DWI JointLab fiT Aachen – Neubau Forschungsgebäude – Architektur

DWI – Leibniz Institut für interaktive Materialien e. V.

Im DWI forschen WissenschaftlerInnen interdisziplinär an interaktiven Materialien mit der Motivation „Materialien für ein besseres Leben" zu entwickeln. Mit dem Joint Lab fiT wird ein Ausbau der Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen angestrebt. Das fiT soll die Lücke zwischen der biomedizinischen Forschung und dem Einsatz neuer Materialien für die Behandlung von Patienten schließen. Im Fokus steht die Eigenherstellung von Medizinprodukten. Forschende Ärzte sollen die Möglichkeit erhalten in eigener Initiative den Nachweis neuartiger Therapien zu erbringen. Für das fiT soll ein Gebäude mit GMP/GLP konformen Laboren (inkl. Reinräume) als Erweiterung des bestehenden Instituts errichtet werden. Basierend auf einer Machbarkeitsstudie und einer ersten Bedarfsermittlung wurden die Kosten geschätzt auf 11,5 Mio. EUR netto für die KG 200-600. Es ist beabsichtigt, einen Objektplaner mit folgenden Leistungen stufenweise zu beauftragen: Objektplanung, gem. §34 HOAI, LPH 1-9.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-01-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-12-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-12-11 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-12-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: DWI_2018_10
Kurze Beschreibung:
Im DWI forschen WissenschaftlerInnen interdisziplinär an interaktiven Materialien mit der Motivation „Materialien für ein besseres Leben" zu entwickeln. Mit dem Joint Lab fiT wird ein Ausbau der Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen angestrebt. Das fiT soll die Lücke zwischen der biomedizinischen Forschung und dem Einsatz neuer Materialien für die Behandlung von Patienten schließen. Im Fokus steht die Eigenherstellung von Medizinprodukten. Forschende Ärzte sollen die Möglichkeit erhalten in eigener Initiative den Nachweis neuartiger Therapien zu erbringen. Für das fiT soll ein Gebäude mit GMP/GLP konformen Laboren (inkl. Reinräume) als Erweiterung des bestehenden Instituts errichtet werden. Basierend auf einer Machbarkeitsstudie und einer ersten Bedarfsermittlung wurden die Kosten geschätzt auf 11,5 Mio. EUR netto für die KG 200-600. Es ist beabsichtigt, einen Objektplaner mit folgenden Leistungen stufenweise zu beauftragen: Objektplanung, gem. §34 HOAI, LPH 1-9.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Städteregion Aachen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: DWI – Leibniz Institut für interaktive Materialien e. V.
Postanschrift: Forckenbeckstr. 50
Postleitzahl: 52074
Postort: Aachen
Kontakt
Internetadresse: http://www.dwi.rwth-aachen.de 🌏
E-Mail: einkauf@dwi.rwth-aachen.de 📧
Telefon: +49 241-80233-21 📞
Fax: +49 241-80233-01 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYERY8X2/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYERY8X2 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-12-11 📅
Einreichungsfrist: 2019-01-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-12-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 242-552848
ABl. S-Ausgabe: 242
Zusätzliche Informationen
Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerberbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerberbogen wird ausschließlich über diesen elektronischen Projektraum zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und dem Auftraggeber erfolgt ausschließlich über den o. g. Projektraum. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen des Auftraggebers zu kontrollieren. 2) Der Bewerberbogen enthält neben Erklärungsvordrucken, Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123, 124 GWB und einer Erklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG. Weiter enthält er für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung; 3) Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist bis zu dem genannten Termin ausschließlich elektronisch in Textform über den benannten Projektraum einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht elektronisch) eingehen, können nicht berücksichtigt werden; 4) Im elektronischen Projektraum sind neben dem Bewerberbogen auch die Bewertungsmatrix für eine Bewerberauswahl registrierungsfrei verfügbar. Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe, Vertragstext etc.), welche erst für die Erstellung eines Angebots benötigt werden, werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt; 5) Es wird gebeten, etwaige Fragen von interessierten Unternehmen möglichst bis spätestens 5 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist über den o. g. Projektraum einzureichen; 6) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat; 7) Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens ist in der zweiten Stufe (Angebotsphase) beabsichtigt, eine konzeptionelle Vorplanung durch die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter erstellen zu lassen. Diese konzeptionelle Vorplanung wird durch den AG mit jeweils ca. 15 000 EUR vergütet und wird im Falle einer Beauftragung verrechnet. Bekanntmachungs-ID: CXPNYERY8X2
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es ist vorgesehen, die Leistungen gem. HOAI § 34 Objektplanung, Leistungsphasen 1-9, stufenweise zu vergeben. Mit Vertragsschluss wird der Auftragnehmer mit den Leistungsphasen 1-4 beauftragt. Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme weitere Leistungen der Leistungsphasen 5-9 abzurufen. Der Abruf erfolgt schriftlich oder elektronisch.
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Dauer: 48 Monate
Beschreibung der Optionen:
Leistungsphase 5-9 optional – einseitiges Optionsrecht zugunsten des Auftraggebers.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die optional beauftragten Leistungen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt. Der Auftraggeber behält sich vor, erforderliche weitere Leistungsphasen / Stufen und sonstige Leistungen einzeln oder im Ganzen zu übertragen.
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Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE-0500057
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
DWI – Leibniz Institut für interaktive Materialien e. V.
Forckenbeckstr. 50
52074 Aachen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis über die Befähigung zur Berufsausübung (§ 44 VgV) bzw. Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/-in oder Ingenieur/in nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht und – sofern die Leistungsphase 4 der Objektplanung Gebäude der HOAI beauftragt werden soll – die Voraussetzungen nach § 70 BauO NRW zur Bauvorlageberechtigung erfüllt werden. Die verantwortlichen Planer müssen über eine angemessene Berufspraxis – in der Regel mindestens fünf Jahre- verfügen.
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Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur/ Ingenieur benennen.
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch. Ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss dem Auftraggeber gegenüber als bevollmächtigter Vertreter benannt werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2015-2017) für Leistung gem. HOAI § 34 Objektplanung
Mindeststandards:
Mindestanforderung in Summe für Leistung gem. HOAI § 34 Objektplanung: 500 000 EUR netto / Jahr
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Gewertet werden vergleichbare Referenzen, bei denen Leistungen in den letzten fünf Jahren (Zeitraum 01/2014 – 12/2018) erbracht wurden (Angaben bitte lt. Schlussrechnung, sofern diese noch nicht vorliegt, lt. Vertrag).
Die Angaben in den Referenzen werden sowohl für die Eignungsprüfung als auch für die Auswahl der Bewerber verwendet. Hierbei werden für die Auswahl der Bewerber die vorgelegten Referenzen durch die Bildung eines Mittelwertes berücksichtigt.
Bewertet werden die Referenzen nach den Angaben im Referenzbogen (Anlage 7.n) sowie den ergänzend eingereichten Unterlagen zur Bewertung der Komplexität unter folgenden Aspekten:
— Anforderungen und Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms,
— Eingehen auf städtebaulichen Anforderungen im Entwurf,
— Bauliche und funktionale Anbindung an Bestandsgebäude,
— Architektonische Qualität.
Nachweis der Eignung – Fachliche Eignung Erklärung, der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten Jährliches Mittel der Beschäftigten, gewertet werden ausschließlich fest angestellte Mitarbeiter.
Mindeststandards:
Mindestanforderungen damit die Eignung zuerkannt werden kann:
1) 2 Referenzprojekte Objektplanung Gebäude mit folgenden Anforderungen:
1.1) Einstufung mindestens in die Honorarzone IV;
1.2) Es müssen mindestens die Leistungsphasen 2-7 (HOAI) bearbeitet worden sein und Leistungsphase 8 muss mindestens begonnen sein.
Folgende Mindestkriterien sind mindestens in einem der beiden Referenzprojekte zu erfüllen:
1.3) Es ist ein Projekt der Typologie „Laborgebäude" nachzuweisen;
1.4) Das Projekt ist fertiggestellt und / oder an den Nutzer übergeben.
2) Die Referenzprojekte sind durch eine Bescheinigung des Auftraggebers nachzuweisen (je Referenzprojekt):
— Stempel und Unterschrift des Auftraggebers auf dem Referenzformblatt (Anlagen 8.n) oder
— Referenzschreiben des Auftraggebers + Referenzformblatt (Anlage 8.n) und als Eigenerklärung des Bewerbers.
Ist bei Leistungen eine Bescheinigung oder ein Referenzschreiben des Auftraggebers nicht erhältlich, so ist das Referenzformblatt als Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend. Im Falle einer Eigenerklärung des Bewerbers weisen wir ausdrücklich auf Ihre Erklärung (Anlage 4) hin. Mindestanforderung zur fachlichen Eignung: 6 festangestellte Ingenieure/ Architekten in Summe
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Siehe Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Wird der Auftrag einer Bewerbergemeinschaft erteilt, so ist diese in eine gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter zu überführen. Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, haben gemäß der Vorgaben des TVgG – NRW Verpflichtungserklärungen abzugeben. Diese werden mit dem finalen Angebot abgefordert, die entsprechenden Muster werden zur Verfügung gestellt.
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Wir weisen darauf hin, dass sich eine geforderte Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen zur Zahlung des vergaberechtlichen Mindestlohns von 8,84 EUR / Std. nur auf Arbeitnehmer bezieht, die zur Erbringung der Leistung in der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt werden.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— 2 Referenzprojekte (Wichtung insgesamt 60 %),
— Anzahl Beschäftigte für die entsprechenden Dienstleistungen im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (Wichtung insgesamt 20 %),
— Projekterfahrung mit öffentlicher Bauherr / Verwendung von Fördermitteln (Wichtung insgesamt 20 %).
Details und Unterkriterien zur Bewertung siehe Bewertungsmatrix in den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 16:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-12-10 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-05-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Herangehensweise zur Umsetzung der Augabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auftragsbezogene Qualifikation und Organisation des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Preis (Gewichtung): 20

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft
Kontakt
Kontaktperson: Frau Silke Scharfenberger
Internetadresse: www.dwi.rwth-aachen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYERY8X2/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerberbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerberbogen wird ausschließlich über diesen elektronischen Projektraum zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und dem Auftraggeber erfolgt ausschließlich über den o. g. Projektraum. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen des Auftraggebers zu kontrollieren.
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2) Der Bewerberbogen enthält neben Erklärungsvordrucken, Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123, 124 GWB und einer Erklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG. Weiter enthält er für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung;
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3) Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist bis zu dem genannten Termin ausschließlich elektronisch in Textform über den benannten Projektraum einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht elektronisch) eingehen, können nicht berücksichtigt werden;
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4) Im elektronischen Projektraum sind neben dem Bewerberbogen auch die Bewertungsmatrix für eine Bewerberauswahl registrierungsfrei verfügbar. Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe, Vertragstext etc.), welche erst für die Erstellung eines Angebots benötigt werden, werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt;
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5) Es wird gebeten, etwaige Fragen von interessierten Unternehmen möglichst bis spätestens 5 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist über den o. g. Projektraum einzureichen;
6) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat;
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7) Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens ist in der zweiten Stufe (Angebotsphase) beabsichtigt, eine konzeptionelle Vorplanung durch die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter erstellen zu lassen. Diese konzeptionelle Vorplanung wird durch den AG mit jeweils ca. 15 000 EUR vergütet und wird im Falle einer Beauftragung verrechnet.
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Bekanntmachungs-ID: CXPNYERY8X2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland Spruchkörper Köln
Postanschrift: c/o Bezirksregierung Köln, Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221-1473045 📞
Fax: +49 221-1472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Nachprüfungsantrag vor der o.g. Vergabekammer unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB (Vertragsabschluss nach Vorinformation) bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen.
Quelle: OJS 2018/S 242-552848 (2018-12-11)