Entsorgung von Abfällen aus der kommunalen Abwasserreinigung des ZWAV

Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland (ZWAV)

Entsorgung von Abfällen aus der kommunalen Abwasserbeseitigung über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-08-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-07-06.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-07-06 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-07-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Referenznummer: P18-022
Kurze Beschreibung:
Entsorgung von Abfällen aus der kommunalen Abwasserbeseitigung über einen Zeitraum von 10 Jahren.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Vogtlandkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Gemischt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland (ZWAV)
Postanschrift: Hammerstraße 28
Postleitzahl: 08523
Postort: Plauen
Kontakt
Internetadresse: http://www.zwav.de/ 🌏
E-Mail: scg@picon-ingenieur.de 📧
Telefon: +49 3741-4020 📞
Fax: +49 3741-402160 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-07-06 📅
Einreichungsfrist: 2018-08-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-07-10 📅
Datum des Beginns: 2019-01-01 📅
Datum des Endes: 2028-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 130-296937
ABl. S-Ausgabe: 130
Zusätzliche Informationen
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Bieter sind nicht zugelassen. (§ 55 VgV).

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Entsorgung von Klärschlamm
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Übernahme, Transport und thermische Entsorgung von insgesamt durchschnittlich 12 600 – 16 300 Jahrestonnen Klärschlamm (AVV-Nr. 19 08 05) folgender Kläranlagen:
Plauen, Rodewisch, Oelsnitz, Adorf, Treuen, Lengenfeld, Kürbitz, Schöneck, Bad Brambach, Pausa.
Bezeichnung des Loses: Entsorgung von Rechenrückständen
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Übernahme, Transport und Entsorgung von insgesamt durchschnittlich 350 Jahrestonnen Rechenrückständen (AVV-Nr. 19 08 01) folgender Kläranlagen:
Plauen, Rodewisch, Oelsnitz, Adorf, Klingenthal, Treuen, Kürbitz.
Bezeichnung des Loses: Entsorgung von Sandfangrückständen
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Übernahme, Transport und Entsorgung von insgesamt durchschnittlich 900 Jahrestonnen Sandfangrückständen (AVV-Nr. 19 08 02) von der Kläranlage Plauen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Plauen, DE

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung des Bieters und jedes weiteren Mitglieds einer eventuellen Bietergemeinschaft:
1) auf Formular der Vergabestelle über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124, 125 GWB.
2) auf Formular der Vergabestelle über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Nachweisführung durch Vorlage einer Registerbescheinigung bleibt vorbehalten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Eigenerklärung des Bieters auf Formular der Vergabestelle über den allgemeinen Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des zu vergebenden Auftrags, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind;
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2) Eigenerklärung des Bieters und jedes weiteren Mitglieds einer eventuellen Bietergemeinschaft auf Formular der Vergabestelle über das Bestehen einer (jeweiligen) Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung im Zeitpunkt der Angebotsabgabe. Nachweis durch Vorlage einer noch für den Zeitpunkt der Angebotsabgabe aktuellen Haftpflichtversicherungspolice. Es genügt die Vorlage einer Kopie der Versicherungspolice oder eine entsprechende Versicherungsbestätigung des Versicherers in Kopie.
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Mindeststandards:
Die Deckungssumme muss je Versicherungsfall mindestens jeweils 2 000 000 EUR für Personenschäden und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) betragen. Kann ein Bieter aus einem berechtigten Grund die geforderten Unterlagen nicht beibringen, so kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom öffentlichen Auftraggeber als geeignet angesehener Unterlagen belegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Beschreibung der technischen Ausrüstung: Eigenerklärung auf dem Formular des Auftraggebers, auch durch Mitglieder einer Bietergemeinschaft;
2) Beschreibung der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität: Eigenerklärung auf dem Formular des Auftraggebers, auch durch Mitglieder einer Bietergemeinschaft;
3) Angabe von Unternehmensreferenzen über die wesentlichen, in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen, welche mit der zu vergebenden Leistung hinsichtlich der Abfallart und des im Entsorgungskonzept des Auftragnehmers benannten Entsorgungsweges vergleichbar sind. Eigenerklärung auf dem Formular des Auftraggebers mit folgenden Inhalten:
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– Name des Auftraggebers,
– Anschrift des Auftraggebers,
– Ansprechpartner des Auftraggebers (Name, Vorname),
– Kommunikationsdaten zum Ansprechpartner (z. B. Telefon),
– Angabe zum Auftraggeber (öffentlicher oder privater AG),
– Rechnungswert des Auftrags,
– Leistungszeitraum,
– Beschreibung des Leistungsumfanges,
– Beteiligungsart (Selbstausführung, Mitglied Arbeitsgemeinschaft, Nachunternehmer). Die Vergabestelle behält sich im Rahmen der Angebotsprüfung vor, eine von der zuständigen Behörde oder den zuständigen privaten Auftraggeber ausgestellte Bescheinigung zur Referenz vom Bieter zu verlangen.
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4) Angaben über durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bieters und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren. Eigenerklärung auf dem Formular des Auftraggebers, auch durch Mitglieder einer Bietergemeinschaft.
Mindeststandards:
Mindeststandard zu 2: Gültiger Nachweis des Bieters über seine Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 Kreislaufwirtschaftsgesetz für die von ihm vorgesehenen Entsorgungsleistungen (Sammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Verwerten, Beseitigen und/oder Handeln und Makeln) durch Vorlage einer Kopie des zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültigen Zertifikats. Ausländische Bieter haben ein gleichwertiges Entsorgungsfachbetriebszertifikat vorzulegen, aus welchem die zertifizierte Tätigkeit des Betriebes, insbesondere bezogen auf seine Standorte, Anlagen und Abfallarten zu entnehmen ist.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1) Die Mindestdeckung einer Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit jeweils 2 000 000 EUR für Personenschäden und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) für die Laufzeit des Vertrages, im Falle von Arbeitsgemeinschaften für jedes Mitglied, ist mit Beginn der Leistungen vorzulegen. Die Haftung für Umweltschäden darf nicht ausgeschlossen oder – ausgenommen in Bezug auf die o.g. Mindestdeckungssumme – beschränkt sein. Die Versicherung ist bis zum Ablauf des Vertrages aufrechtzuerhalten;
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2) Der Auftragnehmer verfügt über den gesamten Leistungszeitraum über eine gültige Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 25 EfbV für die von ihm in Bezug auf diesen Auftrag durchzuführenden Entsorgungsleistungen;
3) Sicherheit für die Vertragserfüllung für Los 1: 100 000 EUR.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:30
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-11-09 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2018-08-15 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Zusätzliche Informationen:
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Bieter sind nicht zugelassen. (§ 55 VgV).

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Wasser- und Abwasserzweckverband
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: PICON GmbH
Postanschrift: Glashütter Straße 101
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01277
Telefon: +49 3512118529 📞
Land: Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: https://www.picon-ingenieur.de/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Es findet keine „E-Vergabe" statt. Angebote sind auf dem Postweg oder direkt in einem verschlossenen Umschlag rechtzeitig beim Auftraggeber einzureichen und als solche zu kennzeichnen;
2) Der Auftraggeber lässt Eignungsnachweise zu, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben werden. Nachweise, welche mit den Präqualifizierungsverfahren nicht erbracht werden können, hat das Unternehmen zusätzlich zu erbringen;
3) Bietergemeinschaften, jeweils gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, sind grundsätzlich zugelassen, soweit durch den Zusammenschluss der Wettbewerb nicht beeinträchtigt wird;
4) Leiht sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft ein Eignungskriterium bei einem Dritten, gilt § 47 VgV, der Dritte muss seine Eignung nachweisen, das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen darlegen und eine Verpflichtungserklärung für den Fall der Auftragserteilung abgeben.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen, bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustr. 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2018/S 130-296937 (2018-07-06)