Beschreibung der Beschaffung
Der Auftraggeber (AG) erneuert und erweitert ein Zentrales Management-System und die Dynamische Fahrgastinformation (ZMS) im Rahmen des Umbaus und der Kapazitätserweiterung des Zentralen Omnibusbahnhof Berlin (ZOB Berlin).
Ziele der Umbau- und Kapazitätserweiterungsmaßnahmen sind neben der Erhöhung der Anzahl der Busbahnsteige und einer Optimierung des Verkehrskonzepts u. a.:
– die Erweiterung der Kapazität von 27 auf 33 Haltestellen,
– die Erhöhung der Service- und Aufenthaltsqualität,
– die Verbesserung der Grundversorgung für Fahrgäste und den ZOB besuchende Personen,
– das Angebot einer neuen Fahrgastinformation zur optimalen Orientierung der Fahrgäste und Steuerung des Betriebsablaufs und
– die Erneuerung der Videotechnologie.
Die vorliegende Ausschreibung umfasst hierfür:
— die Bereitstellung eines Standardsystems zum Management der Betriebsprozesse eines Busbahnhofs und der Anzeiger analog der im Lastenheft formulierten funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen,
— die Weiterentwicklung des Systems analog der im Lastenheft formulierten funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen,
— die Bereitstellung der notwendigen Hardware zum Betrieb und der Nutzung des Systems ZMS,
— die Bereitstellung aller notwendigen Lizenzen zum Betrieb und der Nutzung des Systems ZMS,
— die Bereitstellung einer Testanlage,
— die Bereitstellung, Anbindung und Montage von 33 Haltestellenanzeigern (doppelseitig) und 1 Vorweganzeiger (einseitig) in LED-Technologie,
— die Bereitstellung eines Text-To-Speech-Moduls für 33 Haltestellenanzeiger,
— die Bereitstellung, Anbindung und Montage von Sensoren zur Ermittlung von Standzeiten an Haltestellen,
— die Erbringung weiterer Dienstleistungen, wie bspw. Schulungen, Feinplanung in Abhängigkeit des parallel stattfindenden Umbau-Projekts.
Wartungsleistungen und Support für das ZMS werden ggf. mit gesondertem Vertrag durch die IOB Internationale Omnibusbahnhof-Betreibergesellschaft mbH (IOB mbH), eine Tochtergesellschaft der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), an den Auftragnehmer beauftragt. Dabei werden die vom Auftragnehmer in seinem Angebot hierfür genannten Preise zugrunde gelegt.
Zudem sollen durch die Erneuerung und Erweiterung des ZMS die Betriebsabläufe des Auftraggebers im Hinblick auf das bereitzustellende System verbessert werden. Dazu gehört die Effizienzsteigerung der betrieblichen Tätigkeiten durch die Integration aller notwendigen Betriebsprozesse und eine teilweise stattfindende Automatisierung von Teilprozessen.
Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Die qualifizierten Unternehmen sind nicht dazu verpflichtet, ein Angebot abzugeben.
Folgende Liefergegenstände und Leistungen müssen bis zum Meilenstein „Realisierung Bauphase 3“ des Umbau-Projekts, 11 Monate nach Zuschlagserteilung, bereitgestellt bzw. durchgeführt worden sein:
— die Bereitstellung des Standardsystems zum Management der Betriebsprozesse,
— die Bereitstellung der notwendigen Hardware und Lizenzen zum Betrieb und der Nutzung des Systems ZMS (inkl. Testanlage),
— die Bereitstellung, Anbindung und Montage von 33 Haltestellenanzeigern (doppelseitig) und 1 Vorweganzeiger (einseitig) in LED-Technologie inkl. eines Text-To-Speech-Moduls für 33 Haltestellenanzeiger und
— die Erbringung weiterer Dienstleistungen, wie bspw. Schulungen, Feinplanung in Abhängigkeit des parallel stattfindenden Umbau-Projekts.
Weiterentwicklungen des Systems, die nicht betriebsnotwendig sind, werden nachfolgend erbracht.