Dienstleistungen der Buchhaltung und des Rechnungswesens

Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung

Die Stiftung des öffentlichen Rechts „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ benötigt eine umfassende und nachhaltige Unterstützung beim Aufbau bzw. Ausbau einer funktionierenden Organisation und der Herstellung ihrer Arbeitsfähigkeit. Im Wesentlichen geht es um die Fähigkeit der Stiftung, die von den Betreibern der Kernkraftwerke überwiesenen Barmittel in Höhe von rund EUR 24 Mrd. entsprechend dem gesetzlichen Zweck der Stiftung zu investieren, und die dafür notwendige Organisation und Infrastruktur zu schaffen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-04-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-03-21.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-03-21 Auftragsbekanntmachung
2018-03-29 Ergänzende Angaben
2018-05-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-03-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Buchhaltung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung des öffentlichen Rechts „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ benötigt eine umfassende und nachhaltige Unterstützung beim Aufbau bzw. Ausbau einer funktionierenden Organisation und der Herstellung ihrer Arbeitsfähigkeit. Im Wesentlichen geht es um die Fähigkeit der Stiftung, die von den Betreibern der Kernkraftwerke überwiesenen Barmittel in Höhe von rund EUR 24 Mrd. entsprechend dem gesetzlichen Zweck der Stiftung zu investieren, und die dafür notwendige Organisation und Infrastruktur zu schaffen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Buchhaltung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung
Postanschrift: c/o Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Scharnhorststraße 34-37
Postleitzahl: 10115
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.cliffordchance.com 🌏
E-Mail: accounting2018@cliffordchance.com 📧
Telefon: +49 69/7199-01 📞
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E24656546 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-21 📅
Einreichungsfrist: 2018-04-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 059-130369
ABl. S-Ausgabe: 59
Zusätzliche Informationen
Geben mehrere Unternehmen als Bietergemeinschaft ein gemeinschaftliches Angebot ab, so wird dieses Angebot wie das Angebot eines Einzelbieters behandelt. Bewerber-/Bietergemeinschaften sind Einzelbewerbern/-bietern grundsätzlich gleichgestellt. Eine bestimmte Rechtsform ist nicht vorgeschrieben. Die Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung aller vertraglichen Verpflichtungen. In Bezug auf den Nachweis der Eignung gilt: Jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat seine Eignung für den Teil der Leistungen nachzuweisen, den es im Auftragsfall übernimmt. Mindestvoraussetzungen für die Teilnahme an der Ausschreibung: — Die Verfahrens- und Geschäftssprache ist Deutsch. Daher werden fließende Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift vom Auftragnehmer und von seinem mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals erwartet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ziel der Erbringung der ausschreibungsgegenständlichen Leistungen ist die Herstellung der Handlungsfähigkeit der Stiftung zur Erreichung des in § 1 Abs. 2 des Gesetzes zur Errichtung eines Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung („EntsorgFondsG“) geregelten Stiftungszwecks, die Finanzierung der Kosten für die sichere Entsorgung der entstandenen und zukünftig noch entstehenden radioaktiven Abfälle aus der gewerblichen Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von Elektrizität in Deutschland zu sichern.
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Der vorgesehene Auftrag umfasst die Leistungserbringung zur Durchführung aller notwendigen Prozesse der Buchhaltung und des Rechnungswesens in enger Abstimmung mit dem verantwortlichen Vorstand. Der Bewerber soll alle benötigten Aufgaben des Rechnungswesens und der Buchhaltung für den Auftraggeber übernehmen.
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Dauer: 120 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Soweit der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung (z. B. im Hinblick auf die geforderten Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen (z.B. eines Unterauftragnehmers oder eines konzernverbundenen Unternehmens, nachfolgend „Drittunternehmen“ genannt) in Anspruch nimmt (sog. „Eignungsleihe“ i.S. des § 47 VgV), muss mit Abgabe des Teilnahmeantrags nachgewiesen werden, dass die für den Auftrag erforderlichen Kapazitäten dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft zur Verfügung stehen. Zu diesem Zweck kann der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung des betreffenden Unternehmens vorlegen. Dieser Nachweis bzw. diese Erklärung ist als Anlage dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die nachfolgenden Eignungsnachweise sind auch für Unternehmen vorzulegen, auf die sich ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner / ihrer Eignung beruft. Im Falle einer Teilnahme als Bewerbergemeinschaft sind die Eignungsnachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Abgabe des Teilnahmerantrags nicht beiliegende bzw. den Anforderungen formal bzw. inhaltlich nicht genügende Dokumente, Nachweise, Angaben und Erklärungen unter Fristsetzung nachzufordern. Folgende Angaben / Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
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1) Allgemeine Angaben des Bewerbers (jeweils als Eigenerklärung ausreichend): Angabe zur Teilnahme als Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft; Im Falle einer Bewerbergemeinschaft:
Abgabe einer Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung nach dem vom Auftraggeber bereitgestellten Muster, siehe URL unter Ziff. I.3).
2) Aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als vier Monate (auch für etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen);
3) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB (auch für etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen);
4) Eigenerklärung, dass der Bewerber und sein mit dem vorliegenden Vergabeverfahren befasstes Personal sämtliche Informationen aus und über das vorliegende Vergabeverfahren vertraulich behandeln und nicht an Dritte weiterleiten wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben / Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
1) Eigenerklärung über den Gesamtjahresumsatz des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft und über den Jahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft im Bereich Rechnungswesen, jeweils für die vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Deutschland.
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2) Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 500 000 EUR, welche pro Versicherungsfall zur Verfügung stehen muss (auch für etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen). Sofern eine solche Versicherung derzeit nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend, wonach er sich zum Abschluss der vorgenannten Berufshaftpflichtversicherung spätestens bis zum Zeitpunkt des Vertragsbeginns verpflichtet.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben / Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
1) Aussagekräftige Unternehmensdarstellung inkl. Leistungsportfolio (etwa Name, Anschrift, Rechtsform, Eigentümerstruktur, Organisatorischer Aufbau, Unternehmensgröße, Personal, Niederlassungen, Standorte, Gründungsdatum und kurze Historie).
2) Eigenerklärung, aus der die aktuelle Beschäftigtenzahl des Unternehmens mit Stand zum 31.1.2018 ersichtlich ist (auch für etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen).
3) Benennung von 2 Referenzprojekten über vergleichbare Leistungen, d.h. Dienstleistungen im Bereich des Rechnungswesens und/oder der Buchhaltung jeweils unter Anwendung der Bestimmungen des Bundesreisekostengesetzes (BRKG), welche durchgängig oder teilweise in den Kalenderjahren 2015, 2016 und 2017 durchgeführt worden sind.
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Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-05-04 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-08-15 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Clifford Chance Deutschland LLP
Internetadresse: www.cliffordchance.com 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E24656546 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Clifford Chance Deutschland LLP
Postanschrift: Mainzer Landstraße 46
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60325
Kontaktperson: Herr Rechtsanwalt Steffen Amelung
Fax: +49 69 / 7199-4000 📠
Land: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: https://www.cliffordchance.com/home.html 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Geben mehrere Unternehmen als Bietergemeinschaft ein gemeinschaftliches Angebot ab, so wird dieses Angebot wie das Angebot eines Einzelbieters behandelt. Bewerber-/Bietergemeinschaften sind Einzelbewerbern/-bietern grundsätzlich gleichgestellt. Eine bestimmte Rechtsform ist nicht vorgeschrieben. Die Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung aller vertraglichen Verpflichtungen.
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In Bezug auf den Nachweis der Eignung gilt:
Jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat seine Eignung für den Teil der Leistungen nachzuweisen, den es im Auftragsfall übernimmt.
Mindestvoraussetzungen für die Teilnahme an der Ausschreibung:
— Die Verfahrens- und Geschäftssprache ist Deutsch. Daher werden fließende Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift vom Auftragnehmer und von seinem mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals erwartet.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Unternehmen haben Anspruch darauf, dass die Bestimmungen über das Vergabeverfahren eingehalten werden.
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der derzeit gültigen Fassung.
In Bezug auf die Einreichung von Nachprüfungsanträgen gilt gemäß § 160 GWB:
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
a. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
b. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
c. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
d. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Abs. 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage.
Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Quelle: OJS 2018/S 059-130369 (2018-03-21)
Ergänzende Angaben (2018-03-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung des öffentlichen Rechts „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ benötigt eine umfassende und nachhaltige Unterstützung beim Aufbau bzw. Ausbau einer funktionierenden Organisation und der Herstellung ihrer Arbeitsfähigkeit. Im Wesentlichen geht es um die Fähigkeit der Stiftung, die von den Betreibern der Kernkraftwerke überwiesenen Barmittel in Höhe von rund 24 Mrd. EUR entsprechend dem gesetzlichen Zweck der Stiftung zu investieren, und die dafür notwendige Organisation und Infrastruktur zu schaffen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 064-143267
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 059-130369
ABl. S-Ausgabe: 64
Zusätzliche Informationen
Der mit dieser Änderungsbekanntmachung korrigierte Fehler basiert auf einem redaktionellen Versehen.
Quelle: OJS 2018/S 064-143267 (2018-03-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-05-09)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-05-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-05-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 090-204195
ABl. S-Ausgabe: 90

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2018/S 090-204195 (2018-05-09)