmen aus den Jahren 2013, 2014, 2015, 2016, 2017 und 2018 von ausgeführten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind:
Kategorie a)
2 Punkte pro nachgewiesenem Referenzprojekt, welches bezüglich der Aufgabenstellung vergleichbare Komplexitäts- und Qualitätsanforderungen aufweist, u. a. durch Umsetzung eines erhöhten Energiestandards und bei dem die LPH 1-8 gem. HOAI erarbeitet wurden. Der Abschluss der Leistungen (Abschluss LPH 8) muss innerhalb des Betrachtungszeitraums liegen.
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Kategorie b)
1 Punkt pro nachgewiesenem Referenzprojekt, welches bezüglich der Aufgabenstellung vergleichbare Komplexitäts- und Qualitätsanforderungen aufweist, bei dem aber nur teilweise Leistungsphasen erarbeitet wurden oder bei dem die Leistungen derzeit noch nicht abgeschlossen sind (LPH 8), sowie Referenzen, die nicht ohne weiteres vergleichbar sind, und/oder Projekte, die keinen erhöhten Energiestandard aufweisen.
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Die Vergleichbarkeit ist unabhängig von der Nutzungsart.
In die Bewertung fließen max. 5 Referenzen ein.
Maximale Punktzahl (max. Erreichungsgrad) von 10 Punkten bei Nachweis von = 5 Projekten der Kategorie a).
Mindestbedingungen:
1) mindestens ein Referenzobjekt muss der Kategorie a) entsprechen;
2) mindestens ein Referenzobjekt muss für einen kommunalen Auftraggeber ausgeführt worden sein Nicht-Erfüllung der Mindestbedingungen führt zum Ausschluss.
— Gewichtung 10 %:
Qualifikation Technische/r Projektleiter/in, der/die das Projekt durchführt, mit fachl. Lebenslauf und Referenzen; Bewertung: max. 2 Punkte pro nachgewiesene Referenz vergleichbarer Projekte;
Die max. Punktzahl (max. Erreichungsgrad) von 10 Punkten wird erreicht bei Nachweis von = 5 vergleichbaren Referenzprojekten der Kategorie a) (s. oben) in der Funktion der technischen Projektleitung; Teilpunkte entsprechend Kategorie b).
— Gewichtung 5 %: Berufserfahrung Technische/r Projektleiter/in, der/die das Projekt durchführt.
Bewertung: Die maximale Punktzahl (max. Erreichungsgrad) von 10 Punkten wird erreicht bei Anzahl Berufsjahre = 15 Jahre,
— Gewichtung 10 %: Anzahl der Mitarbeiter und Führungskräfte in den Jahren 2015, 2016 und 2017(Durchschnitt gemittelt).
Bewertung: Die maximale Punktzahl (max. Erreichungsgrad) von 10 Punkten wird erreicht bei Anzahl Mitarbeiter = 15,
— Gewichtung 10 %: Beschreibung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität der Dienstleistung.
Bewertung: Die maximale Punktzahl (max. Erreichungsgrad) von 10 Punkten wird erreicht bei Nachweis eines zertifizierten QM-Systems oder alternativ konkreten Aussagen zur Projekt- und Prozessorganisation sowie Qualitätskontrolle.
Der Erreichungsgrad wird mit den Punktzahlen 0 (niedrigste Bewertung) bis 10 (höchste Bewertung) bewertet unter Beachtung der jeweiligen prozentualen Gewichtung die anteilige Bewertungszahl berechnet. Die Einzelergebnisse (anteilige Bewertungssummen) werden addiert und auf Grundlage der Gesamtsumme die Bewerberfolge ermittelt.
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Die 3 bzw. 5 Bewerber mit den höchsten Bewertungssummen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los.
Grundsätzliche Kriterien:
1) Die maximale Anzahl der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft ist auf 2 begrenzt;
2) Die Anzahl der Unterauftragnehmer ist auf 1 begrenzt.
Bewerber, die die v. g. grundsätzlichen Kriterien nicht erfüllen, werden aus dem Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen.
Gesetzliche Grundlagen bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB. – Weiteres siehe Wertungsmatrix Eignungskriterien.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.bonn.de 🌏
Dokumente URL: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYYFYXAA/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Mehrfachbewerbungen werden ausgeschlossen.
a) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der im Teilnahmeantrag vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine Aussage zu jedem Unterpunkt des Teilnahmeantrags notwendig;
b) Bei Antragsübermittlung in Textform ist der Bieter und die zur Vertretung des Bieters berechtigte natürliche Person zu benennen; falls vorgegeben, ist der Teilnahmeantrag mit der geforderten Signatur zu versehen. Zur Abgabe des Teilnahmeantrags ist eine kostenlose Registrierung erforderlich. Der Teilnahmeantrag ist zusammen mit den Anlagen bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist mit dem Bietertool über die Vergabeplattform www.vmp-rheinland.de an das Referat Vergabedienste zu übermitteln;
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c) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist, nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß §75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
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Bekanntmachungs-ID: CXPTYYFYXAA

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211473116 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Fax: +49 2211472889 📠
Internetadresse: www.bezreg-koeln.nrw.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen zur Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)verwiesen.
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 232-530347 (2018-11-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-07-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
SGB-279719: Architektenleistungen – Objektplanung, Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI, Grundleistungen der Lph. 1-9 (stufenweise Beauftragung) – Neubau des Schulzentrums Tannenbusch, bestehend aus Freiherr-vom-Stein Realschule und Tannenbusch Gymnasium, Bonn -Tannenbusch; Zunächst wird die Grundlagenplanung und Vorplanung beauftragt. Für die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht kein Rechtsanspruch. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine weitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadenersatzansprüche ableiten.
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Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 132-325051
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 232-530347
ABl. S-Ausgabe: 132
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPTYYFYQY8

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
SGB-279719: Architektenleistungen – Objektplanung, Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI, Grundleistungen der Lph. 1-9 (stufenweise Beauftragung) – Neubau des Schulzentrums Tannenbusch, bestehend aus Freiherr-vom-Stein Realschule und Tannenbusch Gymnasium, Bonn
-Tannenbusch;
-Tannenbusch; Zunächst wird die Grundlagneplanung und Vorplanung beauftragt. Für die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht kein Rechtsanspruch. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine weitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadensersatzansprüche ableiten.
Weitere Details wurden bereits mit der eigentlichen Bekanntmachung zum Teilnahmewettbewerb kommuniziert.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der zu erwartenden Leistung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 80
Kostenkriterium (Name): Wirtschaftlichkeit
Kostenkriterium (Gewichtung): 20

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-06-26 📅
Name: Bietergemeinschaft BAURCONSULT Architekten Ingenieure/kplan AG
Postort: Siegen
Postleitzahl: 57080
Land: Deutschland 🇩🇪
Siegen-Wittgenstein 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach
§ 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Quelle: OJS 2019/S 132-325051 (2019-07-09)