Durchführung von Beratungsleistungen im Bereich der Seeschifffahrt

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Der Auftragnehmer erbringt für den Auftraggeber (teilweise ad hoc) Beratungs- und Untersuchungsleistungen für folg. Bereiche:
—— Wirtschafts- und Finanzfragen der Schifffahrt (internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Handelsflotte),
—— Konzepte und Maßnahmen (Förderprogramme, Strukturbereinigung, Standortsicherung) für die Schifffahrt sowie deren Beurteilung im internationalen Vergleich,
—— Förderfragen betreffend einzelner Schifffahrtsunternehmen,
—— Darstellung der betriebs- und volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Schifffahrtspolitik (zum Beispiel Lohnsteuereinbehalt, Zuschüsse zur Senkung der Lohnnebenkosten, Tonnagebesteuerung, Ausbildungsplatzförderung),
—— Bewertung (Evaluierung) des „Gesamtpaketes zur Entlastung der deutschen Flagge“,
—— Grundsatzfragen des Beihilferechtes (EU),
—— nationale/internationale wirtschafts- und steuerrechtliche Rahmenbedingungen und Regelungen für die Schifffahrt mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Schifffahrtsstandortes.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-09-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-08-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-08-08 Auftragsbekanntmachung
2018-12-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-08-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Referenznummer: 1817/WS21
Kurze Beschreibung:
Der Auftragnehmer erbringt für den Auftraggeber (teilweise ad hoc) Beratungs- und Untersuchungsleistungen für folg. Bereiche: —— Wirtschafts- und Finanzfragen der Schifffahrt (internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Handelsflotte), —— Konzepte und Maßnahmen (Förderprogramme, Strukturbereinigung, Standortsicherung) für die Schifffahrt sowie deren Beurteilung im internationalen Vergleich, —— Förderfragen betreffend einzelner Schifffahrtsunternehmen, —— Darstellung der betriebs- und volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Schifffahrtspolitik (zum Beispiel Lohnsteuereinbehalt, Zuschüsse zur Senkung der Lohnnebenkosten, Tonnagebesteuerung, Ausbildungsplatzförderung), —— Bewertung (Evaluierung) des „Gesamtpaketes zur Entlastung der deutschen Flagge“, —— Grundsatzfragen des Beihilferechtes (EU), —— nationale/internationale wirtschafts- und steuerrechtliche Rahmenbedingungen und Regelungen für die Schifffahrt mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Schifffahrtsstandortes.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Postanschrift: Robert-Schuman-Platz 1
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmvi.de 🌏
E-Mail: servicestelle-vergabe@bmvi.bund.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=210157 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=210157 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-08-08 📅
Einreichungsfrist: 2018-09-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-08-11 📅
Datum des Beginns: 2019-01-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 154-353348
ABl. S-Ausgabe: 154
Zusätzliche Informationen
1) Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabe-Plattform des BMI (s. unter www.evergabe-online.de) durchgeführt. Die Bereitstellung von Vergabeunterlagen sowie die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle erfolgen grundsätzlich über die E-Vergabe-Plattform. Informationen über die E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter: www.evergabe-online.info. 2) Folgende Möglichkeit steht Ihnen für die Fragestellung zur Verfügung: über die E-Vergabe-Plattform bis zum 3.9.2018 um 12.00: (als registrierter Nutzer der eVergabe). Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und per E-Vergabe-Plattform an alle Bewerber versandt. 3) Die Wertung der Angebote erfolgt zweistufig. Zunächst erfolgt die Wertung des schriftlichen Angebotes gemäß den Zuschlagskriterien Nrn. 1.1.1, 1.1.2, 1.2.1, 1.2.2, 2.1 sowie 3. Anhand der ermittelten Punktzahlen wird ausgehend von der hier erreichten höchsten Punktezahl geprüft, welche Bieter unter Berücksichtigung von 4 Bewertungspunkten beim Zuschlagskriterium Nr. 2.2 (= Präsentation) Aussicht auf eine Zuschlagserteilung hätten, selbst wenn das in der o. a. Zwischenwertung führende Angebot nur einen Punkt erhalten würde. Diese Bieter werden zur Präsentation eingeladen, die Einladung hierzu erfolgt hierzu nach Wertung der schriftlichen Angebote. Die Präsentation findet voraussichtlich in der 41. KW 2018 statt. (Angaben ohne Gewähr)
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftragnehmer erbringt für den Auftraggeber (teilweise ad hoc) Beratungs- und Untersuchungsleistungen für folg. Bereiche:
—— Wirtschafts- und Finanzfragen der Schifffahrt (internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Handelsflotte),
—— Konzepte und Maßnahmen (Förderprogramme, Strukturbereinigung, Standortsicherung) für die Schifffahrt sowie deren Beurteilung im internationalen Vergleich,
—— Förderfragen betreffend einzelner Schifffahrtsunternehmen,
—— Darstellung der betriebs- und volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Schifffahrtspolitik (zum Beispiel Lohnsteuereinbehalt, Zuschüsse zur Senkung der Lohnnebenkosten, Tonnagebesteuerung, Ausbildungsplatzförderung),
—— Bewertung (Evaluierung) des „Gesamtpaketes zur Entlastung der deutschen Flagge“,
—— Grundsatzfragen des Beihilferechtes (EU),
—— nationale/internationale wirtschafts- und steuerrechtliche Rahmenbedingungen und Regelungen für die Schifffahrt mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Schifffahrtsstandortes.
Der Umfang der Beratungs- und Untersuchungsleistungen erstreckt sich auf o. a. Bereiche, die im Einzelnen u. a. folgende Aufgabenfelder/Leistungen umfassen können:
— Erstellen von Jahresanalysen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Handelsflotte (Lage, Förderziele, Maßnahmenbeurteilung und Politik-Empfehlungen),
— Beantwortung von Grundsatzfragen zu Fördermaßnahmen für die deutsche Seeschifffahrt (Förderkonzepte, Richtlinienentwürfe, Fundierung von ausbildungs- und beschäftigungsorientierten Maßnahmen),
— Beantwortung von für die Schifffahrt relevanten steuerrechtlichen Fragen (z.B. Steueränderungsgesetze im Bereich Einkommensteuern, Unternehmenssteuern, Ökosteuern, Tonnagebesteuerung etc.),
— Bewertung (Evaluierung) des „Gesamtpaketes zur Entlastung der deutschen Flagge“,
— Erarbeitung von Vorschlägen zur Förderung der Ausbildung an Bord und im Reedereibetrieb (Seeleute-Know-How, Ausbildungsplätze),
— Ad-hoc-Auskünfte/-Untersuchungen zu Förderfragen betreffend einzelner Seeschifffahrtsunternehmen,
— Ad-hoc-Auskünfte/-Untersuchungen über Entwicklungen, insbesondere Maßnahmen anderer Staaten, der EU sowie maritimer internationaler Organisationen zur Förderung der Seeschifffahrt,
— Beantwortung von sonstigen aktuellen Fragen zur Seeschifffahrt,
— Teilnahme an bis zu 6 Sitzungen jährlich:
Die Leistungen werden vom AG jeweils entsprechend der in § 4 des Vertrags beschriebenen Vorgehensweise einzeln beauftragt.
Weitere Angaben siehe Vergabeunterlagen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bieter hat durch Vorlage des ausgefüllten Formblattes F1 – „Erklärung zum Unternehmen“ zu versichern, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (siehe z.B. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__123.html und https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__124.html) vorliegen.
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Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung pro Wirtschaftsteilnehmer (auch von Unterauftragnehmern oder den einzelnen Mitgliedern einer Bew./Bietergemeinschaft)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Sofern zur Erfüllung der Eignungsanforderungen auf ein anderes Unternehmens zurückgegriffen wird, sind auch die geforderten Nachweise des benannten Unternehmens mit dem Angebot vorzulegen. Das benannte Unternehmen hat darüber hinaus, eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorzulegen (Eignungsleihe gem. § 47 VgV)
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EK: Nr. 2 Nachweis einer Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden für den Fall der einfachen Fahrlässigkeit mit einer Mindestdeckungssumme je Schadensfall in Höhe von 1. Mio Euro.
Mindeststandards: Mindestanforderung: Nachweis der Mindestdeckungssumme in Höhe von 1 Mio. EUR
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Sofern zur Erfüllung der Eignungsanforderungen auf ein anderes Unternehmens zurückgegriffen wird, sind auch die geforderten Nachweise des benannten Unternehmens mit dem Angebot vorzulegen. Das benannte Unternehmen hat darüber hinaus, eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorzulegen (Eignungsleihe gem. § 47 VgV)
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EK Nr. 3.1 Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge des Unternehmens in den letzten 3 Jahren, die hinsichtlich der erbrachten wesentlichen Leistungen, mit Bezug auf die ausgeschriebenen Leistungen, Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters geben.
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EK. Nr. 3.2 Erklärung zu Interessenkonflikten / zur Neutralität gem § 46 Abs.2 VgV
Der AN darf ohne Zustimmung des AG, zeitgleich keine Dienstleistungen für Dritte mit widerstreitenden Interessen in der gleichen Sache („Interessenkollision“) bis zum Ende der Vertragslaufzeit übernehmen. Eine Interessenkollision kann insbesondere vorliegen, wenn Beratungsleistungen gegenüber Dritten im Zusammenhang mit seeschifffahrtsbezogenen Fördermaßnahmen erbracht werden, über deren Gewährung der AG entscheidet.
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Der Bieter hat eine Eigenerklärung (s. Formblatt F3.2) abzugeben, die darstellt, ob und auf welche Weise der Leistungserbringer mit Rechtssubjekten gesellschaftsrechtlich verflochten ist bzw. ob er Dienstleistungen für Dritte mit widerstreitenden Interessen in der gleichen Sache („Interessenkollision“) bis zum Ende der Vertragslaufzeit übernehmen wird bzw. welche Maßnahmen der AN getroffen hat, die geeignet sind, die zur Vertragserfüllung erforderliche Neutralität sicherzustellen und eine Interessenkollision auszuschließen.
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Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen
Mindeststandards:
Für EK 3.1: Gefordert werden vergleichbare Referenzen, d.h. Leistungen, die dem Auftragsgegenstand nahekommen oder ähneln und in Umfang, Komplexität (Vielschichtigkeit) und Schwierigkeitsgrad den ausgeschriebenen Leistungen entsprechen.
Im Formblatt F3.1 ist mindestens eine (1) vergleichbare Referenz anzugeben
Für EK 3.2: Ausschluss, wenn aus Sicht des AG die Neutralität in Frage steht, weil erhebliches Gefährdungspotential für Interessenkonflikte im Zusammenhang mit der Ausführung der Leistung vorliegt bzw. vorliegen wird.
Soweit im Rahmen einer Einzelfallprüfung ein Interessenkonflikt nicht ausgeschlossen werden kann, wird der Bieter von der Teilnahme am weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Dies dient der Gewährleistung des allgemeinen Wettbewerbsgrundsatzes und des mit dem vergaberechtlichen Gleichbehandlungsgebot in engem Zusammenhang stehenden Neutralitätsgebots.
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Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der AN darf ohne Zustimmung des AG, zeitgleich keine Dienstleistungen für Dritte mit widerstreitenden Interessen in der gleichen Sache („Interessenkollision“) bis zum Ende der Vertragslaufzeit übernehmen. Eine Interessenkollision kann insbesondere vorliegen, wenn Beratungsleistungen gegenüber Dritten im Zusammenhang mit seeschifffahrtsbezogenen Fördermaßnahmen erbracht werden, über deren Gewährung der AG entscheidet.
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Die im Rahmen der Leistungserbringung für den AN tätigen Personen müssen vor Auftragsbeginn auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Obliegenheiten durch den AG nach dem Verpflichtungsgesetz (VerpflG) mündlich verpflichtet werden. Diese Verpflichtung wird in eine Niederschrift aufgenommen, die der Verpflichtete zu unterzeichnen hat. Hierüber er-hält er eine Abschrift der Niederschrift.
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Näheres siehe Vergabeunterlagen

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-12-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2018-09-12 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Ort des Eröffnungstermins: Bonn

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=210157 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabe-Plattform des BMI (s. unter www.evergabe-online.de) durchgeführt. Die Bereitstellung von Vergabeunterlagen sowie die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle erfolgen grundsätzlich über die E-Vergabe-Plattform. Informationen über die E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter: www.evergabe-online.info.
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2) Folgende Möglichkeit steht Ihnen für die Fragestellung zur Verfügung: über die E-Vergabe-Plattform bis zum 3.9.2018 um 12.00: (als registrierter Nutzer der eVergabe). Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und per E-Vergabe-Plattform an alle Bewerber versandt.
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3) Die Wertung der Angebote erfolgt zweistufig. Zunächst erfolgt die Wertung des schriftlichen Angebotes gemäß den Zuschlagskriterien Nrn. 1.1.1, 1.1.2, 1.2.1, 1.2.2, 2.1 sowie 3.
Anhand der ermittelten Punktzahlen wird ausgehend von der hier erreichten höchsten Punktezahl geprüft, welche Bieter unter Berücksichtigung von 4 Bewertungspunkten beim Zuschlagskriterium Nr. 2.2 (= Präsentation) Aussicht auf eine Zuschlagserteilung hätten, selbst wenn das in der o. a. Zwischenwertung führende Angebot nur einen Punkt erhalten würde.
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Diese Bieter werden zur Präsentation eingeladen, die Einladung hierzu erfolgt hierzu nach Wertung der schriftlichen Angebote.
Die Präsentation findet voraussichtlich in der 41. KW 2018 statt. (Angaben ohne Gewähr)

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
Fax: +49 228-9499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB (siehe z.B.: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html) hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
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§ 160 GWB lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB (siehe z.B.: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html) die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des §134 Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg oder per Fax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 Abs. 2 S. 1 und S. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an (§ 134 Abs. 2 S. 3 GWB).
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Quelle: OJS 2018/S 154-353348 (2018-08-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-12-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftragnehmer erbringt für den Auftraggeber (teilweise ad hoc) Beratungs- und Untersuchungsleistungen für folg. Bereiche: — Wirtschafts- und Finanzfragen der Schifffahrt (internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Handelsflotte), — Konzepte und Maßnahmen (Förderprogramme, Strukturbereinigung, Standortsicherung) für die Schifffahrt sowie deren Beurteilung im internationalen Vergleich, — Förderfragen betreffend einzelner Schifffahrtsunternehmen, — Darstellung der betriebs- und volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Schifffahrtspolitik (zum Beispiel Lohnsteuereinbehalt, Zuschüsse zur Senkung der Lohnnebenkosten, Tonnagebesteuerung, Ausbildungsplatzförderung), — Bewertung (Evaluierung) des „Gesamtpaketes zur Entlastung der deutschen Flagge“, — Grundsatzfragen des Beihilferechtes (EU), — nationale/internationale wirtschafts- und steuerrechtliche Rahmenbedingungen und Regelungen für die Schifffahrt mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Schifffahrtsstandortes.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-12-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-12-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 245-561703
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 154-353348
ABl. S-Ausgabe: 245

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Wirtschafts- und Finanzfragen der Schifffahrt (internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Handelsflotte),
— Konzepte und Maßnahmen (Förderprogramme, Strukturbereinigung, Standortsicherung) für die Schifffahrt sowie deren Beurteilung im internationalen Vergleich,
— Förderfragen betreffend einzelner Schifffahrtsunternehmen,
— Darstellung der betriebs- und volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Schifffahrtspolitik (zum Beispiel Lohnsteuereinbehalt, Zuschüsse zur Senkung der Lohnnebenkosten, Tonnagebesteuerung, Ausbildungsplatzförderung),
— Grundsatzfragen des Beihilferechtes (EU),
— nationale/internationale wirtschafts- und steuerrechtliche Rahmenbedingungen und Regelungen für die Schifffahrt mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Schifffahrtsstandortes.
— Beantwortung von für die Schifffahrt relevanten steuerrechtlichen Fragen (z. B. Steueränderungsgesetze im Bereich Einkommensteuern, Unternehmenssteuern, Ökosteuern, Tonnagebesteuerung etc.),

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Datengrundlagen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Einschätzung der aktuellen Lage in der Seeschifffahrt
Prognosen
Einschätzung künftige Handlungsfelder
Qualifikation und Erfahrungen des für die Auftragsausführung einzusetzenden Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation und Beantwortung von auftragsbezogenen Fragen sowie Fragen zum Angebot und zur Präsentation.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Preis (Gewichtung): 25

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-12-11 📅
Name: Ernst & Young GmbH
Postanschrift: Rothenbaumchaussee 78
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20148
Land: Deutschland 🇩🇪
Hamburg 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2018/S 245-561703 (2018-12-18)